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Werte bei freestyle libre viel zu hoch oder zu niedrig

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    am 16.11.2022 20:17:43 | IP (Hash): 1552792971
    Ich nutze seit Okt.das neue fl3. Der erste Sensor war ok bis auf die vielen Signalverluste schon, wenn man nur 5 min.den Raum verlässt.Der 2.Sensor zeigte lir laufend drohende Unterzuckerung an, sogar Nachts und der Blutgegentest widersprach dem. Der 3.Sensor zeigt mir an, dass ich ständig in super hohen Bereichen bin, die ich mit FreeStyle libre 3 mie erreicht habe. Die Werte stimmen hinten und vorne nicht. Kann doch nicht jedesmal mit Blut gegentesten. Hatte immer Langzeitzuckerwert zw.7 0 und 7,5.
    Habe Angst, dass er jetzt auf 10 und höher steigt, da die Werte nicht stimmen. Habe z.B. vorhin ein Käsebrötchen gegessen bei einem Bzw von 8,2. 9 Einheiten Insulin zugesprirz und bin jetzt 3 Std.nach dem Essen bei 17,7. Nein, das kanns nicht sein. Bin absolut nicht zufrieden. Wenn ich unterwegs bin und es werden 3,5 angezeigt mit Alarm, trinke ich schnell viel Cola und 1 Std.später kommt wieder Alarm, Bzw ist bei 2,7...da bekommt man Panik und daheim zeigt der Bluttest 6,4 an.
    Bearbeitet von User am 16.11.2022 20:18:39. Grund: Druckfehler
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    am 16.11.2022 20:34:37 | IP (Hash): 2106299763
    Ich bin mit dem libre3 bislang eigentlich recht zufrieden...
    Wenn Du Zweifel an den angezeigten Werten hast, dann messe mal erst blutig dagegen, wenn der Wert vielleicht einige Zeit horizontal gelaufen ist.
    Während der Berg- oder Talfahrt gegenzumessen macht aus meiner Erfahrung heraus nicht so viel Sinn, weil die Nachlaufzeiten einfach zu groß sind (mind. 30 Min. bis 1h).
    Da können die Werte beim blutig messen nie korellieren!

    Übrigens, der GMI beim libre3 hatte bei mir 6,4 angezeigt, der HbA1c war dann allerdings deutlich besser bei 6,0... Sollte man auch wissen!

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    LADA Typ I... Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 16.11.2022 20:36:21. Grund: Ergänzung
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    am 20.01.2023 17:34:25 | IP (Hash): 1355106311
    Bei mir haben zwei Sensoren des FSL Libre 3 untaugliche Werte angezeigt. Der erste Senso maß kontinuierlich etwa 30-40% (!) zu hoch. Der Vergleich erfolgte mit Blutzuckermessung, die gut mit den an der Blutprobe ermittelten Werten übereinstimmt (die Teststreifen und das Meßgerät für die Blutzuckermessung funktionieren also). Der zweite Sensor sah die ersten sechs Tage sehr gut aus (Abweichungen zu den Blutzuckerwerten unter 5-7%), aber am siebten Tag wurden plötzlich Werte angezeigt, die eine drohende Unterzuckerung signalisierten (Werte unter 80 mg/dl) während die Blutzuckermessung Werte von 170 mg/dl angezeigt hat. Diese Streuung macht für mich das System unbrauchbar. Da man auch nicht selbst kalibrieren kann, bleibt einem nichts anderes, als parallel kontinuierlich klassisch den Blutzucker zu messen - dann brauche ich FSL3 aber nicht (als Selbstzahler kostet mich der Spass auch 130 € im Monat, die ich ja für meine Gesundheit noch opfern würde, wenn denn die Ergebnisse brauchbar wären.).
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    am 20.01.2023 17:46:25 | IP (Hash): 321831685
    Die Sensoren hinken ca. 15min den Blutzuckerwerten hinterher. Das muss man bei Vergleichsmessungen unbedingt beachten. Daher ist es am Sinnvollsten bei stabilen BZ Verlauf zu vergleichen.

    Dennoch gibt es Sensoren, die schlecht messen. Zudem passt das Messsystem nicht zu allen Personen.

    Der erste Sensor kann ein Schrottsensor gewesen sein oder es ist beim Setzen irgendein Fehler passiert, zu wenig fest aufgedrückt, Faden verbogen, schlechte Stelle,...

    Beim zweiten Sensor könnte ich mir vorstellen, dass sich der Sensor unbemerkt etwas gelockert hat und deshalb deutlich niedrigere Werte angezeigt hat. Das passiert manchmal.

    Misst ein Sensor mit deutlicher Abweichung kannst du versuchen den Sensor zu reklamieren. Abbott hat allerdings strenge Regeln. Sollte sich nix geändert haben, verlangen sie min. 3 Messungen zu unterschiedlichen Tageszeiten, nicht innerhalb der ersten 24-48 Std. Und bei den Messungen muss der Pfeil gerade sein sowie der Sensorwert 15-20min später nochmal kontrolliert werden.
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    am 21.01.2023 09:06:02 | IP (Hash): 1355106311
    Der erste Sensor hat ja wenigstens noch die 14 Tage Werte geliefert (wenn auch viel zu hoch); für den zweiten, der nunmehr nur noch konstant einen Wert von 41 mg/dl anzeigt, habe ich jetzt in der App die Fehlermeldung, dass er nicht funktioniert (was er ja zuvor sechs Tage gut getan hat). Gelockert hat sich nichts (das habe ich als erstes geprüft) und der Sensor war auch keinen ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt (er ist zudem mit einem im Zubehörhandel speziell dafür angebotenen elastischen Band fixiert) und ich habe den korrekten Sitz soweit möglich geprüft. Vergleichsmessungen zum Blutzucker habe ich ausreichend viele - bis gestern. Jetzt liefert er anscheinend überhaupt keine Werte mehr.

    Angesichts dieses Fehlerbilds halte ich es für unwahrscheinlich, dass das System prinzipiell nicht zu mir passt (ich wüßte auch nicht, welche Gründe es dafür geben sollte)

    Vergleichen tue ich mit den 15 min Unterschied und das auch bei stabilen Blutzuckerwerten, da mir klar ist, dass der Gewebezucker den Blutzuckerwerten hinterherläuft. Der Sensor wurde vor 7 Tagen gesetzt, messen zu unterschiedlichen Tageszeiten geht jetzt natürlich nicht mehr, weil der Sensor ja offensichtlich komplett ausgefallen ist. Bei Abbott habe ich das nun angezeigt und Rückerstattung des Kaufpreises oder einen neuen Sensor verlangt.

    Für ein System im medizinischen Bereich sind mir das entschieden zu viele Unwägbarkeiten und Mängel bzw. Fehler. Das habe ich Abbott auch mitgeteilt - mal gespannt, welche Reaktion ich erhalte...
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    am 21.01.2023 16:32:45 | IP (Hash): 1805299773
    gelöscht

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    LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+13 IE Toujeo, abends 14 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 22.01.2023 09:10:22. Grund: Fehlerbeseitigung
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    am 27.01.2023 08:26:14 | IP (Hash): 1355106311
    Mittlerweile hat Abbott ohne weitere Rückfragen einen kostenlosen Ersatz für den zweiten defekten Sensor auf den Weg gebracht. Das sehe ich als sehr positiv an. Wegen der zu hohen Messwerte des ersten Sensors hatte ich ein langes Telefonat mit einem service-Mitarbeiter von Abbott, welches ich insgesamt sehr sachlich fand - auch wenn mich das Ergebnis nicht völlig zufrieden stellt. Nachdem ich ihm fünf konkrete Vergleichswerte der blutigen Messung mit den sensorwerten gegeben hatte, ließ er das ganze durch eionProgramm laufen um mir dann mitzuteilen, dass die Abweichungen zwar hoch, aber noch innerhalb der Toleranz lägen und man mir von daher den Sensor nicht ersetzen könnte. Dies überrascht mich insoweit, als die Abweichungen bei etwa 30-40% lagen. Wenn so hoihe Abeichungen noch innerhalb der Toleranz liegen, dann eignet eigentlich das natürlich kaum, um Langzeit-Blutzuckerwerte abzuschätzen. Das ist schade. Da ich den Algorithmus nicht kenne, nach dem die Messungen ausgewertet werden, kann ich nichts dazu sagen, ob die Abweichungen von 30-40 % (was real im Schnitt etwa 50-60 Einheiten zu hoch war) mit der angegebenen Standardabweichung korrelieren.

    Abbott hat wohl in der Servicehotline Mitarbeiter, die sich speziell mit Meßfehlern der Sensoren befassen (neben der Hotline, die sich einfach mit defekten Sensoren befasst, die einfach ausfallen oder sich vorzeitig ablösen). Mein Ansprechpartner sprach auch relativ offen über Probleme, die mit den Sensoren auftreten können und ich bekam einige Hinweise, die für mich interessant waren. Der interessanteste war, als wir darauf zu sprechen kamen, ob und wie man den Sensor stabilisieren könnte und sollte, um ein vorzeitiges Ablösen oder ein Verrutschen zu verhindern. In diesem Zusammenhang wurde eindeutig von der Verwendung der im Handel erhältlichen elastischen Bänder abgeraten, mit denen der Sensor am Arm stabilisiert werden soll. Dies hätte zwei Probleme: Zum einen eine hohe Gefahr, dass diese Bänder die Flüssigkeitszufuhr zum Gewebe abschnüren, was man kaum bemerkt, was aber wegen des damit dann im Bereich des Sensors möglicherweise gegebenen Mangels an Gewebeflüssigkeit zu falschen, insbesondere zu hohen Werten führen kann. Zudem sei mit diesen Bändern, die ja den Sensor umfassen, ein relativ hohes Risiko verbunden, dass der Sensor - wiederum ohne dass man dies bemerken muss - Zug- oder Druckbelastungen ausgesetzt ist (die verschiedenste Ursachen haben können). Dies könne zu Bewegungen des Sensorfadens führen und da seien die Sensoren empfindlich. Der Mitarbeiter sprach sich dezidiert für die Verwendung der im Handel erhältlichen speziellen Pflaster aus - die sollten allerdings da ein Loch haben, wo auch der Sensor eines hat (also nicht den entsprechenden Teil des Sensors mit dem Pflaster verschließen). Wenn man dies beachte, seien die Pflaster aber im Prinzip eine gute Sache.

    Schließlich hat der Mitarbeiter auch eingeräumt, dass die Sensoren in den ersten 24h teilweise ungenau messen können und sich erst einmal einpendeln müssen. Da kann es hilfreich sein, den Sensor schon 24h vor dem Aktivieren zu setzen, damit er sich an das Umfeld "gewöhnen" kann, in dem er später messen soll.
    Insgesamt ist für mich das Ergebnis des Gesprächs, dass man die Sensoren eher nicht dazu nutzen sollte, Absolutwerte und Langzeitzuckerwerte zu verfolgen sondern mehr um Auswirkungen bestimmter Verhaltensweisen auf den Verlauf des Blutzuckerspiegels über den Tag verfolgen zu können. Bei mir hat es zum Beispiel gezeigt, dass Sport und Training besser wirken als meine Tabletten - aber das ist bei jedem unterschiedlich.


    Edendiab schrieb:
    Der erste Sensor hat ja wenigstens noch die 14 Tage Werte geliefert (wenn auch viel zu hoch); für den zweiten, der nunmehr nur noch konstant einen Wert von 41 mg/dl anzeigt, habe ich jetzt in der App die Fehlermeldung, dass er nicht funktioniert (was er ja zuvor sechs Tage gut getan hat). Gelockert hat sich nichts (das habe ich als erstes geprüft) und der Sensor war auch keinen ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt (er ist zudem mit einem im Zubehörhandel speziell dafür angebotenen elastischen Band fixiert) und ich habe den korrekten Sitz soweit möglich geprüft. Vergleichsmessungen zum Blutzucker habe ich ausreichend viele - bis gestern. Jetzt liefert er anscheinend überhaupt keine Werte mehr.

    Angesichts dieses Fehlerbilds halte ich es für unwahrscheinlich, dass das System prinzipiell nicht zu mir passt (ich wüßte auch nicht, welche Gründe es dafür geben sollte)

    Vergleichen tue ich mit den 15 min Unterschied und das auch bei stabilen Blutzuckerwerten, da mir klar ist, dass der Gewebezucker den Blutzuckerwerten hinterherläuft. Der Sensor wurde vor 7 Tagen gesetzt, messen zu unterschiedlichen Tageszeiten geht jetzt natürlich nicht mehr, weil der Sensor ja offensichtlich komplett ausgefallen ist. Bei Abbott habe ich das nun angezeigt und Rückerstattung des Kaufpreises oder einen neuen Sensor verlangt.

    Für ein System im medizinischen Bereich sind mir das entschieden zu viele Unwägbarkeiten und Mängel bzw. Fehler. Das habe ich Abbott auch mitgeteilt - mal gespannt, welche Reaktion ich erhalte...

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    am 27.01.2023 10:42:06 | IP (Hash): 86435338
    Interessant finde ich, dass Abbott sich das Spiel leisten kann. Da wird kein konkreter Rahmen benannt, in dem die Scans sich im Verhältnis zum Pieks bewegen müssen, sondern der wird praktisch von Fall zu Fall neu gesetzt. Der ist eindeutig auf den usanischem Markt zugeschnitten, in dem die User ihre Teile meistens selber kaufen und sich mehrheitlich im Bereich von HbA1c 8 und höher bewegen. Und da sind Abweichungen, die Du nicht magst, völlig Banane.

    Mich hat damals in meinem Jahr mit Libre 1 gewundert, dass der Sensor ganz normal auch dann gemessen und weitergegeben hat, wenn Lesegerät und App schlicht lo meldeten. Also unter 40 mg/dl und damit nach Abbott Erklärungen nicht mehr ordentlich messbar. Mit der Fremdapp, die sich damit verbinden und kalibrieren ließ, hatte ich dann neben Stunden lo bei Abbott einen ganz normalen Verlauf im Bereich von 60 bis 120 mg/dl.

    Hilfreich fand ich die Kurven schon, denn da konnte ich ja die Auswirkungen von Inputs und Aktivitäten wenigstens im Nachhinein schön sehen und daraus ne Menge für mein weiteres Verhalten lernen.

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. Auf gutes Gelingen in 23!