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Bezahlt BEK noch Blutdruckmessgräte?
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Karl Dall
Rang: Gastam 18.06.2008 05:07:14
Ich war gestern beim Nephrologen weil meine Nierenwerte nicht besonders gut waren und ich habe den Blutdruck dort messen lassen der bei 180/ 80 gelegen hatte.
Zuhause hatte ich eine Stunde vorher mit einem Braun Handgelenkmessgerät 113/63 gemessen und diese Werte habe ich schon seit ca. 3 Monaten.
Die arzthelferin die mich gemessen hatte sagte ich soll doch mal mein Gerät paralell bei einer Hausarztmessung einsetzen. Ich bin aber der Meinung dass mein Blutdruck wirlich zu niedrig ist denn wenn ich schnell aufstehe oder länger wie 15 Min. stehe wird es mir Weiss vor den Augen und Schwindlig.
Die Krönug war gestern nachdem ich nach Hause gefahren wurde und ich aus dem Auto stieg bin ich mit einem Schwächeanfall einfach umgefallen, mit kaltem Schweiss.
Also ich kann mir nicht vorstellen dass ich momentan an einem hohen Bluttdruck leide sondern eher an einem niedrigen.
Das mit den Messungen beim Arzt kenn ich schon seit Jahrzehnten denn da ist der Blutdruck generell 200/110. Ich nenne das das Weisskittelsyndrom.
Aber zu meiner eigentlichen Frage: ich möchte mir ein neues Blutdruckmessgerät anschaffen und wollte wissen ob und bis zu welchem Betrag z.B. die Barmer das Gerät bezahlen würde.
Kann mir da jemand Auskunft geben?
Gruß Karl. -
Tom
Rang: Gastam 18.06.2008 10:44:02
Lieber Karl,
wenn deine Ärztin die Notwendigkeit mehrer Messungen am Tag gut und nachvollziehbar begründet, wird Deine Krankenkasse das Gerät sicher auch bezahlen. Also ICH habe das so erlebt, allerdings mit der AOK. Nach einem Widerspruch, den ICH geschrieben habe, hat man ein Einsehen gehabt. Erst gab es eine Ablehnung der Kostenübernahme, obwohl ich neue Blutdruckmedikamente nehmen musste und 2 mal täglich messen. Bei dir wären die Schwankungen des BD und die Umkipperei eine gute Begründung.
Das Blutdruckmessgerät habe ich mir aber nicht selbst gekauft, das habe ich von einem Sanitätshaus bekommen. Über diestenübernahme ging die Diskussion dann eine ganze Weile. Da muss man etwas kämpfen.
Bei den Handgelenk-Blutdruckmessgeräten bin ich sehr skeptisch, es sollte schon ein Gerät sein, dass am Oberarm misst. Zumindest wird das so empfohlen. Angeblich wären die Werte ungenau.
In meinem Widerspruch habe ich der KK unter anderem geschrieben, dass ich großes Verständnis dafür habe, dass Kosteneinsparungen oberstes Gebot sind und ich mit der Entscheidung dann einverstanden sei wenn die KK mir eine Alternative benennt, wo und wie ich ohne Gerät morgens um 6:00 Uhr nüchtern meinen BD messen kann-auf der Bettkante.
Dann hat es geklappt.
Du solltest möglichst KEIN Geld vorstrecken.
Ins Sanitätshaus gehen, Gerät aussuchen, dann für GENAU das Gerät beim Hausarzt das Rezept holen und dann kannst du erst mal messen. Die Korrespondenz mit der KK kannst du dann in Ruhe führen. Aber nicht aufregen dabei, mit einer Ablehnung erst mal rechnen. Den Widerspruch kannst du ja jetzt schon mal ausformulieren. Alles Gute. von Tom -
klausdn
Rang: Gastam 18.06.2008 15:17:44
im ramen einer sog blutdruckschulung,
dauert nur kurze zeit, (und ist relativ nutzlos)
bekommt man eigentlich immer ein oberarm meßgerät verschrieben.
mfg. klaus von klausdn -
Ojima
Rang: Gastam 18.06.2008 17:01:02
Hallo,
vielleicht bist Du auch ein Kandidat für die 24 Stunden Blutdruck-Überwachung.
Da können anhand der fortlaufenden Messungen über Stunden recht viele Unregelmäßigkeiten erkannt werden. So auch ein "Weißkittel-Syndrom" , das ich übrigens auch kenne und manchmal habe ;-)...je nach Situation.
Eigentlich müßte das auch ein Nephrologe wissen, was man da zu tun hat um eine korrekte Diagnose und Medikation zu erreichen.....
Liebe Grüße Ojima