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Poly Neuropathie
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am 14.05.2023 20:48:04 | IP (Hash): 838882591
Als Neuling hier habe ich auch mal eine Frage zu der ich bislang nichts gefunden habe.
Ich leide an Poly Neuropathie in beide Füßen, d.h. ich habe absolut kein Gefühl in meinen Füßen, aber nachts extreme Schmerzen die ich mit Gabapentin behandle, jeweils 1 morgens und abends, eine Erhöhung hat mich so müde gemacht das ich nichts mehr auf ie Reihe bekommen habe.
Über Gedankenaustausch und andere Behandlungsansätze würde ich mich freuen. -
am 16.05.2023 05:19:54 | IP (Hash): 1284357998
Moin Bruce,
auch ich habe eine diabetische Polyneuropathie, die sehr unangenehm ist. Ich spüre in Händen und Füßen
nichts. Die Verletzungsgefahr ist groß, das sehe ich daran, dass der Fußboden plötzlich blutig ist. Bei mir läuft die Erkankung völlig schmerzlos. Ich nahme keine Medkamente. Arme und Beine kribbeln nur.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.05.2023 09:53:05 | IP (Hash): 1118005908
Frage an euch beide...
Sind dies diagnostizierte Folgen eurer Diabeteserkrankung und wenn ja, wieviele Jahre habt ihr "schlechte Blutzuckerwerte" gehabt, bis diese Krankheit spürbar wurde, oder habt ihr gar gute Werte gehabt und es ist dennoch zu diesen Folgen gekommen?
Ich glaube, dies wäre für viele Betroffene einmal interessant zu erfahren, welche Auswirkung wann eintreffen und auch ob man etwas dagegen hätte tun können, oder eben nicht?!
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+13 IE Toujeo, abends 14 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 16.05.2023 16:18:00 | IP (Hash): 834019305
Moin Thomas,
schau Dir meine ganze Korrespondenz hier im Forum an. Meine Diabetes Werte waren immer gut und meine Diabetologin hatte sich nie beschwert, sondern immer betont, dass ich super mitarbeite.
Von mir kannst Du keine Hilfe auf Deine Fragen bekommen.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 16.05.2023 19:20:12 | IP (Hash): 514234633
Wiki zeigt X Nummern Auslöse- und Fördermöglichkeiten für PNP. Wer eine entwickelt und Diabetes hat, hat die natürlich vom Diabetes. Dumm nur, wenn die Ursache ganz woanders ist. Denn an der PNP kann niemand sehen, wovon sie wirklich kommt. Da bleibt die erste Möglichkeit bis zum Beweis des Gegenteils stehen.
Zunehmend mehr PNP Fälle werden nach Jahren bis Jahrzehnten mit zunehmendem HbA1c ausgewiesen. Aber viele kommen auch schon im Bereich von 6,5-7,5 vor, und nicht wenige auch schon tief im prädiabetischen.
Das ist so wie bei praktisch allen Folgekrankeiten des Diabetes: Da gibt es weder feste BZ-Schwellen oder -Größen, noch feste Abfolgen.
Nachtrag:
Wenn wg Diabetes, dann können(!) die Beschwerden langfristig mit weniger höher als gesundem BZ und weniger weiten BZ-Schwankungen abnehmen.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
Bearbeitet von User am 16.05.2023 19:40:12. Grund: Nachtrag -
am 17.05.2023 05:01:19 | IP (Hash): 834019305
Moin Jürgen,
angeblich gibt es 333 verschiedene Krankheitsauslöser von PNP, wobei Diabetes und Alkoholismus 2/3 aller Fälle ausmachen. Ich wurde in der Asklepios Klinik in Hamburg St. Georg untersucht. Mein HbA1c wurde im Laborbericht bei 6,1 angegeben.
Ich bin ziemlich bedient davon, wie ein Betrunkener zu laufen.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 17.05.2023 09:29:52 | IP (Hash): 514234633
Wo man der PNP nicht ansieht, wovon sie kommt, neigen doch die beiden bevölkerungsmäßig größten Vorkommen an PNP Risiko dazu, bei der Diagnose bevorzugt zu werden. Sehr wahrscheinlich war man halt bei dir mit dem "kleinen" Diabetes zufrieden und hat nicht weiter nach anderen Möglichkeiten gesucht.
Will jetzt nicht heißen, dass die 6,1 in deinem Fall nicht ausgereicht haben könnte, und dass die Absenkung auf 5,5 und besser das Ding nicht vielleicht auf sehr viel erträglicher zurückgedreht haben könnte.
Beides ist halt heute reine Spekulation und macht für dich leider nix erträglicher.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 17.05.2023 12:35:24 | IP (Hash): 160582365
Ich habe auch ein wenig Angst was das Thema angeht. Trotz meiner Hb1Ac Werte im letzten Jahr (5.7, 5.6, 5.5, 5.2, 5.5, 5.3 ohne Medikamente) habe ich schon länger ab und an ein leichtes Kribbeln in den Füßen und etwas Taubheit in einem Zeh, davor 3 Jahre ab und an geschwollene Füße (Ursache unklar). Prädiabetes ca. 2 Jahre, manifester Diabetes max. 1 Jahr vor meiner Diagnose. Neurologe meint das jetzige leichte Kribbeln kann nur vom Diabetes kommen, die ganzen Messungen und Blutwerte waren aber unauffällig.
Ich hatte das auch in den Armen und zeitweise stärker in den Füßen, beides hat sich aber stark gebessert seitdem ich gut eingestellt bin. -
am 17.05.2023 14:10:29 | IP (Hash): 208571985
Dann könnte eine systematische Verringerung der BZ Schwankungen nach "der Glukosetrick" noch weitere Verbesserung bringen
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 17.05.2023 16:22:42 | IP (Hash): 1352230797
Danke für die Antworten Jürgen & lighthouse... Bleibt aber dann doch festzuhalten, nichts Genaues weiß man nicht...
Das bedeutet aber auch, Hoffnung und Schrecken zugleich. Diabetes muss nicht zwangsläufig in neurologische Symptome münden, kann aber vermutlich häufiger, wenn man sich nicht überwiegend um gesunde BZ-Werte bemüht.
Fazit: Ich bemühe mich weiter um gute Werte und hoffe das Beste.
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+13 IE Toujeo, abends 14 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!