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dauerhafte zuckerwerte über 300
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am 01.07.2023 11:58:30 | IP (Hash): 647589745
Sorry, aber nach allem, was du bis jetzt hier geschrieben hast, lässt du den Ärzten keine andere Wahl. Wenn du deine Spritzmengen nicht selbst passend berechnen willst, können sie dir nur ne Liste geben. Und wenn du mit immer höherem Zucker kommst, können sie das Insulin immer nur erhöhen.
Niemand kann zaubern. Kein Insulin und kein anderes Medikament kann den Blutzucker einfach sehr viel weniger machen, wenn du da nix machst!
Du hast zwar noch nicht geschrieben, welche Mengen von was du dir so jeden Tag einverleibst, aber generell würde deinem Blutzucker schon gewaltig helfen, wenn du die KH-Menge wenigstens um die Hälfte verringern würdest. Aber würdest du das tatsächlich ersteinmal wenigstens eine Woche lang tun?
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 01.07.2023 12:43:10 | IP (Hash): 715712022
Was mir spontan so einfällt...
In einem anderen Faden schreibst du von Essstörungen, Borderline und Depressionen. Welche Art von Essstörung - ist du in kurzer Zeit viele KH?
Nimmst du Psychopharmaka? Hat sich da was geändert? Diese Medikamente können die Wirksamkeit vom Insulin beeinflussen.
Wechselst du konsequent die Injektionsstellen, oder immer wieder die Lieblingsstelle?
Wie lange spritzt Du schon Fiasp. Bei mir nahm die Wirkung nach einem halben Jahr immer weiter ab.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.07.2023 14:47:27 | IP (Hash): 1177615933
Ich würde mal was am Essverhalten ändern!!! Trotz reichlich Insulin immernoch 300-400 BZ aufzuweisen, da liegt das Problem ganz klar bei Dir.
2 Tafeln Schokolade nach der Maxi-Pizza geht halt mit Diabetes nicht, das kann man dann auch nicht mehr wegspritzen...
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 02.07.2023 14:49:39. Grund: . -
am 02.07.2023 15:51:59 | IP (Hash): 1013029053
Thomas,
du bist reichlich übergriffig!
Du kennst doch ihr Essverhalten gar nicht, oder? Wir haben hier viel zu wenig Informationen, außer dass sie wohl nach Tabelle spritzt und keine brauchbare Schulung bekommen hat.
Woher der riesige Insulinbedarf kommt, ist auch eher unklar...
Unter Fiasp war ich, als ich die Reißleine gezogen habe, auch bei über 100IE/pro Tag, bei ständig steigender Dosis und allmählich ansteigenden Werten.
Es bedarf dringend eines fähigen Diabetologen! Eventuell erstmal stationär.
Bearbeitet von User am 02.07.2023 16:29:16. Grund: korrektur4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.07.2023 17:19:25 | IP (Hash): 1456993389
200 und mehr IE pro Tag sind auch mit Typ 1 gar nicht mal sooo selten. Eher schon der insgesamt auffällig hohe BZ-Verlauf ohne Ketoazidose. Der spricht aus meiner Sicht eher für Typ 2.
Und wo wir mit Typ 2 eher 3-5 und mehr IE/KE brauchen, ist auch die Insulinmenge im völlig normalen Rahmen. Dazu passt auch ne Schulung, die tatsächlich NICHT zum selbständigen Dosieren anleitet, und die "Einstellung" nach Tabelle.
Der BZ bewegt sich in dem Rahmen, in dem meiner damals vor meiner Diagnose auch gelaufen ist. Damit war ich den ganzen Tag platt. Ich hatte damals mehrfach in der Woche ne Stunde mit dem Auto immer dieselbe Strecke. Auf der Hälfte hatte ich nen Standardparkplatz für ne halbe Stunde schlafen. - Schon mit dem BZ beständig statt bis 400 und darüber nur noch bis maximal 300 mg/dl war ich vergleichsweise frisch und munter. Und mit dem dann schließlich meistens unter 200 praktisch wie ausgewechselt.
Wie war ich zum niedrigeren BZ-Verlauf gekommen? Ich hab zunächst mal vor und dann um ne Stunde nach dem Essen gemessen. Z.B. vor dem Mittagessen 360 und ne Stunde weiter 420-430. Dann hab ich beim nächsten Mittagessen in der Art nur die Hälfte der KHs genommen und ne Stunde nach dem Essen nur noch um 400 gemessen.
So hab ich das auch mit den übrigen Mahlzeiten gemacht und dabei sehen können,
a) wie mit den niedrigeren Spitzen über 2-4 Wochen auch der Verlauf dazwischen deutlich gesunken war.
b) wie ich mir mit dem Aufschreiben von allem, was ich gegessen und gemessen und an Medi genommen hab, auch zwischendurch deutlich weniger Happen einfach so nebenbei in den Mund gesteckt hab.
In der Art hab ich das damals weitergemacht bis maximal 200 mg/dl am Tag. Aber die Frage ist natürlich, wie das mit ner Essstörung funktionieren kann?
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am 02.07.2023 18:41:23 | IP (Hash): 1177615933
Heike, manchmal finde ich einfach keine passenderen Formulierungen, als die Sache ungeschönt beim Namen zu nennen!
Dauer-BZ von 300-400 trotz Insulin kann für mich nur durch zu viel und falsches Essen "produziert" werden.
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 02.07.2023 19:26:59 | IP (Hash): 1456993389
ThomaS1968 schrieb:
Heike, manchmal finde ich einfach keine passenderen Formulierungen, als die Sache ungeschönt beim Namen zu nennen!
Dauer-BZ von 300-400 trotz Insulin kann für mich nur durch zu viel und falsches Essen "produziert" werden.
Im Prinzip(!) hast du recht, ABER bei einer Einstellung nach Tabelle können locker 20 und mehr IE/KE erreicht werden. Mit den üblichen 4+4+4 KE zu den gesunden Mahlzeiten nach DGE und DDG also locker bis zu 120 IE allein Bolus und dazu gleich viel Basal. Und mit dem BZ 24/7 deutlich über 200 mg/dl kannst du getrost von der Halbierung der BZ-Wirkung vom Insulin im Vergleich zu der bei beständig unter 200 mg/dl ausgehen.
Wenn die fragestellende Person statt beständig über 300 mit beständig unter 200 leben würde, könnte sie wahrscheinlich bei unverändertem Ess- und Bewegungsverhalten mit der Hälfte vom Insulin auskommen. Und das wäre dann nicht mehr so auffällig viel. Also bei näherem Hinsehen eigentlich nicht mehr viel Substanz zum Rechtfertigen deines Vorwurfs.
Ein bisschen vielleicht noch in der möglichen Lösung: Von der oberen Etage im BZ-Hochhaus runter auf Etage 3 bräuchte es für einige Tage bis Wochen deutlich mehr Insulin oder deutlich weniger KHs oder die jeweils passende Kombi aus beidem. Die Herausforderung, die wir hier alle nicht einschätzen können, ist im vorliegenden Fall die Essstörung. Die könnte sogar bei der Suche nach einer grundlegenden "Einstellung"/Anleitung in einer Diabetesklinik hinderlich sein.
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am 02.07.2023 21:32:09 | IP (Hash): 1530732162
ThomaS1968 schrieb:
Heike, manchmal finde ich einfach keine passenderen Formulierungen, als die Sache ungeschönt beim Namen zu nennen!
Dauer-BZ von 300-400 trotz Insulin kann für mich nur durch zu viel und falsches Essen "produziert" werden.
Sorry Thomas, aber du hast mit deinem Typ1 Lada keine Ahnung davon, was es bedeutet, Typ1 ohne Restfunktion zu haben. Dort gibt es so viele Dinge, die hohe Blutzuckerwerte machen und es muss definitiv nicht das Essen sein. Und genau deswegen finde ich diese Unterstellung sehr fies. Insbesondere da wir absolut nicht wissen, welche Art von Essstörung vorliegt und wie tatsächlich die Mahlzeiten aussehen. Sollte es eine Magersucht sein, ist die Gefahr groß, dass du mit deinen unbedachten Aussagen das ganze massiv triggerst.
Jetzt aber zum eigentlichen Thema:
- bei 40 IE pro Mahlzeit =120 IE erscheinen mir 64IE Basalinsulin sehr sehr wenig. Wurde dass denn mal erhöht? Eine deutlich zu geringe Basalmenge führt natürlich zu hohen Blutzuckerwerten, starken Resistenzen und auch dazu, dass das Mahlzeiteninsulin nicht ausreichend den Blutzucker nach unten bringen kann.
- auch ich erwähne nochmal Medikamente insb. in deinem Fall Psychopharmaka, die können massiv auf dem Blutzucker einwirken
- gibt es aufgrund deiner Essstörung oder als Medikamentennebenwirklung eine deutliche Gewichtszunahme? Musst du hier definitiv nicht beantworten!! Das führt auch wieder zu einem gestiegenen Bedarf
- Wurden mal zusätzliche hormonelle Geschichten wie Schilddrüse abgeklärt?
Zwecks Spritzplan ist so eine Sache, da gibt es für mich drei mögliche Ideen, weswegen du danach spritzt:
- der Arzt hat keine wirkliche Ahnung von Typ1
- der Arzt traut es dir unberechtigterweise aufgrund deiner psychischen Begleiterkrankungen nicht zu
- es ist tatsächlich in deiner speziellen Situation hilfreich, bspw. weil du dich somit nicht mit den Kohlenhydraten auseinandersetzen musst
Bei Grund 1 und 2 würde ich definitiv nochmal schauen, ob eine Berechnung nach Kohlenhydraten mehr Sinn macht. Bei Grund 3 ist es der Spritzplan okay.
Fakt ist, du brauchst dringend einen kompetenten Ansprechpartner. Was jetzt an erster Stelle steht, musst du für dich selbst überlegen.
Liegt erstmal der Fokus auf die Blutzuckereinstellung (mit zusätzlicher geringen psychologischen Unterstützung) dann wäre die Diabetesklinik Bad Mergentheim eine gute Anlaufstelle: https://www.diabetes-klinik-mergentheim.de/klinik-information/aufnahmegruende
Liegt der Fokus erstmal eher auf der psychischen Situation, die die Einstellung massiv verschlechtern, dann solltest du dich mal über eine psychosomatische Klinik mit Schwerpunkt "Psychodiabetologie" informieren. Einfach googlen. Hier wäre eine Möglichkeit: https://psychosomatik.lwl-uk-bochum.de/behandlungsschwerpunkte/psychodiabetologie
Zudem solltest du auch eine ambulante psychotherapeutische Betreuung haben. Diese reicht aber in deinem speziellen Fall vermutlich nicht aus, und du brauchst auch stationär Hilfe. Es gibt im ambulanten Setting auch Psychotherapeuten, die sich speziell auf Probleme von Diabetespatienten spezialisiert haben. Hier findest du eine Liste, vielleicht ist auch in deiner Nähe jemand geeignetes dabei:
https://www.diabetes-psychologie.de/Psychotherapeutensuche/Suchergebnis-Adressen
Ich wünsche dir alles Gute.
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.07.2023 13:10:11 | IP (Hash): 1177615933
Vielleicht könnte nun einmal der TS von seinem Essverhalten berichten, sonst macht die ganze Diskussion um die permanent ausgeuferten BZ-Werte wenig Sinn?!
Pauschale Verurteilungen der Ärzteschaft und Schulung war nix, a la der Rest der Welt ist schuld an meiner Misere, nur ich nicht, sprechen bei mir bereits für sich.... Sorry, aber is so.
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 03.07.2023 13:12:35. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.