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Kompletter Neuling fragt nach eurer Meinung

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    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 09.05.2023 01:30:13 | IP (Hash): 442840138
    Eine Augenarztuntersuchung hilft bei beginnender diabetischer Retinopathie nicht wirklich weiter. Denn die Therapie ist da zunächst einmal die Verbesserung der Diabetes-Einstellung.
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    am 09.05.2023 07:55:59 | IP (Hash): 34069704
    Hallo Hannes

    Wenn du akut keine Probleme mit den Augen hast kannst du ruhig etwas auf den Termin warten.

    Was allerdings in nächster Zeit passieren kann ist, das sich deine Sehstärke stark verändern kann.
    Das liegt am schnellen absenken deines Blutzuckerspiegels und ist ganz normal.
    Dein Körper und deine Augen müssen sich erst an den neuen Blutzuckerspiegel gewöhnen.
    Diese Veränderung ist nur zeitweilig und normalisiert sich in 1-2 Monaten wieder.

    Bei mir war es so, das ich meine normale Brille nicht mehr benutzen konnte
    und meine Lesebrille zur Fernbrille wurde. Lesen konnte „ich“ nur mit der Lupe.
    Nach einigen Wochen war alles wieder wie vorher.

    Wie geschrieben normalisiert sich das wieder - also keine Panik.

    Gruß
    Peter

    ______________
    —————————————-
    Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 5,8; NW: 102,9 im Schnitt (Stand 4/23)
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 01.05.2023
    am 10.05.2023 17:20:00 | IP (Hash): 687223848
    Wenn ich eure Beiträge hier lese, macht es wohl wirklich keinen Sinn, auf einen Termin beim Augenarzt zu drängen. Da habe ich doch wieder ein wenig hinzu gelernt, danke.
    Ich wollte mir u.U. eine neue Brille machen lassen und werde nun meine Brille für 3,99 € zunächst weiterhin nutzen.
    Danke für eure Tipps zu den Themen.

    Beste Grüße in die Runde

    Hannes
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    am 10.05.2023 21:41:31 | IP (Hash): 442840138
    HanneS1212 schrieb:
    Wenn ich eure Beiträge hier lese, macht es wohl wirklich keinen Sinn, auf einen Termin beim Augenarzt zu drängen.


    Einen Termin solltest Du natürlich jetzt schon machen. Auch wenn er erst in drei Monaten ist.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 08.06.2023 12:38:50 | IP (Hash): 1920530054
    Hallo ich bin. Mona

    Seit November Diabetes 2.. Einnahme von Metformin 1000mg
    Werte im Bereich... Nüchtern 230/289/322 Langzeit 8

    Vor 3 Monaten habe ich mit ozempic angefangen
    Werte jetzt 109/90/104
    Langzeit 6.4
    11 Kilo runter

    Aber ....
    Ich habe ständig Magen, Darm. Übelkeit.
    Aber wegen der guten Werte würde ich ungerne aufhören.
    Gibt es was die Nebenwirkungen mildert?? So ist es auf Dauer nicht auszuhalten..
    Wer hat er fahrung damit..
    Iberogast hilft nicht.

    Danke Mona
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    am 08.06.2023 13:50:07 | IP (Hash): 2099588454
    Iberogast ist m.E. ein pflanzliches Medikament ohne nachgewiesene Wirkung und mit viel Alkohol.

    Der Klassiker gegen Übelkeit ist der Wirkstoff Dimenhydrinat, der unter zahlreichen Handelsnamen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich ist.
    Als Antihistaminikum der ersten Generation macht das Zeug aber verdammt müde, was beachtet werden sollte, wenn man noch Auto fahren muss.
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 08.06.2023 15:45:47 | IP (Hash): 845420840
    Omika schrieb:
    Aber ....
    Ich habe ständig Magen, Darm. Übelkeit.
    Aber wegen der guten Werte würde ich ungerne aufhören.
    Gibt es was die Nebenwirkungen mildert?? So ist es auf Dauer nicht auszuhalten.

    Hallo Mona,

    wenn sich keine Besserung ergibt, gibt es noch die Variante, auf den älteren GLP1-Rezeptoragonisten Victoza zurück zu greifen. Victoza müsstest du dann allerdings täglich spritzen, außerdem ist es in Wirkung und Nebenwirkung etwas weniger Stark als Ozempic. Aber dauerhafte unerträgliche Nebenwirkungen solltest du auch nicht auf dich nehmen.

    Wurde Ozempic bei dir engeschlichen, erst 0,25mg, dann 0,5mg und dann eventuell noch 1,0mg? Bei welcher Dosis bist du jetzt? Falls du schon 1,0mg spritzt, dann hilft evtl. für weniger Nebenwirkungen ein zurück auf 0,5mg. Vielleicht ist damit auch die Wirkung noch ausreichen. Sprich mal mit deinem Arzt über die möglichen Varianten.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 08.06.2023 15:47:14. Grund: BBCodes
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.06.2023 19:21:59 | IP (Hash): 1914641311
    Und warum versuchst Du’s nicht erst einmal völlig ohne Medis?

    Seit schwer übergewichtige Menschen mit Typ 2 bariatrisch operiert werden, also Magenverkleinerung bis -umgehung, wissen wir, dass sich bei denen um 1 Woche nach der OP völlig ohne Medis völlig gesunder BZ einstellt.
    Seit Prof. Taylor, Newcastle, das untersucht hat, wissen wir, dass diese Normalisierung nicht vom Skalpell kommt, sondern davon, dass die Operierten sich anschließend nur um 600 kcal pro Tag einfüllen können, morgens+mittags+abends 1 Becher Optifast o.ä.
    Und seit der Professor das mit X Nummern Freiwilligen ausprobiert hat, wissen wir, dass sich mit dieser Diät nicht nur nach 1 Woche gesunder Nüchternwert einstellt, sondern damit 5-6 Wochen weiter auch die gesunde Regelung des BZ-Verlaufs nach dem Essen.

    Das bedeutet, dass KH-Portionen, die vor dem Diätdurchgang den BZ in der Spitze um ne Stunde nach dem Einverleiben noch an die 200 mg/dl und drüber getrieben haben, meistens unter 140 bleiben. Und wenn man dann diese 140 als alltägliche Obergrenze respektiert, lässt sich in aller Regel völlig ohne Medis mit völlig gesundem BZ leben. "Der Glukosetrick" bietet weiteren interessanten Lesestoff dazu mit interessanten praktischen Anleitungen.

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    Mitglied seit: 24.11.2021
    am 08.06.2023 19:38:59 | IP (Hash): 2099588454
    Den Selbstversuch mit 600 kcal am Tag begrüße ich ausdrücklich.

    Von bariatrischen Ops rate ich unter allen Umstanden ab, bzw. sollte es nur ultima ratio sein.
    Ich habe jedenfalls einen Bekannten, 150kg, nach einer Schlauchmagen-Op, an einer sog. Anastomoseninsuffizienz jämmerlich verrecken gesehen.
    Fazit: Bariatrische Op nur, wenn alle sonstigen Möglichkeiten ausgeschöpft.
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    am 08.06.2023 20:29:00 | IP (Hash): 1914641311
    Deswegen ja "die OP ohne Skalpell" nur mit den sehr wenigen kcals für die Wiederherstellung der gesunden Regelung in Leber und Pankreas!

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.