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vom Hinterher-Hinken zum Vorher-Sagen

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    am 09.05.2023 19:35:10 | IP (Hash): 447884528
    Wenn mir der Finger Pieks einen behandlungsbedürftigen BZ anzeigt, braucht jede Reaktion darauf wenigstens um 20-30 Minuten bis zum Beginn ihrer Wirkung.
    Wenn Anzeige per CGM, dann noch einmal 20-30 Minuten mehr, weil der BZ die Zeit vom Blut ins Gewebe braucht. Trotzdem gilt die CGM Orientierung als viel besser, weil man sich damit nicht dauernd zu stechen braucht und weil die Messung praktisch kontinuierlich erfolgt und der komplette Verlauf einfach grafisch erfasst werden kann.

    Und damit kann man nicht nur dem tatsächlichen BZ beständig hinterher hinken.
    Damit geht sogar ein überraschendes Stück persönliche KI.
    Denn damit lassen sich alltäglich fortlaufend Verlaufsbilder produzieren und miteinander und mit den zugehörigen Ess- und Verhaltens-Protokollen abgleichen.

    Und wozu? - Halt wie bei KI üblich zu immer zutreffenderen Vorhersagen von BZ-Verlauf und Medi-Bedarf aus den jeweiligen Vorlauf-Mustern. Und mit der immer zutreffenderen Muster-Erkennung und der immer zutreffenderen Vorhersage daraus kommen wir so völlig automatisch zum immer passenderen Einhalten unserer BZ-Spur :)



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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 10.05.2023 14:52:28 | IP (Hash): 160582365
    Ich bin ein absoluter Fan von CGM, wenn Gesundheit in D groß geschrieben wird, sollten die Kassen die Kosten für alle Systeme übernehmen (mindestens für alle Diabetiker, nicht nur INSULINER). Da kann man sehr viel lernen und sich auf die Krankheit perfekt einstellen.
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    am 10.05.2023 18:20:50 | IP (Hash): 447884528
    Wenn du mit lernen meinst, dass mit zunehmender Lernzeit immer mehr der üblichen Blicke auf die BZ Verlaufsanzeige das Verhalten in den jeweils letzten 5-6 Stunden voll bestätigen, hab ich genau das mit meiner Schreibe gemeint :)


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    am 23.05.2023 10:38:05 | IP (Hash): 1018725041
    Seit Anfang Februar nutze ich als Selbstzahler einen Libre3 Sensor. Das am besten investierte Geld seit langem. Die Daten und Kurven tragen zu einem besseren Verständnis meines Körpers und seiner individuellen Reaktionen bei. Mein Hba1c und der 90 Tages GMI lagen um 0,1% auseinander. Passt! Wenn man sich erst mal nicht mehr von Einzelmessungen irritieren lässt sondern mehr auf die Kurven und Durchschnittswerte fokussiert wird das eine sehr mächtige Hilfe.

    Ich kann, da ich kein Insulin nehme, nicht unterzuckern und habe auch wenn der Sensor mal rote Werte in den 60ern oder 50zigern anzeigt keine Panik.

    Mein Ziel (als Typ 2) ist die Remission. Dieses Ziel wird jetzt sogar von meinem Diabetologen unterstützt. Da bin ich auf einem guten Weg. Ich lerne, welche KH in welchen Mengen Auswirkungen haben und was ich tun kann und muss um meine Kurven möglichst flach zu halten.

    Eine ketogene Ernährung mit viel Fett und maximal 20g KH täglich kombiniert mit maximal 2 Mahlzeiten täglich mit mindestens 4 Stunden Abstand ohne zwischendurch zu snacken funktioniert am besten für mich. Das zeigen die Kurven und die Waage.

    Die Auswertungen über Libreview sind sehr hilfreich, mich auf meinem Weg zu unterstützen.

    To cut a long story short. Ein CGM hilft ungemein, trotz all seiner Unzulänglichkeiten.
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    am 23.05.2023 16:47:44 | IP (Hash): 2099588454
    [quote=keine Ahnung;122637] auch wenn der Sensor mal rote Werte in den 60ern oder 50zigern anzeigt keine Panik.
    [/quote]

    Darf ich fragen, was mit 60ern und 50ern gemeinst ist?
    Lg Hape
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    am 23.05.2023 19:22:54 | IP (Hash): 1713363159
    50-59 und 60-69 mg/dl, würde ich meinen, denn sonst gibt es doch nichts, was zu den Zahlen passen könnte, oder?

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    am 24.05.2023 07:49:40 | IP (Hash): 1862519671
    keine_Ahnung schrieb:
    Seit Anfang Februar nutze ich als Selbstzahler einen Libre3 Sensor. Das am besten investierte Geld seit langem.
    Eine ketogene Ernährung mit viel Fett und maximal 20g KH täglich kombiniert mit maximal 2 Mahlzeiten täglich mit mindestens 4 Stunden Abstand ohne zwischendurch zu snacken funktioniert am besten für mich. Das zeigen die Kurven und die Waage.

    Hallo Ahnungsloser,

    das finde ich echt toll, dass du viel Geld in diesen guten Zweck investierst.

    Ich persönlich würde aus Kostengründen langsam von der Vollüberwachung weg gehen. Du lernst ja jetzt nicht mehr jeden Tag etwas Neues, sondern überprüfst meistens nur noch, ob du das gelernte richtig angewendet hast. Ich würde es vielleicht mal einem Rhythmus: 14 Tage Sensor und dann 6 Wochen Pause ausprobieren. In den 14 Sensortagen überprüfst du dann, ob du noch in der richtigen Spur bist und kannst neue Sachen ausprobieren. Ich schlage dir das vor, weil ich in der Anfangsphase vom Messen (damals noch mit Stechen) viel zu lange häufig gemessen habe. "Schuld" daran war das gute Gefühl, wenn sich beim Messen der vermutete Wert gezeigt hat. Das ist ein sehr gutes Gefühl, aber für den Preis eigentlich zu teuer erkauft.

    Ich wünsche dir weiter viel Erfolg und am Ende eine vollständige Remission. Mit dieser Enährung sehe ich dazu gute Chancen.

    Alles Gute, Rainer

    P.S.; Auf besonders dumme Fragen (50er und 60er) brauchst du natürlich nicht zu antworten.

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 24.05.2023 11:13:34. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 24.05.2023 10:43:51 | IP (Hash): 2099588454
    Rainer schrieb:

    P.S.; Auf dumme besonders Fragen (5oer und 60er) brauchst du natürlich nicht zu antworten.
    [/i]



    Warum hast Du das Bedürfnis Verständnisfragen von Forenmitgliedern abzuwerten?
    Unterlasse das doch bitte in Zukunft.
    Ich habe den Satz falsch interpretiert und hatte nicht auf dem Schirm, dass Diabetiker (ohne Insulin und Sulfonyharnstoffe) mit BZ-Werten von 50 mg/dl zu tun haben können.
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    am 24.05.2023 11:06:15 | IP (Hash): 842413686
    Was meinst du mit "zu tun haben"? Das sind für viele Menschen ohne Diabetes Werte im völlig gesunden Bereich. Und ebenso doch auch für Menschen mit Diabetes, wenn sie sich in diesem Bereich ohne größere Schwankungen aufhalten können :)

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