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Erhöhte Nüchternwerte nach Schwangerschaft
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am 05.07.2023 20:20:22 | IP (Hash): 718718227
Hape schrieb:
Zur Erinnerung:
Die Thread-Erstellerin Pippa berichtet 7 Monate nach Entbindung von einem Nüchternblutzucker von 160mg/dl.
Zur korrekten Erinnerung:
Die Thread-Erstellerin Pippa berichtet 7 Monate nach Entbindung von Nüchternblutzuckern um die 120mg/dl und von einem Ausreißer in Höhe von 160mg/dl.
Der Ausreißer lässt sich vermutlich gut erklären durch eine stressige Nacht oder einen stressigen Morgen mit ihren beiden kleinen Kindern. Aber auch, wenn es keine Erklärung für jeden Ausreißer gibt, sind diese nicht von Bedeutung. Beim Nüchtern-BZ kommt es darauf an, wo dieser sich gewöhnlich aufhält.
Nüchternwerte um 120mg/dl sind in der Tat leicht erhöht und deuten auf Prädiabetes hin. Bei solchen Werten sollte der BZ regelmäßig, am besten jedes Jahr, kontrolliert werden. Das hat Pippas Diabetologin auch so vorgeschlagen. Wenn Pippa achtsam beim Essen bleibt und hoffentlich bald auch ein bisschen weniger Stress hat, könnte ihr BZ sich vielleicht bis zum nächsten Jahr wieder ein Stück weit normalisieren. Ich drücke ihr dafür kräftig die Daumen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 05.07.2023 20:21:00. Grund: BBCodes -
am 05.07.2023 20:53:44 | IP (Hash): 347307406
Da Threaderstellerin Pippa offenbar die Möglichkeit hat, selbst ihren Blutzucker zu messen, wäre mein Rat nun täglich den Nüchternblutzucker zu messen.
Wenn 160mg/dl kein Ausreißer sind, sondern von nun an täglich gemessen werden, sollte sie einen Arzt konsultieren.
Ich kenne zumindest einen Fall, da ist ein HbA1c innerhalb eines Jahres von 6 % auf 10 % gestiegen, also zu einem völlig entgleisten Blutzucker.
Den Rat ein Jahr auf die nächste Kontrolle des NBZ zu warten halte ich für völlig verfehlt.
Erst recht, wo ja offenbar die Möglichkeit zur Selbstmessung vorhanden ist.
Bearbeitet von User am 05.07.2023 21:36:09. Grund: Verbesserung -
am 06.07.2023 08:58:54 | IP (Hash): 1881528684
Täglich den BZ zu messen halte ich für einen ziemlich schlechten Rat, weil das wenig Sinn macht und für Pippa eine ziemlich teure Angelegenheit werden würde. Die Nüchternwerte ändern sich, bis auf zufällige Schwankungen, nicht von einem Tag auf den anderen. Bei dieser Methode kann man nur mit vielen Testreifen, also für Pippa mit viel Geld, diese zufälligen Schwankungen protokollieren. Wofür soll das denn gut sein? Ganz abgesehen davon, dass vermutlich dabei jede kleine Abweichung nach oben bei ihr unnötigen Stress verursachen dürfte.
Selbst in deinem sehr speziellen Fall, der für Typ2-Diabetes übrigens eine absolute Ausnahme wäre, hätte die von mir vorgeschlagene Kontrollmessung aller 2...3 Monate ausgereicht, um den starken Anstieg rechtzeitig bemerken zu können - übrigens auch eher, als bei einer vierteljährlichen HbA1c-Bestimmung.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 07.07.2023 11:24:03. Grund: BBCodes -
am 06.07.2023 10:06:18 | IP (Hash): 1477968604
Höher als gesund ansteigender Blutzucker ist immer derselbe, auch wenn er erst ab Überschreiten der dafür definierten Grenzwerte Diabetes heißt.
Höhere postprandiale Werte und damit größere BZ-Schwankungen zwischen vor und in der Spitze nach einem Essen sind auch bei Nichtdiabetikern auf Dauer für die Pipelines ungesund.
Völlig logisch kann da nur gesund sein, die Entwicklung zu stoppen und in den gesunden Bereich zurückzudrehen, vor allem auch deswegen, weil das umso einfacher funktioniert, je früher damit begonnen wird.
Spitzen nach dem Essen lassen sich super nach diesem Rezept niedriger begrenzen https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf , und häufig sinkt mit den Spitzen unter 140 mg/dl auch der morgendliche Nüchternwert wieder unter 100 mg/dl.
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7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden. -
am 27.07.2023 11:26:03 | IP (Hash): 221706303
Hallo:) möchte nur kurz von mir berichten. Hatte in der zweiten Schwangerschaft SS-Diabetes. 3 Monate nach der Entbindung war OGTT 99-218-132. Weil eine gute Bekannte von mir Diabetologin ist, bin ich seit bald 2 Jahren bei ihr zur Kontrolle. Mein Sohn ist übrigens bald dann schon 3 Jahre alt. Am Anfang ging ich aller drei Monate hin, Langzeitswert im ersten Jahr zwischen 5,6 und 5,7 und das obwohl ich mich kh-arm ernähre (so 100-130kh) am Tag. Nüchtern immer um die 110.
Seit etwa einem Jahr schlafe ich besser (habe dann abgestillt) und Sohnemann schläft durch. Und Werte sind besser geworden (Langzeit im Mai bei 5,4 und Nüchtern 92).
Aktuelle gehe ich aller 6 Monate zur Kontrolle.
Ich hatte am Anfang große Panik und mittlerweile bin ich an viel Bewegung und gesundes Essen gewöhnt. Esse zu jeder Mahlzeit viel Gemüse, Fleisch/Fisch aber auch Brot. Aber nicht übermäßig viel. Jeden Tag Schwarzschokolade. Habe seit 1,5 Jahren mein Gewicht wie vor den Geburten und durch Sport fühle ich mich die meiste Zeit echt fit.
Und bin auch viel gelassener. Am Anfang hatte ich echt schlaflose Nächte bevor ich zur Kontrolle ging.
Ich denke dass deine Werte besser werden wenn die Nächte ruhiger werden:) Bleib aber bei der Kontrolle und vor allem gesundem Essen und Bewegung im Alltag. Ich denke da kann man nichts Falsches machen. Alles Gute! -
am 27.07.2023 11:51:57 | IP (Hash): 1948170228
Das klingt sehr gut - herzlichen Glückwunsch. 😊
Alles Gute und viel Freude mit deinem Sohn, Rainer -
am 27.07.2023 19:18:36 | IP (Hash): 221706303
Danke sehr! Und daher bin ich euch/diesem Forum auch sehr dankbar! Ihr habt mir echt sehr viel Angst genommen so dass mein Leben sich wieder normalisiert hat. Klingt vielleicht auch ziemlich wahnsinnig aber ich hatte echt emotionale Tiefe gehabt und ihr wisst nicht wieviel ihr mit euren beruhigenden und aufbauenden Worten mir geholfen habt. Danke danke!