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Freestyle Libre3 Fehlfunktionen

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    Mitglied seit: 06.03.2023
    am 15.04.2023 21:22:00 | IP (Hash): 1508208448
    Hallo in die Runde,
    hat jemand Erfahrungen mit FreeStyle Libre 3 ?
    Seit Januar 2023 nutze ich Libre 3,vorher Libre 2 ,jeweils mit Lesegerät.
    Libre 2 nutzte ich ca. achtzehn Monate, was auch recht gut und zuverlässig funktioniert hat ,
    wenn man die Eigenheiten beachten konnte.
    Dagegen ist Libre 3 mehr "Russisch Roulette" Unterschied Messwerte Sensor zu Teststreifen
    in der Regel +2,5 bis 4 mmol.
    Am gefährlichsten ist die konstante Fehlfunktion (Signalverlust)des Lesegerätes , laut Beschreibung
    sollte es im Umkreis von zehn Metern funktionieren , aber ein halber Meter ist manchmal schon
    zu weit und hat mich inzwischen nachts ein paar mal an meine Grenzen gebracht.
    Ohne den leichten Schlaf meiner Frau wäre es wohl offen ausgegangen, Lesegerät auf dem Nachttisch zeigte jeweils "Signalverlust" an und der Teststreifen jeweils 2,0 , 2,2 ,1,8 usw. .
    Freestyle schiebt es auf defekten Sensor und schickt fleißig Ersatz ,mein Veto das es am Lesegerät
    liegt wird einfach übergangen.
    Würde mich freuen ,ob jemand einen Tipp geben kann oder evtl. auch Erfahrungen gemacht hat.


    Bearbeitet von User am 15.04.2023 21:23:37. Grund: Fehler
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    am 16.04.2023 06:47:50 | IP (Hash): 1284358001

    Moin auch,

    dann stellste Dich ganz doof, greifst zum Telefonhörer und lässt Dich beim Hersteller beraten.

    LG Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 16.04.2023 11:16:04 | IP (Hash): 252430985
    @Leuchtturm
    Wenner schreibt, dass Abbott das auf defekte Sensoren schiebt und eifrig neue schickt, musser schon eifrig mit dem Hersteller telefonieren.

    Was ich nicht verstehe:
    Wenner einmal schreibt, dass der Scan um 2 mmol/l vom Fingerpieks abweichen kann, wenner denn anzeigt, und dann, dasser Stress gehabt hätte, weil der Scan öfter bei der Nacht keine Verbindung zum Lesegerät hatte, als er Unterzucker mit gepiekst um 2 mmol/l hatte. Was hätte ihm denn da geholfen, wenn das Lesegerät ne Verbindung gehabt hätte?

    Und dann verstehe ich weiter nicht, warum sich jemand offenbar öfter so üppig Basal verabreicht, dass er häufiger bei der Nacht um 2 mmol/l hat, wenn er die nicht haben will?

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 17.04.2023 05:25:07 | IP (Hash): 1284358001
    Moin Jürgen,

    mea culpa maxima. Stimmt - das habe ich völlig überlesen.
    Danke für den Tritt - Du hast völlig recht.

    LG Rolf

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    am 17.04.2023 23:12:36 | IP (Hash): 2122494906
    Hallo die Herren,

    zur Erklärung ,ich bin Typ 3 e ,Ursache, eine Sepsis mit Beteiligung Rückenmark (2010) ,mehrfache OP und einer notwendigen aggressiven medikamentösen Therapie über einige Monate, Typ 3 e ist gesichert durch Uni-Klinik Grosshadern und Charite Berlin ,verschiedene Versuche eine Einstellung zu finden ,sind auf Grund unberechenbarer Reaktionen fehl geschlagen.(z.Zt. Humalog und Toujeo im Gebrauch)

    Mit beiden Insulinen gehe ich sehr vorsichtig um ,also nicht üppig um eine "spaßige" Nacht zu erleben.

    Das Lesegerät hätte mir insofern geholfen ,da mich die Alarmfunktion früh genug geweckt hätte ,was
    bei Libre 2 sehr gut geklappt hat (eingestellt 3,6 -10 mmol) jetzt bei Libre3 nach dem "geht ,geht nicht Prinzip" funktioniert.

    Daher ist meine Kernfrage ,ob jemand mit Libre 3 ähnliche Probleme /Erfahrungen gemacht hat ,in
    Kombination Sensor/Lesegerät ???
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    am 18.04.2023 10:39:41 | IP (Hash): 1578813350
    Aus meiner Sicht kommen viele mit der einen oder anderen Version des Libre klar und einige nicht. Die nicht klarkommen, versuchen Beratung und Reklamation, häufig mit Ersatz, aber wohl eher selten mit funktionierendem Erfolg.
    Wenn du beim System bleiben willst, würde ich nach den vielen Fehlversuchen, von denen du schreibst, in den sauren Apfel beißen und ein neues Lesegerät kaufen.
    Alternativ würde ich mich allerdings auch nach anderen CGMs umschauen, z.B. im insulinclub.de

    Und noch alternativer würde ich dazu übergehen, meinen BZ vorausschauend KI/AI-mäßig zu steuern und mit Scan oder Test nur noch stichpunktartig zu überprüfen. Wenn du dir das nicht selbst erarbeiten willst, ist jadediabetes.com deine App. Daumendrück!

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    am 18.04.2023 15:06:27 | IP (Hash): 1670145200
    Also die Reichweite bezieht sich auf eine Entfernung ohne jegliche Hindernisse. Sobald Hinternisse im Weg sind, ist die Entfernung deutlich geringer. Das ist ganz normal mit Bluetooth.

    Vielleicht hilft dir eine andere Position vom Lesegerät. Mit ins Bett, vors Bett, unters Kopfkissen, ... einfach mal ausprobieren.

    Beim Libre 2 konnte man meines Wissens den Signalverlust Alarm manuell an- und ausschalten. Vllt schaust du mal in die Alarmeinstellungen, ob der Alarm wirklich aktiviert ist. Ansonsten wird auch erst nach 20min - meines Wissens - der Alarm ausgegeben.

    Aber ansonsten würde ich dir sowieso mit Typ3 Diabetes und starken BZ Schwankungen und häufige Hypos dringend den Dexcom ans Herz legen. Dieser hat ganze drei Hypo-Alarme. Einmal individuell einstellbar, bald niedrig (innerhalb 5-30min unter 3), niedrig dringend (unter 3). Kostenlose Probesensoren kannst du dir bei Dexcom bestellen.
    Ich habe auch Typ3 Diabetes, allerdings 3c (pankreopriver Diabetes) und mir hilft der Dexcom sehr mit meiner Hypoproblematik. Vorher mit Libre 1 und 2 war das deutlich schwieriger, der Libre 3 kam gar nicht mehr in Frage..
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 30.04.2023 17:29:01 | IP (Hash): 104928190
    Schau einfach mal unter "Erfahrungen mit Libre 3" nach
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    am 25.10.2023 19:28:33 | IP (Hash): 819947517
    Die Kurzlebigkeit der FL3 Sensoren, bei mir sind die ersten 7 Stück in Reihe immer nach der Hälfte der Zeit "verreckt": Grund "Signalverlust". Abbott hat die Sensoren jedes mal anstandslos ersetzt, mittlerweile gbits auf der Website ein eigenes Reklamationsfromular dafür. Der Hintergrund ist offensichtlich das NFC über das das Lesegerät mit dem Sensor kommuniziert, es scheint, dass die NFC Verbindung mehr "Saft" vom Sensor schluckt als das Bluetooth bei Kommunikation über das Handy. Die letzten zwei Sensoren habe ich nun mit dem Handy ausgelesen, auch dabei kommt dann und wann die Meldung "Signalverlust", aber nach Neustart der Bluetooth Schnittstelle des Handys (einfach Aus- und wieder Einschalten) halten die Sensoren (bisher) bis zu ihrem "Lebensende" durch.

    Der Messfehler der Sensoren relativ zum "Naß"-Wert scheint relativ konstant zu sein: die mittlere Abweichung bei 72 eigenen Messungen liegt bei einer Regressionsanalyse ür die FL3 Sensoren, bei +24 mg/dl. Was nervt ist die steige aktuelle Ausgabe des GMI (bei Verwendung des Lesegerätes bekommt man erst nach einer längeren Zeitreihe eine Schätzung für den GMI!).
    Hat man längere Messreihen zusammen kann man vom aus FL3 Daten ermittelten Glucosedurchschnitt diese 24 mg/dl abziehen und bekommt dann an Hand der bei (https://www.diabaer.at/uploads/pdfs/HbA1c-Umrechnungstabelle.pdf) verfügbaren Tabelle einen deutlich realistischeren HbA1c Wert!
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    am 25.10.2023 21:39:43 | IP (Hash): 1077626483
    Hallo OSMO 16,
    da ich auch mit einem Lesegerät messe, kann ich kann deine Aussagen zu 100% bestätigen!
    Als ich nach dem Umstieg auf Libre3 plötzlich "komische" Werte gemessen habe, musste ich alle meine Einstellungen (Langzeitinsulin, KE-Faktoren und Insulin Korrekturschritte) neu anpassen.

    Weil mein Libre3 Messgerät im oberen Messbereich über 200 mg/dl bis zu 50 mg/dl zu viel anzeigte, habe ich jede Menge Unterzuckerungsalarme bekommen, wenn ich Korrektur spritzte. Besonders gefährlich wurde es, weil im unteren Bereich bis zu 20 mg/dl zu viel angezeigt wurde.

    Da ich noch einige Libre2 Sensoren hatte, habe ich dann mit einem Libre2 und einem Libre3 Sensor am anderen Arm gemessen und bei großen Abweichungen noch zusätzlich Blutzucker Kontrollmessungen (etra mit einem anderen Messgerät ACCU-Check) durchgeführt und in meinem Tagebuch (Excel-Datei) dokumentiert.

    Ich stellte fest, dass ich nun drei verschiedene Messwerte hatte. Das ein Unterschied zwischen Blut- und Gewebezucker besteht ist mir klar. Die unterschiedlichen Messwerte zwischen Libre2 und3 machten mich stutzig. ACCU-Check war im gewohnten Abstand zu Libre 2! Da war mir klar, dass mit Libre3 andere Werte gemessen werde.

    Ich habe die Thematik mehrmals Abbott vorgetragen. Die HOTLINE hat meine Vortragungen überhaupt nicht zur Kenntnis genommen und immer wieder erklärt, dass Die Messgeräte in ordnung sind und es an den Sensoren liegt, wenn Abweichungen gegenüber Blut-Messungen bestehen.

    Ich habe meinen Diabetologen die Thematik vorgetragen. Dort wurde sofort eine Vergleichsmessung durchgeführt. Ergebnis: 10 mg/dl unterschied. Diese Vergleichsmessung wurde gegen 10:00 Uhr Vormittag durchgeführt wo die Abweichungen meiner drei Messarten (Libre2, Libre3 und ACCU-Check) wie immer im normalen Messbereich alle waren. Ich habe immer diese Abweichungen bei sehr hohen und sehr niedrig gemessenen Werten gehabt. Wie mein Diabetologe reagierte möchte ich hier nicht wiederholen!!!

    Seit dem Vorfall benutze ich das Libre 3 Messsystem tatsächlich nur noch zum Messen der Werte. Alle meine Einstellungen habe ich neu ermittelt und habe nun letzendlich einen HbA1c von 6,8 und bin damit sehr zufrieden. Die Hotline rufe ich überhaupt nicht mehr an und zu meinem Diabetologen gehe ich ohnehin nur noch alle 3 Monate zum "DMP-Programm" ohne Beratung.

    Abschliessend noch ein Hinweis. Ich habe Abbott darauf aufmerksam gemacht, dass der Wechsel von Winterzeit zu Sommerzeit nicht funktioniert weil unter "Verlauf anzeigen/Protokoll" nicht die korrekte Sommerzeit bei den Unterzuckerungsalarmen angezeigt wurde.

    Viele Grüße OSMO und alle Mitleser
    Zuckermann
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    Bearbeitet von User am 26.10.2023 01:20:23. Grund: Rechtschreibung