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Entgleisungen nach Oben

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    am 18.07.2023 16:16:09 | IP (Hash): 1025046600
    Hape schrieb:
    Steffele66 schrieb:
    und einem Hb1c jenseits der 23!



    Da klingt rekordverdächtig.
    Meiner Kenntnis nach haben HbA1c-Analysegeräte nur einen Meßbereich von 4 -15 %.


    Die Analysegeräte simulieren den Labortest und sind im Gegensatz zu dem in ihrem Analysebereich beschränkt.

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    7/24 mit wenigen Ausnahmen zwischen 60 und 140 mg/dl in der Form der blauen Kurve ( https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar ) sind für mich optimal. Trotzdem will ich gern respektieren, wenn andere anders für sich entscheiden.
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    am 18.07.2023 20:39:28 | IP (Hash): 1634890906
    HeikeOV schrieb:
    ThomaS1968 schrieb:


    Solltest du diese Meinung auch bei Typ1 vertreten, hast du mal überhaupt nichts verstanden!!!



    Eventuell hilft hier ja auch die Spezialtherapie aus dem Internet wo man vegan den Stengel mit Öl einschmiert.

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    am 19.07.2023 00:53:18 | IP (Hash): 1177615933
    Ich bleib dabei... Bei einem auch nur schlecht eingestellten Typ 1 mit öfter mal 400 BZ liegts am "Fressverhalten" und sonst gar nix!

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    LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
    Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
    Bearbeitet von User am 19.07.2023 07:24:50. Grund: .
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    am 19.07.2023 18:17:36 | IP (Hash): 914084583
    Ich habe deine Behauptung eher so verstanden, dass sogar ohne Insulin Werte über 400mg/dl nicht möglich sind, wenn man nichts oder nur das "richtige" isst.

    Und das ist schlicht und ergreifend falsch!
    Wenn ich heute Abend vor dem Schlafengehen meine Pumpe abkoppele (dann habe ich schon mehrere Stunden nichts mehr gegessen) und meinen Sensor stumm schalte, damit er nicht bimmelt, werde ich nach wenigen Stunden exorbitant hohe Werte (höher als 400mg/dl) haben und eine innige Umarmung mit der Toilettenschüssel (wegen Ketoazidose).

    Ansonsten muss das Insulin zum Essen passen. Mit ein bisschen Übung geht da fast alles!
    Klar macht Low-/Slow-Carb vieles einfacher. Aber wenn man willens und fähig dazu ist, es zu lernen, geht es auch anders.

    Ich bin seit 1979 dabei und musste viele Jahre nach festen Essplänen leben - jeden Tag zu festgelegten Zeiten eine festgelegte Menge an Kohlenhydraten aber eigentlich auch Eiweiß und Fett. Abweichungen kaum möglich. Und es war für alle, die ihren Typ1 schon in diesen Zeiten hatten eine Befreiung, einfach zu essen, wann, was und wieviel man möchte, oder es aber auch zu lassen. Ich kann mit fast jedem Nahrungsmittel nach dem dritten Versuch umgehen. Die wenigen, die nicht gehen, gibt es dann halt nur selten.

    Eine ausgewogene, vernünftige Ernährung ist natürlich trotzdem wichtig und richtig.
    Bearbeitet von User am 19.07.2023 18:49:11. Grund: Ergänzung
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    am 19.07.2023 20:41:00 | IP (Hash): 914084583
    Da der TE ja eh weg ist und wahrscheinlich nicht mehr wiederkommen wird...

    Ich würde es schön finde, wenn wir uns den Problemen neuer Mitglieder erstmal offen widmen.
    Also ohne Wertung erfragen:
    Wie ernährst Du dich?
    Kennst du den Kohlenhydratgehalt deiner Nahrung?
    Weißt du, was Kohlenhydrate mit dem Blutzucker machen?
    Welche Lebensmittel sind in deiner Ernährung wichtig? Worauf möchtest du nicht verzichten?
    Welche Medikamente nimmst Du?
    Hat dir jemand erklärt, wie man Insulin und Nahrung aufeinander abstimmt?
    ... (to be continued)

    Wenn ein neuer mit einem Problem aber in einer der ersten Reaktionen - von mir jetzt übertrieben - zu lesen bekommt "Alle deine Probleme liegen nur daran, dass du unkontrolliert frisst", dann ist der ganz schnell wieder weg. Und der nächste traut sich schon gar nicht mehr, überhaupt um Hilfe zu bitten. Das ist dann über kurz oder lang der endgültige Tod dieses Forums - weit weg ist es nicht.

    Sicher kann auch die Ernährung das Problem sein, aber das kann man dann auch professioneller erklären (Beispiele: "Cola (oder auch Saft) ist nicht gut für dich, weil viel zu viele Kohlenhydrate", "Dein Frühstück klingt zwar erstmal gesund, aber Müsli enthält viele Kohlenhydrate für die du sehr viel Insulin benötigst", "Pizza zu insulinieren ist für einen Neuling schwierig, verzichte erstmal besser drauf").
    Es gibt aber auch genug andere Dinge, die den Blutzucker ordentlich durcheinander würfeln, z.B. Medikamente. Das erste Mal Kortison kann blutzuckertechnisch z.B. ziemlich gruselig sein.
    Und ganz oft ist es einfach mangeldes Wissen, weil nicht geschult, schlecht geschult oder die Schulung, warum auch immer, nicht verstanden wurde.
    Bearbeitet von User am 20.07.2023 15:47:00. Grund: Korrektur
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    am 19.07.2023 22:29:17 | IP (Hash): 591192503
    Ich denke schon, dass TE hier weiter mitliest und wenigstens alle paar Tage rein schaut.

    Aber die Eingangsfrage war ja nicht, wie man die beklagte Auffälligkeit verringert oder gar abstellt, sondern ob es hier noch weitere Menschen mit dieser Auffälligkeit gibt?
    Und wenn man schon bei X Nummern Fachärzten war und in ner Fachklinik und dort überall bescheinigt bekommen hat, dass sich an dieser Auffälligkeit selbst von dafür ausgebildeten Spezialisten nix ändern lässt, wär doch völlig idiotisch, wenn man noch so lieb gemeinte Änderungsvorschläge von ner Laien-Community ernst nehmen wollte. Oder?

    Und was sollte das bringen? Da ist diese Quasi Null-Diät Phase im kranken Haus, die absolut nix gebracht hat!
    Hat sie natürlich doch, denn der Blutzucker-Verlauf, der in dieser Zeit gemessen werden konnte (wurde er?), war mit Sicherheit sehr viel gesünder, als der bis dahin und der anschließend bei wieder voller Alimentierung. ABER der gesündere Fastenverlauf ist fachoffiziell für unbedeutend erklärt worden, weil er ja langfristig nix geändert hat!

    Sorry, aber dass studierte Fachleute etwas für unbedeutend erklären, was tatsächlich absolut vorrangig bedeutend ist?
    Dafür muss man die Geschichte der Behandlung des Diabetes studiert haben, um so einen eigentlich Schwachsinn nachvollziehen zu können - und dann steht man allerdings vor der Herausforderung, dass son Schwachsinn nicht auf Diabetes begrenzt jeden Tag überall in der Medizin ein eifriger Mitspieler sein könnte ;(

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    am 20.07.2023 08:04:41 | IP (Hash): 980044466
    DANKE Heike für deinen Beitrag!

    Diese unglaublich besserwisserische und teils freche Art mancher User, auf Beiträge zu antworten, verjagt durchaus.


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    am 20.07.2023 15:54:17 | IP (Hash): 930753130
    @Jürgen: Er hat nach Menschen mit ähnlichen Problemen, aber auch nach Tips gefragt!

    Es ist nicht schön, dass hier immer wieder Leute reinschneien, die gerade irgendein akutes Problem habe, hier die Hinweise abgreifen und nie wieder gesehen werden und auch nicht auf Nachfragen reagieren.

    Das ist aber kein Grund vorschnell mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen zu reagieren, weil zu diesem Zeitpunkt weiß das ja noch niemand, oder?


    Bearbeitet von User am 20.07.2023 16:56:08. Grund: Korrektur