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Abnehmen ohne Ende

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    am 12.10.2022 05:19:39 | IP (Hash): 68807988
    Moin Thomas,

    Aussehen ist eine individuelle Sache. Ich bin/war 189 cm und wog 75 kg. Als ich dann zu "fressen" anfing und auf 165 kg verfettete, bezeichnete ich mich als "fettes Schwein". Ich ging in eine psychosomatische Klinik. Da war ich untergewichtig. Lach! Gewichte bis 305 kg waren dort versammelt. Eines hatten alle:
    SIE AßEN PRAKTISCH NICHTS UND NAHMEN ZU. (Ein absolutes Mysterium, ich sage es Dir) Ich speckte 15 kg ab und zu Hause noch einmal 35/40 kg.

    Ich will nun noch einmal abspecken auf 90 kg, was mir sehr schwerfällt, da ich nicht mehr laufen kann und Bewegung, ob wandern, laufen, Sportstudio oder Rad fahren hilft sehr viel.

    LG Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 12.10.2022 08:46:45 | IP (Hash): 82809399
    noch eine persönliche erfahrung.

    ich von mit
    44 jahren, 84 kg, 173 cm, 10,6 hba1c gestartet.
    mit in der ernährungszusamnenstellung radikaler, mengenmäßig moderater umstellung nach 3/4 jahr bei 69 kg und 6,1er gelandet.
    damit war ich gewichtsmäßig ein wenig übers ziel hinaus geschossen. Und hatte auch nicht gewusst wo die bremse ist. der rat hier aus dem forum war: das pendelt sich rund ums optimale gewicht schon ein. und das tat es.

    ich war fortan ein wenig strenger in den enährungsregeln. mir mal ein eis oder kuchen gegönnt.
    pendelte mich ein bei 72 kg, was mein ziel war und hab1c von 5,6...5,9.

    meiner einschätzung nach macht ernährung 80...90% des erfolgs aus, bewegung 10...20%, und so auch bei der weiteren steuerung, um den erfolg zu halten, ob nun nach oben oder nach unten.

    Bearbeitet von User am 12.10.2022 08:52:03. Grund: rechtschreipunk
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 12.10.2022 08:49:00 | IP (Hash): 82809399
    .
    Bearbeitet von User am 12.10.2022 08:50:01. Grund: .
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    am 12.10.2022 09:40:50 | IP (Hash): 1109753277
    ThomaS1968 schrieb:
    Also mir fehlte tatsächlich das Insulin, um die Nährstoffe aus dem Blut in die Organe zu bringen.
    Meine Diabetesberaterin sagte mir dazu: "Ja, das ist typisch... Man verhungert im Schlaraffenland..."


    Mit hohem BZ pflegen die meisten Betroffenen schlapp zu sein, sowohl Typ 1 wie auch Typ 2. Heißt konkret, dass das mit dem Verhungern so einfach nicht stimmen kann, denn beim Typ 2 ist über viele Jahre mehr als genug Insulin dabei (Hyperinsulinämie). Und auch beim Typ 2 können sich alle Zellen, die Glukose unbedingt zu ihrer Energieversorgung brauchen, ohne Insulin damit versorgen. Und alle, die Insulin zur Aufnahme brauchen, können statt der Glukose wenigstens ebensogut Fett nehmen.

    Das mit dem Verhungern im Schlaraffenland ist zwar ein schön einfach eingängiges Bild, aber wie die meisten schön einfach eingängigen Bilder recht voll daneben ;(

    ----------------------------------------------
    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 12.10.2022 18:32:09 | IP (Hash): 705993429
    Ja Jürgen, vermutlich hat mein Bestreben, den erwarteten Typ II durch Gewichtsreduktion "zu besiegen" dann doch auch noch das seine dazu beigetragen?. Zugegebenermaßen hab' ich weit weniger gegessen, als gut und ausreichend für mich gewesen wäre...
    Wie Du ja weißt, ist nun der LADA Typ I bei mir rausgekommen, wobei ich den verlorenen Kilos natürlich keine Träne nachweine.
    Grundsätzlich dürfte aber stehenbleiben, weil es ja auch gar nicht um mich geht, bei Diabetes hilft Normalgewicht sicherlich mehr, als es schaden könnte.

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    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 12.10.2022 18:33:33. Grund: Ergänzung
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    am 12.10.2022 19:19:12 | IP (Hash): 1109753277
    Weniger Lebendgewicht macht das Leben leichter :)

    Allerdings hat das Gewicht aus meiner Sicht nicht die Bedeutung für den BZ und den Insulinumsatz, die ihm allgemein angedichtet wird.

    Da ist zunächst die weitgehende bis völlige Normalisierung des Nüchtern-BZ um 1 Woche nach bariatrischen OPs und auch den unblutigen nach 1 Woche VLCD nach Taylor. Auch bei mir mit nur noch 10 statt 40 IE Basal! Und das praktisch ohne bis dahin messbare Gewichtsabnahme.
    Und da ist die darauf folgende Erfahrung mit 25 kg Abschmelzen ohne weitere Verringerung des Basal Bedarfs und ohne irgendeine Veränderung der KE-Faktoren.

    Klar kann ich die völlige Ausnahme sein. Aber ich denke eher, dass da in der Diabetologie alles in einen Topf gerührt wird. So brauche ich ja tatsächlich weniger Basal. Und so hab ich während des Abschmelzens natürlich weniger Bolus gebraucht, weil ich ja auch weniger gegessen hab. Und ich brauche seit dem Gewichthalten wieder etwas mehr Basal, aber mit dem "neuen" Gewicht noch immer weniger Essen und damit weniger Bolus.

    Also insgesamt weniger Insulin mit weniger Gewicht, wenn man’s mit den ursächlichen Zusammenhängen statt wirklich ursächlich lieber populistisch alternatief faktisch sieht ;)

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    Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
    Bearbeitet von User am 12.10.2022 19:23:31. Grund: .
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    am 17.10.2022 11:01:33 | IP (Hash): 72970431
    Helmuth schrieb:
    das mit der weniger Bewegung ist wirklich keine so gute Idee.
    Das kann auch andere Folgen haben die man so nicht so schnell bemerkt. Dazu gehören hoher Blutdruck und Verkalkung der Arterien. Das wieder zu reparieren kann lange dauern.

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    das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
    https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de



    ich glaub nicht dass das so schnell Passiert. da müsste "lightHouse" wirklich den ganzen tag auf der couch liegen. mitglied schrieb aber von weniger bewegung. nunja, weniger ist nicht Nichts! natürlich ist Bewegung grade bei diAbeTes wichtig und es geht, gerade bei diesem bmi, ja auch darum eher langsamer abzunehmen. was aber dem BMi nach Sowieso nicht Notwendig ist.
    Bearbeitet von User am 17.10.2022 11:04:41. Grund: .
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    am 17.10.2022 19:00:59 | IP (Hash): 1493729423
    Moin, Moin,

    bin den ganzen Tag auf meinem Gefängnisstuhl unterwegs und am PC in sozialen Netzwerken unterwegs. Passe schon auf mich auf.

    LG Rolf






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