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Typ 1 Gewichtszunahme
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am 25.11.2022 16:41:23 | IP (Hash): 913406796
Mitglied schrieb:
In diesem oder einem anderen Artikel dieses Blogs wird beschrieben, dass Low Carber häufig die gleichen oder schlechteren HbA1c-Werte aufweisen.
KH-Karenz macht nur im Anfang der Entwicklung eines Typ 2 nahezu automatisch wieder einen gesunden BZ. Wer mit seinem Diabetes über das Stadium hinaus ist, muss für einen besseren BZ-Verlauf seine Portionierung eben seinem BZ anpassen. Und weit genug fortgeschritten bewahrt beim Typ 2 auch ketogen=extrem low carb nicht mehr vor immer höheren BZ-Verläufen.
Wer mit Typ 1 LC isst, sollte nicht nur auf die KEs schauen, sondern auch die FPEs berücksichtigen. Muss also auch für Fett und Protein spritzen, nach möglichkeit ebenso passend wie für Carbs. Zum Berücksichtigen von FPEs wird meines Wissens noch immer sehr zurückhaltend angeleitet. Und es soll noch immer INSULINER-Schulungen geben, in denen nicht mal der Begriff vorkommt.
Mitglied schrieb:
Wie ich das sehe, bezog sich das "lahmlegen des KH-Stoffwechsels" auf eine Ernährung mit einer (sehr) hohen Fettzufuhr bei gleichzeitiger Vermeidung jeglicher Kohlenhydrate als Energiequelle, was sodann zur physiologischen, umkehrbaren Insulinresistenz führt.
Und noch einmal: es gibt keinen lahmgelegten Glukose-Stoffwechsel! Denn alle die Zellen, die sich allein aus Glukose mit Energie versorgen können, brauchen und bekommen weiter Glukose, auch wenn KEINE gegessen wird. Die brauchen übrigens zur Glukose-Aufnahme kein Insulin!
Insulin zur Aufnahme von Glukose brauchen nur alle die Zellen, die sich wenigstens genauso gut aus Fett mit Energie versorgen können. Und wenn nun das, was physiologische Insulinresistenz genannt wird, tatsächlich dafür da wäre, diesen Zellen den Zugriff auf die begrenzte Menge Glukose zu erschweren, wäre für den Organismus sehr viel einfacher, die Insulin-Ausgabe schlicht weit genug runter zu fahren.
Warum stattdessen rauf?
Weil die Hauptaufgabe vom Insulin in der Regulierung der Fettwirtschaft besteht, also im Einlagern und in der kontrollierten Ausgabe von Fett. Weil die Insulinausgabe abhängig vom Stand der Glukoseaufnahme ist, läuft die bei der sogenannt ausgewogenen Ernährung praktisch parallel zur Glukoseaufnahme und ist ein bisschen zu klein, wenn auf die Aufnahme von Glukose weitestgehend verzichtet wird. Deswegen wird mit der sogenannten physiologischen IR die Insulinausgabe passend zum Fettumsatz geregelt.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.11.2022 13:57:40 | IP (Hash): 551938604
Seit ein paar Tagen essen ich zum Frühstück immer Porridge und ca. 20 Mandeln. Seit dem ist mein nüchtern Zucker viel besser und auch tagsüber kommt es kaum zu Schwankungen. -
am 27.11.2022 17:04:55 | IP (Hash): 1669883284
SUPER, dass Du eine machbare Verbesserung für Dich gefunden hast :)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.