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Thema Ernährung, wie gestalten?

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    am 29.09.2022 07:49:18 | IP (Hash): 271812362
    Moin Rainer,

    zuerst einmal herzlichen Dank, dass Du Dich so kompetent um mich kümmerst. Ich habe gerade mit dem Wochenprofil begonnen. Heute ist der Tag II von Tag VII. Warten wir es ab.

    Es tut mir leid, dass meine Beiträge hier für "Stimmung" sorgen, was mich sorgt. Trulicity hatte ich bereits und war damit bestens zufrieden. Ozempic kenne ich nicht. Frau Dr. Meyen ist eine von 4 Diabetologen in einer Gemeinschaftspraxis in 25746 Heide, Hamburger Straße 26. Die Praxis wird als Schwerpunktpraxis geführt.

    Liebe Grüße
    Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 29.09.2022 07:53:01 | IP (Hash): 792853325
    hjt_Jürgen schrieb:
    Aber ich kann meinen BZ steuern und damit Hyper und Hypo ausschließen. Die als womöglich sogar böse Nebenwirkungen zu bezeichen, halte ich daher für absolut sinnfrei.

    Wenn du das nach jahrelanger Übung kannst, dann bedeutet das noch lange nicht, dass alle anderen das auch können. Besonders bei ICT-Einsteigern handelt es sich bei schweren Hypo- und Hyperglykämien um schlimme Nebenwirkungen, die auftreten können. Ich halte deine Argumentation deshalb für ziemlich sinnfrei.

    Gespritztes Insulin ist prinzipiell zum falschen Zeitpunkt in der falschen Menge am falschen Ort. Bei den ersten beiden Punkten kann man den Fehler möglicht klein hinbekommen, aber dazu braucht es jahrelange Übung.

    Wenn z.B.mit einem GLP1-RA oder bald auch mit einem GLP-1/GIP-RA (Tirzepatid) die körpereigene Insulinproduktion bedarfsgereht angeregt werden kann, dann steht das Insulin wieder zur richtigen Zeit in der richtigen Menge am richtigen Ort (erst BSD, dann Leber und dann erst Blut) zur Verfügung und die automatische BZ-Steuerung kann wieder richtig arbeiten. Für alle, bei denen die unangenehmen Nebenwirkungen nur in einem akzeptierbaren Maß auftreten, können diese Diabetesmedikamente sehr wertvoll sein. Dein Spruch zum Insulin hatte früher mal seine Berechtigung,als neben Insulin nur Sulfunylharnstoffe zur Verfügung standen - heutzutage ist er nur noch sinnfrei.

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    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 29.09.2022 07:53:59. Grund: BBCodes
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    am 29.09.2022 08:36:46 | IP (Hash): 772279821
    Rainer schrieb:
    Gespritztes Insulin ist prinzipiell zum falschen Zeitpunkt in der falschen Menge am falschen Ort. Bei den ersten beiden Punkten kann man den Fehler möglicht klein hinbekommen, aber dazu braucht es jahrelange Übung


    Du hast ja sooo recht: Thomas übt schon Jahre lang ;)

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 29.09.2022 14:35:27 | IP (Hash): 792853325
    hjt_Jürgen schrieb:
    Du hast ja sooo recht: Thomas übt schon Jahre lang ;)

    Hej Jürgen, ich kenne eine Diabetikerin,die bei Trulicity von Anfang an keine negativen Nebenwirkungen gehabt hat.

    Wenn ich deine verquere Logik bzgl. Insulin auf die GLP-1-RA anwenden würde, dann könnte ich genauso gut behaupten, dass dieses Medikament prinzipiell keine negativen Nebenwirkungen hat. Falls doch, dann könnte ich einfach nur behaupten, dass er nur zu dumm ist, es richtig zu machen - so wie es ja dein Standardspruch zur Insulintherapie ist.

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    Bearbeitet von User am 29.09.2022 14:35:45. Grund: BBCodes