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Retinopathie - Neuigkeiten?

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.07.2008 14:40:12
    hallo w,
    gib den plz bereich an ev kann dir werner für süd helfen.
    und werner hat dir die eckpunkte einer gleichmäßigen bz fahrweise genannt die viele auch ich bevorzugen.
    wer wenig kh ißt braucht da weniger insulin am "arbeiten" ist,weniger hypos zu befürchten.
    und bei der heutigen auswahl an insulinen. ist bei entsprechend sorgfältigem umgang damit die hypogefahr doch nicht von werten abhängig.
    denn grundsätzlich, wer wesentlich zuviel spritzt,
    rauscht in eine hypo, ob man da bei 100 war oder bei 120, ist das gleiche.
    wir hatten gerade jemanden in der shg der immer mit hypos gerade nachts gekämpft hat, nach insulinwechsel ist das völlig weg.
    auch eine pumpe wäre hilfreich.
    mfg. klaus von klausdn
  • welpi

    Rang: Gast
    am 10.07.2008 12:08:11
    PLZ ist 42...

    Was ist "shg"? Bist Du, seid Ihr Ärzte?

    Gruß!

    Welpi

    von welpi
  • Georg

    Rang: Gast
    am 11.07.2008 10:09:42
    SHG soll wohl Selbsthilfegruppe bedeuten.
    Nein, Ärzte sind hier nicht aktiv.

    Surf auf die Seite des "INSULINER", da gibt's eine Liste mit diabeteskundigen Augenärzten.

    Sehr guten ärztlichen Rat bekommst du hier:

    http://www.augen-forum.de/
    von Georg
  • fm

    Rang: Gast
    am 23.09.2008 01:21:51
    Ich habe im Oktober seit 40 Jahren Diabetes.
    Veränderungen am Augenhintergrund habe ich auch, muss alle 6 Monate zum Augenarzt. Mein Schulkamerad ist in Berlin im Klinikum tätig, der sagt viel Gemüse mit hohem Anteil an Folsaeure essen, das würde helfen. Ich nehme zusätzlich seit 4 Jahren neben gesunder Ernährung eine Kapsel Folsaeure + Vitamin Bx zu mir. Ob es hilft, wer kann das schon sagen.
    Mein Augenarzt sagt immer zu mir, dein Augenhintergrund sieht aus, wie bei einem 80 jährigen, ...
    Na ja, so geht es eben mit den chronisch Kranken.
    von fm
  • Hammy

    Rang: Gast
    am 24.09.2008 18:46:42
    Folsäure? Ob das hilft? Habe sie nie genommen,
    aber nach 41 Jahren DM T1 und unzähligen
    Laserbehandlungen der Retina sind die Einblutungen alle dicht. Logisch, dass jeder Augenarzt sofort sieht, das Behandlungen vorliegen,
    aber das besagt nichts über die Sehkraft und
    generelle Funktion des Auges. Zumindest habe ich
    auf beiden "Lichtern" noch 90% Sehkraft, Brille
    brauche ich nur zum Autofahren (kleine Schrift ohne).
    Glaube auch nicht, dass das Wissen, der Augen-
    hintergrund würde wie bei einer 80-jährigen
    aussehen, etwas hilft. Wie sieht denn der einer
    80-jährigen aus? Gelasert? Im Normalfall nicht!
    Gruss (und allzeit gute Sicht) Hammy
  • welpi

    Rang: Gast
    am 04.10.2008 13:01:23
    Hallo,
    hört sich ja ganz gut an, dass noch so viel Sehkraft vorhanden ist, trotz der vielen Laserungen. Ich war jetzt mit meinem Mann bei Herrn Prof. Hammes Uni-Klinik Mannheim. Er hatte vor ein paar Jahren eine Studie mit Ratten durchgeführt. Die armen Tiere wurden über 30 Wochen (was für eine Ratte ja schon eine sehr lange Zeit ist) auf einem Bz-Wert von über 600 gehalten. Eine Gruppe der Tiere erhielt Befotiamin, die andere Gruppe nicht. Man konnte beobachten, dass die mit Benfotiamin behandelte Gruppe keine Schäden an der Retina hatte, die unbehandelte Gruppe aber sehr wohl. Herr Prof. Hammes hat uns dazu geraten, dieses Präparat (ist eine Vorstufe des Vitamin B1) zu nehmen. Ist ohne Verschreibung in jeder Apotheke erhältlich. Daneben schützt es noch vor Neuropathien, ggf. Nierenproblemen usw. Und es hat keine Nebenwirkungen. War bereits vor Jahren ein verordnungsfähiges Medikament (speziell bei Neuropathien), ist aber im Zuge der Gesundheitsreform aus der Verschreibung geflogen, wie viele andere guten Präparate auch. Klar, den Bz-Wert gut zu halten ist oberste Priorität, aber wir wollen alles versuchen, weitere Schäden abzuwenden. Da weder unser Augenarzt, noch der Diabetes-Arzt oder der Prof. an der Augen-Klinik davon gehört hatten (obwohl darüber viel veröffentlicht worden ist! Es ist ja lästig und zeitaufwändig, sich mit Forschung zu beschäftigen, besser man geht immer seinen "alten Stiefel" - die Ärzte sind ja auch nicht selber betroffen) - deshalb sind wir nach Mannheim gefahren. Das Gespräch (ein super kompetenter, toller und verständiger Mann!) und die Erkenntnisse daraus sind für uns sehr wertvoll und geben uns Hoffnung.
    Euch weiterhin "gute und klare Sicht"!
    Welpi
    von welpi
  • Leyla

    Rang: Gast
    am 07.12.2008 21:27:23
    Hallo Welpi,

    ich habe seit 34 Jahre Diabetes und seit 3 Jahren Retinophatie und Makulaödeme. Ich hatte nie besonders gute HBA1 Werte gehabt, zwischen 6,5-7,7. Jedoch habe ich regelmässig, alle 6 Monate, meine Augenhintergrund untersuchen lassen. Wahrscheinlich hat mein damaliger Augenarzt das Thema "Augen und Diabetes" nie ernst genommen, denn als er nicht mehr tätig war, bin ich zu einen anderen Augenarzt gegangen und er hat dann Retinophatie bei mir festgestellt. Durch Angiographie konnte er feststellen, was und wie schlimm meine Netzhaus aussaah. Naja.... dann gab es 2mal 6-Monate Laserung, jede Woche. Es war eine Qual, bei jede Laserung bin ich ohnmächtig geworden.

    Momentan geht es meinen Augen gut, ich habe keinen Magularödem mehr und kann 90% sehen. Mein Blutzucker-Zielwert beträgt 140. Dein Mann sollte Blutzuckerschwankungen vermeiden (ich weiss, es ist leider nicht so einfach, wenn man beruflich stress hat). Ich nehme täglich Omega-3.

    Folgende Ärzte kann ich dir weiterempfehlen:
    Professor Ulbig, Uniklinik München, kann ihn nur weiterempfehlen!!!
    Professor Kirchhoff, Uniklinik Köln

    Viel Erfolg,
    Leyla
  • welpi

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 13:13:33
    Hallo Leyla,
    danke für Deinen Kommentar. Du empfiehlst Herrn Pro. Kirchhoff von der Uni Köln. Bist Du dort gelasert worden? Er empfiehlt bei der Diabetischen Retinopathie Lucentis. Da läuft wohl seit längerem eine Studie mit Lucentis. Das sind Mikro-Injektionen - anstelle von Laser. Die Blutungen sollen wohl so gestoppt werden.
    Hast Du oder jemand anderes hier Erfahrung?

    Gruß,
    welpi
  • Vorsichtig

    Rang: Gast
    am 05.05.2009 15:31:18
    Barbara, du solltest wirklich vorsichtig sein mit deinen Ratschlägen, von wegen, man könne auf grund von Job und Alltag keine ordentlichen Blutzuckerwerte erzielen. Das ist wirklich Quark mt Soße. Angesichts der furchtbaren Spätfolgen ist es sogar dringend notwendig. Komische Philosophie. keine ordentlichen BZ_Werte, aber zum Heipraktiker rennen. Welpi, hör nur nicht hin, sondern höre auf Klaus und Werner. von Vorsichtig
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.11.2011 17:19:05
    Gast schrieb:
    wenn die frage ist, -retinopatie- und hba1c(wobei dieser sowieso lt. ddz "ein ominöser wert ist)
    sollte man nicht den diadoc nach seiner meinung fragen,
    sondern den augenspezialisten.
    "und" vorm lasern fragen wo die spezis sitzen.
    mein augendoc empfiehlt mir 5,5-6% hba1c.
    und ! wie georg geschrieben hat, hypos und hypers vermeiden. bd 120/80.
    "meine" erf. auf blutverdünner wie ass verzichten.
    mfg. klaus


    von klausdn