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Diabetes typ2 Alkohol bitte um Hilfe
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am 12.02.2023 20:05:16 | IP (Hash): 704719227
Hallo mein Mann ist 56 Jahre alt ,
Letzten August wurde bei ihm Diabetes typ2 festgestellt .
Er ist mit Metformin 2 x 500 mg eingestellt . Sein Wert ist bei 6,9.
Leider trinkt er täglich 3-4 Liter Weizenbier .( ca seit knapp 10 Jahren)
( nicht betrunken )
Ich mache mir Sorgen ,
Kennt jemand solch ein Problem und auch die Zeitrahmen folgen dafür ?
Bitte um Hilfe und Infos
Lg
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am 12.02.2023 21:10:59 | IP (Hash): 867332191
Also hast Du Typ F = Familie & Freunde. Und der ist schwer, weil ein guter Teil Aushalten und Mundhalten dazu gehört. Jedenfalls, wenn man weiter gut miteinander auskommen will. Wenn es bis jetzt nicht zu Deinen Aufgaben gehört hat anzusagen, was gegessen und getrunken wird, fällt megatief auf, wenn Du jetzt damit anfangen und das Bier verbieten willst.
Wenn Du für’s Essen zuständig bist, könntest Du das ja so nach und nach zu Low Carb verschieben und damit die Wirkung von Alkohol und Glukose vom Bier ein bisschen ausgleichen.
Auf Deine Fragen gibt es keine vernünftige Antwort, denn wie negativ höher als gesunder Blutzucker sich auswirkt, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 12.02.2023 22:49:16 | IP (Hash): 704719227
Hallo Jürgen
Ja alles etwa schwierig .
Ich habe Angst um meinen Mann .
Bezgl essen , habe ich schon umgestellt , leider hat er immer wieder mal eine Appetitlosigkeit.
Lg -
am 13.02.2023 00:18:39 | IP (Hash): 24565529
Hallo Monemario,
Appetitlosigkeit wäre nur ein Problem, wenn er untergewichtig ist. Ist dein Mann untergewichtig? Wenn nicht, dann ist das kein Problem. Bei Metformin ist es egal, ob er etwas isst oder nicht.
Der Alkohol selbst ist übrigens auch nicht das große Problem für seinen Diabetes. Das Problem sind die vielen Kohlenhydrate, die er mit dem Bier zu sich nimmt. Wie lange das seine Leber mit macht, ist eine andere Frage. Die hat aber mit dem Diabetes nicht direkt etws zu tun.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 13.02.2023 08:19:41. Grund: BBCodes -
am 13.02.2023 01:21:12 | IP (Hash): 86612814
Grobe Faustformel :
Ein Liter Bier hat etwa 400 kcal, ca. 40 g Kohlenhydrate, und ca. 40 g Alkohol.
Ein Liter Bier täglich kann ein gesunder Mann durchaus vertragen und seine Leber den Alkohol verarbeiten.
Drei bis vier Liter hingegen sind viel zu viel und das wird eine Leber nicht dauerhaft mitmachen.
Der Konsum sollte nach Möglichkeit deutlich auf maximal ein Liter/Tag zurückgeschraubt werden.
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am 13.02.2023 08:37:53 | IP (Hash): 1805299773
Also bei 4l Bier ist man sicherlich schon einwenig "angeschlagen"... Dann kann er's halt gut verbergen?!
Ich finde, diesen täglichen hohen Konsum musst Du auch und gerade als (Lebens-)Partner, auch unabhängig vom Diabetes, nicht tolerieren!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dein Mann nach 4l Bier noch eine Bereicherung für die Abendkonversation darstellt und morgens wird er sicherlich auch sichtlich down sein...
Ich würd' da eine klare Ansage machen und 3 Bier am Fr. und Sa. zugestehen, unter der Woche jedoch nur noch 2 Gläser oder besser 0.
Leider sind viele Partner co-abhängig und helfen noch beim Verbergen der Sucht vor den Nachbarn und Freunden...
Das werden ein paar unangenehme Diskussionen, aber das wär's mir wert! Vielleicht kannst Du ihn am ohnehin schon vorhandenen schlechten Gewissen packen und er zieht relativ schnell und einsichtig mit?.
In aller Regel wissen das die Leute bereits schon länger selber, dass zuviel einfach zuviel ist...
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+13 IE Toujeo, abends 14 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 13.02.2023 08:44:21. Grund: Ergänzung -
am 13.02.2023 09:38:56 | IP (Hash): 732064639
Moin, Moin,
wie alt Dein Mann ist spielt überhaupt keine Rolle und ebenso wenig, was und wie viel er trinkt. Er ist sich allein verantwortlch und so muss ein Mensch handeln, wenn er Single ist oder sich so fühlt.
Du machst mir Sorgen. Ein Leben so zu vergeuden, käme mir nicht in den Sinn. Reise, mache Dinge, die Dir gefallen und besinne Dich auf Dich und Deine Lebensvorstellungen.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.02.2023 10:30:36 | IP (Hash): 732064639
Moin,
ein Wort reicht völlig
Alkoholiker
Das besagt alles.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.02.2023 11:50:49 | IP (Hash): 1805299773
@Lighthouse... Selten so einen unkonstruktiven Blödsinn gelesen! Meinst Du, Du hast der Frau jetzt mit deinem Geschreibsel geholfen?
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+13 IE Toujeo, abends 14 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 13.02.2023 13:09:24 | IP (Hash): 160582365
Weißbier ist beim Diabetes besonders ungünstig. Nach den süßen Cocktails ist es das alkoholische Getränk mit den meisten Kohlenhydraten. Wein / Vodka sind diesbezüglich deutlich besser - nicht dass ich jetzt dazu ermuntere, aber wenn man Alkohol trinken will, ist es aus KH-Sicht besser.
Unabhängig davon ist jeglicher Alkoholkonsum (von solchen krassen Mengen ganz zu schweigen) schädlich, insbesondere bei Diabetes, weil die Nervenenden z.B. in den Beinen doppelt angegriffen werden - vom zu hohen Blutzucker und vom Alkohol. Das Risiko für schmerzhafte Neuropathien / Amputationen steigt. Von Leberproblemen bei den Mengen rede ich schon gar nicht mehr.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.