Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Starke BZ Schwankungen
-
am 03.10.2022 13:20:07 | IP (Hash): 646429060
Hallo mein Name ist Dennis ich bin 31 Jahre alt und ich bin seid 2014 Typ 1 Diabetiker.
Nun zu meinem Problem vor c.a 6 Monaten fing alles auf der Arbeit an ich bekam wie einen Schlag in den Rücken plötzlich und unerwartet ohne große Anstrengung heraus kam ein Ober und unterdeckenplatten Bruch der Hausarzt meinte Osteoporose. Ein paar Wochen später bemerkte ich einen knubbel im Bauchnabel im Krankenhaus stellte man fest das ich noch einen Bauchnabel und einen Leistenbruch habe, später bemerkte ich das das Insulin bei mir nicht mehr wirkte oder eher gesagt nicht mehr richtig und auch dort stellte man im Krankenhaus eine Insulinresistenz fest der Homa-Index lag bei 20
Leber werte wurden auch geschaut
GPT war auf 70 Ultraschall der Leber wurde auch gemacht der Arzt meinte das die Leber ganz normal aussehe und gut tastbar + normale Größe hat
Mir kommt das alles aber ziemlich komisch vor
da ich auch Symptome habe die auf Leber selbst deuten könnten wie z.b
Häufige Müdigkeit
Bauchbeschwerden
Ungewollter Gewichtsverlust von 16 Kilo hatte vorher normal Gewicht 75 Kilo und bin 1,78 groß
Dazu die heftigen blutzuckerschwankungen meist immer bei 300-400
Könnte ich mit der Leber richtig liegen oder gibt es auch noch vielleicht eine andere Ursache für so eine starke insulinresistenz.
Über antworten würde ich mich sehr freuen.
Lg Dennis -
am 03.10.2022 14:12:50 | IP (Hash): 930753123
Die Symptome können alle auch von deinen viel zu hohen Blutzuckerwerten kommen...
Ich gehe davon aus, dass du KEINE kortisonhaltigen Medikamente nimmst, also muss es eine andere Ursache für die Resistenz geben (neben den zu hohen Werten).
Als erstes müssen die Werte runter mit entsprechend viel Insulin und viel Messen bzw. Sensor beobachten. Gleichzeitig daran achten, was und wieviel du isst. Kohlenhydratbomben würde ich erstmal vermeiden!
Wenn du dir das alleine nicht zutraust, hol dir Hilfe beim Diabetologen oder in eine diabetologischen Klinik.
Wenn die Werte wieder im Normalbereich sind, sollten auch die Resistenzen zumindest weniger werden, so dass du die Insulinmenge wieder langsam reduzieren kannst.
Edit: Welche Insuline verwendest Du?
Bearbeitet von User am 03.10.2022 14:20:53. Grund: Edit -
am 03.10.2022 14:38:58 | IP (Hash): 646429060
HeikeOV schrieb:
Die Symptome können alle auch von deinen viel zu hohen Blutzuckerwerten kommen...
Ich gehe davon aus, dass du KEINE kortisonhaltigen Medikamente nimmst, also muss es eine andere Ursache für die Resistenz geben (neben den zu hohen Werten).
Als erstes müssen die Werte runter mit entsprechend viel Insulin und viel Messen bzw. Sensor beobachten. Gleichzeitig daran achten, was und wieviel du isst. Kohlenhydratbomben würde ich erstmal vermeiden!
Wenn du dir das alleine nicht zutraust, hol dir Hilfe beim Diabetologen oder in eine diabetologischen Klinik.
Wenn die Werte wieder im Normalbereich sind, sollten auch die Resistenzen zumindest weniger werden, so dass du die Insulinmenge wieder langsam reduzieren kannst.
Edit: Welche Insuline verwendest Du?
Also ich habe früher Novorapid genommen mittlerweile benutze ich LYUMJEV
das Problem bei mir selbst wenn der Wert mal bei 200 ist steigt er rapide wieder bis auf über 350 ganz egal ob ich gegessen habe oder nicht meistens passiert das wenn ich aufstehe beim liegen sinkt er wieder manchmal sogar anders rumm. -
am 03.10.2022 14:53:35 | IP (Hash): 930753123
Bei 200mg/dl ist die Resistenz ja auch noch lange nicht durchbrochen... dafür müsstest du dauerhaft bei unter 120 bis 140 mg/dl kommen... also mehr Insulin...
Da du nur ein Insulin verwendest, gehe ich von einer Insulinpumpe aus...
Bei solchen Werte würde ich die Basalrate deutlich erhöhen... Der Sensor passt auf dich auf! -
am 03.10.2022 14:59:55 | IP (Hash): 646429060
HeikeOV schrieb:
Bei 200mg/dl ist die Resistenz ja auch noch lange nicht durchbrochen... dafür müsstest du dauerhaft bei unter 120 bis 140 mg/dl kommen... also mehr Insulin...
Da du nur ein Insulin verwendest, gehe ich von einer Insulinpumpe aus...
Bei solchen Werte würde ich die Basalrate deutlich erhöhen... Der Sensor passt auf dich auf!
Ich benutze ein pen ich habe halt extrem Angst danach mal in eine heftige unterzuckerung zu fallen weil ich das mit KH Mitteln so schnell garnicht hoch bekommen würde meine Sorge ist halt wie gesagt das es echt an der Leber liegt obwohl ich bei mehreren Ärzte bis jetzt war mit Blut und Ultraschall meinte keiner von dennen das ein Leberschaden oder so ist oder es wurde nie angesprochen
Mich macht halt echt stutzig die ganzen Symptome Vorallem weil mein bilirubin wert auch schon mal im grenz Bereich war -
am 03.10.2022 15:22:17 | IP (Hash): 1250915773
Aus meiner Erfahrung wäre sehr viel zielführender, zu den Mahlzeiten weniger LYUMJEV zu spritzen und für die durchlaufende Basalversorgung ein Basal-Insulin zu nehmen, also komplett ICT.
Und dann in kleinen Schritten, z.B. 2 KE, austesten, mit wieviel LYUMJEV der BZ nach dem Wirkauslauf nach dem Essen wieder auf der Höhe wie vor dem Essen landet.
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.10.2022 15:29:36 | IP (Hash): 930753123
Verwendest Du kein Basalinsulin? Nach 6 Jahren Typ1...
Ich mag es gar nicht glauben... aber das würde einiges erklären...
Besorge dir umgehend einen Termin beim Diabetologen...
-
am 03.10.2022 15:31:48 | IP (Hash): 646429060
HeikeOV schrieb:
Verwendest Du kein Basalinsulin? Nach 6 Jahren Typ1...
Ich mag es gar nicht glauben... aber das würde einiges erklären...
Besorge dir umgehend einen Termin beim Diabetologen...
Doch natürlich ich glaub da gab es ein Missverständnis ich benutze Toujeo 28 Einheiten -
am 03.10.2022 15:39:59 | IP (Hash): 1250915773
und die 28 IE passen dafür, dass Du von abends 100-140 auf morgens 100-140 rauskommst?
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.10.2022 15:44:23 | IP (Hash): 646429060
hjt_Jürgen schrieb:
und die 28 IE passen dafür, dass Du von abends 100-140 auf morgens 100-140 rauskommst?
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Nein da komm ich nicht mehr hin benutze den FreeStyle libre 3 mein Zucker sinkt maximal mal auf 170 aber eine halbe Stunde maximal später steigt er grundlos hoch bis auf über 300 und fängt dann wieder leicht an runter zu gehen ein Beispiel der Wert zeigt grade 218 5 Minuten später schon 250 und von 250 springt er direkt auf 270 dann wieder runter und im gleichen Moment zeigt er schon 300 an ohne das ich irgendwas zu mir genommen habe an Sensor selbst liegt es nicht da bei den anderen das selbe raus kommt deshalb komm ich nicht in Diesen Bereich er sinkt zwar geht aber später von selbst wieder hoch -
am 03.10.2022 15:49:49 | IP (Hash): 1250915773
Sorry, aber die Sprünge innerhalb von 5 Minuten liegen definitiv am Libre. Ohne Essen und direkte Boluswirkung jibbet die nich.
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.10.2022 15:55:37 | IP (Hash): 646429060
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, aber die Sprünge innerhalb von 5 Minuten liegen definitiv am Libre. Ohne Essen und direkte Boluswirkung jibbet die nich.
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Das einzige womit ich mir das alles noch erklären könnte ist bei mir wurde vor c.a 7 Monaten eine PNP an den Beinen festgestellt mit starken brennen und dazu noch die bauchbeschwerden habe mich in den 6 Monaten danach nicht wirklich viel bewegt und lag die meiste Zeit wegen schmerzen auch im Bett ich weiß nicht ob ein Homa-Index 20 bei sowas rauskommen kann durch den Bewegungsmangel eventuell -
am 03.10.2022 15:55:37 | IP (Hash): 646429060
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, aber die Sprünge innerhalb von 5 Minuten liegen definitiv am Libre. Ohne Essen und direkte Boluswirkung jibbet die nich.
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Das einzige womit ich mir das alles noch erklären könnte ist bei mir wurde vor c.a 7 Monaten eine PNP an den Beinen festgestellt mit starken brennen und dazu noch die bauchbeschwerden habe mich in den 6 Monaten danach nicht wirklich viel bewegt und lag die meiste Zeit wegen schmerzen auch im Bett ich weiß nicht ob ein Homa-Index 20 bei sowas rauskommen kann durch den Bewegungsmangel eventuell -
am 03.10.2022 15:59:45 | IP (Hash): 930753123
Ich gehe mal nicht davon aus, dass du gelegentlich blutig gegen misst, oder?
Die Sprünge, die dir der Sensor anzeigt, halte ich für physiologisch so gut wie unmöglich...
Ich glaube wirklich, dass Du professionelle Hilfe braucht, um deine Werte erstmal wieder grundlegend unter Kontrolle zu bekommen und wenn deine Angst vor Hypos so groß ist, dann gehe für ein oder zwei Wochen in eine Klinik. Und das sagt dir die, die sich freiwillig niemals in eine diabetologische Klinik begeben würde und sich da deshalb auch nicht so auskennt, welche Klinik geeignet wäre...
July war in Bad Mergentheim und hat da gute Erfahrungen gemacht. Quakenbrück wäre auch eine Möglichkeit - da war ich vor 35 Jahren mal. Aber da gibt es bestimmt noch mehr... frag deinen Diabetologen.
So wie es jetzt läuft, mag deine Leber vielleicht ein Problem haben (was ich aber nicht glaube), aber deine Nieren deine Augen und deine Nerven könnten sonst Probleme bekommen!
Wir können dir hier natürlich Ratschläge geben, bewegen uns aber auf sehr dünnem Eis, wenn es in Richtung konkrete Therapievorschläge geht...
Edit: Ich habe gerade gelesen, du hast schon Nervenprobleme... Deine Bauchschmerzen könnten dann auch eine autonome Neuropathie sein (Gastroparese...)
Bearbeitet von User am 03.10.2022 16:04:42. Grund: Edit -
am 03.10.2022 16:10:24 | IP (Hash): 1250915773
Kann mich Heike nur anschließen. Du brauchst dringend ne intensive ICT-Schulung in ner Diabetes-Klinik. In Deiner Situation müsste Dein Diabetologe Dich locker in eine überweisen können. In der gegenwärtigen Situation in den kranken Häusern wäre ich an Deiner Stelle da auch nicht besonders wählerisch, sondern würde das erste Angebot einer Fachklinik nehmen. Daumendrück!
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.10.2022 16:11:35 | IP (Hash): 646429060
HeikeOV schrieb:
Ich gehe mal nicht davon aus, dass du gelegentlich blutig gegen misst, oder?
Die Sprünge, die dir der Sensor anzeigt, halte ich für physiologisch so gut wie unmöglich...
Ich glaube wirklich, dass Du professionelle Hilfe braucht, um deine Werte erstmal wieder grundlegend unter Kontrolle zu bekommen und wenn deine Angst vor Hypos so groß ist, dann gehe für ein oder zwei Wochen in eine Klinik. Und das sagt dir die, die sich freiwillig niemals in eine diabetologische Klinik begeben würde und sich da deshalb auch nicht so auskennt, welche Klinik geeignet wäre...
July war in Bad Mergentheim und hat da gute Erfahrungen gemacht. Quakenbrück wäre auch eine Möglichkeit - da war ich vor 35 Jahren mal. Aber da gibt es bestimmt noch mehr... frag deinen Diabetologen.
So wie es jetzt läuft, mag deine Leber vielleicht ein Problem haben (was ich aber nicht glaube), aber deine Nieren deine Augen und deine Nerven könnten sonst Probleme bekommen!
Wir können dir hier natürlich Ratschläge geben, bewegen uns aber auf sehr dünnem Eis, wenn es in Richtung konkrete Therapievorschläge geht...
Edit: Ich habe gerade gelesen, du hast schon Nervenprobleme... Deine Bauchschmerzen könnten dann auch eine autonome Neuropathie sein (Gastroparese...)
Erst einmal vielen Dank das du (ihr) euch die Zeit genommen habt natürlich werde ich mir auch Hilfe suchen ich habe schon einen Termin am 10.10 in Bad merkentheim und hoffe das die mir dort weiter helfen können den Blutzucker wieder halbwegs normal zu bekommen1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
-
am 03.10.2022 17:01:02 | IP (Hash): 646429060
HeikeOV schrieb:
Das ist sehr gut!!!
Ich hätte da noch eine letze Frage was könnte den so eine schwere insulinresistenz bei einem Typ 1 Diabetiker auslösen wie gesagt ich war vorher Normalgewichtig hatte 75 Kilo bei 1,78cm und habe in den 6 Monaten ungewollt 16 Kilo verloren -
am 03.10.2022 17:18:23 | IP (Hash): 1250915773
So tief ist keine Glaskugel. Dafür wissen wir viel zu wenig von Deinen Lebensumständen. Bitte jetzt nicht hier ausbreiten, denn dann bleiben wir immer noch Laien.
Schwer würde ich das auch erst nennen, was da mit IR bezeichnet wird, wenn Typ 1 mehr als 200 IE Insulin gesamt pro Tag braucht.
Generell braucht eine KE zum Ausgleich bei 200 mg/dl auf 200 meistens deutlich mehr IE, als bei 100 auf 100.
Aber jetzt mach mal erstmal Bad Mergentheim! Geduld bis dahin, und da dann gutes Gelingen :)
----------------------------------------------
Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 03.10.2022 17:19:11 | IP (Hash): 930753123
Was mir so einfällt als Ursache für Resistenzen...
Infektionskrankheiten
Medikamente (z.B. Kortison, Avastin (systemisch), Antidepressiva, ...)
Entzündungen
Bewegungsmangel
hohe Blutzuckerwert
Ketoazidose
Hormonelle Schwankungen
extremer Stress/Angst
-
am 03.10.2022 18:22:06 | IP (Hash): 1830583378
Gibt es Anzeichen dafür, dass deine Bauchspeicheldrüse (der exokrine Teil) nicht mehr gut arbeitet? Das kommt bei einigen Typ1 Diabetikern vor. Dann hat man Bauchschmerzen, Fettstuhl, starken Gewichtsverlust und wenn das länger besteht, kann aufgrund des Vitamin D Mangels auch Osteoporose entstehen. Eine exokrine Pankreasinsuffizienz kann man mittels Stuhlproben (Elastase) diagnostizieren.
Wenn die Bauchspeicheldrüse sich leicht entzündet hat, könnten auch hohe Blutzuckerwerte die Folge sein. Da hättest du aber halt auch Oberbauchschmerzen, ggf. bis in Rücken ziehend, Übelkeit und ggf. Fettstuhl. Wurde denn mal die Bauchspeicheldrüse auch überprüft im Ultraschall oder im Labor (Lipase)?
Prinzipiell kann man auch mit Typ1 Diabetes zusätzlich einen Typ2 Diabetes entwickeln und somit eine starke Insulinresistenz zusätzlich haben, das ganze nennt sich dann Doppeldiabetes. Hierfür sind die Risikofaktoren aber ähnlich wie sonst bei einem normalen Typ2 (Übergewicht, höheres Alter, familiäre Veranlagung). Das scheint ja bei dir eher nicht der Fall zu sein.
In Bad Mergentheim bist du sicher sehr gut aufgehoben. Die haben sogar 3x im Jahr ein spezielles Programm für Typ1er mit Hypo-Angst. Du wirst vermutlich eher normal außerhalb dieser speziellen Schulung aufgenommen werden. Aber wenn mehrere Personen mit Hypoproblemen (Hypoangst oder Hypo-Wahrnehmensstörung) gleichzeitig da sind, wird die Hypo Schulung für euch angeboten. Das war bei mir auch der Fall und davon habe ich sehr profitiert. Diese Schulung hält ein Psychologe. Grundsätzlich kannst du bei Bedarf in Bad Mergentheim auch psychologisch mitbetreut werden, das wäre bei deiner Hypo-Angst sicher sinnvoll.
Ansonsten wirst du in Bad Mergentheim in einer Schulungsgruppe nur mit Typ1 Diabetikern sein und dort die Grundlagen nochmal auffrischen, wobei das Schulungsniveau recht hoch ist. Darüber hinaus gibt es weitere Vorträge für alle Patienten, zu Themen wie Über- und Unterzuckerung, Fehlerquellen bei der Insulintherapie, Schwerbehinderung, Führerschein, Motivation, ... wo dich deine zuständige Diabetesberaterin passend zuteilt.
Zudem hast du regelmäßig (i.d.R. täglich) in der Gruppe nur mit anderen Typ1ern mit ICT und einem Arzt Kurvendiskussionen, wo deine Werte und die der anderen besprochen werden und die Faktoren und Basaldosis angepasst wird. Dadurch lernt man auch sehr viel.
Ich wünsche dir viel Spaß dort und eine lehrreiche Zeit.
-
am 04.10.2022 07:13:09 | IP (Hash): 646429060
July95 schrieb:
Gibt es Anzeichen dafür, dass deine Bauchspeicheldrüse (der exokrine Teil) nicht mehr gut arbeitet? Das kommt bei einigen Typ1 Diabetikern vor. Dann hat man Bauchschmerzen, Fettstuhl, starken Gewichtsverlust und wenn das länger besteht, kann aufgrund des Vitamin D Mangels auch Osteoporose entstehen. Eine exokrine Pankreasinsuffizienz kann man mittels Stuhlproben (Elastase) diagnostizieren.
Wenn die Bauchspeicheldrüse sich leicht entzündet hat, könnten auch hohe Blutzuckerwerte die Folge sein. Da hättest du aber halt auch Oberbauchschmerzen, ggf. bis in Rücken ziehend, Übelkeit und ggf. Fettstuhl. Wurde denn mal die Bauchspeicheldrüse auch überprüft im Ultraschall oder im Labor (Lipase)?
Prinzipiell kann man auch mit Typ1 Diabetes zusätzlich einen Typ2 Diabetes entwickeln und somit eine starke Insulinresistenz zusätzlich haben, das ganze nennt sich dann Doppeldiabetes. Hierfür sind die Risikofaktoren aber ähnlich wie sonst bei einem normalen Typ2 (Übergewicht, höheres Alter, familiäre Veranlagung). Das scheint ja bei dir eher nicht der Fall zu sein.
In Bad Mergentheim bist du sicher sehr gut aufgehoben. Die haben sogar 3x im Jahr ein spezielles Programm für Typ1er mit Hypo-Angst. Du wirst vermutlich eher normal außerhalb dieser speziellen Schulung aufgenommen werden. Aber wenn mehrere Personen mit Hypoproblemen (Hypoangst oder Hypo-Wahrnehmensstörung) gleichzeitig da sind, wird die Hypo Schulung für euch angeboten. Das war bei mir auch der Fall und davon habe ich sehr profitiert. Diese Schulung hält ein Psychologe. Grundsätzlich kannst du bei Bedarf in Bad Mergentheim auch psychologisch mitbetreut werden, das wäre bei deiner Hypo-Angst sicher sinnvoll.
Ansonsten wirst du in Bad Mergentheim in einer Schulungsgruppe nur mit Typ1 Diabetikern sein und dort die Grundlagen nochmal auffrischen, wobei das Schulungsniveau recht hoch ist. Darüber hinaus gibt es weitere Vorträge für alle Patienten, zu Themen wie Über- und Unterzuckerung, Fehlerquellen bei der Insulintherapie, Schwerbehinderung, Führerschein, Motivation, ... wo dich deine zuständige Diabetesberaterin passend zuteilt.
Zudem hast du regelmäßig (i.d.R. täglich) in der Gruppe nur mit anderen Typ1ern mit ICT und einem Arzt Kurvendiskussionen, wo deine Werte und die der anderen besprochen werden und die Faktoren und Basaldosis angepasst wird. Dadurch lernt man auch sehr viel.
Ich wünsche dir viel Spaß dort und eine lehrreiche Zeit.
Hallo July ja alles nochmal aufzufrischen wäre sowieso mal wieder gut also bei mir wurde Lipase und Amylasen untersucht waren in Norm bereich
Ja das mit dem Gesichtsverlust ist so eine Sache Rückenschmerzen habe ich auch öfter sowie komische rote Punkte (Pickel ähnlich) auf dem Rücken die auch Jucken den Bauchnabel und Leistenbruch konnte ich mir auch nicht erklären
So wie ein komisches druckgefühl zwischen beide Rippen also eher mittig.
Habe gestern nochmal was ausprobiert und zwar das Toujeo (38E)gegen das novorapid (20E)ausgetauscht und das erste mal seid langen wieder super werte die Nacht ist nicht wirklich was angestiegen ich hoffe es bleibt dabei auch so.
Mfg Dennis -
am 04.10.2022 08:14:30 | IP (Hash): 646429060
July95 schrieb:
Gibt es Anzeichen dafür, dass deine Bauchspeicheldrüse (der exokrine Teil) nicht mehr gut arbeitet? Das kommt bei einigen Typ1 Diabetikern vor. Dann hat man Bauchschmerzen, Fettstuhl, starken Gewichtsverlust und wenn das länger besteht, kann aufgrund des Vitamin D Mangels auch Osteoporose entstehen. Eine exokrine Pankreasinsuffizienz kann man mittels Stuhlproben (Elastase) diagnostizieren.
Wenn die Bauchspeicheldrüse sich leicht entzündet hat, könnten auch hohe Blutzuckerwerte die Folge sein. Da hättest du aber halt auch Oberbauchschmerzen, ggf. bis in Rücken ziehend, Übelkeit und ggf. Fettstuhl. Wurde denn mal die Bauchspeicheldrüse auch überprüft im Ultraschall oder im Labor (Lipase)?
Prinzipiell kann man auch mit Typ1 Diabetes zusätzlich einen Typ2 Diabetes entwickeln und somit eine starke Insulinresistenz zusätzlich haben, das ganze nennt sich dann Doppeldiabetes. Hierfür sind die Risikofaktoren aber ähnlich wie sonst bei einem normalen Typ2 (Übergewicht, höheres Alter, familiäre Veranlagung). Das scheint ja bei dir eher nicht der Fall zu sein.
In Bad Mergentheim bist du sicher sehr gut aufgehoben. Die haben sogar 3x im Jahr ein spezielles Programm für Typ1er mit Hypo-Angst. Du wirst vermutlich eher normal außerhalb dieser speziellen Schulung aufgenommen werden. Aber wenn mehrere Personen mit Hypoproblemen (Hypoangst oder Hypo-Wahrnehmensstörung) gleichzeitig da sind, wird die Hypo Schulung für euch angeboten. Das war bei mir auch der Fall und davon habe ich sehr profitiert. Diese Schulung hält ein Psychologe. Grundsätzlich kannst du bei Bedarf in Bad Mergentheim auch psychologisch mitbetreut werden, das wäre bei deiner Hypo-Angst sicher sinnvoll.
Ansonsten wirst du in Bad Mergentheim in einer Schulungsgruppe nur mit Typ1 Diabetikern sein und dort die Grundlagen nochmal auffrischen, wobei das Schulungsniveau recht hoch ist. Darüber hinaus gibt es weitere Vorträge für alle Patienten, zu Themen wie Über- und Unterzuckerung, Fehlerquellen bei der Insulintherapie, Schwerbehinderung, Führerschein, Motivation, ... wo dich deine zuständige Diabetesberaterin passend zuteilt.
Zudem hast du regelmäßig (i.d.R. täglich) in der Gruppe nur mit anderen Typ1ern mit ICT und einem Arzt Kurvendiskussionen, wo deine Werte und die der anderen besprochen werden und die Faktoren und Basaldosis angepasst wird. Dadurch lernt man auch sehr viel.
Ich wünsche dir viel Spaß dort und eine lehrreiche Zeit.
Naja wohl doch ein wenig zu viel gefreut also der Wert über Nacht war trotzdem super nach dem aufstehen fing es dann wieder an zu steigen momentan 240 Ja das was du sagst könnte eventuell trotzdem sein weil mit dem Stuhlgang ist es nähmlich so das er ziemlich fest klebt manchmal also in der Toilette könnte natürlich auch auf eingingen hindeuten