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Echt schwierig.....
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am 20.12.2022 22:21:23 | IP (Hash): 405581
Hallo zusammen. Seit 2013 hab ich die Diagnose Prädiabetes. Damals noch mit einem Langzeitwert von 5,5. Im Aug. 21 war ich dann bei 7,3. Also verschrieb mir mein Hausarzt Metformin. Hier stellte sich schnell heraus, dass ich es leider nicht vertragen kann. Im September 21 dann zum Diabetologen gegangen und auf Siofor umgestellt. Erst 2 x 500 mg. Mittlerweile Retard Abends 1000. Vertrage ich gut.
Mein Langzeitwert war im September bei 6,1. Jetzt war ich letzte Woche wieder und da 6,8. Es zeigt mir, dass mir die Bewegung fehlt. Im Sommer so jeden 2 Tag 40-50 km mit EBike gefahren. Ab Mitte Oktober nicht mehr.
Jetzt steht eine Überlegung an, dass ich wegen meiner dauernden Rückenprobleme Cortisonspritzen bekommen soll. Die haben mir meine Diabetes unter anderem beschert.
Aufgrund dessen hat meine Ärztin mir ein Messgerät verschrieben.
Nur leider kenne ich mich mit den Werten noch nicht wirklich aus. Vorhin mal gemessen, vor dem Essen. 140. Ist doch eigentlich zu viel, oder? 2 Stunden nach dem Essen 160. Sprich also falsches Abendessen, oder?
Sorry für den langen Text
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am 20.12.2022 23:11:20 | IP (Hash): 315168165
Du hast Recht: Einfach ist anders ;( Aber wenn der Rücken Cortison braucht, wird Dir wenigstens für’s erste nichts anderes übrigbleiben, als zu schauen, wie das dann mit Deinem BZ weitergeht.
An Deiner Stelle würde ich für die Cortisonzeit schlicht Low Carb oder noch besser No Carb = ketogen essen. Nicht absolut darauf fixiert und Schuldgefühle für jedes Gramm KH, aber eben nicht 2 Scheiben Brot zum großen Salat mit Käse oder Fleisch, sondern nur eine - oder besser noch ne halbe oder eben keine.
Mit Typ 2 passiert nix plötzlich. Auch sehr hohe BZs über 300 oder 400 mg/dl machen keinen sofortigen Schaden. Daher kannst Du getrost zuschauen, was tatsächlich mit Deinem BZ passiert. Und dann kannst Du bei dem entscheiden, was sich dann als beständig herausstellt, ob Du das so weiter haben oder ändern willst.
Zur Orientierung:
Als gesund gilt der BZ in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen 140-160 mg/dl. Als gute Einstellung beim Diabetes gilt 100-140 vor dem Essen und kein Limit nach oben, wenn vor dem nächsten Essen wieder 100-140 auf dem Tacho stehen.
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 20.12.2022 23:35:17 | IP (Hash): 1201026644
Mone68 schrieb:
Hallo zusammen. Seit 2013 hab ich die Diagnose Prädiabetes. Damals noch mit einem Langzeitwert von 5,5. Im Aug. 21 war ich dann bei 7,3. Also verschrieb mir mein Hausarzt Metformin. Hier stellte sich schnell heraus, dass ich es leider nicht vertragen kann. Im September 21 dann zum Diabetologen gegangen und auf Siofor umgestellt. Erst 2 x 500 mg. Mittlerweile Retard Abends 1000. Vertrage ich gut.
Mein Langzeitwert war im September bei 6,1. Jetzt war ich letzte Woche wieder und da 6,8. Es zeigt mir, dass mir die Bewegung fehlt. Im Sommer so jeden 2 Tag 40-50 km mit EBike gefahren. Ab Mitte Oktober nicht mehr.
Jetzt steht eine Überlegung an, dass ich wegen meiner dauernden Rückenprobleme Cortisonspritzen bekommen soll. Die haben mir meine Diabetes unter anderem beschert.
Metformin und Siofor sind dasselbe. Siofor ist eines der Handelsnamen von Metformin.
Wieviel Cortisonspritzen? Wohin? Mit wieviel Cortison? Welches?
Sinnvoll zur Begrenzung von Blutzuckeranstiegen ist natürlich sowenig Cortison wie möglich und so lokal wie möglich.
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am 21.12.2022 04:38:08 | IP (Hash): 281725945
Moin, Moin,
also Metformin kannst Du nicht vetragen, Siofor aber schon. Siofor ist nichs anderes als Metformin in retadierter Form.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 21.12.2022 07:36:47 | IP (Hash): 1825566972
Nun ja
Ich habe Metformin auch nicht gut vertragen.
6 Wochen bei einer Dosis von 2000 ging es mit gelegentlichem Durchfall.
Dann lief ich 6 Wochen als fäkale Zeitbombe mit Berührungszünder durch die Gegend.
Wechsel auf Siofor UND Halbierung der Dosis auf 1000.
Es wurde besser bis es ganz aufhörte. Darmtechnisch völlig beschwerdefrei.
Ob es jetzt am Siofor oder der Halbierung der Dosis lag ist die Frage. Mir aber egal.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0; NW: 104,5 (Stand 10/22) -
am 21.12.2022 08:16:49 | IP (Hash): 1981037956
Nein, es besteht ein Unterschied zwischen Metformin und Siofor in der Zusammensetzung und Auflösung im Magen1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.12.2022 08:21:17 | IP (Hash): 1981037956
Danke für die ganze Info.
Ich habe halt Bedenken, weil Cortison mir Diabetes beschert hat. Ich kann gar nicht sagen wie viele Spritzen ich damals erhalten habe.
Also ist 140 vor dem Essen okay? Okay, könnte besser sein. Das steht glaube ich außer Frage. -
am 21.12.2022 08:22:51 | IP (Hash): 1981037956
Wieviel weiß ich nicht. Ich habe dem Arzt meine Bedenken mitgeteilt. Und in die Wirbelsäule -
am 21.12.2022 11:24:47 | IP (Hash): 1517625585
Ich nehme an, dass Mone Siofor XR bekommt. Das ist zwar auch Metformin, aber der Wirkstoff wird sehr langsam und gleichmäßig abgegeben und ist deshalb weitaus verträglicher.
"Normales" Siofor wirkt genau wie jedes herkömmliche Metforminmedikament.
Nur die Zusammensetzung der Hilfs-/Zusatzstoffe ist verschieden.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.12.2022 13:17:42 | IP (Hash): 1981037956
Genau so ist es. Wobei ich auch die "normalen" Siofor schon besser vertragen habe als Metformin.