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Morgendlicher BZ-Anstieg ohne Essen...
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am 10.09.2022 11:08:58 | IP (Hash): 705993429
Hallo Jürgen und Rainer.
Es ist ein kleines Wunder geschehen...
Nach Teilung der Basalrate auf 13 IE 08.00 Uhr und 13 IE 20.00 Uhr "schwebe" ch auf einer horizontalen Linie nüchtern zw. 80 - 100 und nach dem (gesunden) Essen bis max. 140, dann gehts wieder runter.
Kein erwähnenswerter Morgenanstieg (ehemals manchmal sogar bis 200) und keine rasante Talfahrt mehr.
Ich befinde mich nun im 2. Tag der Dosisteilung und gemäß meiner Libre-Daten, Werte wie fast von einem Gesunden. Bin mal gespannt, bis wohin ich sogar ohne kulinarischen Verzicht damit HbA1c-technisch noch kommen kann?
Wenn das so bleibt vermute ich mal, dass ich es unter 6 schaffe. Waaaahnsinn!
Vielen vielen Dank Jürgen, für diesen tollen Tipp!
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 10.09.2022 11:10:41. Grund: Ergänzung -
am 10.09.2022 11:24:43 | IP (Hash): 1053704510
Glückwunsch und Daumendrück für weiteres gutes Gelingen!
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 10.09.2022 13:08:49 | IP (Hash): 705993429
Dankeschön. Ich weiß natürlich, dass das jetzige Auskommen nur mit Basal ganz sicher kein Dauerzustand sein wird, aber so lange wie es gut geht, freut es mich schon...
Ich merke auch, dass ich sogar wieder etwas reduzieren kann. Werde auf 2x12 IE zurückkehren...
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 12.09.2022 09:52:37 | IP (Hash): 1493761684
ThomaS1968 schrieb:
Hallo Jürgen und Rainer.
Es ist ein kleines Wunder geschehen...
Nach Teilung der Basalrate auf 13 IE 08.00 Uhr und 13 IE 20.00 Uhr "schwebe" ch auf einer horizontalen Linie nüchtern zw. 80 - 100 und nach dem (gesunden) Essen bis max. 140, dann gehts wieder runter.
Kein erwähnenswerter Morgenanstieg (ehemals manchmal sogar bis 200) und keine rasante Talfahrt mehr.
Ich befinde mich nun im 2. Tag der Dosisteilung und gemäß meiner Libre-Daten, Werte wie fast von einem Gesunden. Bin mal gespannt, bis wohin ich sogar ohne kulinarischen Verzicht damit HbA1c-technisch noch kommen kann?
Wenn das so bleibt vermute ich mal, dass ich es unter 6 schaffe. Waaaahnsinn!
Vielen vielen Dank Jürgen, für diesen tollen Tipp!
Glückwunsch. Es scheint so, als wärst du jetzt richtig in einer sehr guten Honeymoon-Phase angekommen. Ich drücke dir die Daumen, dass du diesen Zustand lange halten kannst.
Toujeo auf 2x zu verteilen, ist sehr ungewöhnlich. Bei dir mit Restfunktion/Honeymoon scheint es jedoch sehr gut zu funktionieren. Diabetes läuft nicht immer nach den normalen Regeln. Es kann aber langfristig sein, wenn die Restfunktion nachlässt, dass dann das Aufteilen auf Morgen- und Abenddosis nicht mehr gut funktioniert oder vielleicht ja doch. Aber bis dahin ist erstmal Zeit ;) -
am 12.09.2022 10:06:04 | IP (Hash): 1912684864
July95 schrieb:
Toujeo auf 2x zu verteilen, ist sehr ungewöhnlich.
Ich denke, dass vieles in unseren Behandlungen allein deswegen ungewöhnlich ist, weil wir's nicht ausprobieren.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 12.09.2022 16:41:35 | IP (Hash): 705993429
@ July... Ja, die Teilung der Dosis hat all meine Spitzen, nach oben wie nach unten gekappt. Es klappt wunderbar!
Wenn ich am ersten Tag die volle Dosis (es waren 22 IE) um 08.00 Uhr gespritzt hatte, dann ließ die Wirkung augenscheinlich früher nach, als sich die Wirkung der 22 IE am nächsten Tag ablösend voll entfalltet hatten. Die Folge war jeden Vormittag ein Anstieg von bis zu 180 und auch mal noch leicht drüber. Erst nach 11.00 Uhr begann der BZ wieder zu fallen und vermutlich aufgrund der Wirkspitze der neuen vollen Dosis oftmals auch ziemlich heftig, so dass ich kräftig "gegenessen" musste. Es war alles recht suboptimal, um es gelinde zu formulieren...
Nun bleibe ich permanent im Bereich 70 - 120, nach dem Essen auch mal bis 140, dann gehts wieder auf 100 runter.
Rainer hatte mich nach meinem Eingangspost auch gleich auf ein mögliches Basalloch hingewiesen. Das war es dann wohl auch. Zusätzlich bemerke ich, dass sich die Kraft des gespritzten Insulins einfach harmonischer verteilt und so die Stoffwechselprozesse effektiver und ohne nennenswerte Schwankungen ausgeführt werden.
Wie Du aber auch schon beschrieben hast, mal sehen wie lange diese vergleichsweise komfortable Diabeteszeit bei mir noch anhält und wan Bolus mit hinzugenommen werden muss?
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!