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Erhöhte Nüchternwerte nach Schwangerschaft

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    am 05.07.2023 08:32:58 | IP (Hash): 258071120
    Hallo in die Runde, ich habe eine zweite insulinpflichtige Schwangerschaft (K1 4 Jahre, K2 7 Monate) hinter mir und stehe mit einem Fuß im Diabetes, da mein Nüchternwert beim Zuckertest erhöht war.
    Meine Diabetologin hat mir empfohlen 1x im Jahr zum Bluttest zu kommen, um es „engmaschig“ zu kontrollieren.
    Nun messe ich aber hin und wieder Zuhause und habe nahezu täglich zu hohe Werte. Gestern waren es sogar mal 160 sonst immer so um die 120. Meine Frage an Euch ist jetzt, wie lange darf man denn zu hohe Nüchternwerte haben bis es negativen Einfluss auf den Körper nimmt?
    Ich habe jetzt Angst, dass es schon früher schädlich ist und es zu spät sein könnte, wenn ich in einem Jahr erst wieder bei der Ärztin aufschlage.
    Die nächste Frage ist, ob mein durchs Baby und Kleinkindbedingten Schlafmangel auch zu den hohen Werten kommen kann?
    Auch hier ist die Diabetologin nicht drauf eingegangen, ich kann darüber jedoch einiges lesen. „Schlafmangel fördert das Diabetesrisiko“
    Wäre prima, wenn sich jemand, der das vielleicht auch schon hatte oder sich damit auskennt, mal kurz schreiben könnte. Bin echt unsicher was ich machen soll.
    Bin nicht übergewichtig und mache regelmäßig Sport…ich hoffe so sehr, dass es „nur“ aufgrund der Nächte sein kann.
    Ich danke Euch schon mal
    Bearbeitet von User am 05.07.2023 08:55:52. Grund: Detail vergessen
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    am 05.07.2023 09:05:03 | IP (Hash): 347307406
    Wurde nach der Schwangerschaft auch mal der HbA1c bestimmt?
    Falls ja, wann und wie hoch war er?

    Lg
    Hape

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    am 05.07.2023 09:18:55 | IP (Hash): 105091026
    Erstmal Glückwunsch zur gelungenen Familienerweiterung :)

    Zu deiner Anstiegsfrage:
    Häufig ist der Blutzucker morgens hoch, wenn über Tag die Spitzen um eine Stunde nach den Mahlzeiten deutlich über dem gesunden Rahmen liegen. Wenn frau dann weniger vom Treibmittel nimmt für weniger hohe Spitzen nach dem Essen, kann nach einigen Tagen bis Wochen auch der Morgenwert sinken.
    Wenn der Zucker erst mit dem frühen Morgen ansteigt, machen viele gute Bremserfahrungen für diesen Anstieg mit ner Kleinigkeit essen so früh wie sie wach werden, also noch deutlich vor dem Frühstück.

    Auch im aus deiner Sicht schlimmsten Fall kannst du mit Diabetes so gesund leben, wie du das willst. Denn der regelmäßig über den völlig gesunden Rahmen ansteigende Blutzucker wird zum Diabetes erklärt, wenn er die theoretischen Grenzwerte übersteigt, die dafür nach X Nummern Statistiken festgelegt worden sind. Im Körper gibt es dafür keine praktisch irgendwie festellbaren Grenzwerte, und da ändert sich mit immer höherem Blutzucker auch direkt absolut nix. Alle miesen Folgen entstehen in der Folge vom höheren Blutzucker, und auch da lottomäßig verteilt: Mit zunehmender Höhe und Zeit darin wächst die Chance auf einen miesen "Gewinn".

    Dem kann frau schlicht dadurch entgehen, dass sie ihren alltäglichen BZ-Verlauf im möglichst gesunden Rahmen hält, egal ob mit oder ohne diagosereifen Diabetes. Daumendrück! Auch für möglichst bald wieder möglichst erträgliche Nächte :)

    ----------------------------------------------
    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
    Bearbeitet von User am 05.07.2023 09:20:24. Grund: .
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    am 05.07.2023 09:43:04 | IP (Hash): 718718227
    Pippa schrieb:
    Nun messe ich aber hin und wieder Zuhause und habe nahezu täglich zu hohe Werte. Gestern waren es sogar mal 160 sonst immer so um die 120.

    Hallo Pippa,,

    leicht erhöhte BZ-Werte kannst du jahrelang haben, ohne dass im Körper etwas kaputt geht, was er nicht wieder reparieren kann. Insofern kannst du mit deinen jetzigen Werten ganz ruhig bleiben und hoffen, dass der BZ sich nach der SS noch weiter verbessert. Die sehr strengen Zielwerte aus der SS haben für dich übrigens keine Bedeutung mehr. Unser erwachsener Körper kann viel besser mit leicht erhöhten BZ-Werten umgehen, als der Fötus in der Entwicklungsphase.

    Bleibe achtsam bei deiner Ernährung und miss gelegentlich, vielleicht aller 2...3 Monate, deinen BZ. Wenn du starke Erhöhungen feststellst, dann gehe gleich zum Arzt, ansonsten kannst du das Jahr ohne Probleme abwarten. Die stressigen Nächte können durch aus der Grund für die leicht erhöhten Werte sein. Übrigens, wenn sich wirklich etwas entwickelt, was du bei zeitigerer Entdeckung hättest verhindern können, dann lässt sich das in der Regel wieder zurück drehen.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 05.07.2023 10:49:35. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 05.07.2023 11:15:06 | IP (Hash): 258071120
    Hape schrieb:
    Wurde nach der Schwangerschaft auch mal der HbA1c bestimmt?
    Falls ja, wann und wie hoch war er?

    Lg
    Hape




    Nein leider nicht. Sollte ich das jetzt nochmal machen lassen? LG
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    am 05.07.2023 11:16:28 | IP (Hash): 258071120
    ganz lieben Dank :)
    hjt_Jürgen schrieb:
    Erstmal Glückwunsch zur gelungenen Familienerweiterung :)

    Zu deiner Anstiegsfrage:
    Häufig ist der Blutzucker morgens hoch, wenn über Tag die Spitzen um eine Stunde nach den Mahlzeiten deutlich über dem gesunden Rahmen liegen. Wenn frau dann weniger vom Treibmittel nimmt für weniger hohe Spitzen nach dem Essen, kann nach einigen Tagen bis Wochen auch der Morgenwert sinken.
    Wenn der Zucker erst mit dem frühen Morgen ansteigt, machen viele gute Bremserfahrungen für diesen Anstieg mit ner Kleinigkeit essen so früh wie sie wach werden, also noch deutlich vor dem Frühstück.

    Auch im aus deiner Sicht schlimmsten Fall kannst du mit Diabetes so gesund leben, wie du das willst. Denn der regelmäßig über den völlig gesunden Rahmen ansteigende Blutzucker wird zum Diabetes erklärt, wenn er die theoretischen Grenzwerte übersteigt, die dafür nach X Nummern Statistiken festgelegt worden sind. Im Körper gibt es dafür keine praktisch irgendwie festellbaren Grenzwerte, und da ändert sich mit immer höherem Blutzucker auch direkt absolut nix. Alle miesen Folgen entstehen in der Folge vom höheren Blutzucker, und auch da lottomäßig verteilt: Mit zunehmender Höhe und Zeit darin wächst die Chance auf einen miesen "Gewinn".

    Dem kann frau schlicht dadurch entgehen, dass sie ihren alltäglichen BZ-Verlauf im möglichst gesunden Rahmen hält, egal ob mit oder ohne diagosereifen Diabetes. Daumendrück! Auch für möglichst bald wieder möglichst erträgliche Nächte :)

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    am 05.07.2023 11:18:19 | IP (Hash): 258071120
    Herzlichen Dank Rainer. Deine Antwort beruhigt mich. Liebe Grüße
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    am 05.07.2023 11:59:09 | IP (Hash): 347307406
    Pippa schrieb:
    Hape schrieb:
    Wurde nach der Schwangerschaft auch mal der HbA1c bestimmt?
    Falls ja, wann und wie hoch war er?



    Nein leider nicht. Sollte ich das jetzt nochmal machen lassen? LG



    Ich halte so eine Messung für sinnvoll, geht bei jedem Hausarzt.
    Unter 5,7 % ist ein Diabetes sicher ausgeschlossen, über 6,5 % ist die Diagnose Diabetes mellitus gesichert.
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    am 05.07.2023 12:58:34 | IP (Hash): 718718227
    Pippa schrieb:
    Nein leider nicht. Sollte ich das jetzt nochmal machen lassen? LG

    Hallo Pippa,

    eindeutig Nein. Bleib bei der vorgeschlagenen Kontrolle in einem Jahr.

    Bei deinen leicht erhöhten BZ-Werten wird Der Diabetologe aus diesem Wert sehr wahrscheinlich keine bessere Aussage treffen können. Wenn das HbA1c bei dir tatsächlich erhöht ist, dann wird es höchstens in dem Bereich von 5,7 ... 6,4% fallen. In diesem Bereich wird der Wert von der DDG als so weig aussagefähig betrachtet, dass der Nüchternwert oder der oGTT-2-Stunden-Wert zur Beurteilung betrachtet werden muss. Die Frage nach einem Prädiabetes, die dich wahrscheinlich brennend interessiert, lässt sich mit diesem Wert überhaupt nicht beurteilen.

    Hape stellt übrigens diese Frage fast schon trollmäßig bei jedem, der sich hier meldet, egal ob sie passend ist oder nicht. Bei dir passt sie nicht, du kannst dich in der Beziehung auf deine Diabetologin verlassen.

    ____
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    Bearbeitet von User am 06.07.2023 11:16:12. Grund: BBCodes
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    am 05.07.2023 13:55:58 | IP (Hash): 347307406
    Zur Erinnerung:
    Die Thread-Erstellerin Pippa berichtet 7 Monate nach Entbindung von einem Nüchternblutzucker von 160mg/dl. Das ist m.E. ein pathologischer Wert, der kontrollbedürftig ist.

    Gerade Frauen, die einen insulinpflichtigem Gestationsdiabetes hatten, entwickeln in der Folgezeit gehäuft einen behandlungsbedürftigen Diabetes mellitus Typ 2.
    Deshalb wird 6 - 12 Wochen nach Entbindung eine 75g Glucose-Toleranztest empfohlen.
    Hier dazu ein leichtverständlicher Artikel:
    https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/diabetes/schwangerschaftsdiabetes-nachsorge-ist-wichtig-919113.html



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    am 05.07.2023 20:20:22 | IP (Hash): 718718227
    Hape schrieb:
    Zur Erinnerung:
    Die Thread-Erstellerin Pippa berichtet 7 Monate nach Entbindung von einem Nüchternblutzucker von 160mg/dl.

    Zur korrekten Erinnerung:
    Die Thread-Erstellerin Pippa berichtet 7 Monate nach Entbindung von Nüchternblutzuckern um die 120mg/dl und von einem Ausreißer in Höhe von 160mg/dl.

    Der Ausreißer lässt sich vermutlich gut erklären durch eine stressige Nacht oder einen stressigen Morgen mit ihren beiden kleinen Kindern. Aber auch, wenn es keine Erklärung für jeden Ausreißer gibt, sind diese nicht von Bedeutung. Beim Nüchtern-BZ kommt es darauf an, wo dieser sich gewöhnlich aufhält.

    Nüchternwerte um 120mg/dl sind in der Tat leicht erhöht und deuten auf Prädiabetes hin. Bei solchen Werten sollte der BZ regelmäßig, am besten jedes Jahr, kontrolliert werden. Das hat Pippas Diabetologin auch so vorgeschlagen. Wenn Pippa achtsam beim Essen bleibt und hoffentlich bald auch ein bisschen weniger Stress hat, könnte ihr BZ sich vielleicht bis zum nächsten Jahr wieder ein Stück weit normalisieren. Ich drücke ihr dafür kräftig die Daumen.

    ____
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    Bearbeitet von User am 05.07.2023 20:21:00. Grund: BBCodes
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    am 05.07.2023 20:53:44 | IP (Hash): 347307406
    Da Threaderstellerin Pippa offenbar die Möglichkeit hat, selbst ihren Blutzucker zu messen, wäre mein Rat nun täglich den Nüchternblutzucker zu messen.
    Wenn 160mg/dl kein Ausreißer sind, sondern von nun an täglich gemessen werden, sollte sie einen Arzt konsultieren.

    Ich kenne zumindest einen Fall, da ist ein HbA1c innerhalb eines Jahres von 6 % auf 10 % gestiegen, also zu einem völlig entgleisten Blutzucker.

    Den Rat ein Jahr auf die nächste Kontrolle des NBZ zu warten halte ich für völlig verfehlt.
    Erst recht, wo ja offenbar die Möglichkeit zur Selbstmessung vorhanden ist.
    Bearbeitet von User am 05.07.2023 21:36:09. Grund: Verbesserung
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    am 06.07.2023 08:58:54 | IP (Hash): 1881528684
    Täglich den BZ zu messen halte ich für einen ziemlich schlechten Rat, weil das wenig Sinn macht und für Pippa eine ziemlich teure Angelegenheit werden würde. Die Nüchternwerte ändern sich, bis auf zufällige Schwankungen, nicht von einem Tag auf den anderen. Bei dieser Methode kann man nur mit vielen Testreifen, also für Pippa mit viel Geld, diese zufälligen Schwankungen protokollieren. Wofür soll das denn gut sein? Ganz abgesehen davon, dass vermutlich dabei jede kleine Abweichung nach oben bei ihr unnötigen Stress verursachen dürfte.

    Selbst in deinem sehr speziellen Fall, der für Typ2-Diabetes übrigens eine absolute Ausnahme wäre, hätte die von mir vorgeschlagene Kontrollmessung aller 2...3 Monate ausgereicht, um den starken Anstieg rechtzeitig bemerken zu können - übrigens auch eher, als bei einer vierteljährlichen HbA1c-Bestimmung.

    ____
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    Bearbeitet von User am 07.07.2023 11:24:03. Grund: BBCodes
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    am 06.07.2023 10:06:18 | IP (Hash): 1477968604
    Höher als gesund ansteigender Blutzucker ist immer derselbe, auch wenn er erst ab Überschreiten der dafür definierten Grenzwerte Diabetes heißt.
    Höhere postprandiale Werte und damit größere BZ-Schwankungen zwischen vor und in der Spitze nach einem Essen sind auch bei Nichtdiabetikern auf Dauer für die Pipelines ungesund.

    Völlig logisch kann da nur gesund sein, die Entwicklung zu stoppen und in den gesunden Bereich zurückzudrehen, vor allem auch deswegen, weil das umso einfacher funktioniert, je früher damit begonnen wird.
    Spitzen nach dem Essen lassen sich super nach diesem Rezept niedriger begrenzen https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf , und häufig sinkt mit den Spitzen unter 140 mg/dl auch der morgendliche Nüchternwert wieder unter 100 mg/dl.

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    am 27.07.2023 11:26:03 | IP (Hash): 221706303
    Hallo:) möchte nur kurz von mir berichten. Hatte in der zweiten Schwangerschaft SS-Diabetes. 3 Monate nach der Entbindung war OGTT 99-218-132. Weil eine gute Bekannte von mir Diabetologin ist, bin ich seit bald 2 Jahren bei ihr zur Kontrolle. Mein Sohn ist übrigens bald dann schon 3 Jahre alt. Am Anfang ging ich aller drei Monate hin, Langzeitswert im ersten Jahr zwischen 5,6 und 5,7 und das obwohl ich mich kh-arm ernähre (so 100-130kh) am Tag. Nüchtern immer um die 110.

    Seit etwa einem Jahr schlafe ich besser (habe dann abgestillt) und Sohnemann schläft durch. Und Werte sind besser geworden (Langzeit im Mai bei 5,4 und Nüchtern 92).

    Aktuelle gehe ich aller 6 Monate zur Kontrolle.

    Ich hatte am Anfang große Panik und mittlerweile bin ich an viel Bewegung und gesundes Essen gewöhnt. Esse zu jeder Mahlzeit viel Gemüse, Fleisch/Fisch aber auch Brot. Aber nicht übermäßig viel. Jeden Tag Schwarzschokolade. Habe seit 1,5 Jahren mein Gewicht wie vor den Geburten und durch Sport fühle ich mich die meiste Zeit echt fit.

    Und bin auch viel gelassener. Am Anfang hatte ich echt schlaflose Nächte bevor ich zur Kontrolle ging.

    Ich denke dass deine Werte besser werden wenn die Nächte ruhiger werden:) Bleib aber bei der Kontrolle und vor allem gesundem Essen und Bewegung im Alltag. Ich denke da kann man nichts Falsches machen. Alles Gute!
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    am 27.07.2023 11:51:57 | IP (Hash): 1948170228
    Das klingt sehr gut - herzlichen Glückwunsch. 😊

    Alles Gute und viel Freude mit deinem Sohn, Rainer
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    am 27.07.2023 19:18:36 | IP (Hash): 221706303
    Danke sehr! Und daher bin ich euch/diesem Forum auch sehr dankbar! Ihr habt mir echt sehr viel Angst genommen so dass mein Leben sich wieder normalisiert hat. Klingt vielleicht auch ziemlich wahnsinnig aber ich hatte echt emotionale Tiefe gehabt und ihr wisst nicht wieviel ihr mit euren beruhigenden und aufbauenden Worten mir geholfen habt. Danke danke!