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Laborwerte Antikörpertest und C - Peptid?
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am 02.10.2022 22:02:09 | IP (Hash): 1050833330
Aber es geht doch eigentlich in dem ganzen Fred um Diabetes nur in Bezug auf die empfundenen Beschwerden. So als wenn die Krankheit Diabetes die machte, auch dann, wenn man praktisch für die meisten von uns völlig unauffällige BZ-Werte hat.
Tatsächlich geht es doch längst nur darum, die Beschwerden los zu werden.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.10.2022 10:57:53 | IP (Hash): 710578353
Hallo Rainer,
danke für deine Antwort. Mein GAD Wert ist im Graubereich.
Glutamatdecarboxylase-Antikörper. Was immer das auch bedeutet? -
am 03.10.2022 11:13:01 | IP (Hash): 710578353
Hallo,
danke für deine Antwort.
Ich habe für meine Aussagen aktuelle Laborbefunde.
In meiner Frage steht es. -
am 03.10.2022 11:47:57 | IP (Hash): 710578353
Hallo,
warum ich hier so einige Fragen stelle ist aus dem Grund? Nicht um Mitleid von Euch zu bekommen, sondern Klarheit.
Ich versuche nochmal mein Anliegen zu schildern.
Meine Laborwerte sind aktuelle Werte und nicht mal von mir ausgedacht. Um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe das Gefühl? Als wenn meine Sorgen von manchen Menschen im Forum abgeschmettert und als unwichtig empfunden werden. Vor allem habe ich das Gefühl? Das meine Fragen nur überflogen werden und nicht verständlich gelesen werden. Da die Antworten nicht zu meinen Fragen wirklich passen.
Nochmals:
Ich habe kontinuierlich - jeden Tag einen höheren nüchtern Blutzucker im Durchschnitt von 115 mg.
Nach dem Essen pendelt sich der BZ wieder ein 93 mg - 95 mg. Das ist OK. Es geht um den Nüchternblutzucker?!
Vom aktuellen Antikörpertest ist der GAD Wert ist erhöht.
Da der C Peptid Wert nach dem Frühstück im Labor abgenommen wurde ist der mit 1.54 ng zu niedrig.
Bei mir ist 70 Unterzuckerung. Man sollte bedenken das ich 50 kg habe und jeder Mensch reagiert auf Blutzuckerschwankungen anders. Dafür gibt es kein Rezept.
Auch wenn hier scheinbar Prädiabetes wenig Beachtung geschenkt wird, weil es als Vorstufe gilt. Sind die körperlichen Beschwerden genau dieselben. Als wenn man Diabetes Bescheinigt bekommt.
Prädiabetes ist Diabetes.
Ich kenne eure Erfahrungswerte hier im Forum nicht?
Es gibt so viele verschiedene Formenvon Diabetes. Darum beschreibe ich meine Symptome. In der Hoffnung. Das ich hier Antworten von erfahrenen Leuten bekomme.
Wen es bei dem höheren Nüchternblutzucker am Morgen geblieben wäre. Aber die Blutwerte sind auch nicht OK. Vom Labor Arzt bekomme ich auch nur spärliche Antworten. Wie ja! Der Wert ist niedrig und ihre Werte sind im Graubereich. Oder ja das ist mit den BZ Werten am Morgen Prädiabetes.
Weil Gesunde haben einen Nüchternblutzucher Wert unter 100 mg.
Trotzdem Danke!
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am 03.10.2022 15:17:23 | IP (Hash): 1156026441
Sunny73 schrieb:
Hallo, warum ich hier so einige Fragen stelle ist aus dem Grund? Nicht um Mitleid von Euch zu bekommen, sondern Klarheit.
Wenn du die Ursache für deine wirklich heraus bekommen möchtest, dann müsstest du erst mal die Tatsachen zur Kenntnis nehmen, ohne uns gleich über den Mund zu fahren.
1. ) Nach den Werten die du hier https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/16130/Antikoerper-Test-zur-Feststellung-von-Diabetes-1Lada beschrieben hast, hast du keine GAD-Antikörper: "AAKgg. GAD 65 - unter 5.00 mU/ml". Falls du dich dort verschrieben oder unterdessen neue Werte hast, dann müsstest du uns das natürlich sagen.
2.) Bei der Insulinreaktion, die deine BSD noch aufbringen kann, kannst du 3 Stunden nach einem harmlosen Frühstück keine C-Peptid-Werte wie nach einer definierten hohen Belastung (siehe die Erläuterung von July) erwarten. Zu dieser Zeit war dein BZ längst schon wieder auf dem Ausgangsniveau angekommen, deshalb kannst du auch nur ein C-Peptid im allgemeinen gesunden Rahmen über 0,7ng/ml erwarten, wo du mit deinen 1,54ng/ml weit drüber liegst.
3.) Die hohen Nüchternwerte zeigen an, dass du eine Störung in der BZ-Automatik hast. Diese Werte selbst können aber im Zusammenhang mit deinen super normalen Nachessenswerten nicht deine Probleme nach dem Essen erklären.
Versuche erst mal diese Einwände nachzuvollziehen. Wenn dir das gelungen ist, können wir auch noch den einen oder anderen praktischen Ratshlag geben, der direventuell helfen könnte.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 03.10.2022 15:17:42. Grund: BBCodes -
am 03.10.2022 15:27:21 | IP (Hash): 1250915773
Diabetes mellitus ist eine Definitionskrankheit. Man hat sie, wenn man die dafür definierten Blutzuckerwerte überschreitet. Erst dann wird - in aller Regel seeehr laaangsam - mit der Behandlung begonnen, und zwar mit dem Zielbereich HbA1c 6,5-7,5.
Diabetes mellitus macht bis weit über die Diagnoseschwellen keine spezifischen Symptome.
Diabetes mellitus macht allgemein im Bereich bis HbA1c 7 ÜBERHAUPT KEINE Symptome und Beschwerden. Deswegen gilt dieser Bereich als für die ordentliche Behandlung voll ausreichend.
Schwankungen von 70 bis 270 mg/dl und weiter sind in diesem Bereich völlig normal und werden von den meisten Betroffenen gar nicht wahrgenommen, wenn sie nicht gemessen werden.
ALLE möglichen Beschwerden im Zusammenhang mit Blutzuckerschwankungen auch bei Menschen ohne Prädiabetes oder Diabetes im gesunden und prädiabetischen Bereich werden bisher mit höheren Insulinspitzen erklärt. Irgendwelche Antikörper sind bisher nicht für Beschwerden bekannt.
Bekannt ist - deswegen mein Hinweis auf "der Glukose-Trick", dass schon vergleichsweise geringe BZ- und damit Insulinspitzen bei manchen(!) Menschen Beschwerden machen. Solchen Beschwerden wird in dem Buch nachgegangen und dargestellt, wie man sie vermeiden kann, wenn man davon betroffen ist.
Selbst die beste Diabetes-Behandlung - wenn sich bei Dir tatsächlich einer entwickeln sollte - würde solche Spitzen nicht ausgleichen, sondern da ist die einzig mögliche Behandlung die gezielte Anpassung des eigenen ganz persönlichen Verhaltens.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.10.2022 18:38:36 | IP (Hash): 1830583378
Sunny73 schrieb:
Hallo,
warum ich hier so einige Fragen stelle ist aus dem Grund? Nicht um Mitleid von Euch zu bekommen, sondern Klarheit.
Ich versuche nochmal mein Anliegen zu schildern.
Meine Laborwerte sind aktuelle Werte und nicht mal von mir ausgedacht. Um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich habe das Gefühl? Als wenn meine Sorgen von manchen Menschen im Forum abgeschmettert und als unwichtig empfunden werden. Vor allem habe ich das Gefühl? Das meine Fragen nur überflogen werden und nicht verständlich gelesen werden. Da die Antworten nicht zu meinen Fragen wirklich passen.
Nochmals:
Ich habe kontinuierlich - jeden Tag einen höheren nüchtern Blutzucker im Durchschnitt von 115 mg.
Nach dem Essen pendelt sich der BZ wieder ein 93 mg - 95 mg. Das ist OK. Es geht um den Nüchternblutzucker?!
Vom aktuellen Antikörpertest ist der GAD Wert ist erhöht.
Da der C Peptid Wert nach dem Frühstück im Labor abgenommen wurde ist der mit 1.54 ng zu niedrig.
Bei mir ist 70 Unterzuckerung. Man sollte bedenken das ich 50 kg habe und jeder Mensch reagiert auf Blutzuckerschwankungen anders. Dafür gibt es kein Rezept.
Auch wenn hier scheinbar Prädiabetes wenig Beachtung geschenkt wird, weil es als Vorstufe gilt. Sind die körperlichen Beschwerden genau dieselben. Als wenn man Diabetes Bescheinigt bekommt.
Prädiabetes ist Diabetes.
Ich kenne eure Erfahrungswerte hier im Forum nicht?
Es gibt so viele verschiedene Formenvon Diabetes. Darum beschreibe ich meine Symptome. In der Hoffnung. Das ich hier Antworten von erfahrenen Leuten bekomme.
Wen es bei dem höheren Nüchternblutzucker am Morgen geblieben wäre. Aber die Blutwerte sind auch nicht OK. Vom Labor Arzt bekomme ich auch nur spärliche Antworten. Wie ja! Der Wert ist niedrig und ihre Werte sind im Graubereich. Oder ja das ist mit den BZ Werten am Morgen Prädiabetes.
Weil Gesunde haben einen Nüchternblutzucher Wert unter 100 mg.
Trotzdem Danke!
Ich vermute dein Laborarzt ist nur im Labor tätig oder?
Du brauchst für dein Anliegen einen fähigen Diabetologen.
Und wie ich dir bereits geschrieben habe, der C-Peptid-Messung unter so ungenauen Vorgaben bringt dich leider kein Stück weiter. Du bräuchtest für Gewissheit wirklich einen standardisierten OGTT mit C-Peptid oder Insulinbestimmung um festzustellen, ob deine Bauchspeicheldrüse unter der Belastung tatsächlich zu wenig Insulin produziert. Genauso hilft dieser OGTT für dich festzustellen ob bei den Labor ein Prädiabetes oder Diabetes vorliegt. Deine Selbstmessungen mit den Handmessgeräten zeigen eine ungefähre Richtung, aber sie sind nicht für Diagnosezwecke geeignet, weil sie bei Werten über 100mg/dl um +-15% abweichen dürfen vom Laborwert. Heißt im Klartext ein Laborwert von 100mg/dl kann im Extremfall auf einem Handmessgerät als 115mg/dl angezeigt werden oder aber 85mg/dl und alles dazwischen.
Die andere Frage ist allerdings was würdest du mit dem Ergebnis anfangen können. Selbst wenn es im schlimmsten Fall ein Typ1 Lada im Frühstadium wäre, würde man erstmal nicht eingreifen. Erst wenn die Werte steigen, meist über 6,5% HbA1C bzw. deutlich erhöhte Nüchtern- oder PP-Werte dann würde man mit Insulin eingreifen, davor halt nicht... du kannst nur selbst probieren über die Ernährung und Bewegung die Blutzuckerwerte zu verbessern, mehr wird in diesem Stadium nicht gemacht von Seiten des Arztes.
Dass du bei einem BZ von 70mg/dl Unterzuckerungssymptome anscheinend hast, ist eher ungewöhnlich. Aber da ja jeder Mensch individuell ist, könnte es prinzipiell schon sein. Es könnte aber auch sein, dass deine Symptome gar nichts in dieser Situation mit dem Blutzucker zu tun haben, sondern bspw. mit dem Blutdruck. Hast du diesen schonmal in dieser Situation gemessen?