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Thema Ernährung, wie gestalten?

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    am 25.09.2022 09:04:27 | IP (Hash): 1854566701
    Moin, Moin,

    ich muss meine Ernährung der Krankheit unterordnen und das bereitet mir größte Probleme, weil ich es liebte "Berge zu vertilgen!". Ich war zu Kirschenzeit am Plattensee, da habe ich 14 Tage lang nur Kirschen gegessen und nichts anderes. Jetzt ist Boskop-Apfel-Zeit und da esse ich eine Woche lang nichts anderes als "meine" Äpfel.

    Jetzt habe ich mir einen Ratgeber heruntergeladen, den ich studiere.

    https://www.essenohnekohlenhydrate.org/kohlenhydratfreie-lebensmittel/

    Im Hinblick auf die Erkrankung spielt Fleisch, Käse, Gemüse keine Rolle. Könnte man denn die Kohlenhydrate weitestgehend vermeiden?

    Liebe Grüße
    Rolf









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    am 25.09.2022 10:10:28 | IP (Hash): 832227783
    Moin Rolf,

    bist Du Typ 1 oder Typ 2?
    Meistens sind nicht die Kohlenhydrate per se das Problem sondern die Form der Kohlenhydrate. Einfache, verarbeitete Kohlenhydrate wie Weizenmehl und Zucker sind denkbar schlecht aber Hülsenfrüchte und Vollkorn wirken bei Diabetes sehr förderlich. Insbesondere bei Typ 2 ist das eigentliche Problem in der Ernährung aber die Fette. Die Ursache der Insulinresistenz liegt in der Verfettung der Zellen in Leber und Muskeln. Möchte man also die Ursache angehen, sollte man nicht auf Kohlenhydrate verzichten sondern die Fette stark reduzieren und das idealerweise mit einem leichten Kaloriendefizit kombinieren.
    Bei Zeiten gerne mehr zu dem Thema wenn ich Deine Situation besser verstanden habe.

    Beste Grüße!
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    am 25.09.2022 11:25:40 | IP (Hash): 745799313
    Evidenzbasierte_Ernährung schrieb:
    Insbesondere bei Typ 2 ist das eigentliche Problem in der Ernährung aber die Fette. Die Ursache der Insulinresistenz liegt in der Verfettung der Zellen in Leber und Muskeln.

    Hallo Rolf,

    diee Aussage ist einfach nur Quatsch. 😕

    Der zweite Teil der Aussagre stimmt. Allerdings sind eben nicht nur die Fette die Ursache für die ungesunden Fetteinlagerungen in Leber und BSD, sondern ganz genauso die KH, die gegessen und nicht als Energie verbraucht werden. Die werden nämlich zu Fett umgewandelt und dann genauso wie zu viel gegessenes Fett eingelagert.

    Wenn du die KH reduzierst, kannst du slbstverständlich unter Beachtung der Gesamtkalorien auch mehr Fett und Eiweiß essen. Neben der positiven Wirkung auf den BZ hat das auch noch den Vorteil, dass die beiden Sachen bessr und langanhaltender sättigen. Tatsächlich könntest du theoretisch die KH ganz weglassen. Praktisch macht das aber keinen Sinn, für uns Typ2-Diabetikern reicht normalerweise eine moderate KH-Reduzierung aus. Neben der Menge der KH solltst du auch - wie mein Vorredner richtig geschrieben hat - auch auf deren Qualität achten. Kirschen und andere süße Früchte gehören leider nicht zu den Sachen, die du als Diabetiker ungestraft in größeren Mengen essen darfst.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 25.09.2022 11:43:42. Grund: BBCodes
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    am 25.09.2022 14:12:54 | IP (Hash): 705993429
    Ich kann Dich gut verstehen, essen ist etwas Wunderbares und Einschränkungen tun weh...
    Ich kann Dir nur schreiben, wie ich die Sache angegangen bin. Also Kirschen und Manderinen in rauen Mengen habe ich früher auch gern verdrückt. Dazu alle Kohlenhydrate aus Weißmehl / Nudeln und zuckerhaltige Backwaren im Kilogramm-Bereich verzehrt...
    Das erste Ziel sollte dennoch erstmal eine Gewichtsreduzierung sein. Mir hat geholfen, im Prinzip das Frühstück wegzulassen und erst nach 12 Uhr etwas zu essen. Später habe die tägliche Fastenphase sogar noch etwas auf den Nachmittag ausgedehnt. Die Kilos sind gepurzelt und das bereitete mir dann auch Freude und eine Art Ersatzbefriedigung zum Verzicht.
    Leider erhielt ich die Diagnose Typ 1 im späten Erwachsenenalter, weswegen die Gewichtsreduzierung (bei 185 cm von 100kg auf 82 kg) nichts an meinem katastrophalen Zuckerwerten geändert hat.
    Aber auch jetzt, bislang nur Langzeit-Insulin-Therapie, versuche ich sehr viel zu genießen, aber eben in Maßen und dank meines Sensors auch bei hierfür günstigen Zuckerwerten. Ein Obststück esse ich dann eben, wenn ich unter 100 bin und nicht, wenn ich bei 150 stehe. So halte ich die Kurve niedrig...
    Grundsätzlich musst Du Dir halt bewußt werden, dass Disziplin = Lebenszeit bedeuten kann! Das ernsthafte Prioritätensetzen in diese Richtung sollte Dir helfen, zwar immernoch viele gute Sachen essen zu können, aber eben viel weniger und bewußter.
    Suche bei Süßkram nach zuckerfreien Alternativen, süßen kann man zum Beispiel heutzutage, nahezu ohne Verlust am liebgewonnenen Geschmack, mit Erytrith. Es gibt auch gute zuckerfreie Gummibärchen und Schokoriegel. Einen guten Apfel in Schnitze aufschneiden und die Scheibchen ganz bewußt auf die Zunge legen kann dabei helfen, nur einen halben Apfel "zu brauchen". usw. usw.

    ______________________________________________________________________________________________
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 25.09.2022 14:34:02. Grund: Ergänzung
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    am 25.09.2022 14:40:22 | IP (Hash): 2072399183
    Ich habe das so gemacht, dass ich Kohlenhydrate fast komplett weggelassen habe (egal ob gut - Vollkorn, etc. oder schlecht). Ich esse noch ab und an Obst (früher auch ein großer Obst-Fan, allein letztes Jahr kiloweise täglich Mangos in der spanischen Hauptsaison verputzt), ab und ab noch Hülsenfrüchte, aber selten. Habe die KH-Menge auf 50-80 Gramm am Tag reduziert, oft auch weniger, esse dafür deutlich mehr Fett (Lachs, Olivenöl, aber auch Butter, Eier) und Proteine. Brot nur lowcarb oder Eiweiß. Süßes ab und an mal, aber nur mit Erithryt gesüßt oder lowcarb. Ich ziehe das entgegen allen ärztlichen Ratschläge durch und habe 15 kg verloren (allerdings vorher auch nicht dick) und meinen Hb1Ac von 7,7 auf 5,6 in 3 Monaten reduziert (Typ 2).

    Fett wurde jahrzehntelang zu Unrecht verteufelt (da hat die Zuckerindustrie ganze Arbeit geleistet), dabei sind es die überschüssigen Kohlenhydrate die als Fettdepots angereichert werden. Fette (sogar zum Teil gesättigte Fette) werden vermehrt in der wissenschaftlichen Diskussion rehabilitiert. Und die Aussage man solle KH essen, da der Körper Energie braucht stimmt auch so nicht, da der Körper aus Proteine und Fette auch Glukose herstellen kann.

    Man muss nicht radikal vorgehen, aber deutlich weniger KH ist in meinen Augen (zumindest für mich gerade) der richtige Weg.
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    am 26.09.2022 07:22:57 | IP (Hash): 50262318
    Moin Evidenzbasierte Ernährung,

    Danke für die Zuschrift.

    Bin Typ II.

    LG Rolf




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    am 26.09.2022 09:28:09 | IP (Hash): 72970431
    grundsätzlich Hast du recht @evidenzbasierte_ernährung dass eine kohlenhydratreiche, fettarme ERnährunG die insulinsensibilität verbessert. das ist auch Ein GRund warum manche Ärzte ihren patient*innen eine high carb, low fat diet empfehlen. wird nämlich vor allem fett gegessen und dementsprechend bevorzugt fettsäuren verbrannt, Sinkt linear die Insulinsensitivität weil der fettstofWechsel dominiert. das woederum ist die URsache weshalb das HbA1c bei Low Carbern im vgl. mit dem high-carb-lager in etwa gleich, oder vllt. sogar höher liegt.

    troztdem kann es Sinn machen bei vorhandemem üg erst einmal keine khs zu essen damit die überschüssigen fettreserven mobilisiert und bevorzugt verbrannt werden können.
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    am 26.09.2022 09:34:13 | IP (Hash): 72970431
    gdmircea schrieb:
    Und die Aussage man solle KH essen, da der Körper Energie braucht stimmt auch so nicht, da der Körper aus Proteine und Fette auch Glukose herstellen kann.




    wenn dir leistungsfähigkeit beim Sport oder der fitness-einheit wichtig ist machen khs als ausgzeiechnetes EnergieSubstrat durchaus sinn. denn beim krafttraining z.B. werden bevorzugt kohlenhydrate verbrannt, welche wiederum für bessere leistung sorgen. Bei Cardio-Einheiten etwas weniger, aber dennoch wird auch der überw. anteil an energy aus khs gewonnen.
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    am 26.09.2022 10:44:11 | IP (Hash): 2004418966
    Leia_Cake schrieb:
    wenn dir leistungsfähigkeit beim Sport oder der fitness-einheit wichtig ist machen khs als ausgzeiechnetes EnergieSubstrat durchaus sinn. denn beim krafttraining z.B. werden bevorzugt kohlenhydrate verbrannt, welche wiederum für bessere leistung sorgen. Bei Cardio-Einheiten etwas weniger, aber dennoch wird auch der überw. anteil an energy aus khs gewonnen.

    Hallo Leia Cake,

    ganz abgesehen davon, dass Rolf in seine jetztigen Situation weder Kraft- noch Ausdauersport intensiv betreiben wird, wärmst hier bloß wieder mal jahrzehnte alte Vorurteile auf.

    Fettsäuren und Ketonkörper sind ebenfalls ausgezeichnete Energiesubstrate. Dass einzige, was du denen eventuell als Nachteil anrechnen könntest, wäre, dass die Umstellung auf bevorzugte Nutzung dieser Energieträger eine Weile benötigt. Danach sind sie aber genauso gut wie KH, darüber hinaus sind sie zu jeder Zeit, also besser verfügbar.
    (siehe z.B. hier: https://www.primal-state.de/ketogene-ernaehrung-und-sport/ )

    ____
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    Bearbeitet von User am 26.09.2022 10:44:30. Grund: BBCodes
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    am 26.09.2022 12:15:47 | IP (Hash): 72970431
    Hallo Rainer! danke für den Link! mir ging es um den zusammenhang zw. meinem ersten und zweiten Beitrag als antworten auf die Meinungen von evidenzbasierte_ernährung und gdmircea und insgesamt mehr um die breite, auch NIcht diabetische allgemeinheit. von carbs kann man halten was man will: wenn schnell (!) energie verfügbar sein soll, sind sie eine gute Idee. gerade dann, wenn man ohnehin low carb lebt und die glyko-speicher kaum gefüllt sind. allerd. würde ich alleine schon wegen der besseren insulinsensibilität ggü einer kohlenhydratarmen und fettreichen ernährung eine high carb ernährung vorziehen. Letztendlich muss man sich aber für eines entscheiden. das ernährungsmotto: high carb - high fat kann nicht gut gehen.
    Bearbeitet von User am 26.09.2022 12:17:14. Grund: ausgebessert
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    am 26.09.2022 12:27:57 | IP (Hash): 50262318
    Moin, Moin Rainer,

    wie wahr, wie wahr............
    Ich würde so gern in eine Muckibude gehen, komme aber mit meinem Bürostuhl nicht vor die Tür, geschweige denn in die Stadt. Lach! Selbst meinem Job, in unserem Ortsfreudenhaus, als "Table Dancer" komme ich seit dem 8. März 2021 nicht mehr nach. Man will mich dort schon kündigen, aber die Weiber lieben mich so wegen meiner erotischen Hüften.

    Liebe Grüße
    Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 26.09.2022 21:22:18 | IP (Hash): 1987085466
    Evidenzbasierte_Ernährung schrieb:
    Möchte man also die Ursache angehen, sollte man nicht auf Kohlenhydrate verzichten sondern die Fette stark reduzieren.



    Tjo, - das ist ja wohl die Kardinalfrage.

    Nach meiner Beobachtung steigt nach einem fetten, großen Fischsteak ohne Beilagen mein BZ nicht an, nach dem Verzehr derselben Kaloriemenge an Vollkornbrot, Kartoffeln, Nudeln oder Reis hingegen heftig.
    Die Theorie, dass für Diabetiker Lowfat besser sei als Lowcarb, bezweifele ich.
    Lg
    Hape
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    am 26.09.2022 21:53:58 | IP (Hash): 957360990
    Leia_Cake schrieb:
    wenn schnell (!) energie verfügbar sein soll, sind sie eine gute Idee. gerade dann, wenn man ohnehin low carb lebt und die glyko-speicher kaum gefüllt sind.


    Wenn stimmen würde, dass es mit LC Ernährung an schnell verfügbarem Glykogen in Muskeln und Leber fehlt, hätten schon Säbelzahntiger und Co unsere Vorfahren so gründlich verspeist, dass wir nie das Licht der Welt hätten erblicken können. Ohne die Fluchtreserve in Muskeln und Leber hätten die ja nie schnell genug weglaufen können und sich fressen lassen müssen.
    Nur von denen, die gerade ausreichend KHs gefuttert hatten, hätten es einige geschafft - und in den Paleo-Zeiten bitte woher so ausreichend viele KHs bekommen?

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 26.09.2022 21:58:13. Grund: .
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    am 27.09.2022 08:16:55 | IP (Hash): 72970431
    ich Seh schon, die high fat, low carb fraktion Fühlt Sich auF den Schlips getreten....

    nun denne JürGen. ich behaupte Nicht, dass die Energie bei Geringer Carb-ZufHur und viel Fett nachlässt. ich schreibe, dass wenn viel Energie innerhalb kurzer Zeit verfügBar sein soll, khs die bessere Wahl sind. insbesondere dann wenn Aktiv Sport betrieben wird. Denn ohne aufwendige biochemische ProZesse kann der körper schnell energie gewinnen, was ihm Dann hilft, wenn er diese denn wie ich oben schrieb, zb beim training braucht. dass Das für einen Diabetiker wie Lighthouse wenig relevant ist dessen bin ich Mir bewusst. mir ging es hier um einen pers. Einwurf im Zuge dieser Diskussion. denn genau darum geht es hier ja, oder?

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    am 27.09.2022 08:26:33 | IP (Hash): 72970431
    hape, wenn du Vorrangig low carb isst und fette bevorzugst wundert mich Dein deutlicher Bz-anstieg überhaupt nicht. denn dein körper hat die energieverstoffwechselung in Richtung fettstoffwechsel umgestellt und kann entsprechend mit khs schlechter umgehen. fettstoffwechsel und kh-stoffwechSel sind miteinander verknüpft. hab ich oben schon mal geschriebn: dominierender fettstoffwechsel, geringer carbstoffwechsel. übergewichtige haben deswegen durch die hohen SPiegel an freien Fettsäuren im Blut eine geringere Insulinsensitivität weil der KöRper damit beschäftigt ist die fettsäuren abzutransportieren. ob die fettsäuren aus den FettzelleN gespuckt werden oder über die ernährung im blut kreisen ist dem körper Egal.
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    am 27.09.2022 09:27:48 | IP (Hash): 218824077
    [quote=Leia Cake;118836]wenn schnell (!) energie verfügbar sein soll, sind sie eine gute Idee. gerade dann, wenn man ohnehin low carb lebt und die glyko-speicher kaum gefüllt sind.[/quote]
    Ich warte immer noch auf die Erklärung, wie unsere Altvorderen haben ausreichend schnell und weit um ihre Leben rennen können, wenn ihre glyko-speicher kaum gefüllt waren????

    Und bitte jetzt nicht Bausch-und-Bogen, sondern direkt zur Sache, ja?

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    am 27.09.2022 09:58:52 | IP (Hash): 72970431
    ich betrachte es als Ironie dass ausgerechnet du eine direkte unmissverständliche ANTwort forderst ;)

    kh zur energiegewinnung sind nicht essentiell, dh wir müssen sIe nicht über ide Nahrung zuführen. aber wenn der körper Energie braucht kommen ihm kh und dementspr. gefüllte glyko-sPeicher gelegen weil er die kh ohne grosse UmwaNdlungsprozesse für die energieGewinnung nutzen kann. Keine zusTimmung zu deiner mir untergejubelten behauptung das fett zu wenigr leiStungsfähgkeit führt.
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    am 27.09.2022 10:06:40 | IP (Hash): 832227783
    Schon erschreckend was hier für Volksweisheiten gepredigt werden, die wenig bis gar nichts mit der fundierten Wissenschaft zu tun haben. Zu den Fakten:
    (1) Ein Kaloriendefizit (ergo Gewichtsabnahme) ist höchst erstrebenswert, um die Insulinsensitivität (verursacht durch Verfettung der Zellen) zu erhöhen
    (2) Dabei spielt es zunächst keine Rolle ob das Kaloriendefizit durch Low-Carb oder Low-Fat erreicht wird, ABER die klassischen Lebensmittel einer Low-Carb+High Fat Diät (Fleisch, Käse, Milch, Öle) sind deutlich dichter in Kalorien und machen es somit deutlich schwerer ein Kaloriendefizit zu erreichen. Es braucht deutlich mehr Disziplin. Eine richtig, geplante (!)High-Carb Diät ist mit einer Menge Ballaststoffe verbunden (von denen die meisten Menschen viel zu wenig essen). Diese Ballaststoffe sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und sind obendrauf noch sehr gesund für das Mikrobiom und die Verdauung im allgemeinen.
    (3) Der wichtigste Grund meiner Meinung nach für eine High-Carb Diät: Die Todesursache Nummer 1 von Diabetes Patienten sind Herz-Kreislauferkrankung. Wodurch entstehen solche Erkrankungen? Durch Plaque in den Arterien, der wiederum von zu viel tierische Fetten (Cholesterin) verursacht wird. Wenn man nun also sein Diabetes mit Low-Carb+High Fat behandelt, so hat man ggf. kurzfristig Erfolg (da man ja nicht die "bösen" KH isst) aber erhöht deutlich das Risiko an einem Herzinfarkt/Schlaganfall etc. pp. zu versterben. Für mich sind das genug Gründe für eine pflanzenbasierte und kohlenhydratlastige Ernährung. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Auf irgendwelche Pauschale Aussagen von Jürgen ohne Verweis auf eine Quelle, würde ich jedenfalls wenig geben.

    Im Detail auch hier nachzulesen (neben vielen weiteren Studien): https://www.nature.com/articles/s41387-018-0067-4?refPageViewId=55a111731005f37d?refPageViewId=55a111731005f37d


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    am 27.09.2022 10:09:49 | IP (Hash): 218824077
    Du schreibst persönlich aggressiv und immer noch keine Antwort zur Sache: Du hast behauptet, dass infolge zu wenig KH-Aufnahme die "glyko-speicher" für den direkten Leistungsabruf zu wenig gefüllt sein sollen. Ist das nur Deine Annahme, oder hast Du dafür auch wenigstens einen Untersuchungs-Beleg?

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    am 27.09.2022 11:31:50 | IP (Hash): 72970431
    zuerst einmal, ganz leer Sind die Glykospeicher nie. eine Low carb-ernährungs weise führt aber zu einer entleerung dieser speihcer. das kann die Trainingsperformanz bei Bestimmten sportarten schon Behindern, bspsw. sprints.

    insofern kann ich Mich Neurlich nujr wiederholen: bei zuviel körperfett kann high fat, low carb als diätform durchaus gut anschlagen. nach der entfettung macht das aber keinen sinn Mehr. denn dann sind wir deutlich Insullinsensitiver, sprich wir haben weniger InsUlin im Umlauf und damit ein verbesserrtes ansprechen der zellen auf GLukose. behalten wir also den FettStoffwechsel als dominierenden stoffwechsel-part, knipsen wir ja den kh-stoffWechsel aus, was wiederum Zur physilogischen umkehrbaren insulinresistenz führt. nochmals in allEr deutlichkeit: keine zustimmung Zu deiner mir zugeschobenen karte dass mehr fett und wenig KHs zu leistungseinbrüchen führen!

    edit: dafür dass Du DIch persönlich angegriffen fühltest, jürgen, entschuldige ich mich. mir Sind DEine langen komplexen und etwas zu verknOtet geschriebenen beiträge zu Viel des guten auch wenn ICh dein engagement für das FOrum damit alle MITglieder meinend, zu schätzen weiß. bitte nich böse sein! =)
    Bearbeitet von User am 27.09.2022 11:38:24. Grund: edit
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    am 27.09.2022 11:47:47 | IP (Hash): 218824077
    Leia_Cake schrieb:
    zuerst einmal, ganz leer Sind die Glykospeicher nie. eine Low carb-ernährungs weise führt aber zu einer entleerung dieser speihcer. das kann die Trainingsperformanz bei Bestimmten sportarten schon Behindern, bspsw. sprints.


    Noch immer nix konkret :(

    Leia_Cake schrieb:
    nochmals in allEr deutlichkeit: keine zustimmung Zu deiner mir zugeschobenen karte dass mehr fett und wenig KHs zu leistungseinbrüchen führen!


    Und wie passt das jetzt zu dem, was Du im obigen Zitat im selben Beitrag geschrieben hast?

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    am 27.09.2022 12:08:59 | IP (Hash): 72970431
    was genau versuchst Du JEtzt von mir zu erfahren?

    ICh bleibe dabei: wenn Schnell und VIel energie, bspw. bei sprints oder kraftraining, bereitgestellt werden soll kommen kh gerade recht. was Bringt mir da gerade gegessEnes Fett an Vorteilen ggü khs?
    Bearbeitet von User am 27.09.2022 12:11:31. Grund: bearbeitet
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    am 27.09.2022 13:11:03 | IP (Hash): 218824077
    Leia_Cake schrieb:
    ICh bleibe dabei: wenn Schnell und VIel energie, bspw. bei sprints oder kraftraining, bereitgestellt werden soll kommen kh gerade recht. was Bringt mir da gerade gegessEnes Fett an Vorteilen ggü khs?


    Sorry, aber wenn Du so vor ner Stunde zum Mittag eine gut KH-betonte Mahlzeit hattest, wärst Du jetzt noch weit von Deiner vollen Sprintleistung entfernt, obwohl Dein BZ jetzt wahrscheinlich die Spitze nach dem Essen erreicht hat. Denn Dein Organismus wäre noch wenigstens ne Stunde mit der Verarbeitung vom Essen beschäftigt.

    Ne Stunde weiter hast Du auch dann wieder völlig normalen BZ, wenn Du die Zeit gut geruht hast. Dann ist auch die BZ-Spitze nach dem Essen in den Gluykogenspeicher in der Leber aufgenommen, und Du kannst munter sprinten, wenn Du willst.
    Nichts wäre dann in Deinen Speichern anders, als nach einer ebenso energiereichen LC Mahlzeit.

    Deutlich anders bei bestehender ketogener Ernährung. Da wird der Sprint direkt aus Fett befeuert, und zwar genauso schnell, wie bei glukogener Ernährung aus Glukose.

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    Bearbeitet von User am 27.09.2022 13:12:21. Grund: .
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    am 27.09.2022 15:57:27 | IP (Hash): 160582365
    Evidenzbasierte_Ernährung schrieb:
    Schon erschreckend was hier für Volksweisheiten gepredigt werden, die wenig bis gar nichts mit der fundierten Wissenschaft zu tun haben. Zu den Fakten:
    (1) Ein Kaloriendefizit (ergo Gewichtsabnahme) ist höchst erstrebenswert, um die Insulinsensitivität (verursacht durch Verfettung der Zellen) zu erhöhen
    (2) Dabei spielt es zunächst keine Rolle ob das Kaloriendefizit durch Low-Carb oder Low-Fat erreicht wird, ABER die klassischen Lebensmittel einer Low-Carb+High Fat Diät (Fleisch, Käse, Milch, Öle) sind deutlich dichter in Kalorien und machen es somit deutlich schwerer ein Kaloriendefizit zu erreichen. Es braucht deutlich mehr Disziplin. Eine richtig, geplante (!)High-Carb Diät ist mit einer Menge Ballaststoffe verbunden (von denen die meisten Menschen viel zu wenig essen). Diese Ballaststoffe sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und sind obendrauf noch sehr gesund für das Mikrobiom und die Verdauung im allgemeinen.
    (3) Der wichtigste Grund meiner Meinung nach für eine High-Carb Diät: Die Todesursache Nummer 1 von Diabetes Patienten sind Herz-Kreislauferkrankung. Wodurch entstehen solche Erkrankungen? Durch Plaque in den Arterien, der wiederum von zu viel tierische Fetten (Cholesterin) verursacht wird. Wenn man nun also sein Diabetes mit Low-Carb+High Fat behandelt, so hat man ggf. kurzfristig Erfolg (da man ja nicht die "bösen" KH isst) aber erhöht deutlich das Risiko an einem Herzinfarkt/Schlaganfall etc. pp. zu versterben. Für mich sind das genug Gründe für eine pflanzenbasierte und kohlenhydratlastige Ernährung. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Auf irgendwelche Pauschale Aussagen von Jürgen ohne Verweis auf eine Quelle, würde ich jedenfalls wenig geben.

    Im Detail auch hier nachzulesen (neben vielen weiteren Studien): https://www.nature.com/articles/s41387-018-0067-4?refPageViewId=55a111731005f37d?refPageViewId=55a111731005f37d





    Es gibt keine Belege dafür, dass Fette zu mehr Herzinfarkten führen. Dieses Mantra hält sich seit Ende der 60er, ist aber größtenteils unbelegt. Abgelagertes Fett in den Arterien schon, aber nicht Fette. Richtig ist, dass beim Abnehmen die Anzahl der Kalorien wichtiger ist als deren Zusammensetzung. Aber Diabetes Typ 2 entsteht eindeutig durch den Überkonsum von KH und nicht von Fetten, daher bringt die KH-Einschränkung mehr beim Abnehmen. Jeder muss letztendlich selber entscheiden wie er sich ernährt, instinktiv ist für mich eine Krankheit die durch den Überkonsum von KH entsteht durch deren Reduzierung rückgängig zu machen / unter Kontrolle zu behalten.
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    am 27.09.2022 17:14:53 | IP (Hash): 773230615
    Evidenzbasierte_Ernährung schrieb:
    (1) Ein Kaloriendefizit (ergo Gewichtsabnahme) ist höchst erstrebenswert, um die Insulinsensitivität (verursacht durch Verfettung der Zellen) zu erhöhen
    (2) Dabei spielt es zunächst keine Rolle ob das Kaloriendefizit durch Low-Carb oder Low-Fat erreicht wird, ABER die klassischen Lebensmittel einer Low-Carb+High Fat Diät (Fleisch, Käse, Milch, Öle) sind deutlich dichter in Kalorien und machen es somit deutlich schwerer ein Kaloriendefizit zu erreichen. Es braucht deutlich mehr Disziplin. Eine richtig, geplante (!)High-Carb Diät ist mit einer Menge Ballaststoffe verbunden (von denen die meisten Menschen viel zu wenig essen). Diese Ballaststoffe sorgen für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und sind obendrauf noch sehr gesund für das Mikrobiom und die Verdauung im allgemeinen.
    (3) Der wichtigste Grund meiner Meinung nach für eine High-Carb Diät: Die Todesursache Nummer 1 von Diabetes Patienten sind Herz-Kreislauferkrankung. Wodurch entstehen solche Erkrankungen? Durch Plaque in den Arterien, der wiederum von zu viel tierische Fetten (Cholesterin) verursacht wird. Wenn man nun also sein Diabetes mit Low-Carb+High Fat behandelt, so hat man ggf. kurzfristig Erfolg (da man ja nicht die "bösen" KH isst) aber erhöht deutlich das Risiko an einem Herzinfarkt/Schlaganfall etc. pp. zu versterben. Für mich sind das genug Gründe für eine pflanzenbasierte und kohlenhydratlastige Ernährung. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.

    Schon erschreckend was der User hier unter dem Label "Evidenzbasierte Ernährung" für Volksweisheiten predigt, die allesamt aus dem vorigen Jahrhundert stammen und nach aktuellem Stand der Wissenschaft absolut keine Evidenz besitzen.

    zu 3.):
    Dazu hat gdmircea bereits alles richtig gesagt,

    zu 2.):
    Hier müsstest du eventuell mal deine Rechenkünste aus der Grundschule wieder hervor kramen. Wenn Fett mit 9kcal/g eine größere Nährstoffdichte als die KH mit 4kcal/g hat und Fett mindestens 2,25-fach besser sättigt, dann kann man mit Fett mindestens genauso gut ein Kalorierndefizit erreichen wie mit den weniger dichten KH. Da die Sättigung bei Fett und Eiweiß darüber hinaus noch deutlich länger anhält, ist ein Kaloriendefizit damit sogar noch einfacher zu erreichen.

    zu. 1):
    Das ist zwar auch nicht ganz vollständig dargestellt, aber das kann man so stehen lassen.

    ____
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    Bearbeitet von User am 27.09.2022 17:18:03. Grund: BBCodes
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    am 27.09.2022 18:23:36 | IP (Hash): 1987085466
    Für alle Laien, die noch durchsteigen.
    Es gibt wohl einen wissenschaftlichen Streit über den Wert und Unwert von Low-Carb bei Diabetes mellitus Typ 2.

    Hier mal ein paar allgemeinverständlichere Worte aus dem Deutschen Ärzteblatt:

    "Pro und Contra: Sind Low-Carb-Diäten zur Therapie von Übergewicht und Diabetes geeignet?
    Die Diskussion über den gesundheitlichen Benefit von Low-Carb-Diäten ist erneut entflammt. Grund dafür ist vor allem eine neue Metaanalyse in Nutrition Reviews, die die mittel- bis langfristigen Änderungen des LDL-Cholesterins unter einer Fett- oder Kohlenhydratrestriktion über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten bis zu 2 Jahren beobachtet. Es wurden 8 kontrollierte randomisierte Studien zur kohlenhydratreduzierten Diät und zur fettarmen Diät mit insgesamt etwa 1.600 Teilnehmern ausgewertet. Sehr klare Vorteile sehen die Studienautoren bei der Low-Carb-Diät. Doch diese Ergebnisse überzeugen nicht jeden Ernährungswissenschaftler. Sie halten einen Anstieg des LDL-Cholesterins, der sich in anderen Studien zeigte, für gesundheitsgefährdend (Circulation Research 2019).

    Pro low carb:
    Stephan Jacob: Am Ende zählt die Reduktion aller kardiometabolischen Risikofaktoren, das heißt die „Gefäßlast“ (vascular burden).
    Die Ergebnisse dieser Metaanalyse zeigen nach 6, 12 und 24 Monaten nur marginale Änderungen des LDL, jedoch eine Verbesserung von HDL und Triglyceriden sowie der small dense LDL. Dass lässt wegen des besseren Gesamt-Lipidprofils eher günstige Effekte auf das kardiovaskuläre Risiko erwarten.
    Betrachtet man Qualität und Dimension der Lipid­veränderungen, so ergeben sich interessante Parallelen zu den SGLT2-Hemmern: Auch sie erhöhen das LDL leicht, ebenso das HDL – und sie reduzieren die Triglyceride (BMC Endocrine Disorders 2014). Das wurde sehr kritisch und lange von Kardiologen diskutiert, denn man erwartete eher negative Effekte von der Erhöhung des LDL-Cholesterins. Die Verbesserungen von Blutdruck, Gewicht, Insulinresistenz, Hyperinsulinämie und der Glykämie wurden in den Diskussionen häufig ausgeblendet. Aber: Interventionsstudien mit SGT2-Hemmern (EMPAREG, CANVAS und DECLARE) haben die Prognose eindeutig verbessert. Hier zeigt sich, dass die Verschlechterung eines Laborwertes allein nicht entscheidend ist. Am Ende zählt die Reduktion aller kardiometabolischen Risikofaktoren, das heißt die Gefäßlast (vascular burden).
    Insgesamt bessert sich unter Low-Carb-Diäten zusätzlich zur Gewichtsreduktion die Insulinsensitivität, die Hyperinsulinämie, der Blutdruck, die Entzündungsparameter und die atherogenen Lipide (small dense LDL) – alles bekannte vaskuläre Risikofaktoren. Vermutlich wird eine Kohlenhydratreduktion bei Patienten mit metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes noch deutlichere Effekte haben, da insbesondere für den Glukosestoffwechsel weniger Insulin benötigt wird. Leider wird es zu diesen Ernährungsinterventionen keine kardiovaskuläre Endpunktstudie geben. So lassen sich nur Analogieschlüsse wie die aus den SGLT2-Hemmer-Studien ziehen. Die sprechen für Low-Carb.

    Pro low fat:
    Stefan Lorkowski: Eine (sehr) kohlenhydratarme Kost birgt das Risiko einer Erhöhung des LDL-Cholesterols, wenn der größere Fettanteil mit einem erhöhten Verzehr langkettiger gesättigter Fettsäuren einhergeht.
    Viele Wege führen nach Rom – und es spricht viel dafür, dass der Kohlenhydratanteil in der Nahrung stark variieren kann, solange die Qualität der Kohlenhydrate ausreichend hoch ist. Diese „Flexibilität“ verwundert aus evolutionsbiologischer Sicht nicht, musste die Ernährung doch zunächst nur den Bedarf an Energie und unentbehr­lichen Nährstoffen decken, um Überleben und Fort­pflanzung zu sichern. Erst angesichts der gestiegenen Lebenserwartung zeigt sich der Zusatznutzen in der langfristig positiven Wirkung einer vollwertigen Ernährung.
    Diese kann (i) fettmoderat und kohlenhydratbetont, (ii) fettarm und kohlenhydratreich, aber auch (iii) kohlenhydratarm sein, sofern man sich ausreichend mit Ballaststoffen und unentbehrlichen Nährstoffen versorgt, nicht zu viel gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren zuführt, wenig raffinierte Stärke und zugesetzten Zucker verzehrt, dazu Protein aus bevorzugt pflanzlichen Quellen statt aus Fleisch(waren) isst und den Energiebedarf beachtet."

    Kurzum: das Thema ist wissenschaftlich umstritten.
    Unsere evidenzbasierte Streiterin gegen Low carb hier rät auch von Fleisch ab.
    Das läßt mich vermuten, dass sie eher aus einer ideologisch geprägten Vegetarier-Ecke stammt.
    Fleisch ist ökologisch gesehen für Umwelt und Klima eine Katastrophe , das ist klar. Die Haltungsbedingungen und das Schicksal der Tiere ist auch bedauerlich schlecht. Zwei gute Gründe Fleisch zu meiden.
    Der menschliche Organismus hingegen hat einen Fleischfressermagen (und einen Pflanzenfresserdarm). Er ist also ein Allesfresser wie ein Schwein. Er bekommt ohne tierische Produkte einen Vitamin B12-Mangel. Dass hat er noch aus der Steinzeit mitgebracht, als er noch Sammler und Jäger war. Das hat sich in den 10.000 Jahren, seit Homo sapiens kapiert hat, Pflanzen anzubauen, noch nicht grundlegend geändert. Evolution geht nicht so schnell.

    Worin man sich einig ist:
    Bei Diabetes und Adipositas sind Gewichtsreduktion und mehr Bewegung entscheidende Faktoren.
    Womöglich wichtiger als die genaue Zusammensetzung der Nahrung.
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    am 27.09.2022 19:10:32 | IP (Hash): 218824077
    Hape schrieb:
    Bei Diabetes und Adipositas sind Gewichtsreduktion und mehr Bewegung entscheidende Faktoren.
    Womöglich wichtiger als die genaue Zusammensetzung der Nahrung.


    Und wie erklärt sich daraus, dass ich nach 1 Woche Leber entfetten mit VLCD (Very Low Caloric Diet um 600 kcal/Tag) von einem Tag auf den anderen nur noch ¼ an basalem Insulinbedarf hatte und praktisch noch nix abgenommen?
    Und dann 25 kg abgeschmolzen habe, ohne jede weitere Verringerung des Insulinbedarfs?

    ----------------------------------------------
    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 27.09.2022 19:46:24. Grund: .
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    am 27.09.2022 21:48:52 | IP (Hash): 773230615
    Hape schrieb:
    Bei Diabetes und Adipositas sind Gewichtsreduktion und mehr Bewegung entscheidende Faktoren.
    Womöglich wichtiger als die genaue Zusammensetzung der Nahrung.

    Zustimmung.Selbstverständlich dürfen sich Prinzessin Laia Cake und der User, der sich unberündet "Evidenzbasierte Ernährung" nennt, auch vegetarisch oder vegan ernähren, wenn sie ihren Diabetes damit gut im Griff behalten können. Für Typ 2erviele geht das aber mit Low Carb oder auch nur mit moderater KH-Reduzierung besser.

    Interessant ist, dass Prof. Roy Taylor mit seinen Studien beweisen konnte, dass auch bei normalgewichtigen Typ-2-Diabetern mit Gewichtsreduktion eine Remission erreichen kann.
    (siehe hier: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/137675/Typ-2-Diabetes-Gewichtsreduktion-kann-auch-bei-Normalgewichtigen-eine-Remission-erreichen )

    ____
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    Bearbeitet von User am 27.09.2022 21:59:05. Grund: BBCodes
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    am 27.09.2022 22:30:43 | IP (Hash): 218824077
    Für die DiRECT Study hat Taylor ne Menge Zugeständnisse an die traditionelle Fachologie gemacht. So auch bei der Orientierung am Gewicht - wenn man sich nicht am BZ orientiert.

    Wenn Du mal hinter die Bezahlschranke bei Deinem Link schaust, steht da auch zuerst Entfetten via VLCD und konsolidieren via Abnehmen.
    In Ärzteblättern steht dann, was wir immer schon gewusst haben: Dass Abnehmen die individuell notwendige Entfettung mache.

    Wenn dem so wäre, hätte ich bei vielen Abnehm-Ansätzen vorher ähnliche Verringerungen meines Insulinbedarfs wie bei meinem bisher letzten sehen müssen - hab ich aber nicht :(

    ----------------------------------------------
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    am 27.09.2022 22:30:43 | IP (Hash): 218824077
    verdoppelt
    Bearbeitet von User am 27.09.2022 22:49:21. Grund: verdoppelt
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    am 28.09.2022 11:22:52 | IP (Hash): 1600138390
    In den 50er Jahren hat jeder Deutsche durchschnittlich 200kg Kartoffeln im Jahr gegessen,
    (Vom Säugling bis zum Greis).
    In Ostasien wird hauptsächlich weißer Reis verspeist.
    In Südeuropa gibt es nur Weißbrot, kein Vollkorn.
    Und haben oder hatten die alle Diabetes ? Eher nicht.
    Krank wurde man durch Cola & Co., Süßigkeiten, Torten und Supermarktprodukte mit zugesetztem Zucker.
    Wenn man das alles weglässt und die Gesamtkalorien im Auge behält, ist doch schon sehr viel erreicht !
    Low Carb, Low Fat, High Protein usw. ist doch alles Käse.
    Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, der Mensch ist, wie hier schon erwähnt, mit dem Schwein verwandt und daher ein Allesfresser.
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    am 28.09.2022 11:33:03 | IP (Hash): 72970431
    Lieber Chris!

    Den letzten Sätzen stimme ich zu.

    Allerdings bewegten sich die Menschen damals auch deutlich mehr, verrichteten beruflich mehr körperliche Arbeit und trugen deutlich seltener als heute zu viel Gewicht mit sich herum. Insbesondere in den letzten Jahren ist dementsprechend ja ein "Trend" erkennbar. Weniger der Statistik zufolge, die schon in den 90ern / Anfang der 2000er-Jahre eine (no pun intended!) Zunahme der Übergewichtigen / Adipösen postulierte, als vielmehr meiner eigenen - ich weiß schon: nicht repräsentativen - Beobachtung nach. Denn hier in Österreich sind etwa 5 - 6 von 10 Mitbürgern zu kräftig; zwei, drei davon sogar deutlich.

    Insofern ist fraglich, inwieweit sich die Ernährungs- und Lebensweise der damaligen Bevölkerung auf die heutigen kalorienverwöhnten und sportentwöhnten Bürger zur Untermauerung Deiner Argumentation anwenden lässt?


    Bearbeitet von User am 28.09.2022 11:34:00. Grund: .
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    am 28.09.2022 11:38:05 | IP (Hash): 1128510184
    Chris70 schrieb:
    In den 50er Jahren hat jeder Deutsche durchschnittlich 200kg Kartoffeln im Jahr gegessen, (Vom Säugling bis zum Greis).
    Und haben oder hatten die alle Diabetes ? Eher nicht.


    Die Frage zu den 50ern ist interessant, denn tatsächlich wissen wir das nicht. Doch ja, es gab schon den Typ 2, damals als Altersdiabetes, der in aller Regel mit weit fortgeschrittenen Folgen diagnostiziert wurde, also um die 20 Jahre wenigstens nach Diagnosereife - wenn die Betroffenen da nicht schon vorher gestorben waren.

    ----------------------------------------------
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    am 28.09.2022 11:44:17 | IP (Hash): 832227783
    Du machst das aber auch geschickt, lieber Jürgen. Von anderen Personen konkrete Informationen fordern aber selbst absolut wage bleiben und keinerlei Belege (wissenschaftliche Studien!) liefern!

    hjt_Jürgen schrieb:

    ...wenn sie ihren Diabetes damit gut im Griff behalten können. Für Typ 2erviele geht das aber mit Low Carb oder auch nur mit moderater KH-Reduzierung besser.


    Mutige Aussage und dazu keinerlei wissenschaftliche Belege geliefert.
    Im Gegensatz dazu hier mal eine fundierte Studie, die meine Aussage belegt:
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19339401/

    Hape schrieb:

    Unsere evidenzbasierte Streiterin gegen Low carb hier rät auch von Fleisch ab.
    Das läßt mich vermuten, dass sie eher aus einer ideologisch geprägten Vegetarier-Ecke stammt.
    Fleisch ist ökologisch gesehen für Umwelt und Klima eine Katastrophe , das ist klar. Die Haltungsbedingungen und das Schicksal der Tiere ist auch bedauerlich schlecht. Zwei gute Gründe Fleisch zu meiden.


    Ich bin zwar zugegeben Veganer aber deshalb muss man mir ja nicht gleich eine Ideologie unterstellen, oder? Das ist übrigens eines der großen Probleme in unserer Gesellschaft!
    Und nur zur Info: Ich bin in erster Linie veganer aufgrund der gesundheitlichen Überlegenheit dieser Diät. Hinzu kommen die positiven Aspekte für Umwelt und Tierwohl!

    gdmircea schrieb:

    Es gibt keine Belege dafür, dass Fette zu mehr Herzinfarkten führen. Dieses Mantra hält sich seit Ende der 60er, ist aber größtenteils unbelegt. Abgelagertes Fett in den Arterien schon, aber nicht Fette.


    Wow, woher hast Du denn diese Info? Aus gesponserten Artikeln der Industrie wie der berühmt Time-Artikel "Butter is back"? Hier die nüchternen Ergebnisse einer unabhängigen Studie:
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/393644/

    gdmircea schrieb:

    Aber Diabetes Typ 2 entsteht eindeutig durch den Überkonsum von KH und nicht von Fetten, daher bringt die KH-Einschränkung mehr beim Abnehmen. Jeder muss letztendlich selber entscheiden wie er sich ernährt, instinktiv ist für mich eine Krankheit die durch den Überkonsum von KH entsteht durch deren Reduzierung rückgängig zu machen / unter Kontrolle zu behalten.


    Auch hier wieder: Woher hast Du denn eine solche Information? Die Verfettung der Zellen entsteht durch zu viel Kalorien (unabhängig von Fett oder Kohlenhydraten oder Eiweiß).
    https://link.springer.com/article/10.1007/s001250100547
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    am 28.09.2022 11:45:49 | IP (Hash): 72970431
    Rainer schrieb:
    Hape schrieb:
    Bei Diabetes und Adipositas sind Gewichtsreduktion und mehr Bewegung entscheidende Faktoren.
    Womöglich wichtiger als die genaue Zusammensetzung der Nahrung.

    Zustimmung.Selbstverständlich dürfen sich Prinzessin Laia Cake und der User, der sich unberündet "Evidenzbasierte Ernährung" nennt, auch vegetarisch oder vegan ernähren, wenn sie ihren Diabetes damit gut im Griff behalten können. Für Typ 2erviele geht das aber mit Low Carb oder auch nur mit moderater KH-Reduzierung besser.

    Interessant ist, dass Prof. Roy Taylor mit seinen Studien beweisen konnte, dass auch bei normalgewichtigen Typ-2-Diabetern mit Gewichtsreduktion eine Remission erreichen kann.
    (siehe hier: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/137675/Typ-2-Diabetes-Gewichtsreduktion-kann-auch-bei-Normalgewichtigen-eine-Remission-erreichen )

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    Hallo Rainer,

    nunja, ganz so "einfach" scheint es nicht zu sein. Es gibt immer wieder die Argumentation - auch von Fachärzten (?) - dass zwecks Sensibilisierung des Glukose-Signals, also der Umkehrung der zugrunde liegenden Insulinresistenz, eine ballastoffreiche Ernährung mit vielen Kohlenhydraten, einer gediegenen Omega-3-Zufuhr und wenig Fett zu empfehlen ist. Siehe z.B. hier: https://www.masteringdiabetes.org/high-carb-foods-reverse-insulin-resistance/, https://www.forksoverknives.com/wellness/recommend-a-high-carb-diet-for-patients-with-diabetes/. Oder auszugsweise aus dem Journal of Nutrition (Oktober 2001): "That is, a low carbohydrate, high fat diet was associated with a reduced ability of insulin to reduce plasmic glucose; conversely, a low fat, high carbohydrate diet was associated with an improvement in insulin's ability to stimulate glucose disposal."

    Es scheint also zumindest immer wieder Hinweise zu geben, dass HC einer LC-Ernährung zwecks Insulinsensibilisierung vorzuziehen ist.
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    Völlig richtig. Es kommt nicht auf Fett vs. Kohlenhydrate an sondern auf die Qualität der Fette und Kohlenhydrate. Nun finde aber mal ein Lebensmittel mit wenig Kohlenhydraten und hohem Anteil von gesunden (ungesättigten) Fetten und ernähre Dich davon den ganzen Tag. Da fallen mir nur Nüsse und Samen und einige Gemüse ein. Tierische Fette (größtenteils gesättigt) gehören aber wahrlich nicht zu den gesunden Fetten.

    Gleichermaßen sind natürlich Kohlenhydrate nicht per se gesund. Man muss qualitativ hochwertige Kohlenhydrate essen wie Bohnen, Linsen, Vollkorn etc. und nicht verarbeitete Lebensmittel wie Weizenbrot, Süßigkeiten, Kuchen etc.

    Übrigens: Die Diabetes-Rate in China ist deutlich erhöht trotz weniger Übergewicht.
    Spannendes Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=4aFxzAZdv7Y&t=1s
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    am 28.09.2022 12:05:09 | IP (Hash): 72970431
    gdmircea, weDer diabEtes noch damit assoziierte kranKheiten wie die FettLeber entstehen Primär durch zuviele kohlenhydrate. es sind es die vielen Kalorien die sich die Menschen zuführen die dann zu den genanten ProBlemen führen. unverbrauchte energie in Form von khs können zb ihren beitrag leisten dass die leber fett wird, lösen sie aber nicht In erster instanZ aus. vielMehR sind kranke, aufgeplatzte fettzellen etnstanden DURch zu viel Kaloirien oder fehlende BeWegung die tatsächliche ursache. nachzulesen auch Bei den publikatiOnen von nafld-expert und low carb- high fat verfechter nicolai worm.

    selbstVerstöndlich klingt es Plausibel, erst einmal Auf khs zu verzichten, weil diabetes vom typ 2 insulin resistenz, also eine kh-stfofwechselstörung zugrund eliegt. dass das aber aus sicht Einiger WissenschaftER nicht so ist habe ich oben Schon imer wieder mal geschrieben. wenn wir REin danach gehen das alles was logisch klingt auch richtig ist, könnte ich nun genauso GUT behaupten, wer bei einer diät wenig Isst verbrennt irgendwann keine fett mehr= das wsa manche als hungermodus des stoffwechsels BEzeichnen.

    und an rainer: ICh bin weder veganer nocjh VEgetarier. im gegenteil; werbungen mit slogans wie zb "möchtest DU einen richtigen Burger oder eInen mit FLeisch" finde ich haaRSträubend. ebeNSo wie der zwang derartiger lager-VErtreter die meinen man muss sich jetzt FLEIschlos ernähren weil es gesünder ist und den PLanetne retten soll.

    nichtsdestorotz machen VEganer und vegetarier aus sicht des StOFfwechsels vieles riCHtig. insofenr versuche ich wirklich weniger FLeisch zu essen.
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    am 28.09.2022 12:20:22 | IP (Hash): 1128510184
    Mitglied schrieb:
    Argumentation - auch von Fachärzten (?) - dass zwecks Sensibilisierung des Glukose-Signals, also der Umkehrung der zugrunde liegenden Insulinresistenz, eine....


    Sorry, aber die Hauptaufgabe vom Insulin ist nicht die Erschließung von Zellen für die Aufnahme von Glukose. Denn die Zellen, die sich ausschließlich aus Glukose mit Energie versorgen können, brauchen dafür kein Insulin. Und die Insulin für die Aufnahme brauchen, brauchen für ihre Energieversorgung keine Glukose, weil sie dafür wenigstens genauso gut Fett nehmen können.

    Die Hauptaufgabe vom Insulin ist die Speicherung von Fett und die Regulierung der diversen Speicher.

    Nachtrag:
    Zudem haben die Verbraucherzellen für Glukose bei Nichtdiabetikern KEINERLEI aktiv den BZ regelnde Funktion! Wenn sie hätten, würde jeder Nichtdiabetiker nach nem Tag mit nem Beinbruch im Bett und viel leckerem Zuspruch 400 und mehr mg/dl messen müssen.
    Dass die Verbraucherzellen bei Typ 2 so eine aktive Regelfunktion haben und der mit der Insulinresistenz nicht nachkommen, ist vor dem Hintergrund der nichtfiabetischen Fakten eine diabetologische Erfindung :(

    ----------------------------------------------
    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 28.09.2022 15:11:19. Grund: Nachtrag
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    am 28.09.2022 14:20:59 | IP (Hash): 705993429
    Es ist müsig, darüber zu streiten, was der Mensch ist. Fleisch-, Pflanzen- oder Allesfresser...
    Als Diabetiker tut man vermutlich grundsätzlich gut daran, auf viel Kohlenhydrate und viel Fett zu verzichten. Zucker in welch' verführerisch leckeren Formen er auch untergebracht sei, ist als die neue stille "Massenvernichtungswaffe" bereits hinlänglich "enttarnt".
    Rotes Fleisch ist ebenfalls auf dem besten Wege, als Krebsauslöser immer mehr verschmäht zu werden.
    Was bleibt also? Ich würde meinen, grundsätzlich leichte, grüne und kohlenhydratarme Kost, denn nur unsere bewußt gesunde Nahrungsauswahl ist das einzige "Allround-Medikament", was jeder von uns rezeptfrei in seinen eigenen Händen hält!
    So halte ich's...

    ______________________________________________________________________________________________
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 28.09.2022 14:22:57. Grund: Ergänzung
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    am 28.09.2022 16:46:49 | IP (Hash): 487702525
    Moin, Moin,

    bin seit Jahren hier im Forum und habe nie erlebt, dass sich einer der Mit- und Ohneglieder, auf den Schlips getreten fühlt. Jeder äußert hier nichts weiter als seine Überzeugung.

    In meinem Fall ist es so, dass ich liebend gern Sport treiben würde, aber............. ich bin seit dem 8. März 2021 der Gefangene eines Bürostuhls und suche nicht anderews als von 250 mg nüchtern auf 90 zu kommen.

    LG Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 28.09.2022 17:06:03 | IP (Hash): 1128510184
    100-140 nüchtern steht im fachoffiziellen Lastenbuch bei Deiner Dia-Praxis. Was die für Dich tun können, wollen sie ja aus den Tagesprotokollen lesen, die Du hoffentlich fleißig schreibst.
    Von 100 nach 90 mg/dl nüchtern ist nicht weit, aber dann Dein Ding, nicht das vom Dok.

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 28.09.2022 21:07:41 | IP (Hash): 705993429
    Jürgen,... was schreibst Du da sinngemäß? Für 'nen Nüchtern-BZ von 100-140 soll er sich gefälligst mal auf seinen Hosenboden setzen!?
    Ich weiß jetzt nicht, ob ich der einzige bin, der 268!!! nüchtern gelesen hat?
    Ihr schreibt hier alle ein Zeugs zusammen, als ob der gute Lighthouse eventuell bissel an Prädiabetes zu leiden beginnt?!
    Für mich klingt das eher nach LADA Typ 1. Was soll Medformin bei 8,5 HbA1c noch ausrichten? Übrigens HbA1c von 8,5 bei 268 nüchtern glaub' ich auch nicht... Das müsste mittlerweile ein HbA1c jenseits der 10 sein!
    Gehört da nicht Insulin an den Start?

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    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 28.09.2022 21:18:06. Grund: Ergänzung
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    am 28.09.2022 21:26:08 | IP (Hash): 1128510184
    Wenn Du mal schaust, ist der Leuchtturm schon seit 2015 dabei - nix LADA.
    Und wenn Du noch mal schaust, hab ich vom Lastenheft der Dia-Praxis geschrieben. Da steht als Einstellungsziel 100-140 mg/dl nüchtern und vor den Mahlzeiten.

    Das ist der erste Schritt, und der geht von der Praxis einzufordern. Was man dann noch besser haben will, muss man selbst besser machen.

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    am 28.09.2022 21:32:32 | IP (Hash): 705993429
    Kann ein Typ II nicht irgendwann auch einmal insulinpflichtig werden?
    Wie soll er von fast 300 nüchtern da je wieder runter kommen? Reicht da beim Typ 2 nur noch die Hälfte Boskop und 10kg abnehmen? (Und auch das muss man erstmal schaffen...)
    Für mein Gefühl seid ihr da mit euren Tipps zu zögerlich...
    Ich bin da ein gebranntes Kind, 300 nüchtern bekommt man nicht mal eben mit Kamillentee geregelt und man sollte auch nicht 1-2 Jahre mit 300 rumlaufen, nur weil es niemanden so wirklich interessiert...
    Ganz schädlich ist diesbezüglich, wenn man glaubt... Keine Ahnung, Der Diabetologe wird's schon richten. Die haben in der Regel alle weit mehr als 1000 Patienten! Nur mal so...

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    Bearbeitet von User am 28.09.2022 21:54:17. Grund: Ergänzung
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    am 28.09.2022 22:09:03 | IP (Hash): 1128510184
    Wenn die übrigen Medis den BZ nicht mehr unter der Interventionsschwelle halten, bekommen auch wir 2er Insulin.
    Dafür muss aber in aller Regel über Wochen und Monate ausprobiert werden, was alternativ noch gehen könnte. Und wenn davon nix richtig funzt und Insulin ansteht, dann gibt's für Oldies wie Rolf und mich noch den Altersbonus bei der Intervention. Also nicht schon bei HbA1c 7,5, sondern erst bei 8 oder 8,5.

    Dass mir das gewaltig stinkt, kannst Du dir vorstellen. Und ich hoffe nur, dass Rolfs Diabetologe auch die vielen Medis berücksichtigt, die der Gefangene vom Schreibtischsessel so alle schlucken muss, und deswegen nach der Testwoche bald ne ICT verordnet, weil Insulin von allen Zuckermedis die wenigsten Nebenwirkungen macht.
    Herausforderung für die verordnende Fachperson: Mit dem BZ im Bereich von 7 und mehr und ganz normalem Essen im rechnerisch eukalorischen Bereich nehmen wenigsten 9 von 10 Betroffenen zunehmend zu :(

    Nachtrag:
    Hoffe, dass Rolf auf ne Einstellung mit eher 100 als 140 nüchtern ohne Altersbonus besteht, weil er ja schon ne Menge Miesigkeiten hat und nicht noch mehr braucht. Und dass er seinen BZ dann in eigener Regie noch ein gutes Stück weiter Richtung gesund absenkt, denn im gesunden Bereich gibt es die automatische Zunahme nicht.
    Und dann hoffe ich, dass er sich mit den hier häufig schon skizzierten "Stehaufmännchen" schon am Schreibtisch immer mehr Bewegung und Beweglichkeit verschafft, damit er bei Gelegenheit wie dieser hier ausrollen kann https://www.youtube.com/watch?v=xSkdmTtw1GU

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    Bearbeitet von User am 28.09.2022 22:29:33. Grund: Nachtrag
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    am 28.09.2022 22:46:11 | IP (Hash): 766286771
    Hallo Rolf,

    ich fenke eher, dass dein Diabetologe dir Einen GLP1-Rezeptor-Agonisten Trulicity oder Ozempic verschreibt. Damit bekämst du dann die Chance, neben besserem BZ auch Unterstützung bei der notwendigen Gewichtsabnahme zu bekommen. Falls es so kommt, dann drücke ich dir die Daumen, dass du das Medikament ausreichend gut verträgst. Auch bei dieser Therapie kannst du mit der richtigen Ernährung viel zusätzlich erreichen.

    Lass die von den Nur-Insulin-Fans die Therapie, die dir dein Diabetologe vorschlägt, nicht kaputt reden. Selbstverständlich kann auch Insulin erhebliche negativ Nebenwirkungen haben, nämlich schwere Hyper- und Hyppoglykämien. Das kann Jürgen natürlich nicht wissen :lol:

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 28.09.2022 22:49:17. Grund: BBCodes
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    am 28.09.2022 22:46:50 | IP (Hash): 1987085466
    Ich lese interessiert mit.

    Ausgang bei mir war ja: HbA1c von 10,4% im November 2021.

    Von den 3 Baustellen:
    1. Gewichtsreduktion
    2. Mehr Bewegung
    3. Kohlenhydratarme Ernährung

    fiel mir Punkt 3 am leichtesten.



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    am 28.09.2022 23:09:28 | IP (Hash): 1128510184
    Rainer schrieb:
    nämlich schwere Hyper- und Hyppoglykämien. Das kann Jürgen natürlich nicht wissen :lol:


    Auf die Entstehung von Nebenwirkungen bei Medis haben wir keinen Einfluss. Ich kann bei meiner Cortison-Behandlung die Nebenwirkung größerer Insulinbedarf nicht steuern.
    Aber ich kann meinen BZ steuern und damit Hyper und Hypo ausschließen. Die als womöglich sogar böse Nebenwirkungen zu bezeichen, halte ich daher für absolut sinnfrei.

    Anyway, Daumendrück für alles, was bei Dir geht und womit Du zurecht kommst, alter Leuchtturm ;)

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    Bearbeitet von User am 28.09.2022 23:18:27. Grund: .
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    am 28.09.2022 23:25:30 | IP (Hash): 1128510184
    Hape schrieb:
    Ich lese interessiert mit.


    zwischen Deinem Ding und Rolfs liegen immerhin 6 Jahre - heißt nicht, dass Deine Maßnahmen in 6 Jahren nicht gut wären, aber doch, dass sie dann nicht mehr so schön wirken könnten, wie jetzt.

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    am 29.09.2022 07:40:05 | IP (Hash): 271812362
    Moin Thomas,

    im Grunde genommen bin ich ganz bei Dir, aber ich habe es in den Jahren 2010 bis 2020 geschafft und hatte Werte, die meine Diabetologin akzeptierte, dann kam aber meine "unerklärliche" Veränderung meines Gesundheitszustandes, was mich in einen Ausnahmezustand versetzte. Nicht mehr laufen zu können hat mich psychisch sehr belastet und ich habe mich schlampen lassen.

    Vor dem 8. März 2021 habe ich mich viel bewegt, bin Rad gefahren usw., aber das war gestern.......nun heißt es, den Rückwärtsgang einzulegen. Bitte lege Dich mit mir an und nicht mit anderen Foreneilnehmern an, sondern mit mir. ICH UND NUR ICH, hat den Scheiß gebaut. Ich schätze die Forenteilnehmer hier und achte sie.

    In 7 Tagen ist mein Problem statistisch erfasst. Dann entscheidet meine Diabetologin, wie es weitergeht.

    Liebe Grüße
    Rolf

    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.