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Januvia100 vs Xelevia100
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am 17.09.2022 14:54:56 | IP (Hash): 632059490
Guten Tag zusammen,
da ich das ganze Internet durchforstet habe und zu keiner befriedigte Antwort gekommen bin, wollte ich hier einmal eurer Schwarmwissen erforschen.
Mein Vater, 76 hat bis August diesen Jahres Januvia 100mg einmal am Tag eingenommen. Mitte August hatte die Apotheke das Medikament nicht da und hat ihm somit Xelevia 100mg mitgegeben.
Nach ein paar Tagen der Einnahme ist ihm unterwegs schwarz vor Augen geworden. Gefolgt im Verlauf des Tages von Erbrechen und starkem Durchfall. Nach ein paar Tagen Ruhe, das gleiche Spektakel von vorne. Jetzt, nach einem Monat der Einnahme, war mein Vater von vier solcher Schübe betroffen. Die letzten zwei erfolgten kurz nacheinander.
Meine Frage, zu der ich keine Antwort finde, ist, ob es eventuell auf die Tabletten Umstellung zurückzuführen ist?!
Oder unterscheiden sich beide Produkte in
KEINSTER ART UND WEISE?
Er war beim ersten Anfall für ein paar Stunden im KH. Dort wurde er wieder nach Hause geschickt, weil er eigentlich „ohne Befund“ war, länger da zu bleiben.
Langzeit Blutdruck Messung gestern auch ohne auffälligen Befund. Nun steht nur das Ergebnis vom LzEKG in der kommenden Woche aus.
Die letzen beiden Kollapse traten immer nachts auf. Mein Vater lebt alleine, deshalb beunruhigt mich diese Situation sehr.
Ich bedanke mich für eure Hife 😀 ,
Jacqueline 1610
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am 17.09.2022 15:07:33 | IP (Hash): 1250642622
Hallo Jacqueline,
eigentlich enthalten Xelevia und Januvia den gleichen Wirkstoff Sitagliptin. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass dein Vatern das eine verträgt und das andere nicht.
Geh zum Arzt und lass ihm wieder Januvia verschreiben. Wenn es vorher gut damit geklappt hat und auch wieder problemlos funktioniert, dann soll er dabei bleiben und sich kein Xelevia mehr andrehen lassen. Falls aber neu die Probleme auch mit Januvia auftreten, dann solltet ihr auf eine andere Therapie drängen - es gibt noch genug andere Möglichkeiten.
Alles Gute für deinen Vater, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.09.2022 17:11:37. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 17.09.2022 15:43:26 | IP (Hash): 1004842598
An der Stelle Deines Vaters würde ich den Dok mal nach dem hier fragen https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8245922/ Praktisch keine Nebenwirkungen und jede Menge gute :)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.