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    am 09.09.2023 18:15:01 | IP (Hash): 1654253562
    Hallo!

    Hier meine bisherige Story:

    Diabetes 2 wurde 2021 diagnostiziert. Behandelt wurde zunächst nicht.
    HbA1c-Wert und Gewicht nahmen zu.

    Ich hatte im Januar 2023 einen HbA1c-Wert von 9,7 und wog 146 kg bei 187 cm Körpergröße.
    Andere Werte sind mir nicht bekannt.

    Mein Hausarzt gab mir einen winzigen Hoffnungsschimmer.
    Ernährungsumstellung durch Verzicht bzw. Reduzierung der Kohlehydrate.

    Er nannte mir Lebensmittel, die mir helfen:
    Beeren, Nüsse, Kerne (etc.), Quark (20%, da weniger Zucker als Magerstufe), Buttermilch, Harzer Käse, Salat, (v.a. grünes) Gemüse, Pilze, in Maßen Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch.

    Zu Fleisch: eigentlich esse ich nur Schweinebraten aus dem Supermarkt. Die Werte (Fettanteil, gesättigte Fettsäuren, Kohlehydrate, Zuckeranteil) scheinen okay. Maximal verzehre ich davon 200 Gramm pro Woche.

    Wo es passt ergänze ich mit qualitativ hochwertigem Olivenöl.

    Und natürlich mit (frischen) Kräutern, Zwiebeln, (seltener) Knoblauch, wenig (hochwertigem) Salz, Weinessig (keine zuckerhaltigen Essige wie Balsamico) , Pfeffer & Co.

    Zwischendurch esse ich beispielsweise Gurken, Radieschen oder frische Beeren, die ich neuerdings vorher in den Gefrierschrank gebe.

    Man rät mir auch zu Leinöl, das mag ich aber nicht.

    Südfrüchte (Ausnahme Zitronen) esse ich sehr selten.

    Bin ich im beruflich im Hotel gibt es i.d.R. ein oder zwei Eier (gekocht oder als Spiegel- oder Rührei).
    Das war es dort dann meist, sofern es keine Beeren gibt.
    Quark, Buttermilch und Olivenöl bringe ich mit und verzehre das vorher oder hinterher.

    Als Getränke gibt es möglichst dreimal täglich Tee, viel Kaffee und noch mehr Wasser pur oder mit Zitrone, Ingwer o.ä.

    Mit wenigen Ausnahmen kommt nichts mehr aus der Dose. Eigentlich nur gelegentlich Thunfisch.

    Ich habe das Glück, dass mir die selbst auferlegten Lebensmittel und (selbst) zubereiteten Gerichte schmecken. Die Schwierigkeit liegt manchmal eher bei der Organisation.

    Als kleine Belohnung gönne ich mir mehrmals im Monat ein halbes Dutzend Austern. Roh natürlich mit ein wenig Zitrone.

    Ich solle aufhören, kcal zu zählen, sagt mein Hausarzt. Mache ich trotzdem. Pi mal Daumen komme ich seit Januar auf 1.500 bis 2.000 kcal pro Tag.

    Zudem erhalte ich regelmäßige Drainage (Physiotherapie).

    Meine Haut ist am Bauch aufgrund der raschen Gewichtsabnahme natürlich Problemzone.
    Vor allem deshalb aber auch zum Muskelwiederaufbau betreibe ich seit einigen Wochen und erstmals seit Jahren Seit „Sport“ (mehrmals am Tag Plank).

    Alle vier bis sechs Wochen habe ich (leider) Aussetzer. Dann gibt es beispielsweise französischen Weichkäse größer 50% Fett und eine Flasche Rotwein oder mal am Wochenende zwei oder sogar drei Weizenbier.

    Seit Januar habe ich aber nur exakt einen Bissen (Weiß-) Brot gegessen. Den zweiten Bissen habe ich ausgespuckt, den Rest des Brotes weggeworfen. Pasta, Kartoffeln oder Reis habe ich seitdem überhaupt nicht angerührt. Auch keine Süßigkeiten, kein Joghurt, keine Wurstwaren.

    Mein HbA1c-Wert liegt nun bei 5,1. Ich wiege (morgens) nun ca. 94 kg.
    Bearbeitet von User am 09.09.2023 18:16:51. Grund: Eingabefehler behoben
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    am 09.09.2023 18:45:06 | IP (Hash): 1223179978
    Buttermilch_14 schrieb:

    Diabetes 2 wurde 2021 diagnostiziert. Behandelt wurde zunächst nicht.
    HbA1c-Wert und Gewicht nahmen zu.
    Ich hatte im Januar 2023 einen HbA1c-Wert von 9,7 und wog 146 kg bei 187 cm Körpergröße.
    Andere Werte sind mir nicht bekannt.
    Mein HbA1c-Wert liegt nun bei 5,1. Ich wiege (morgens) nun ca. 94 kg.



    Du hast in 9 Monaten 52 Kg abgenommen?

    Respekt, Unglaublich!
    (Irgendetwas mache ich falsch...)
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    am 09.09.2023 18:58:37 | IP (Hash): 1654253562
    Ich kann es auch kaum glauben.
    Ziel war v.a. Reduzierung des Index-Wertes.
    Gewichtsverlust war zwingend notwendig, war aber nur Nebeneffekt der Ernährungs-Umstellung.
    Allerdings hat mir alleine der Physiotherapeut lt. seiner Aussage etwa 20 kg wegmassiert.
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    am 09.09.2023 19:45:25 | IP (Hash): 1546974453
    Toll, was dir da gelungen ist und gelingt! Gratuliere :)

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
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    am 10.10.2023 17:02:27 | IP (Hash): 444785967
    So. Ich traue mich nicht mehr, in Torsten's Thread https://www.diabetes-forum.de/forum/topic/13277/torsten-neuzugang-mit-hba1c-von-106 zu schreiben, also hier:
    Mein aktueller Hba1c liegt nun bei 5.0.

    Verlauf von Januar 23 bis heute (gestern):
    9,7 - 5,8 - 5,1 - 5,2 - 5,0.

    Gewichtsverlust satte 57,2 kg! BMI von ca. 42 auf knapp 26.
    Genau das schafft neben einem auffälligen Blutwert (der hat wohl nix mit DM2 zu tun) Fragezeichen.
    Gerade der Gewichtsverlust innerhalb der letzten zwei, drei Wochen.
    Alle anderen diagnostizierten Werte sind top.

    Stuhlgang: i.d.R. regelmäßig und gesund.
    Blutdruck: weiterhin stabil und im gesunden Bereich.
    Schlaf: sofern ich vor 21:00 zu Bett gehe gut.

    Einer Strategieänderung zu doch mehr KH (Kartoffeln) hat mein Arzt nicht zugestimmt.
    Ehrlich gesagt zu meinem Gefallen. Denn das ließe sich das für mich weit weniger gut organisieren, wie die Umsetzung meines aktuellen "Speiseplans".

    In der letzten Messphase gab es keine einzigen Aussetzer. Keine Mehlspeisen, keine Süßigkeiten, keine Stärke, keine Sättigungsmittel wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Außer Zitrone als Würzmittel kein Obst (nur Beeren).
    Keine Butter oder Sahne, nur zum Braten Sonnenblumenöl, sonst Oliven- und mittlerweile auch Leinöl.
    Als Getränke nur Wasser, Kaffee und Tee. Und 1 x oder 2 x täglich 0,5 l Buttermilch. Keine alkoholischen Getränke, keine Säfte.
    Einzige Änderungen seit einigen Wochen:
    Erhöhung der Beerenration von 125 g auf fast täglich 300 g.
    Täglich mindestens 3 Walnüsse.

    Baustellen neben vorgenannten Punkten ganz oben:
    Etwas zu wenig Grün (v.a. Gemüse).
    Aktuell zu wenig Bewegung.

    - Typ DM2 ohne Medikation und Teststreifen.

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    am 10.10.2023 18:31:22 | IP (Hash): 1517651034
    Das ist phantastisch, gratuliere!
    Was genau stört dich? Der Gewichtsverlust? Geht dir das zu schnell ?

    Mit deinen 1500 bis 2000 kcal solltest du duchaus weiter abnehmen (normale Aktivität).
    Möglicherweise überschätzt du das was du isst und es sind tatsächlich viel weniger cal die du zu dir nimmst als du glaubst, das müsstest du dir vielleicht genau anschauen.
    Gerade wenn du auf Butter, viel Öl und KHs verzichtest - ist dann gar nicht so leicht auf 2000 kcal zu kommen.
    Mit Gemüse und Beeren alleine wird das schwierig, 1kg gekochtes Gemüse hat kaum mehr als 250 kcal....

    Wenn du da beunruhigt bist , würde ich das mal testen. Mal eine Woche das essen was du jetzt auch isst aber das alles mit mehr Olivenöl und mehr Nüssen anreichern.
    2 EL Olivenöl mehr pro Tag und eine handvoll extra Walnüsse sollten den Gewichtsverlust dämpfen.
    Musst dann laufend wiegen und beobachten.

    Eine App kann dabei auch gut unterstützen, Schrittzähler (z.b. googe fit) und eine app für die kalorien (z.b. loose it).

    Wenn du aber definitiv genaug isst , auch bei kalorien Erhöhung weiter verlierst, dann würde ich da noch mal mit dem Arzt sprechen, das wäre wohl ein guter Anlass für einen CheckUp.


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 11.10.2023 09:17:29 | IP (Hash): 308498519
    Hallo Buttermilch,

    das klingt doch alles sehr gut - Glückwunsch. 😊

    Wenn du wirklich Angst davor hast, zu viel abzunehmen, dann brauchst du doch nur etwas mehr zu essen. Wenn du wegen dem BZ die KH weiter sehr gering halten willst, dann iss ein bisschen mehr Fett und/oder Eiweiß. Die beeinflussen den BZ viel weniger als die KH. Du könntest z.B. nicht nur Buttermilch trinken, sondern auch ein Glas Milch, allerdings nicht die fettreduzierte. Oder du nimmst wieder ein bisschen Butter in deinen Speiseplan auf, die ist gesund und schmackhaft. Oder, oder, oder ..., suche dir einfach etwas fettes oder eiweißhaltiges aus, was dir gut schmeckt. Es darf natürlich auch ein Löffel Olivenöl oder eine Walnuss sein, wenn du darauf stehst.

    Weiter alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 12.10.2023 07:45:31. Grund: BBCodes
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    am 11.10.2023 16:35:17 | IP (Hash): 444785967
    Hallo Gunter21 und Rainer,

    vielen Dank für Eure Kommentare.

    Tatsächlich weiß ich nicht genau, wie viel kcal ich eigentlich zu mir nehme. Insbesondere bezüglich Öl. Das war bisher immer Pi mal Daumen. Habe mir gerade eine Lebensmittelwaage bestellt und gelobe Besserung.

    Habe vor zwei Monaten bedauerlicherweise wieder mit dem Rauchen begonnen. Auch das kostet enorm viel kcal am Tag. Wusste ich gar nicht. Ich dachte, die Gewichtszunahme ab Abstinenz kommt von Schokolade.

    Die eine relevante Abweichung eines Blutwertes hat sich übrigens gerade als Missverständnis herausgestellt. Der Hausarzt meinte KEINE Relevanz. Im Gegenteil, das Labor sähe sehr gut aus. Dass ich sowas mal zu hören bzw. lesen kriege. Na dann.

    Trotzdem werde ich weiter berichten. Ich hoffe dabei natürlich, ich bleibe auf dem offenbar guten Weg. Aktuell bin ich sehr stabil und habe diesbezüglich kaum Sorge. Selbst die Ernährung an den Weihnachtsfeiertagen ist bereits geplant.

    Weiß jemand zufälligerweise, wie viel g Fett und wie viel g Eiweiß man im Durchschnitt täglich zu sich nehmen sollte bei der lower carb Ernährungsvariante? Das mit der Gluconeogenese – an anderer Stelle von @Rainer erwähnt – habe ich wohl verstanden.

    Ich habe mich übrigens aus zwei Gründen in diesem Forum angemeldet.
    Um Informationen zu erhalten mit der Möglichkeit, Fragen zu stellen.

    Aber auch, um anderen Betroffenen mit DM Typ 2 ein wenig Mut zu machen.
    Soweit ich verstanden habe, gehöre ich noch zu der unbelehrbaren Urzeitgattung Mensch, dessen Körper nun mal nicht auf KH ausgelegt ist, sondern nur auf die Verarbeitung von Fett und Eiweiß. Erscheint mir also logisch, sich allein darauf zu fokussieren. Wenn ich nicht irre, habe ich das mit allen anderen Patienten mit DM Typ 2 gemein.

    Mein Doc hat mir also vor übrigens auf den Tag genau 10 Monaten die Pistole auf die Brust gesetzt: Entweder hörst Du auf Deinen Körper oder Du spitzt Dir Insulin mit allen Konsequenzen. Also mir fiel die Entscheidung relativ leicht und seit ich das umsetze, geht plötzlich alles besser.

    Mein Antrieb dabei war Motivation, nicht Disziplin.

    Letztere würde ich eher bei low carb Ernährung benötigen. Scheitern wäre vorprogrammiert. Es würde mich ganz sicher überfordern, dauerhaft eben nur eine halbe Kartoffel zu essen und nicht zwei. Nur ein Beispiel von vielen, mit denen ich zu kämpfen hätte.

    Ich weiß auch nicht, ob alle Betroffenen (DM Typ 2) diesen Weg – zumindest rein theoretisch - einschlagen KÖNNTEN. Ggf. lässt die künstliche Zufuhr an Insulin oder an Medikamenten keine Optionen mehr zu oder der Blutzuckerwert ist so hoch, dass ein Absetzen der Medikation viel zu hohe Risiken mit sich bringen würde.

    Hoffentlich klingt das nicht arrogant, wenn ich andere Betroffenen motivieren möchte.

    Abgesehen davon gibt es bei mir weiterhin genug Unsicherheiten und Irritationen. Siehe meinen gestrigen Beitrag zwei Posts weiter oben.

    Nichts für ungut.
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    am 11.10.2023 20:46:48 | IP (Hash): 1406912839
    Buttermilch_14 schrieb:
    Aber auch, um anderen Betroffenen mit DM Typ 2 ein wenig Mut zu machen.


    Jedes gelebte Beispiel von gesundem Gelingen mit T2D wird sicher den einen oder die andere zu ersten Schritten auf dem eigenen Weg anstoßen oder in weiteren bestärken, wenn man so eine vollständige Remission wie deine mitbekommt.

    Super finde ich an deinem Beispiel, wie du dich mit deinem T2D zu eurem möglichst reibungslos gesunden Zusammenleben eingerichtet hast und einrichtest. In meiner Erfahrung spart das im Vergleich zum Dagegen-Kämpfen nicht nur Kraft, sondern kann sogar kräftig anschieben. So habe ich das jedenfalls immer erlebt, wenn uns ein weiterer messbarer Schritt zum gesunden Miteinander-Auskommen gelungen war, meinem T2D und mir. Euch beiden also weiter gutes Gelingen!

    ----------------------------------------------
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    am 11.10.2023 21:12:06 | IP (Hash): 766282417
    Buttermilch_14 schrieb:
    Weiß jemand zufälligerweise, wie viel g Fett und wie viel g Eiweiß man im Durchschnitt täglich zu sich nehmen sollte bei der lower carb Ernährungsvariante? Das mit der Gluconeogenese – an anderer Stelle von @Rainer erwähnt – habe ich wohl verstanden.

    Hallo Buttermilch,

    von Eiweiß musst du tatsächlich genug essen, mit ungefähr 0,8g pro kg Körpergewicht bist du auf der sicheren Seite. Wenn man z.B. beim Fasten kein Eiweiß isst, dann baut der Körper für die Glukoneogenese sogar Muskeln ab, um den Bedarf zu decken. Nach oben gibt es bei Eiweiß außer bzgl. den Kalorien keine Grenze. Die früher häufig ausgesprochene Warnung, zu viel Eiweiß könnte die Nieren schädigen, hat sich als falsch heraus gestellt.

    Fett muss man auch ein bisschen essen, damit die fettlöslichen Vitamine aufgenommen werden können. Da aber selbst bei extrem fettarmen Dieten damit keine großen Probleme bekannt sind, wird dazu wahrscheinlich sehr wenig ausreichen. Zu viel Fett, abgesehen von der Kaloriengrenze, gibt es nicht.

    KH braucht man theoretisch gar keine zu essen, allerdings macht No Carb nicht viel Sinn. Selbst bei extrem KH-armer Ernährung sind 50g ohne weiteres möglich.

    Beste Grüße, Rainer

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    Bearbeitet von User am 12.10.2023 07:42:42. Grund: BBCodes
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    am 12.10.2023 08:52:06 | IP (Hash): 72970431
    Rainer schrieb:


    Nach oben gibt es bei Eiweiß außer bzgl. den Kalorien keine Grenze. Die früher häufig ausgesprochene Warnung, zu viel Eiweiß könnte die Nieren schädigen, hat sich als falsch heraus gestellt.




    Beziehungsweise als "Halbwahr". Eiweiß kann zu einer Verschlechterung der Nierengesundheit führen, WENN die Nieren in ihrer Funktion, in ihrer Leistungsfähigkeit, bereits eingeschränkt sind. Die Dosis macht das Gift, wie man so schön sagt. Aber auch bei Gesunden ist davon auszugehen, dass eine chronisch extrem (!) hohe Proteinzufuhr zu Problemen der Nieren führen kann, denn irgendwann machen die Nieren da nicht mehr. Ansonsten spricht gegen deutlich mehr Protein als grundsätzlich (im Sinne einer Mindestmenge) empfohlen definitiv nichts.
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    am 12.10.2023 09:13:53 | IP (Hash): 1499124447
    @Leia Cake, genau das ist die überholte Auffassung, die durch Studien nicht verifiziert werden konnte.

    Selbst die zuvor empfohlene Reduktion der Eiweißzufuhr bei bereits geschädigten Nieren wurde aktuell aufgehoben. Nachlesen kannst du das z.B. in diesem Artikel über die neuesten Ernährungsempfehlungen der DDG für Typ2-Diabetiker:
    "... auch die Maßgabe, bei eingeschränkter Nierenfunktion weniger Eiweiß zu essen, ist überholt."
    (Quelle: https://www.diabetologie-online.de/a/typ-diabetes-neue-empfehlungen-welche-ernaehrung-ist-die-richtige-2397485 )

    Vermutlich werden sich die alten Empfehlungen zum Eiweiß noch sehr lange halten. Man braucht sich sich aber nicht mehr danach zu richten, wenn man über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse Bescheid weiß.

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    Bearbeitet von User am 12.10.2023 09:17:05. Grund: BBCodes
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    am 12.10.2023 11:40:45 | IP (Hash): 1764724891
    Danke, Rainer. Mir war nicht bekannt, dass es aktuelle Studien gibt, welche die alten Ergebnisse entkräften.
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    am 12.10.2023 14:58:44 | IP (Hash): 338523838
    Ich finde dieses Posting informativ, zumal der Erfolg von Buttermilch eigentlich geradezu ein Musterbeispiel für Erfolg durch Ernährungsumstellung ist, sozusagen ein BestCase. Kann man sich prima selbst daran messen.

    Ernährung ist bei DMT2 bei vielen vermutlich die wichtigste Therapieform, das sollte man öfters diskutieren. Für viele sehr wichtig, für manche sogar das entscheidende und zentrale Thema im Umgang mit dem DM und dem ganzen metabolischen Syndrom.

    Ich habe zu meinem DM eine Art Hassliebe entwickelt. Ohne die Diagnose hätte ich gar nichts geändert, es wäre so weitergelaufen.
    Ohne den DM mit seinen Konsequenzen, dann wäre früher oder später die Rechnung des Körpers noch viel schlimmer gekommen. Die Diagnose des DM war ein Warnschuss, das war für mich selbst irgendwie ein Glücksfall und das Zeichen nun dringend etwas zu ändern.



    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 13.10.2023 04:25:12 | IP (Hash): 444785967
    Mir kommen bei Euren Antworten und Kommentaren sehr viele Gedanken. Vielen Dank für Eure Teilnahme hier im Thread.

    Soweit bin ich noch nicht, dass ich zu DM eine Hassliebe entwickelt hätte. 😊
    Trotzdem weiß ich, was gemeint. Bei mir lief es bisher ja letztlich ähnlich.

    --

    Hatte in der Vergangenheit die täglich verzehrten Mengen an KH, Fett und Eiweiß nicht wirklich ermittelt. Bisher hatte ich nur kcal summiert und v.a. bei Öl, Rohkost und Gemüse fanden sicher nicht immer die tatsächlichen Werte Verwendung. Trotzdem denke ich, dass meine durchschnittlichen Abweichungen zur Realität vielleicht bei ca. 5% lagen, also nur 50 bis maximal 150 kcal daneben.

    Gestern habe ich zum ersten Mal neben kcal auch detailliert KH-, Fett- und Eiweiß-Werte addiert.
    Mit dem Eiweiß hatte ich es gestern für meinen Geschmack etwas übertrieben. 2 x Quark (= 500 g) plus Handkäse (200 g) plus Buttermilch (500 ml) waren ein Tick zu viel.

    Die Werte waren in etwa wie folgt:
    ca. 135 g Eiweiß (sonst liege ich da meist weit drunter)
    ca. 55 g Fett
    ca. 80 g Kohlenhydrate
    ca. 1.550 kcal

    Kein Fleisch (inkl. Fisch), über den Tag verteilt ca. 250 bis 300 g Rohkost (Stückchen Gemüsezwiebel, Schnittlauch, Radieschen, rote Paprika). Dazu Walnüsse und das Vorgenannte oben. Insgesamt ca. 20 g Olivenöl. Beim verwendeten Essig steht bei 100 g 16 kcal, alle anderen Werte liegen bei 0.

    Irritierend waren die Nährwertangaben bei den tiefgefrorenen (nicht zusätzlich gezuckerten) Heidelbeeren. Da lagen die Werte auf der Packung gut 30% über dem, was ich über Google ermittelt hatte. Deshalb habe ich nur 200 g statt die ganze Packung von 300 g vernichtet. Ich greife besser zu Erdbeeren, die waren aber leider gerade in dem Discount ausverkauft, der in der Nähe war.

    --

    Von meiner Seite zunächst abschließend zum Thema Mindestwerte und Maximalgrenzen:
    Ich habe keine Ahnung, wie viel KH mein Körper eigenständig abbauen kann.
    Lässt sich das ermitteln?

    --

    Ich war sehr früh aufgestanden und hatte bereits – sehr unüblich - um 04:30 Uhr mein erstes Frühstück. Im Anschluss war ich beruflich unterwegs, saß mehrmals jeweils ca. 90 Minuten im Auto.
    Den ganzen Tag verspürte ich Hunger. Gefühlt ununterbrochen. Gefühlt habe ich auch ständig gegessen. De facto stimmt das aber beides nicht. In Wahrheit hatte ich über den Tag verteilt etwa neun Mahlzeiten, oft nur Snacks wie Walnüsse oder Radieschen. Und in bestimmten Phasen, insbesondere wenn ich abgelenkt war, verspürte ich natürlich keinen Hunger.

    Die letzte Mahlzeit gab es noch vor 18 Uhr. Komischerweise haben Paprikasalat und eine Tasse Tee das Hungergefühl des Tages eliminiert. Vielleicht lag das am „weinwürzigen“ Essig, den ich üblicherweise verwende?

    --

    Ich habe es bereits an anderer Stelle geschrieben: Die stundenlange Pausenregel zwischen den Mahlzeiten entfällt bei mir. Da ich eben keine oder kaum Stärke etc. zu mir nehme, sondern fast ausschließlich Lebensmittel, mit dem der Körper gut oder sehr gut arbeiten kann.

    --

    Meine Bedenken der zu zügigen Gewichtsabnahme haben sich auch Dank Eurer Antworten relativiert.
    1. Lt. BMI werde ich immer noch als leicht übergewichtig gehänselt.
    2. In anderen Klassifizierungen, die auch das Lebensalter berücksichtigen, gehöre ich zum Typ mittleren Normalgewichts. Also weit entfernt von Magersucht.
    3. Ich hatte vergessen, dass ich zuletzt zwar kcal-haltiger gegessen, aber auch deutlich weniger Flüssigkeit zu mir genommen hatte.
    4. Die Effekte zeigt die Waage meist erst zwei, drei Tage später.

    Heute früh sagte die Waage, mein aktuelles Gewicht läge bei 88,9 kg.

    --

    Fazit: Vor allem beim Eiweiß und bei den KH muss ich ans Feintuning. Das Thema kcal hat noch etwas Zeit.

    --

    Was ich an der Stelle ganz allgemein noch loswerden möchte:
    Nach der Hiobsbotschaft und der Aufklärung durch meinen Hausarzt hatte ich mir nur den angebrochenen Tag Karenz gegeben. Aber natürlich unverzüglich mit Recherchen begonnen.
    Was ich (ich muss gestehen, nur auf die Schnelle) fand, hatte mich nicht überzeugt.
    Da ging es zwar um Diäten, um Rezepte und Gerichte, mit weniger Zucker und Kohlenhydraten, um das Senken des BZ, damit zu hohe Spitzen vermieden werden können. Etc. Aber bildlich lagen da immer Insulinspritze, Teststreifen und sonstige Präparate neben dem gedeckten Tisch.
    Meiner Meinung ist das der völlig falsche Ansatz.

    Deswegen - nur gestützt durch ein paar Stichworte meines Hausarztes - bin ich meinen Weg anfangs völlig allein gegangen.
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    Buttermilch_14 schrieb:
    Ich habe keine Ahnung, wie viel KH mein Körper eigenständig abbauen kann.
    Lässt sich das ermitteln?

    Hallo Buttermilch,

    wenn deine BZ-Werte stimmen, was sie ja bei deinen guten HbA1c-Werten bestimmt der Fall ist, dann hat dein Körper die KH auch abgebaut. Abbauen bedeutet: direkt als Energie verbraucht, kurzzeitig in die Glykogenspeicher der Leber und der Muskelzellen eingespeichert und dann die überschüssigen KH in Fett umgewandelt und langfristig als solches eingelagert.

    Ich halte 80 ... 100g KH für einen guten Wert. Da bleibt nicht viel übrig, was in Fett umgewandelt und als solches eingelagert werden kann. Da du neben der Menge auch noch auf die Qualität der KH achtest, klingt das gut und passend.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 13.10.2023 08:55:31. Grund: BBCodes
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    Die 1500 Kalorien sind definitiv zu wenig, das wirst du auf Dauer leider nicht halten können, v.a. bei deiner Körpergröße (weiß jetzt nicht ob du das Olivenöl reingerechnet hast, das wären nochmal ca. 180 Kalorien). Am ehesten wirst du noch den Fettanteil in Zukunft steigern können. Kohlenhydrate sind im richtigen Bereich. Bei Nährwertangaben würde ich eher dem trauen was auf der Packung steht, Google nimmt irgendwelche Durchschnittswerte oder die KI sucht nur auf bestimmte Websiten (in einem anderen Forumsbeitrag wurde z.B. Baklava mit 34 Gramm KH gelistet, wenn man danach googelt stimmt das auch, finde ich aber utopisch, das besteht ja nur aus Blätterteig und Zucker). Mit dem BMI ist das so eine Sache - er ist nicht wirklich aussagekräftig wenn du viele Muskeln hast, Fettanteil ist auch wichtig. Da ist es also wichtig nochmal zu differenzieren.
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    am 13.10.2023 18:43:06 | IP (Hash): 444785967
    Hallo @Rainer, mir sind nur die HbA1c-Werte bekannt. Aber ich denke auch, dass es beim BZ passt.
    80 bis max. 100 g KH ist ein Bereich, den auch ich geschätzt hätte.

    --

    Hallo @gdmircea, guter Hinweis mit Google. Ich greife jetzt auf die Seite von USDA, bei denen die Rohkostwertdaten (Food Search) denen der mir von der Industrie bekannten übereinstimmen. Wurde hier bestimmt schon tausendmal verlinkt.
    https://fdc.nal.usda.gov/fdc-app.html#/

    Mein Ölverbrauch wurde gestern bei den 1.550 kcal berücksichtigt.

    --

    Es ist wirklich nicht leicht, die 2.000er Marke zu knacken bei meiner Art der Ernährung. War in den letzten Monaten auch nur selten der Fall, selbst wenn ich gröbere Rechenfehler begangen haben sollte. Die Fragezeichen bestanden eher bei Rohkost, die sich im Tagessaldo nur relativ geringfügig auswirken. Vielleicht habe ich mich beim Öl um wenige Gramm verschätzt und dann wohl noch bei Heidelbeeren. Da ging es aber beispielsweise um KH, die ich erst seit gestern in den Fokus nehme. Auf die Höhe kcal hatte die bisher falsche Veranschlagung der Heidelbeeren kaum Auswirkungen.

    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege: die kcal sind nur ein Indexwert, eine grobe Orientierung. So habe ich auch meinen Hausarzt verstanden.

    Meine Werte von heute halte ich für sehr genau:
    128 g Eiweiß
    62 g Fett
    62 g KH
    1.400 kcal (leicht aufgerundet).

    Spürte heute Mittag aber tatsächlich Probleme, weil ich offenbar bis dahin zu wenig aß.
    Auch im Verhältnis zu meinen Aktivitäten (50 Liegestützen, einstündiger Fußmarsch, einstündige Massage passiv und rund sechs Stunden konzentrierte Office-Arbeiten).

    Da lagen meine Werte bereits bei 98 g Eiweiß – 28 g Fett – 38 g KH bei nur 840 kcal.

    Ich kam auch auf die Idee, aber halte es nicht für sinnvoll jetzt Löffelweise Öl zu trinken, nur um die kcal hochzutreiben. Erhöht den Fettanteil Elementar und sättigt kaum. Stattdessen habe ich mir einen Quark gemacht, auf den ich heute eigentlich verzichten wollte. Allerdings tatsächlich mit 15 g Olivenöl (anstelle ca. 10 g wie sonst).

    Zuvor gab es noch Paprikasalat mit Schnittlauch und Radieschen und einem mittleren Champignon (frisch, geputzt, roh), viel Essig (10 kcal, sonst nix), dafür wenig Öl (max. 5 g).

    Ich hoffe, Euch damit nicht zu langweilen. Vielleicht kann ja ein oder andere Schlüsse für seine eigene Ernährung ziehen oder andere User bringen Einwände, Ideen oder geben Impulse.

    Danke, schönes WE!

    - DM Typ 2 ohne Medikation
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    am 14.10.2023 06:34:16 | IP (Hash): 1904609956
    Du langweilst in keinster Weise-:)
    Bei deinen aktivitäten sind die 1500 deutlich zu wenig, vermutlich selbst 2000 noch zu wenig.
    Vielleicht geht noch was über Hülsenfrüchte, Eier oder Käse.
    Das alles erhöht dem Proteinanteil, ist ja nicht verkehrt. Hülsenfrüchte enthalten zwar KH aber gut abbaubar. Käse gibt verschiede Möglichkeiten bezüglich Fett und Protein abhängig von der Sorte.
    Mal was mit Mozzarella überbacken oder Parmesan auf den Salat.


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 14.10.2023 10:39:26 | IP (Hash): 444785967
    Schön!

    Ich versuche eben gerade, einen guten Weg zu finden.
    Dass die kcal zu wenig sind, ist mir schon klar.

    Es scheint gar nicht möglich, auf sagen wir mal 2.000 kcal am Tag zu kommen, ohne dabei (selbst) gesetzte Grenzwerte* (siehe ganz unten) bei Eiweiß, Fett und KH zu überschreiten. Über Ballaststoffe haben wir uns noch gar nicht gekümmert, aber ich denke mal, mit der ganzen Rohkost, den Beeren und Walnüssen, ab und an Pilzen sowie Kürbiskernen muss ich mir wenigsten hier keine größeren Gedanken machen.

    Gestern Abend hatte ich übrigens das exakt gleiche Gewicht wie am gleichen Morgen und heute früh zeigte die Waage wieder 1 kg weniger an: 87,9 kg. Natürlich bleibt nicht unberücksichtigt, dass es auch andere Ursachen für den krassen Gewichtsverlust geben kann. Entsprechende Check-up sind bereits angeleiert.

    --

    Deine Tipps, @Gunther21, führen wahrscheinlich genau auf den Weg, den ich zu gehen habe. Eigentlich wollte ich diejenigen Lebensmittel, die bei mir auf der roten Liste stehen, komplett oder wenigstens fast ausnahmslos von meinem Speiseplan verbannen. So muss ich mich wohl verstärkt dem Thema Hülsenfrüchte widmen. Die mag ich eigentlich nur „à la malsaine“ (auf ungesunde Art). Muss wohl jetzt Rezepte googlen.

    --

    Vielleicht muss ich tatsächlich mal eine Hochrechnung zum Tagesverbrauch machen, bevor ich anfange zu essen.

    Heute gab es:
    250 Quark mit 10 g Olivenöl ohne Rohkost,
    500 ml Buttermilch,
    2 Walnüsse und etwa 10 g Kürbiskerne,
    200 g mageren Schweinebraten,
    den größten Rest der Heidelbeeren von gestern, etwa 90-100 g.

    Das bringt folgendes Zwischenresultat:
    96 g Eiweiß,
    38 g Fett,
    45 g KH,
    960 kcal.

    --

    Wird heute wieder schwer, überhaupt die 1.500er Marke zu überschreiten. Muss wohl heute vorm Schlafengehen als Digestif doch noch ein kleines Gläschen Olivenöl zu mir nehmen …
    Lt. BMI wiege ich immer noch „etwas zu viel“ (25,3). Über Muskelschwund hätte ich mir bereits lange (= Jahre) VOR meiner Ernährungsumstellung Sorgen machen müssen. Aktuell wird wohl eher überschüssiges Fett abgebaut und hoffentlich nicht Knochen.

    --

    *Meine Grenzwerte sind von mir selbst gesetzt.
    Eiweiß: 90-130 g am Tag, im Mittel 100-110 g. Mein Mindestbedarf liegt bei 70-80 g am Tag. Auch wenn es lt. @Rainer keine Maximalgrenzen gibt, halte ich das Setzen einer Solchen beim eigenen Konsum für sinnvoll.
    Fett: 80 g als Maximum, im Mittel deutlich weniger.
    KH: 50-80 g, ähnlich wie beim Fett.
    kcal: tja, eigentlich mindestens 2.000 kcal am Tag.

    - DM Typ 2 ohne Medikation
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    am 14.10.2023 15:01:17 | IP (Hash): 1517651034
    Ich hab ja gesagt, 2000kcal mit dieser Ernährung (wie oben beschrieben) ist fast unmöglich.
    Ausser man mag 5 kilo Gemüse....

    Ich hab mir Eiweiss auf mind. 100 gesetzt.
    Fette würde ich nicht grundsätzlich verdammen, die sind der Schlüssel um auf 2000kcal zu kommen wenn kaum KH im spiel sind. Auch ein bisschen Butter oder Sahne zum kochen sind in kleineren Mengen ok.
    KH 80 ist ein gutes Ziel, ich bin da noch drüber aber arbeite dran.

    Knochen baut man kaum ab, Muskeln eigentlich nur bei Null-Diät mit Bewegungsmangel oder im Fall von Krankheit.

    Was auch immer du isst, es muss zu dir passen und dir schmecken. Sonst funktioniert das nicht auf Dauer.
    Und nicht über die Waage täglich wundern. Das wirkt immer ein paar tage zeitversetzt beim gewicht.....warum auch immer.




    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 14.10.2023 15:31:11 | IP (Hash): 1248229121
    Buttermilch_14 schrieb:
    *Meine Grenzwerte sind von mir selbst gesetzt.
    Eiweiß: 90-130 g am Tag, im Mittel 100-110 g.
    Fett: 80 g als Maximum, im Mittel deutlich weniger.

    Hallo Buttermilch,

    warum setzt du dir - außer bei den KH - solche Grenzen. Mit Fett und Eiweiß kannst du doch deine Kalorienzufuhr sehr gut steuern. Wenn du nach deinem Gefühl zuviel abnimmst, dann iss ein bisschen weniger davon. Wenn du zu wenig abnimmst oder sogar wieder zunimmst, dann reduziere Fett und/oder Eiweiß. Schau dabei nicht täglich auf die Waage, kontrolliere vielleicht wochenweise.

    Wenn du mehr Kalorien brauchst, dann mache z.B. Sahne in den Quark, Butter an das Gemüse, Kokosöl in den Kaffee und und und ... Übrigens ist sowohl das Milchfett als auch Kokosöl wegen des hohen Anteils an kurz- und mittelkettigen Fettsäuren leicht verdaulich. Deshalb verträgst du das evtl. besser als mehr Olivenöl. Probiere aus, was dir schmeckt und was zu deiner Ernährung passt und genieße dein Essen.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 14.10.2023 15:31:26. Grund: BBCodes
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    am 15.10.2023 05:55:57 | IP (Hash): 444785967
    Hahaha, 5 kg Gemüse wären auch nicht gut, das wären ja mindestens 150 g KH.

    Die "Grenzwerte" sollen eher das Bewusstsein schärfen und sind nicht dogmatisch gesetzt. Werde bei Überschreitung nicht gleich die 112 anwählen.

    Wie ich es aber auch drehe und wende: Um auf 2.000 kcal zu kommen muss zwangsläufig ein "Grenzwert" deutlich überschritten werden. Ich finde das zumindest eine interessante Erkenntnis aus den letzten Tagen.

    Das Einzige auf meinem Speisezettel was ich nicht mag ist Leinöl. Vermixt im Salat schmeckt es dann nicht mehr ganz so morbid und penetrant.

    Ansonsten sehe ich es so wie ihr: es muss schmecken und glücklicherweise tut es das gewöhnlich. Ich achte auf Abwechslung, kann aber auch mal wochenlang das Gleiche essen. Spargel beispielsweise. Der Verzicht auf andere Lebensmittel und das Verlangen danach fallen damit weniger schwer ins Gewicht. Sonst würde ich das auf Dauer auch nicht hinbekommen. Jetzt bin ich bereits im zehnten Monat, fühle mich mental recht stark und stabil und somit sind die Prognosen recht gut, vom Weg nicht abzukommen. Alle drei Monate gönne ich mir – teilweise ganz bewusst – einen Ausreißer um festzustellen, dass diese Ausreißer nicht lohnen. Alleine das schlechte Gewissen und der damit verbundene negative Stress fressen die Glücksgefühle dieses einen kurzen Moments der Lust auf. Letztes Mal waren es auch leichte Kopfschmerzen und ein kleiner Kater. Scheinbar muss ich aber immer wieder neu in diese Lehre. So jedes Quartal einmal. Ich denke, das ist okay so.

    Da Zucker und Alkohol Glückshormone fördern, braucht es Ersatz. Den muss man sich auf andere Weise verdienen. Zum Teil geht das mehr oder weniger automatisch. Der Gewichtsverlust schafft neue oder wiedergewonnene Optionen. Statt die Zeit mit dümmlichen TV-Serien totzuschlagen gehe ich wieder viel mehr raus. Ich hatte ganz vergessen, dass es sich mit Damen, die Jahrzehnte jünger sind, auch außerhalb des Milieus (unverbindlich) flirten lässt. Zum Beispiel. 😊

    Derzeit bin ich immer noch mit dem Austausch meiner Garderobe beschäftigt. Die gerade erst angeschafften Hosen müssen schon wieder gewechselt werden. Oder ich muss mir Hosenträger kaufen. Das kostet zwar alles Investition, aber es macht auch Spaß (Shopping!). Schon was anderes, sich Kleidungsstücke anzuschaffen, die einem (und anderen) gefallen und nicht die eine Hose aus dem Übergrößengeschäft, bei der sich der Knopf mit Ach und Krach schließen lässt.
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    am 15.10.2023 20:31:09 | IP (Hash): 656586520
    Habe jetzt erst deinen Thread entdeckt. Finde ebenfalls die Gewichtsabnahme beindruckend, um nicht zu sagen krass. Wenn ich richtig gerechnet habe, dann nimmst du ca. 1,5kg in einer Woche ab. Das dauert bei mir drei Monate...

    Allerdings mit deiner Ernährung auch vollkommen einleuchtend. Was sagt der Arzt? Diabetes weg? Alles ok, auch alle anderen Blutwerte?
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    am 16.10.2023 10:38:53 | IP (Hash): 444785967
    Wenn man es so formulieren will, ist Diabetes weg.

    Mein Labor sagt:
    kein Diab. mellitus: unter 5,7 % (ich habe aktuell 5,0 %),
    Grenzbereich: 5,7 bis 6,4 %,
    Diab. mellitus: größer gleich 6,5 %.
    ---
    Zielwertkorridor für erwachsene Diabetiker: 6,5 bis 7,5 %.

    Ich bin nur dazu verdammt, den Weg weiterzugehen.

    Meine Blutwerte sehen aktuell sehr gut aus. Fast alle Ergebnisse zeigen mittlere Werte innerhalb des optimalen Bereichs.

    @Schwarzwaldjunge, Du hast richtig gerechnet. Wenn Du etwa 20 kg abziehst, die lt. Physiotherapeut durch regelmäßige Drainage verloren ging, sinkt die durchschnittliche Kilogrammquote von 1,5 kg auf etwa 1,0 kg pro Woche.

    Ich finde das trotzdem nicht nur krass, sondern fast schon beängstigend.

    Allerdings habe ich bereits zweimal erleben dürfen, dass bei mir allein der Verzicht auf Mehlspeisen und Sättigungsmittel wahre Wunder bewirkt. Diesmal bin ich zwangläufig noch konsequenter vorgegangen.

    Nachdem ich die letzte Woche die täglichen Rationen von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten ins Visier genommen hatte, kam heute die Idee, bei KH nur Frucht- und Milchzucker (sowie die wenigen KH aus Stärke oder Industriezucker) zu berücksichtigen und nicht die KH aus Rohkost, Gemüse & Co. Damit läge ich kaum über 50 KH täglich (als Spitzenwert). Alleine eine Zwiebel (150 g) hat schon ca. 15 KH.

    Wenn ich das so handhabe, bekomme ich auch ohne schlechtes Gewissen die 2.000 kcal hin.
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    am 16.10.2023 12:23:03 | IP (Hash): 449165787
    Schwarzwaldjunge schrieb:
    Diabetes weg? Alles ok, auch alle anderen Blutwerte?


    Wie ich’s verstehe, haben wir mit T2D immer T2D. Der ist genetisch bedingt immer da und geht nicht weg.
    Wir haben eine genetische Fettschwelle in der Leber. Überschreiten wir die, gibt die Leber zunehmend mehr Glukose aus, als verbraucht wird. Und wir haben eine persönliche Fettschwelle im Pankreas. Überschreiten wir die, geben unsere Betas ihr Insulin immer verzögerter aus. Beide Fettschwellen sind absolut persönlich. D.h. bei der einen reichen schon 10% Verfettung für die Fehlfunktion und bei dem anderen braucht es dafür 90%.
    Die Schwellen haben nix direkt mit BMI zu tun. Ein gutes Drittel der Teilnehmer:innen an der UKPDS, der ersten großen Typ 2 Studie von Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre, hatte einen BMI von 25 und besser.

    Unterschreiten wir unsere Schwellen, funktionieren Glukose- und Insulinregelunng wieder völlig gesund - bis zum nächsten Überschreiten. Medizinisch eingeredet wird uns, dass wir das auf der Waage sehen. Nach meiner Erfahrung stimmt das nur mit großer Verzögerung.
    Zur Orientierung für’s alltägliche gesunde Spurhalten ziehe ich den BZ vor, ohne Medis vor allem den in der Spitze nach meiner alltäglich KHreichsten Mahlzeit. Dafür würde mir wahrscheinlich 1mal wöchentlich oder 1mal monatlich reichen.

    Aus meiner Sicht wäre ich damit den Diabetes nicht los. Sondern ich würde gesund damit leben und ihn super systematisch als persönlichen Gesundheitscoach nutzen, denn mit dem BZ ohne Medis sind meistens auch alle übrigen Werte im gesunden Bereich :)

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
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    am 16.10.2023 23:51:12 | IP (Hash): 1636940145
    Ich stimme Jürgen zu. Es hat sich gezeigt, dass der Diabetes durch das regelmäßige Überschreiten eines genetisch bedingten Maximalgewichts / maximales viszerales Fett / maximale Überlastung der Betazellen / maximale Verfettung eben dieser Zellen / eine dadurch entstandene Fettleber - wie auch immer man das nennen mag entsteht. Die gute Nachricht ist: es ist reversibel wenn man an diesen Stellschrauben dreht. Wie weit man drehen kann / muss muss jeder für sich selber herausfinden. Die schlechte Nachricht: genetisch bedingt kommt der Diabetes bei einer Rückkehr zu den alten Essensgewohnheiten zurück. Es gibt keine Heilung von Diabetes.
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    am 17.10.2023 09:39:37 | IP (Hash): 1089076253
    gdmircea schrieb:
    Es hat sich gezeigt, dass der Diabetes durch das regelmäßige Überschreiten eines genetisch bedingten Maximalgewichts / maximales viszerales Fett / maximale Überlastung der Betazellen / maximale Verfettung eben dieser Zellen / eine dadurch entstandene Fettleber - wie auch immer man das nennen mag entsteht.


    Unterm Strich is das so. Wer sich nicht nach seinem alltäglichen BZ-Verlauf richtet, muss das so nehmen. Allerdings hat das Gewicht nix mit BMI zu tun. Gut ein Drittel der Teilnehmer:innen an der UKPDS, der ersten großen T2D Studie in GB von Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahren hatten BMI 25 und besser.

    Im alltäglichen BZ-Verlauf sieht das Überschreiten der Fettschwellen so aus:
    Zuerst steigen mit der Zeit die Spitzen um ne Stunde nach jedem Essen. Kurzzeitige Spitzen sind im HbA1c nicht berücksichtigt!
    Damit beginnen mit der Zeit auch die Täler zwischen den immer höheren Spitzen zu steigen. Erst damit beginnt auch der HbA1c zu steigen und meistens auch das Gewicht.
    Das Gewicht ist mithin nicht der Auslöser des immer höheren BZ-Verlaufs, sondern die Folge davon.

    Wenn ich für den engen gesunden BZ-Rahmen mit Typ 2 plädiere, dann nicht wg irgendwelcher Folgekrankheiten schon kurz darüber. Sondern ich plädiere dafür, weil sich die weitere Verfettung erspart bzw. schon angefangene zurückdreht, wer seinen BZ in diesem Rahmen hält.
    Wer das mit der Auswahl und Portionierung seines Essens und einem guten Anteil an körperlicher Bewegung macht, erreicht damit nicht nur den gesunden BZ, sondern meistens auch gesunde Blutfette und gesunden Blutdruck.
    Damit wird der T2D praktisch von einer Krankheit, die zunehmend mehr Lebensqualität und Lebenszeit abfrisst, in das genaue Gegenteil umgekehrt, in einen super persönlichen Gesundheitscoach :)

    ----------------------------------------------
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    am 19.10.2023 09:25:15 | IP (Hash): 256303465
    Die Irritationen bez. Gewichtsab- und nun auch Zunahme gehen weiter.
    Erste check-ups sind gestartet, aber noch nicht diagnostiziert.

    Zum "Diabetes weg":
    Lt. Labor liegt mein Langzeitzucker außerhalb DM.
    Lt. Arzt sind Erkrankungen im Kontext DM ausgeschlossen.
    ABER nur, wenn ich meiner Ernährung treu bleibe.
    Ich schrieb es ja bereits in meinem letzten Post.
    Diabetes (Diabetiker) ja, DM (bei dem Wert 5,0) nein.

    Was bisher noch nicht angesprochen wurde:
    Im Rahmen von DM verursachte Beschwerden sind damit (natürlich) NICHT ausgestanden. Es bleibt in meinem Fall noch offen, ob jemals wieder ein Normalzustand erreicht werden kann.
    Und wahrscheinlich sind mir noch gar nicht alle Krankheiten bekannt.

    Die einzige Maßnahme aktuell ist regelmäßige Drainage (Beine).
    Meine Arterien wurden regelrecht karamellisiert. Leider habe ich aufgrund von (negativem) Stress doch wieder mit Zigaretten angefangen. Logisch ist das mindestens kontraproduktiv.
    Aktuell fehlt die Kraft, diesem Übel ein Ende zu setzen. Aber der Wille ist und ich stehe kurz davor.
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    am 21.10.2023 06:36:11 | IP (Hash): 1251355015
    Update

    Ich weiß, dass ich nicht jeden Tag auf die Waage steigen sollte.
    Ging zuletzt auch nicht jeden Tag, war unterwegs.
    Aber wenn es geht, steige ich mehrmals drauf.
    Jetzt ist wieder alles so, wie vor etwa zwei Wochen: ich verliere Gewicht.
    Wahrscheinlich führte der notwendig gewordene Alkoholabbau (etwa 180 g) zum zwischenzeitlichen Gewichtsanstieg.
    ---
    Die vorerst wichtigsten Check-ups wurden bestanden. Vor lauter Schiss hätte ich einen entscheidenden Termin beinahe abgesagt. Aber alles gut.
    Auch der Verdacht auf Verschlimmerung bez. Gefäße hat sich nicht bestätigt.
    ---
    Mein BZ wurde übrigens im Rahmen der jüngsten Untersuchungen nicht gemessen.
    ---
    Habe meinen Arzt gefragt, warum er mir (damals im Januar bei Lang-BZ 9,7 %) nicht gleich ein Rezept ausgestellt hätte.
    Mein hohes Ausgangsgewicht hat sicher bei seinen Überlegungen beigetragen, aber so wirklich wusste er es wohl selbst nicht.
    Intuition.
    Meiner Ansicht nach hatte ich da Glück.
    ---
    Ich kann nicht behaupten, dass der (mein) lower-carb-Weg der richtige ist. Aber er erscheint mir als der Logischste.
    ---
    Der Doc ist weiterhin der Ansicht, dass ich ernährungstechnisch trotz niedrigem kcal-Konsum nichts ändern sollte. Werde aber vielleicht doch mal einen Ernährungsberater konsultieren.
    Wie geht das eigentlich? Überweisung?
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    am 21.10.2023 07:49:29 | IP (Hash): 1762502998
    Buttermilch_14 schrieb:
    Werde aber vielleicht doch mal einen Ernährungsberater konsultieren.
    Wie geht das eigentlich? Überweisung?

    Hallo Buttermilch,

    dazu brauchst du ein Rezept von deinem Arzt.

    Die Frage ist, was du dir davon erwartest. Die Ernährungsberaterin kann dir sagen, was du machen musst, um zuzunehmen. Über die Frage, ob du langsamer abnehmen sollst oder wieder zunehmen sollst, gibt es keine Studien oder Leitlinien, lediglich die Festlegung, dass ein BMI unter 18,5 als Untergewicht gilt. Deshalb sind alle Aussagen zu deinem Fall nur persönliche Meinungen, auch die von deinem Arzt, natürlich auch die von einer Ernährungsberaterin, von Gunther und von allen anderen. Jeder wird dir etwas anderes sagen.

    Du kannst alleine entscheiden, ob dir dein Gewicht und die weiter Abnahme gefällt oder nicht. Wenn du dich so wohl fühlst, dann mache weiter so. Wenn nicht, dann iss etwas mehr, um weniger abzunehmen oder wieder zuzunehmen. Natürlich darfst du nicht wieder genauso essen, wie vor der Diabetesdiagnose. Aber so starke Einschränkungen, wie es zum Zurückdrehen des Diabetes gebraucht hat, musst du nicht dein Leben lang beibehalten. Eine Steigerung der kcal, sogar eine vorsichtige Steigerung der KH-Zufuhr kannst du dir bei deinen jetzigen guten BZ-Werten auf jeden Fall leisten. Also entscheide erst mal, was du willst und richte dich dabei nach deinem Wohlbefinden.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 21.10.2023 09:47:05. Grund: BBCodes
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    am 21.10.2023 09:20:12 | IP (Hash): 477975814
    Moin,

    ich habe ein ganz ähnliches Problem, habe wochenlang mit Mühe mein Gewicht einigermassen halten können aber die letzten Tage bedingt durch Reisestress, Zeitverschiebungen und beruflichen Stress teilweise keine Zeit für ausgedehnte Mittagspausen gehabt, teilweise keinen Apetit gehabt und dadurch mal die eine oder andere Mahlzeit reduziert. Da gab es ab und zu eben nur mal einen Apfel oder einen Salat zu Mittag oder ein paar Nüsse oder Salat zum Abend. Das rächt sich tatsächlich aber nun in Form von - 4 Kilo binnen weniger Tage. Nach der Ernährungsapp liege ich auch nur lediglich 1500 bis 2500 kalorien unter dem "Budget" pro Woche für die letzten 3 Wochen gesehen.

    Aus irgendeinem Grund reagiert mein Stoffwechsel sehr schnell und empfindlich, ein oder zwei ausgefallene Mahlzeiten merke ich fast sofort auf der Waage.
    Das klingt jetzt wie ein Luxusproblem - abnehmen wie im Schlaf mit Null Aufwand - aber praktisch ist es sehr wohl ein Problem, ich muss essen auch wenn ich überhaupt keinen Hunger/Appetit habe und kann ein Kaloriendefizit leider auch nicht mit einer Familienpizza oder ein paar Tafeln Schokolade kompensieren. Irgendwie "schaffe" ich auch gar nicht mehr die Portionen wie früher, ich bin sehr viel schneller satt. Und bleibe dann auch lange satt.

    Und wie ich die 4 Kilo wieder aufholen soll ist mir auch noch ein Rätsel.
    Vielleicht bin ich fast schon gezwungen mehr "Sündentage" einzulegen oder ich muss mir doch noch das Olivenöl in den Kaffee füllen.

    Sollte ich mal irgendwann krank werden, da reicht schon ein magen darm virus oder eine fiebrige Erkältung, dann werde ich wohl zwangsläufig heftig an Gewicht verlieren, das macht mir schon Sorge.


    Gruß
    Gunter

    kleine Ergänzung: meine Zuckerwerte sind noch mal besser geworden, bin nüchtern jetzt immer bei 90 bis 110 und bleibe dort auch den ganzen Tag sehr stabil. Nur nach den Mahlzeiten gibt es eine Spitze (die Höhe natürlich abhängig davon was ich esse), die allerdings allermeistens nach spätestens 2 stunden komplett abgebaut ist.


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    Bearbeitet von User am 21.10.2023 09:32:02. Grund: Ergänzung
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    am 23.10.2023 16:35:34 | IP (Hash): 1251355015
    Hallo @Rainer,
    vielen Dank für Deine jüngsten Hinweise.
    Wie auch alle anderen Kommentare von Dir, das hilft!

    Eigentlich war ich bez. Ernährungsberatung v.a. auf der Suche nach Inspiration.
    Irgendwie suche ich nach Abwechslung in der Küche.
    Hatte aber bisher keinen Sucheinsatz bei z.B. Google.

    Ich möchte aber auch gerne regelmäßig berichten, damit andere Rückschlüsse für sich ziehen können.
    Zudem gibt es Fragezeichen, weil ich eben fast gänzlich alleine "meine Suppe" koche.

    Das Gewicht ist (sehr) okay, aber die Abnahme insbesondere zuletzt in vier Wochen war doch sehr rapide.
    Das lag über dem Durchschnitt und das, nachdem ich (damals) bereits über 50 Kilo abgenommen hatte.
    Aktuell gibt es Ping-Pong.
    Mal 86 Komma 1, mal 87 Komma 9. Im Mittelwert halte ich derzeit mein Gewicht.
    Leider habe ich derzeit (doch) andere Baustellen, die mit DM nix zu tun haben.
    Ggf. hat das auch mit Gewichtsverlust zu tun.
    Blöd, wenn man älter wird (okay, gut, dass man älter wird).

    Hallo @Gunter21
    Genau. Das "Abnehmen im Schlaf" klingt wie ein Luxusproblem.
    Ist aber kein Luxus, sondern war Arbeit.
    Fiel mir aber relativ leicht.
    Das kann ich auch gerne nochmal in einem separaten Beitrag erörtern.
    Bin auch überzeugt, dass er der einzig richtige Weg ist (für DM Typ 2).
    Von anderen höre ich immer, "Ach, ich bin es gewohnt, mein Brot zu essen ..."
    Ja, als ich jung war, habe ich auch ein paar Dinge zustande gebracht, die heute nicht mehr funktionieren.
    So ist das Leben.

    Dass mit dem Olivenöl habe ich tatsächlich gemacht.
    Man sagt, ich hätte einen "Pferdemagen".
    0,5 Liter Olivenöl taten mir aber nicht gut.
    Kann natürlich auch etwas anderes gewesen sein, aber danach hatte ich mehrere Tage Probleme.
    Von Deiner Sorge bin ich noch relativ weit entfernt.
    Trotzdem, meine Kleidergröße liegt nun auf der Schwelle 52/54.
    52 hatte ich mit 16 oder so.
    Muss schon wieder neue Hosen kaufen.

    Wie auch immer, Patenlösung habe ich nicht. Wenn mein Gewicht auf 85 kg sinken sollte, mache ich mir Sorgen. Vorher in diesem Punkt nicht (mehr).


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    am 23.10.2023 19:00:50 | IP (Hash): 429394757
    Buttermilch_14 schrieb:


    Eigentlich war ich bez. Ernährungsberatung v.a. auf der Suche nach Inspiration.
    Irgendwie suche ich nach Abwechslung in der Küche.
    Hatte aber bisher keinen Sucheinsatz bei z.B. Google.




    Schau mal bei ErnährungsDocs. Die haben zumindest auf den ersten Blick auch für Typ2 Diabetes gute Rezepte. Meines Wissens gibt es sogar mittlerweile ein Buch speziell für Diabetes.

    Ich schaue ja sehr gerne bei ErnährungsDocs wegen meiner Darmerkrankung nach Rezepten, da sind sie echt top.
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    am 23.10.2023 19:50:43 | IP (Hash): 1685476012
    0,5 liter Olivenöl, das ist ja krass....da kann es einem nicht gut gehen, das dürfte den Magen nicht erfreuen und wird wohl auch abführed wirken. Das bringt ganz gewiss nichts, ausser eine Magenverstimmung.
    Nein, ich versuche mich aktuell mit besonders fetten und kalorienreichen Speisen praktisch zu "mästen", extra Käse drauf, extra Öl, schöne sahnehaltige Cremsuppen usw.
    Aber das gelingt mir auch nicht so wirklich.
    Wenn ich so was esse reicht mir das eigentlich gleich auch jeweils für die nächste Mahlzeit.....am Ende bringt das nicht viel.

    Ich versuche das noch ein paar Tage und schau mir das an, wenn das keine Wirkung zeigt werde ich mich mal umschauen ob es nicht irgendwo in der Drogerie so hochkalorische Drinks, Shakes oder Pudings gibt, es sollte leichter fallen ein Fläschchen von irgendwas zu trinken als sich noch einen Nachschlag mit Gewalt reinzuquälen oder einen halben Liter Olivenöl zu trinken.....

    Diese Tage wurde mir schon 3x von verschiedenen Leuten gesagt ich soll doch endlich mehr essen und wieder zunehmen.
    Ich bin da sehr amüsiert weil ich diesen Satz das letzte Mal 1979 / 1980 gehört habe. Also vor 43 oder 44 Jahren. Da war ich gerade eingeschult, viel zu dünn und ein paar übereifrige Lehrer wollten mich unbedingt auf eine Ernährungskur schicken um zuzunehmen. Zum Glück haben meine Eltern das verhindert aber die Bedrohung war damals ziemlich real-:)





    nein , das versuche ich gewiss nicht

    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 24.10.2023 16:09:01 | IP (Hash): 1251355015
    @July95
    Da schau ich auf alle Fälle nach.

    @Gunter21
    Viele Sachen klingen deckungsgleich.
    Detailliert betrachtet aber nicht.
    Nehme z.B. keine Medikamente.
    Ergänzungsmittel (z.B. Drinks) hat mein Hausarzt - allerdings etwas halbherzig - angesprochen.

    Heute Nacht musste ich den Schlüsseldienst rufen.
    Als ich zu "Bewusstsein" kam, stand ich am Geländer des Treppenhauses.
    Wahrscheinlich bin ich auf dem Weg zum Klo falsch abgebogen ... ???
    (Meine Wohnungstür schnappt automatisch zu.)

    Heute Morgen zeigte die Waage 85 Komma 1.
    Mehr als 1,5 kg weniger als gestern.

    Zwei unbeholfene Erklärungsversuche:
    Meine Haushälterin hat die Waage bewegt.
    Es gibt ein anderes gesundheitliches Problem, dem ich erst morgen auf die Spur komme.
    Um an einen Termin zu kommen, benötigte ich die 116117 mit "Dringlichkeitscode".
    Nicht gerade beruhigend.




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    am 24.10.2023 20:39:56 | IP (Hash): 1685476012
    Ich drücke dir die Daumen, lass dich noch mal gründlich auf den Kopf stellen.
    Das mit dem Treppenhaus in der Nacht ist schon irgendwie spektakulär, würde ich auf alle Fälle beim Doc mal erwähnen. Nicht das da irgendwas grob schiefläuft.
    Vielleicht brauchst du auch einfach nur mal Urlaub.

    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 25.10.2023 12:56:45 | IP (Hash): 718013454
    Nächste Woche habe ich tatsächlich eine Woche Urlaub.
    Leider habe ich es in diesem Jahr nie länger als eine Woche Urlaub am Stück geschafft, geplant war es anders.
    Aufgrund des Termins musste ich fast meine komplette Planung für diese Woche auf den Kopf stellen. So mache ich vorwiegend Home-Office. Ein nicht zu unterschätzendes Privileg.

    Die Diagnose im Rahmen meines heutigen Arztbesuches wird in etwa ein bis zwei Wochen mitgeteilt.
    Wenigsten bin ich auf der Rückfahrt an sage und schreibe vier Blitzern unbeschadet vorbei gefahren.

    Ich habe – nachdem man mir einen Facharzttermin für April 2024 anbieten wollte – über einen Code bei der 116117 den schnellstmöglichen Termin 50 Kilometer von meinem Wohnsitz entfernt akzeptiert.
    Den Code gab mir mein Hausarzt.
    Alternative Termin auf diesem Weg gab es erst für Ende November.

    Ich hatte doppelten Bammel, wegen dem Thema an sich, aber auch aufgrund der desaströsen Google-Bewertungen (2,9 Sternchen).
    Die Ärztin entpuppte sich jedoch als Koryphäe.

    Die erst zweite Koryphäe auf diesem Fachgebiet, die ich kenne. Die erste - ebenfalls weiblich - traf ich leider erst kurz vor ihrem Karriereende. Beide wurden in der DDR geboren (ich bin aus Südwest- und lebe in Mitteldeutschland).

    Mein Körper frisst derzeit mein Eiweiß auf. Deshalb soll ich mich nun mit Milchsäure eincremen (etwa eine Woche). Ansonsten habe ich nur erfahren, dass auch die Ärztin Schwierigkeiten hat, auf ihr geliebtes Brot zu verzichten. 😊
    Das war aber nur Nebenthema. Mit Diabetes oder den Auswirkungen meiner Ernährungsumstellung hat das andere nichts zu tun.

    @Gunter21 und eigentlich alle,
    ich muss um Verzeihung bitten. Ich habe nicht 0,5 Liter Olivenöl getrunken, sondern 0,05 … also fünf Esslöffel und nicht auf einmal, sondern nach und nach (drei "Portionen" innerhalb etwa 90 Minuten).
    Trotzdem hatte das nicht gutgetan.
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    am 27.10.2023 17:45:04 | IP (Hash): 718013454
    Mein Trost ist das:
    Flowers on Monday
    Allowed to Try.
    Lebt wohl!
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    am 20.01.2024 01:07:41 | IP (Hash): 41115453
    Huhu!

    Bin wieder zurück.

    Ich steckte kurzzeitig in der Krise.

    Gefühlt kam irgendwie alles zusammen.

    Anti-Grippe-Impfung nicht vertragen.

    Der scheinbar ewige Kampf bez. kcal. In meinem Fall: ausreichend viele kcal zu mir nehmen, weil ich oft nur weit unter 2.000 kcal pro Tag gekommen war.

    Zwar viel zu wenig kcal, aber dafür zu viel negativer im Job.

    Kleine andere gesundheitliche Baustellen, die sich aber erst nach Wochen als klein und eben glücklicherweise nicht schwerwiegend herausgestellt hatten.

    Ein insgesamt doch sehr intensives Jahr, beginnend mit den Worten meines Hausarztes nach dem ersten Blutbildauswertung genau vor einem Jahr: „Buttermilch, 2023 wird kein gutes Jahr für Dich!“

    Nun, aktueller Langzeitzucker lag jüngst bei 5,1. 0,1 Punkte höher als im Oktober, allerdings hatte ich vor der Entnahme bereits Quark und Buttermilch und somit mindestens 30 KH in Form von Milchzucker zu mir genommen.

    Für Weihnachten hatte ich mir eine Art Essensplan gemacht. Da ging es nicht um Uhrzeiten oder Mengen, sondern nur um die Art der Lebensmittel, die ausreichend und frisch vorhanden sein mussten. Hat wunderbar geklappt.

    Die ersten Versuche, die kcal zu steigern scheiterten bzw. taten mir nicht gut. Nachdem ich akzeptieren musste, fetthaltiger zu essen, klappt es. Entweder verzehre ich eine oder sogar zwei Rationen Quark mehr, mal mit Rohkost und oder einem Schuss Olivenöl, mal nur gewürzt und sonst pur. Als Nahrungsergänzungsmittel und zu zwischenzeitlichen Sättigung esse ich mehrmals die Woche ein bis zwei Scheiben Saaten Crisp von Brandt = 2,7 KH, 4,4 gr Protein, 9,9 gr Fett pro Scheibe.

    Meistens liege ich dann in der Tagesbilanz bei 50-60 KH.

    Fett meist knapp über 80 gr, selten über 100, manchmal aber auch nur 50-60 wie die KH.
    Kcal 2.000-2.500 ca.

    Das reicht scheinbar trotz 10-12 Stunden Arbeitstag, bei allerdings (immer noch zu wenig) Bewegung.
    Gewicht hat sich mittlerweile scheinbar eingependelt. 85-87 kg bei 187 cm Körpergröße bei Mitte 50 +. Ich kam von knapp 147 …
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    am 20.01.2024 08:45:17 | IP (Hash): 1962594409
    Buttermilch_14 schrieb:
    Nun, aktueller Langzeitzucker lag jüngst bei 5,1. 0,1 Punkte höher als im Oktober, allerdings hatte ich vor der Entnahme bereits Quark und Buttermilch und somit mindestens 30 KH in Form von Milchzucker zu mir genommen.

    Hallo Buttermilch,

    schön, dass du dich wieder meldest und schön, dass es bei dir gut, bzw. mit weniger Angst vor Fett sogar noch besser läuft.

    Bzgl. des HbA1c stimmen deine Überlegungen allerdings nicht ganz. Ob du vor der Blutabnahme etwas gegessen oder getrunken hast, ist für diesen Wert vollkommen egal. Das HbA1c ergibt sich aus dem BZ der letzten 8...10 Wochen und muss nicht nüchtern gemesen werden. Die Abweichung von 0,1 Prozentpunkt brauchst du auch nicht als Anstieg zu betrachten, das können ohne weiteres auch Messtoleranzen sein. Du kannst bei dieser kleinen Differenz getrost sagen, dass das HbA1c annähernd gleich geblieben ist. Die 5,1% sind ein ganz toller Wert - Glückwunsch und weiter so.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 08.02.2024 16:01:57. Grund: BBCodes
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    am 20.01.2024 09:14:59 | IP (Hash): 1563618114
    Buttermilch_14 schrieb:
    Genau. Das "Abnehmen im Schlaf" klingt wie ein Luxusproblem.
    Ist aber kein Luxus, sondern war Arbeit.
    Fiel mir aber relativ leicht.


    Das ist doch wirklich interessant, oder? Ich habe Deinen Thread, schon bevor ich mich hier in diesem Forum angemeldet habe, mit großem Interesse gelesen. Er hat mich sehr motiviert, Dir auf Deinem Weg zu folgen und ebenfalls 52 Kilo oder mehr abzunehmen. 😊 Noch bin ich ja am Anfang, aber die ersten Kilos sind mit Intervallfasten sehr leicht gepurzelt. Es kamen ja auch an jedem Tag immer nur ein paar hundert Kalorien zusammen. Kein Wunder also. Das lag aber am Metformin, das mir den Magen abgeschnürt hat wie ein Magenband.

    Am schönsten fand ich Deinen Nickname. Ich liebe Buttermilch! 😁 Hab jetzt auch welche im Kühlschrank und werde die gleich mal trinken. Ich finde es sehr schön, dass es solche Geschichten wie Deine hier im Forum gibt, die wirklich sehr, sehr motivierend sind.
    Bearbeitet von User am 20.01.2024 09:16:53. Grund: Korrektur
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    am 07.02.2024 18:08:25 | IP (Hash): 2010869902
    Bin Baff.

    Trockener Rotwein beispielsweise ist überhaupt kein Problem für uns.
    Außer dem Alkohol natürlich.

    Ebenso fette Leberwurst (von guter Qualität).
    Sollte man natürlich nicht ständig verzehren, aber in Maßen überhaupt kein Problem.

    Andere werden sich schütteln, aber mich erfreuen diese Erkenntnisse.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
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    am 08.02.2024 07:31:02 | IP (Hash): 1904521947
    Warum macht dich das baff ;-) ?

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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    am 08.02.2024 11:41:35 | IP (Hash): 1960882582
    Nada schrieb:
    Warum macht dich das baff ;-) ?

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin



    Hat mich auch Anfangs baff gemacht, weil ich den Medien immer entnommen habe, dass der Verzehr von viel Alkohol und viel (tierischem) Fett die Entwicklung eines Diabetes fördert.
    Die Zuckerwerte gehen deshalb bei den beiden Lebensmitteln nicht rauf:
    Der Alkohol beschäftigt die Leber mit Alkohol abbauen, da hat sie dann erstmal keine freien Kapazitäten Glukose zu produzieren.
    In der Leberwurst sind keine KH also wird unmittelbar kein Insulin zum verstoffwechseln gebraucht.
    Der Alkohol wird halt gleich als Fett in der Leber eingelagert. Langfristig kein guter Plan. Wie das mit der Leberwurst funktioniert, das können die Keto-fans erklären.
    Bearbeitet von User am 08.02.2024 11:50:29. Grund: Erklärung dazu geschrieben
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    am 08.02.2024 12:54:28 | IP (Hash): 2112195232
    Für den BZ ist beides eher Harmlos, Leberwurst besteht ja hauptsächlich aus Fett und Protein, kaum KH. Es gibt allerdings auch Sorten (z.B. manche Tomatenleberwurst), da ist durchaus etwas Zucker und Tomatenmark beigemischt. Gibt da aber schon Unterschiede ob das hausschlachtene frisch vom Metzger oder das aus dem Glas im Supermarkt.
    Trockener Wein enthält auch ein wenig Zucker und natürlich noch den Alkohol. In Maßen auch nicht so dramatisch, merkt man nicht so viel im BZ.

    Ungünstig sind die beiden wohl eher indirekt, die Leberwurst enthält viel eher ungesundes Fett, auch Salz und eventuell auch Konservierungstoffe und Emulgatoren und was sonst noch in einem hochverarbeiteten Produkt Platz findet. Für den Cholesterinspiegel wohl auch eher suboptimal.

    Beim Wein könnte sich der Alkohol auf die Leber negativ auswirken, grössere Mengen und regelmässig sind da wohl gemeint.

    Und dann ist natürlich noch die Gefahr der Gewichtszunahme, in beiden stecken einiges an Kalorien.
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    am 08.02.2024 17:00:41 | IP (Hash): 1532091295
    schrieb:
    ... die Leberwurst enthält viel eher ungesundes Fett


    In der Leberwurst ist Speck drin, der ist nicht ungesund. Ungesund wären gehärtete pflanzliche Fette.
    schrieb:
    ... auch Salz


    Wer so wenige KH isst, bindet weniger Wasser im Körper, das braucht es aber für eine regelgerechte Funktion.
    Salz (Natrium) ist an vielen Prozessen beteiligt, unter anderem auch bei der Aufnahme von anderen Mineralsalzen, dem Säure/Basenhaushalt, Signalübertragung usw.
    Genug Flüssigkeit ist wichtig für alles von Kopf (Hirn, Nerven) bis Fuss (Knorpel, Muskeln), vom Inneren (Herz, Verdauung) bis zu Äußerem (Haut, Augen), vom Kleinsten (zellulärer Austausch, Mitochondrien) bis zum Größten, (Körpergröße, Haltung).
    Also, nicht zu sparsam mit Salz sein, Dehydrierung ist schädlich. Ein guter Teelöffel voll(5-8g/Tag) ist nicht zuviel.
    schrieb:
    ...und eventuell auch Konservierungstoffe und Emulgatoren


    Eine Metzgerleberwurst braucht eigentlich keine Konservierungstoffe und Emulgatoren, in Dosen und Gläsern abgefüllte Ware ist aber meistens mit allerlei Zutaten gestreckt, steht alles auf dem Etikett und ist lange haltbar(!).
    Allerdings ist in den rosafarbenen Würsten im Gegensatz zur grauen Hausmacher LW Nitritpökelsalz enthalten. Aber ansonsten ist Leberwurst mit seinen Vitaminen und Mineralstoffen überhaupt nicht ungesund. Alles eine Sache der Qualität, die Billigware nicht hat.
    schrieb:
    Für den Cholesterinspiegel wohl auch eher suboptimal.


    Tatsächlich ist der Fettkonsum nicht entscheidend für einen hohen Cholesterinspiegel. Im Gegenteil.
    Nur viel Fett zusammen mit viel KH bringen uns um unsere Gesundheit.
    Ich mag auch Leberwurst und Leberkäs und auch Speck und unkompliziert selbstgemachten Lardo (gewürzter und gesalzener Schweinerückenspeck) und wenn ich mal die Muse dazu habe, mache ich Leberwurst und Leberkäs selber, das muss ich mal ausprobieren.
    https://charcuteria.de/rezepte/pfaelzer-leberwurst/
    https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/leberkaese-selbermachen-rezept-enghofer-paul-100.html
    schrieb:
    Und dann ist natürlich noch die Gefahr der Gewichtszunahme, in beiden stecken einiges an Kalorien.


    Immer nur dann, wenn man etwas zusätzlich isst, aber nicht, wenn man alles in den täglichen Essensplan einberechnet und in diesem Plan bleibt. Meine Küchenwaage lebt in einer Schublade direkt neben dem Kühlschrank und die Nährwerttabelle ist immer in einem offenen Tab im Computer. Kein großer Aufwand.
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    am 08.02.2024 17:47:06 | IP (Hash): 119393180
    Henrie schrieb:

    Also, nicht zu sparsam mit Salz sein, Dehydrierung ist schädlich. Ein guter Teelöffel voll(5-8g/Tag) ist nicht zuviel.



    ja da ist was dran, hab bei den letzten beiden Blutuntersuchungen leichten Natriummangel attestiert bekommen. War da - aufgrund von Bluthochdruck - sehr, sehr sparsam gewesen, vielleicht etwas zu sparsam.

    Ich mag Leberwurst auch, esse die ohne Bedenken - für mich eher für die Kalorienbilanz interessant.
    Andererseits sind es ja keine Unmengen die man davon isst, es wird sich wohl kaum jemand 200g Leberwurst pur einverleiben ^^

    Küchenwaage ist wichtig, es ist sehr schwer eine Menge präzise zu schätzen.
    Und ohne das Gewicht kann man absolut nichts genau berechnen.

    Ist bei auswärts essen, Restaurant oder bei Freunden, teilweise gar icht so einfach, da hat man keine andere Wahl ausser Schätzen.

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    am 08.02.2024 19:07:42 | IP (Hash): 1532091295
    Auswärts essen finde ich auch schwer, weil ich ungerne zuschaue, wie andere Leute Knödel, Bratkartoffeln und Püree essen. Oder Baguette, Naan oder so.
    Zuhause kann ich mir dagegen die tollsten Köstlichkeiten zubereiten, genau so wie ich es brauche und wie es mir schmeckt, da geht mir nix ab. Da kann ich auch Nudelessern zusehen, bin ja satt und zufrieden.

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    am 15.02.2024 21:11:42 | IP (Hash): 1524833736
    Hallo Buttermilch,

    vielen Dank für deinen Eintrag. Ich bin hier ganz neu und dein Bericht ist das erste, was ich gelesen habe!, da mich 'Ernährung' interessiert. Mein Glückwunsch zu deinem Erfolg.

    Beste Grüße
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    am 25.02.2024 19:38:34 | IP (Hash): 1251355018
    Ich schreibe mal in „meinem“ Thread weiter.

    Überschneidungen bestehen zum Thread „Patchwork-Fasten oder der Unterschied zwischen theoretisch und praktisch“ und auch zum Thread „Intervallfasten“ von Kelly.

    Ich bin mir echt nicht sicher.

    Die Eiweißreserven sind trotz reichlich Konsum pro Tag abgebaut (i.d.R. weit über 100 g). Sieht man an meiner Haut, sagt die Dermatologin. Muskelabbau ist sowieso nicht bestreitbar, wobei ich dem Problem schon vor Jahren begegnet bin. Hat also ggf. nicht unmittelbar mit der Ernährungsumstellung zu tun.
    Meine Arme sind beispielsweise richtig dürr geworden. Die überschüssige Haut vor allem am Bauch bringt bestimmt auch Gewicht auf die Waage, was den Gesamtzustand verfälscht.

    Die kg bleiben allerdings nun seit Wochen, fast Monaten, stabil bei um die 85 kg.

    Seit ich zwischendurch den Fettanteil erhöht habe, verspüre ich ständig Hunger. Mag auch an der Psyche liegen, die annimmt, zu wenig Energie zu tanken. Körperlich und geistig geht es mir allerdings (eigentlich) gut. Bin sehr aktiv, von Konzentrationsschwäche oder von alarmierenden Erschöpfungssymptomen o.ä. finden sich keine Spuren.

    Derzeit bin ich trotzdem etwas ratlos. Ich muss zeitnah nochmal ein Grundsatzgespräch mit meinem Hausarzt führen. Zudem muss ich dringend zur Hautärztin. Endlich habe ich eine gefunden, die mir zumindest mein Eindruck beim ersten Besuch, etwas taugt. Mit den meisten Dermatologen habe ich (bundesweit) sehr miese Erfahrungen gemacht.

    Von meinem grundsätzlichen Speiseplan bin ich nicht abgewichen und will ich auch nicht abweichen.
    Nächste Woche habe ich mindestens vier Geschäftsessen, wahrscheinlich mehr. Bei drei Lokalen habe ich die Speisekarten gecheckt und weiß, dass ich dort nur Kaffee trinken werde.

    PS: Am Samstag kamen die Online-Bestellungen einer Übergangsjacke Größe L und einer Hose KF 34. Musste ich zurückschicken. Zu groß. Insgesamt fühle ich mich natürlich gut. Möchte nicht mit der Vergangenheit und KF 60 + (3XL) tauschen.


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    am 25.02.2024 20:58:59 | IP (Hash): 109093689
    Buttermilch_14 schrieb:
    Seit ich zwischendurch den Fettanteil erhöht habe, verspüre ich ständig Hunger. Mag auch an der Psyche liegen, die annimmt, zu wenig Energie zu tanken.


    Wie wär's, wenn du deiner Psyche mal steckst, dass 1 Gramm Fett mehr Energie liefert, als 2 Gramm Glukose?

    UND JA, mit der Glukoneogenese machen Leber und Nieren aus 2 Gramm Eiweiß 1 Gramm Glukose, und davon reichlich. ABER nur bei glukogener Ernährung! Nicht bei ketogener! Da schalten die meisten Glukose-Nutzer auf Fett zu ihrer Energieversorgung um, auch große Teile des Gehirns. Und damit wird die körpereigene Glukoseherstellung und der dafür notwendige Proteinverbrauch auf ein Minimum zurück gefahren.

    Allerdings werden auch dabei nur Muskeln verschont, die täglich was zu tun haben!

    Mein Auswärts-Standard-Essen ist ein großer Salatteller mit Eiern/Käse/Fisch/Fleisch/Wurst - am Weg an der Bude auch ne Bratwurst oder 2 ohne Brot.

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    hjt_Jürgen schrieb:
    ABER nur bei glukogener Ernährung! Nicht bei ketogener!

    Das war auch mein erster Gedanke. Das hört sich so an, Buttremilch, als ob Du nicht auf Fettstoffwechsel umgeschaltet hast.
    Bearbeitet von User am 26.02.2024 08:42:39. Grund: Korrektur
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    Buttermilch_14 schrieb:

    Von meinem grundsätzlichen Speiseplan bin ich nicht abgewichen und will ich auch nicht abweichen.
    Nächste Woche habe ich mindestens vier Geschäftsessen, wahrscheinlich mehr. Bei drei Lokalen habe ich die Speisekarten gecheckt und weiß, dass ich dort nur Kaffee trinken werde.


    Warum das ? Salat haben sie ja eigentlich alle und paar andere Sachen die ok sind gibts eigentlich auch immer.
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    Salat mit Balsamico oder Joghurtdressing, Blumenkohl mit Käse überbacken etc. Ist alles nix für mich. Und das Lokal macht nicht den Eindruck, spezielle Extrawünsche gut umgesetzt zu bekommen. Ich hätte die "Entscheidungsmacht" gehabt, das Restaurant zu wechseln. Die haben aber ausgerechnet heute Ruhetag. Also gibt's halt nur Kaffee ...

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    am 29.02.2024 19:19:08 | IP (Hash): 642017967
    Naja, das machen die Jungs und Mädels zu Ramadan-Zeiten ja auch ;-). Und da gibt´s noch nichmal Kaffee.

    Versuche es doch mal mit Aminosäuren - gibt es auch in Ampullen zu 25 ml. So hast du wenigstens etwas an Eiweiß...die beste Form davon, müssen nicht mal mehr zerlegt werden sondern stehen dem Körper sofort zur Verfügung.
    Hatte ich lange, allerdings vertrage ich die Kapseln nicht mehr (Magen!) und die Ampullen sind halt hochpreisig.
    Ich versuche mit Fleisch und Proteinshakes hinzukommen und merke, dass es ankommt. Bei zwei Mahlzeiten ist das aber immer noch zu wenig.

    LG
    Nada

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    am 29.02.2024 19:33:46 | IP (Hash): 1284547054
    Nada schrieb:
    Naja, das machen die Jungs und Mädels zu Ramadan-Zeiten ja auch ;-). Und da gibt´s noch nichmal Kaffee.



    Mit Intervallfasten hat das aber lediglich gemein das das Essen unterbrochen wird , bzw. eine Mahlzeit aussetzt und auch nichts gesnackt wird.
    Oft wird das aber doppelt nachgeholt zu später Stunde oder ganz früh.
    Der grosse Unterschied ist auch das auch nichts getrunken wird und auch Rauchen, etc. tabu sind tagsüber.

    Obwohl viele da nicht wirklich über diesen Monat abnehmen, manche sogar nach dem Ramadan zunehmen (weil da oft auf "Vorrat" gefuttert wird oder entsprechend "nachgeholt" wird) soll es trotzdem wohl auch da positive (Neben)effekte auf den Blutzucker geben.
    Das wäre ein weiterer Beleg für das Intervallfasten.



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    am 02.03.2024 05:46:54 | IP (Hash): 1188740904
    hjt_Jürgen schrieb:
    Buttermilch_14 schrieb:
    Da schalten die meisten Glukose-Nutzer auf Fett zu ihrer Energieversorgung um, auch große Teile des Gehirns.



    Sorry, aber genau das funktioniert nicht. Das Gehirn braucht Glukose. Reine Glukose und sonst nichts. Und davon 120 bis 140 g am Tag. Das Gehirn kann keine Glukose speichern, sondern ist auf ständige Zufuhr angewiesen. Wird die Glukosezufuhr auch nur kurzzeitig unterbrochen, drohen irreversible Hirnschäden. Deswegen sind auch lange Fastenperioden kontraproduktiv. Der Körper braucht in solchen Perioden die Glukosespeicher in der Leber ab. Und danach erzeugt der Körper aus Eiweiß Glukose. Wird kein Eiweiß zugeführt, bedient sich der Körper am eigenen Eiweiß, sprich an den Muslkeln. Und das ist definitiv nicht das, was man möchte.

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    am 02.03.2024 08:41:18 | IP (Hash): 105632689
    Thomas_Dt schrieb:
    Sorry, aber genau das funktioniert nicht. Das Gehirn braucht Glukose. Reine Glukose und sonst nichts.

    Hallo Buttermilch,

    das was Thomas hier im tiefsten Brustton der Überzeugung von sich gibt, stimmt so natürlich nicht - lass dich von ihm nicht verunsichern.

    Die tatsächlichen Vorgänge zur Energieversorgung beim Fasten und bei Low Carb lassen sich leider nicht in zwei oder drei kurzen Sätzen erklären. Wenn du Interesse an einer ausführlichen Erklärung hast, dann schreibe das mal. Ich würde dann versuchen, das verständlich und nicht zu sehr verkürzt darzustellen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 02.03.2024 09:28:23. Grund: BBCodes
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    am 02.03.2024 09:07:13 | IP (Hash): 1675181020
    Thomas_Dt schrieb:
    Sorry, aber genau das funktioniert nicht. Das Gehirn braucht Glukose. Reine Glukose und sonst nichts. Und davon 120 bis 140 g am Tag. Das Gehirn kann keine Glukose speichern, sondern ist auf ständige Zufuhr angewiesen. Wird die Glukosezufuhr auch nur kurzzeitig unterbrochen, drohen irreversible Hirnschäden.



    Sorry, aber das ist VOLL DANEBEN!
    https://neurotransconcept.com/i/2017/01/010
    ist vielleicht ein Info-Amfang?

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    am 02.03.2024 09:40:13 | IP (Hash): 1540731373
    Dieser Irrtum, dass das Gehirn reine Glukose braucht, wird aber von vielen – Ärzten wie auch anderen „Experten“ – im Brustton der Überzeugung verbreitet. Wobei dann auch noch behauptet wird, man braucht diese 130g Glukose tatsächlich in Form von mindestens 130g Kohlenhydraten jeden Tag.

    Dann müsste ich allerdings schon längst irreversible Hirnschäden haben. 😎 Denn seit über 2 Monaten bin ich täglich unter 100g KH, manchmal sogar nur bei 30-50g KH, und das über Tage hintereinander. Aber mein Fett wird ständig abgebaut, und offenbar ist mein Gehirn mit dem, was mein Körper aus diesem Fett macht, sehr zufrieden. Ich fühle mich nämlich sehr klar und leistungsfähig. Immer mehr sogar.
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    am 02.03.2024 10:44:31 | IP (Hash): 1675181020
    Kelly schrieb:
    Dann müsste ich allerdings schon längst irreversible Hirnschäden haben. 😎 Denn seit über 2 Monaten bin ich täglich unter 100g KH, manchmal sogar nur bei 30-50g KH, und das über Tage hintereinander. Aber mein Fett wird ständig abgebaut, und offenbar ist mein Gehirn mit dem, was mein Körper aus diesem Fett macht, sehr zufrieden. Ich fühle mich nämlich sehr klar und leistungsfähig. Immer mehr sogar.


    Genau das könnte das Problem sein. Ich hab ja sogar Jahre ketogen gegessen, mit max 50 g KH pro Tag. Und wenn unsere graue Zwischenohrmasse nicht mehr so richtig funktioniert, liegt doch in der Natur der Sache, dass wir das zuletzt merken - wenn überhaupt, oder?

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    am 02.03.2024 11:10:22 | IP (Hash): 1293759469
    Rainer schrieb:
    Thomas_Dt schrieb:
    Sorry, aber genau das funktioniert nicht. Das Gehirn braucht Glukose. Reine Glukose und sonst nichts.

    Hallo Buttermilch,

    das was Thomas hier im tiefsten Brustton der Überzeugung von sich gibt, stimmt so natürlich nicht - lass dich von ihm nicht verunsichern.

    Die tatsächlichen Vorgänge zur Energieversorgung beim Fasten und bei Low Carb lassen sich leider nicht in zwei oder drei kurzen Sätzen erklären. Wenn du Interesse an einer ausführlichen Erklärung hast, dann schreibe das mal. Ich würde dann versuchen, das verständlich und nicht zu sehr verkürzt darzustellen.

    Beste Grüße, Rainer



    Sehr gerne, Rainer! Fände ich spannend! LG Ulla
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    am 02.03.2024 12:33:34 | IP (Hash): 1477914353
    Auch von mir aus, sehr gerne, Rainer, wenn du Dir bei Gelegenheit die Mühe machst.
    Bei mir liegt der Fokus weiterhin bei kcal / Muskelabbau / Eiweißreserven. Aber wahrscheinlich hängt das alles irgendwie miteinander zusammen.

    Wäre sehr erfreut, wenn Du das hier in diesen Thread veröffentlichst.

    PS: ich habe diese Woche tatsächlich meistens Kaffee (und Wasser) getrunken. Nur gestern beim Tischbuffet, haben mir die anderen alle ihren Salat gespendet, der mit Essig/Öl und ohne Mais etc. zubereitet war .... :-))

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    am 02.03.2024 17:31:25 | IP (Hash): 642017967
    @Rainer: ich schließe mich den Anfragen von Ulla und Buttermilch gerne an - würde mich sehr interessieren.
    Dankeschön vorab :-).

    LG
    Nada

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    am 02.03.2024 18:05:16 | IP (Hash): 105632689
    Erklärung kommt, dauert aber ein bisschen - ich bitte um etwas Geduld.
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    am 02.03.2024 19:24:57 | IP (Hash): 1293759469
    Rainer schrieb:
    Erklärung kommt, dauert aber ein bisschen - ich bitte um etwas Geduld.



    Kein Stress, uns alle begleitet das Thema noch eine Weile.
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    am 08.03.2024 18:46:13 | IP (Hash): 2010868820
    Um die Wartezeit zu verkürzen vielleicht noch ein kleiner Exkurs:

    Ich war die letzten zwei Wochen viel unterwegs und musste mich unter erschwerten Bedingungen ernähren.
    Warme Küche war teilweise nicht mal am Wochenende möglich.

    Die Tagesrationen waren extrem eiweißlastig. Oft Eier zum Frühstück, jede Menge Quark, meistes mit etwas Salz und reichlich Olivenöl angereichert, die tägliche Ration Buttermilch und zur Sättigung eine Packung Handkäse. Als Snack für zwischendurch meist zwei- bis dreimal 100 g Schweinbraten oder ähnliches. Manchmal Walnüsse.

    Ein bis zweimal die Woche 300 g tiefgefrorene Erdbeeren, die ich nach kurzer Auftauphase direkt aus der Kartonage meist noch tiefgefroren wie Eis verzehrte.

    Als Getränke 1,5 l Wasser und bestimmt genauso viel Kaffee.

    Ich finde nicht, dass dies sonderlich gesund klingt.
    Unterm Strich aber scheinbar alles gut. Habe allerdings etwa 1.5 kg abgenommen.


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    am 08.03.2024 23:25:23 | IP (Hash): 1427566238
    Eiweiß eben ;-) - ob du nun einen Shake trinkst oder die Amino´s in Form von Eiern und Quark zu dir nimmst - der Körper besteht aus Eiweiß.

    LG
    Nada

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    am 11.03.2024 21:55:29 | IP (Hash): 2010868820
    Wieder was Neues
    Ich ernähre mich also "ketogen"?

    Allerdings vermeintlich nicht nach Empfehlung. Nach der (im Netz angelesenen) sollte meine Ernährung aus 65% Fett, 25% Eiweiß und 10% KH bestehen.

    65% Fett??

    Mein Verhältnis ist anders:
    Eiweiß mittlerweile 150-210 g,
    Fett 80-120 g,
    KH 60-90 g pro Tag.

    Ist das falsch?

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    am 11.03.2024 23:06:47 | IP (Hash): 1318947266
    Was soll daran falsch sein? Du wiegst doch 150-210 kg - oder etwa nicht?

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    am 15.03.2024 17:52:37 | IP (Hash): 1074629825
    hjt-Würgen schrieb:
    Was soll daran falsch sein? Du wiegst doch 150-210 kg - oder etwa nicht?


    Der Troll hat sein Ziel erreicht. Ich ärgere mich.
    Mein letzter Beitrag ganz unten auf Seite 7 wurde bestimmt überlesen.
    Oder war er langweilig?
    Dein Kommentar war wohl (m.E.) als (blöder) Scherz gemeint oder als Retourkutsche oder war Entgleisung der goldenen Regel, bei zu hohem Pegel die Finger von der Tastatur zu lassen.

    Ich zitiere hier meinen Post von Seite 7:
    Buttermilch_14 schrieb:
    Wieder was Neues.
    Ich ernähre mich also "ketogen"?

    Allerdings vermeintlich nicht nach Empfehlung. Nach der (im Netz angelesenen) sollte meine Ernährung aus 65% Fett, 25% Eiweiß und 10% KH bestehen.

    65% Fett??

    Mein Verhältnis ist anders:
    Eiweiß mittlerweile 150-210 g,
    Fett 80-120 g,
    KH 60-90 g pro Tag.

    Ist das falsch?


    Habe eben den Film "Geliebte Köchin“ (La passion de Dodin Bouffant) gesehen.
    Was die da an KH zu sich nehmen grenzt an keine Kuhhaut.
    Abgesehen davon (finde ich) sollte man Kaviar direkt aus der Dose essen. Einzig zulässige Beilage ist ein weichgekochtes Ei. Meine Meinung jedenfalls auch vor der Diagnose.


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    am 15.03.2024 19:37:49 | IP (Hash): 361801377
    Buttermilch_14 schrieb:

    Der Troll hat sein Ziel erreicht. Ich ärgere mich.
    Mein letzter Beitrag ganz unten auf Seite 7 wurde bestimmt überlesen.
    Oder war er langweilig?
    Dein Kommentar war wohl (m.E.) als (blöder) Scherz gemeint oder als Retourkutsche oder war Entgleisung der goldenen Regel, bei zu hohem Pegel die Finger von der Tastatur zu lassen.


    Hoppala Buttermilch!

    Jürgen hat es dir klar gesagt: deine Proteinzufuhr ist für jemanden, der 150-210 kg wiegt passend.

    Wiegst du weniger, kannst dir selbst ausrechnen, was für dich die passende Zufuhr wäre.
    Der Proteinbedarf liegt bei Erwachsenen bei etwa 0,8 g/kg Körpergewicht.
    Durchschnittlich. Darf auch mal mehr (1,2 g/kg) oder weniger (0,6 g/kg) sein.
    Schimpf mit deinem Schöpfer, wenn dir das nicht passt, nicht mit Leuten, die sich die Zeit nehmen dir zu antworten.
    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente
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    am 15.03.2024 20:06:34 | IP (Hash): 1940131106
    Glukose und Fett sind die beiden Energielieferanten für unseren Organismus. Bei der als normal gesund geltenden Ernährung hat die Glukose den größten Anteil, bei der ketogenen das Fett.

    Schon mit 1 Gramm Protein pro Kg Gewicht und Tag entsteht auch bei nem alltäglich gesunden Bewegungsanteil kein Mangel an Protein.

    Protein braucht unser Organismus für den Erhalt und Aufbau von Muskeln, ABER dauerhaft immer nur dort und in dem Umfang, wo und wie sie gebraucht=alltäglich genutzt werden. Alles Protein darüber hinaus wird zu Wärme und Glukose umgebaut, und wo die Glukose nicht als Energie direkt verbraucht wird, wird sie in Triglyzeride umgewandelt und (gesund in den Fettzellen) gespeichert.

    ----------------------------------------------
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    am 16.03.2024 07:18:57 | IP (Hash): 1074629825
    @Henrie:
    Ich wiege eben keine 150-210 kg. Das müsste einer, der überall Senf abgibt eigentlich wissen (damit meine ich nicht Dich).
    Habe eher das Problem, nicht noch mehr Gewicht zu verlieren.
    Eben zeigte die Waage 82 kg (nicht 182). Vielleicht ist sie kaputt. Zuletzt lagen die Werte monatelang bei 84-85 kg.
    Mein Wohlfühlgewicht liegt bei 85 kg. Auf BMI (meine Werte gelten als "Normalgewicht") pfeif ich - außer als grobe Orientierung.

    Bei meinem letzten Post ging es mir eher um die 65% Fett, die man angeblich zu sich nehmen soll im Verhältnis zu Eiweiß und KH (bei sog. ketogener Ernährung).
    Wenn man 0,8 g Protein pro kg veranschlagt, wären das umgerechnet 210 g Fett pro Tag.
    Wenn ich es auf meinen aktuellen Konsum an Eiweiß umrechne sogar 400 g.

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    am 16.03.2024 07:59:30 | IP (Hash): 1427566238
    Das hatte ich auch so gelesen - wie Buttermilch schreibt und auch schon vorher bekundet hat: das hat Jürgen verwechselt!
    Im Übrigen sind die 0,8 g pro kg Körpergewicht eine Angabe der DGE - eine Mindestangabe!!! Wie alles von denen Minimalstwerte sind.
    Dr. Strunz geht bis 2,7 g pro kg Körpergewicht, je nach persönlicher Zielsetzung.
    Ich möchte noch etwas abnehmen, so nehme ich 1,5-1,8g pro kg Körpergewicht - und das funktioniert!

    Und noch etwas: der Körper besteht aus Eiweiß!! Das braucht er für viel mehr als nur Muskelaufbau und -erhalt!

    LG
    Nada

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    am 19.03.2024 07:46:39 | IP (Hash): 1074629825
    Also, im Zeitraum seit etwa November 2023 bis heute habe ich gemerkt:
    Ich kann im Rahmen meiner Lebensmittel alles (fr)essen, was mir beliebt, zu jeder Tag- und Nachtzeit.
    Habe meine tägliche Ration kcal hochgeschraubt.
    Effekt: 2-3 kg weniger auf der Waage.

    Weiterhin keine Medikamente.
    Nächster Bluttest steht aus.


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    am 19.03.2024 22:24:26 | IP (Hash): 1427566238
    @Buttermilch: Daumendrück ;-)).

    LG
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    am 29.03.2024 12:46:29 | IP (Hash): 1074629825
    Dein "Daumendrück" kann ich gebrauchen, @Nada.

    Schon komisch. Habe nicht das Gefühl, dass ich vor meiner Ernährungsumstellung mehr gegessen hätte. Eher deutlich weniger.

    Heute gab es bisher (Tagesstart: 04:00 Uhr):
    Vor der Morgendusche einen Becher Buttermilch (500 ml).

    Das Frühstücksmenü (06:00 Uhr) bestand aus:
    Vorspeise: 3 Walnüsse (10 g) und 1 EL Kürbiskerne (7 g).
    Hauptgang: Quark (20%, 250 g) mit 1 EL Olivenöl (7 ml) und dem Rest einer kleineren Zwiebel (22 g).
    Nachspeise: Quark (20%, 250 g) mit 250 g Erdbeeren.

    Zum Mittag (10 Uhr) gab es:
    360 g Steinbeißer-Filet nur mit Pfeffer & Salz abgeschmeckt und dem Saft einer halben Zitrone.
    Dazu 250 g Spargel.

    Zur Tea-Time (12 Uhr) dann:
    100 g Schweinebraten gemeinsam mit 2 Eier (102 g netto), gewürzt mit wenig Salz und einer frischen roten Chilischote (ca. 20 g).

    Getränke außer der Buttermilch waren etwa 1 Liter Wasser, eine Tasse Tee und ca. Dreiviertel Liter Kaffee.

    Peinlichst genaue Berechnung ergeben folgende Werte:
    kcal: 1.700-1.750 (1.713)
    Proteine: 180-185 (183,1) g
    Fett: 75,0 g
    KH: 70,1 g

    Die Relation gesättigter/ungesättigte Fettsäuren erbringt folgendes Ergebnis:
    Das Verhältnis unter Berücksichtigung der jeweiligen Mengen in g bzw. ml liegt bei enttäuschenden 55,3% zu Gunsten ungesättigter Fettsäuren.
    Angeblich sei ein 3:1 erstrebenswert.
    Verantwortlich für das vorliegende Ergebnis sind die Milcherzeugnisse.
    Konsumiert wurden ohne Getränke mit Ausnahme der Buttermilch 2,139 kg. Milcherzeugnisse hatten dabei mit exakt 1,0 kg den größten Anteil.

    Bezogen auf die einzelnen auch oben detailliert aufgelisteten Produkte ohne Berücksichtigung der Mengen liegt der Durchschnittswert bei 80,9% ungesättigter gegenüber 19,1% gesättigter Fettsäuren.

    Vielleicht findet das ja ein Leser interessant.
    So genau hatte ich das auch noch nicht ermittelt, verdeutlich aber Fragen, die ich eh' schon vorher hatte.

    Frohes Osterfest!

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    am 01.05.2024 19:44:45 | IP (Hash): 2010868821
    Update.

    Hehe, während Kelly neue Kleidung shoppen muss, hatte ich damals (vor fast exakt einem Jahr) nach 20 kg noch keine signifikanten Kleidergrößenwechsel vornehmen müssen …

    Es ist verrückt, während Du (@Kelly) fastest, hatte ich in den letzten Monaten damit zu tun, nicht weiter abzunehmen.

    Zwar sagt der BMI, ich hätte mittlerweile Normalgewicht. Doch niemand, der mich sieht, käme auf die Idee, mir ein Normalgewicht zu attestieren. Alle sagen: "Wow, bist Du schlank!"
    Jeansgrößen werden auf 34 oder sogar 33 geschätzt, wobei das nicht immer passt. Zuvor konnte ich nur Müllsäcke tragen.

    Jetzt habe ich erstmals wieder etwa 2 kg zugenommen.

    Nur, so soll es natürlich nicht weitergehen. Erstens bekam ich den Gewichtsanstieg nur dadurch hin, fast täglich zusätzlich 400 g (hochwertiges) Fleisch zu essen. Das kann und darf natürlich keine Dauerlösung sein. Zweitens muss ich jetzt gucken, nicht weiter zuzunehmen. Ich kriege es einfach nicht eingependelt.

    Kontrolle des Langzeitzuckerwertes wäre überfällig. Gehe ich jetzt in den nächsten Wochen an.


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    am 01.05.2024 21:50:51 | IP (Hash): 1088795030
    ich musste letztes Jahr auch den Rückwärtsgang einlegen und irgendwann nach -30 kilo mal aufhören abzunehmen....das war viel schwieriger als es klingt.
    Nüsse haben da sehr geholfen , Macademias sind eine "Waffe", Walnüsse auch.
    Olivenöl hilft auch dabei.

    Und wenn man es erst mal geschafft hat umzuschalten auf "zunehmen" muss man wiederum aufpassen das man nicht ganz schnell wieder zuviel zulegt.
    Auch das ist nicht so einfach, ich hab mich täglich gewogen, nach Bedarf zum korrigieren mal einen oder zwei minimalistische Tage eingelegt wo es eben mal nur Salat gab. Und ich hab Kalorien gezählt und nun läuft das aber sehr stabil.
    Den gefürchteten Jojo Effekt hat es in dem Sinn nie gegeben.


    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 04.05.2024 20:40:11 | IP (Hash): 2010868821
    Genau.

    Vor dem Jojo-Effekt habe ich Respekt.
    Allerdings blieb ich bisher meiner rigorosen Lebensmittelauswahl treu.
    Habe nur mehr gegessen. Tatsächlich u.a. deutlich mehr Walnüsse als sonst.

    Kurz darauf auf die Bremse und schon purzelt wieder das Gewicht.

    Heute gab es 500 gr Quark mit etwas Olivenöl, 50 gr Walnüsse, 400 gr Tafelspitz ohne Beilagen (Butter, Zwiebel, Knoblauch, frischer Rosmarin, frischer Thymian, Piccolo trocken zum ablöschen, Salz, frische Chilischoten).
    Getränke: Wasser, Kaffee, Buttermilch.

    Zur Feier des Tages habe ich mir eben Schokolade aus Paris bestellt.
    Hersteller: Cluizel.
    99% (!) Kakao, 7% KH, 0,8% Zucker, 1,2% Protein, etwa 600 kcal pro 100 gr.
    Sauteuer.
    Aber ich muss es ausprobieren.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2024
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    am 04.05.2024 20:42:14 | IP (Hash): 2010868821
    Ich korrigiere: 0,08% Zucker. 0,8 gr pro 100 gr.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2024
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    am 04.05.2024 22:13:20 | IP (Hash): 475621339
    Dann lass dir schmecken ! 99% ist mir zu bitter, ich komme über zartbitter nicht hinaus^^
    Gibt auch einiges, z.b. von Lindt zartbitter zuckerfrei. Ziemlich teuer aber geschmacklich kaum zu unterscheiden von den zuckerhaltigen Sorten, das haben sie ganz gut hinbekommen.


    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 05.05.2024 12:19:51 | IP (Hash): 1039196114
    , ""400 gr Tafelspitz ohne Beilagen (Butter, Zwiebel, Knoblauch, frischer Rosmarin, frischer Thymian, Piccolo trocken zum ablöschen, Salz, frische Chilischoten).""

    klingt total lecker - wann darf ich zum Essen vorbeikommen? ;-))

    LG
    Nada

    Typ 2 - testweise ohne Medis.
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    am 06.05.2024 13:29:43 | IP (Hash): 2010868821
    @Nada:
    Einfach n Tag vorher Bescheid geben, dass Du vorbei kommst ... ^^

    @Gunter21:
    Sehr interessanter Hinweis mit der Lindt. Aber im Detail finden sich Punkte, die ich nicht mehr akzeptiere :
    Keine Ahnung, was Maltit genau ist, aber Zuckerersatzstoffe lehne ich ab.
    (Es geht soweit, dass ich gerade meine Brühwürfel entsorgt habe, weil ich den Zusatzstoffen nicht traue.)
    Bei mir entwickelt sich die Ablehnung langsam Richtung pathologisch.
    Die 99%-Kakao Schokolade wird mir sicher nur mit reichlich Kaffee munden.
    Aber hier werden nur ausschließlich Kakao, Zimt, Vanille und 0,8 g Zucker pro 100 g gemischt.
    Fettgehalt ist geringer als bei Walnüssen.
    Das Verhältnis gesättigter zu ungesättigten Fettsäuren ist (natürlich) suboptimal (34 g von 55 g insgesamt pro 100 g).
    Aber ich werde das Produkt ja nicht tonnenweise (fr)essen.
    Hoffe ich.

    Vorhin Blutabnahme.
    Bin mal gespannt.

    Gewicht war heute morgen wieder so, als hätte es die "Exzesse" vom Wochenende nicht gegeben.
    Ich habe fast doppelt so viel kcal eingenommen und keine Zigaretten geraucht (Rauchen frisst kcal).
    Trotzdem.
    Seltsam.

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    am 06.05.2024 14:14:44 | IP (Hash): 2112195232
    Ja, die meisten zuckerfreien Schokoladen verwenden Maltit oder Isomalt. Gibt wohl auch ein paar (wenige) Sorten mit Stevia aber bin mir nicht sicher ob da nur Stevia oder noch was anderes mit beigemischt ist. Hatte mal eine mit Stevia (Villar Swiss oder so ähnlich), die war auch ganz ok.


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    am 08.05.2024 07:13:45 | IP (Hash): 2010868821
    Mein aktueller Langzeitwert ist da: 5,3.

    Ob sich der leichte Anstieg begründen lässt, weiß ich nicht.

    Ich vermute aber, dass die tägliche Erhöhung der kcal von etwa 1.500 bis 1.800 auf ca. 2000 bis 2.500 und die damit verbundene Erhöhung von 50 bis maximal 80 KH pro Tag auf regelmäßig 70 bis etwa 85 KH Grund für den Anstieg sind.

    Ich schließe daraus, dass der Grenzwert bei mir bei etwa 80 KH pro Tag liegt.

    Das ist Pi mal Daumen. Gekochtes Gemüse rechne ich nicht ein, Rohkost schon. Die Erhöhung der KH stammt hauptsächlich vom Milchzucker.

    Ganz am Anfang meiner Umstellung habe ich nur einen Quark (250 g) gegessen. Nun sind es bis zu vier Portionen täglich (10 KH pro Portion). Mit der täglichen Ration Buttermilch liege ich damit bereits bei 60 KH am Tag.

    Wenn ich in anderen Threads über die Sorgen und Probleme anderer Kollegen lese, kann ich froh sein. Und seid mir nicht böse, vielleicht auch ein wenig stolz.

    Andererseits bedeuten meine Informationen auch, dass ich die angewandte Strategie strikt und mein restliches Leben lang verfolgen muss.

    Es ist nicht immer ganz einfach, sich entsprechend zu organisieren. Ehrlich gesagt, es ist anstrengend.

    Heißhunger auf für mich nachteilige Gerichte habe ich glücklicherweise nicht.

    Wenn doch, ist das mehr so eine Art Träumerei, die ich nicht umsetzen will.

    Ein schönes Butterbrot zum Beispiel.

    Aber dazu müsste ich ein ganzes Brot kaufen und 250 g Butter.
    Ich will mir aber nur eine, wenn auch dicke, Scheibe erlauben.
    Was mache ich mit dem Rest?

    Ich kenne mich. Einfrieren ist nicht, ich esse es in maximal zwei Tagen auf.

    Also belasse ich es bei der Phantasie.

    Bisher bin ich damit sehr gut ausgekommen.

    @Gunter21, bei wird es langsam eine Mischung aus Sport und Pathologie: ich akzeptiere Industrie/Chemie nur noch, wenn es keine andere Option gibt.
    Süßungsmittel sind komplett tabu. Nahrungsergänzungsmittel nehme ich nur im Notfall.
    Beispielsweise bekomme ich fern den Küsten nur Matjes "Nordischer Art". Ich will aber eigentlich "Holländische" Zubereitung. Die kriegt man nur saisonal und schon gar nicht bei mir im Binnenland.
    Somit nehme ich halt die Packung für EUR 1,59 aus dem Supermarkt.


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    am 22.05.2024 21:17:47 | IP (Hash): 1251353928
    Ich will es nicht hoffen. Aber vielleicht habe ich ein Gebrechen, dass noch nicht entdeckt wurde.

    Seit einiger Zeit habe ich meine Taktung verändert. Ich nehme nun täglich etwa 2.500-3.000 kcal zu mir. Beim Fett liege ich bei 150 g bis teilweise über 200 g. Weit mehr als doppelt so viel wie vorher. Eiweiß erreicht ähnliches Niveau, tendenziell leicht mehr als Fett. Bei KH übertrete ich die selbst gesetzte 80g-Schallmauer selten.

    Die Waage zeigt eher absteigende Tendenz. Ich steuere mit Wein (trocken) und Schokolade (99% Kakao) dagegen. Viel passiert nicht. Gewicht sinkt tendenziell eher leicht.

    Ich schwöre, ich stecke mir keine Finger in den Hals.

    Von wegen Intervallfasten!!

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    am 22.05.2024 22:20:48 | IP (Hash): 1640088326
    wenns läuft dann läufts.....war tatsächlich gar nicht so einfach die Bremse zu treten, scheinbar gibt es da ein Stoffwechselgedächtnis was das abnehmen erst mal noch eine weile am Laufen hält.

    Ich bekam letztes Jahr ebenfalls Angst, irgednwann macht man sich schon Sorgen wenn man futtert und futtert und die Waage geht weiter abwärts.
    Ich fing dann schon an bestimmte Nahrungsmittel, Snacks und auch solche proteinhaltigen Mixdrinks in der Drogerie und im Internet zu suchen mit denen man sich einfach extra Kalorien einverleiben kann.
    Und das kann man vergessen, praktisch alle Proteinshakes, Dings oder Pulver zielen auf Diät, auf weiter abnehmen. Gezielt zunehmen ist vermutlich keine Zielgruppe der Hersteller-:)
    Und wenn doch etwas dabei war das gehaltvoller war dann war es oft voll mit Kohlenhydraten, also auch nix.

    Ich habe mich dann 2 Wochen gezielt gemästet, mit massenhaft Nüssen vollgestopft, täglich ein bis zwei Packungen extra.
    Und den Salat mit reichlich Öl begossen.
    Und auch viel mit Schlagsahne gekocht, mit viel Käse überbacken, Quark Vollfettstufe....alles so etwas.
    War teilweise schon wirklich wiederlich und gar nicht mehr lecker.

    All das führte dann dazu das ich zu den regulären Mahlzeiten eigentlich schon satt war und mich dazu zwingen musste das auch noch runterzubringen.

    Aber irgendwann stagniert die Waage und geht dann plötzlich rauf - dann muss man wieder bremsen und normalisieren und das richtige Mittelmass finden.
    Hat geklappt oder das zu steuern und ruhig zu bekommen hat ein bisschen gedauert.


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    am 22.05.2024 22:22:46 | IP (Hash): 1152712047
    Du bestätigst meine Sicht, dass die Waage den einzig braucbaren Maßstab dafür bietet, wie zu unserem Gewicht passt, was wir essen :)

    ----------------------------------------------
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    am 23.06.2024 08:12:02 | IP (Hash): 1251353928
    Halbgares Update.
    Aktuelle Langzeitwerte liegen nicht vor.
    Ich schätze mal, dass der HbA1c erneut leicht gestiegen ist.
    Warum?
    Ich habe einige Ausnahmen zugelassen und ich esse mehr als vorher, um nicht noch mehr abzunehmen. Damit konsumiere ich auch automatisch mehr KH pro Tag.
    Ich halte mich Ach und Krach mein Gewicht, zugenommen habe ich bisher nicht. Und wenn, zwei Tage später ist es wieder unten.
    Alle sprechen bei meiner Ernährungsweise von Diät, wenn ich mich hier so im Forum umschaue. Ich sehe das gar nicht so. Ich betreibe diese Form nun seit 18 Monaten.
    Gegen den berühmt berüchtigten Jojo-Effekt bin ich sicher nicht imprägniert, aber doch gewappnet.
    Das liegt einfach daran, dass nur bestimmte Lebensmittel auf meinem Speiseplan zugelassen sind.
    Ich merke schon, wenn ich mehrere Tage unterwegs bin, bleibt die Küche häufig kalt. Komme ich dann nach Hause und koche, dann ist der Heißhunger auf ein warmes Gericht kaum zu bremsen. Der „Trick“ dabei ist aber: Süßkram, Mehl und Stärke sind größtenteils von Tisch und Herd verbannt.
    Neulich habe ich mir doch mal für eine Portion Matjes eine Sahne-Schmand-Apfel-Soße zubereitet. Die KH der Milchprodukte liegt bei Null oder ist recht gering. Sehr negativ ist aber die Bilanz bei den gesättigten Fettsäuren. Apfel ist aufgrund des extrem hohen Zuckergehalts problematisch. Die Soße war perfekt. Aber ich habe sie nach zwei Esslöffeln entsorgt. Es hat einfach keinen Spaß gemacht.
    Hier mal ein Auszug meiner Lebensmittelliste:
    Getränke: Wasser, Kaffee, in Maßen Tee.
    Zur Belohnung: Eine Flasche trockener Rotwein (hehe, nicht aus der Tüte).
    Grundnahrungsmittel: Quark (20%) und eine Buttermilch (nur eine, weil viel Milchzucker, 20 g pro Becher).
    Seit etwa einem halben Jahr fast täglich: ein bis zwei Scheiben Saaten Crisp von Brandt. Ich nehme nur die mit 85% Saatenanteil. Bei REWE aus dem Sortiment geschmissen. Nun beschaffe ich mir die Crisp online bei der Metro.
    Obst: außer zum Veredeln (Zitronen) tabu. Dafür Brom-, Erd-, Heidel- und Himbeeren (125-250 g pro Tag).
    Als Eisersatz: 250 bis 300 g tiefgefrorene Erdbeeren aus der Schachtel oder Tüte.
    Gemüse: divers, präferiert wird Blumen- und Rosenkohl und bei Saison Spargel. Hülsenfrüchte sehr in Maßen.
    Salat: Feld- und Kopfsalat. Ruccola ist mir zu bitter, die meisten anderen Salate mag ich nicht.
    Fleisch: Hack, Rind, Schwein, selten Wild (weil Zubereitung meist aufwändig), Huhn und Pute fast gar nicht (mag ich nicht so sehr).
    Wurst: Nur hochwertige Leberwurst, da kaum KH.
    Eier.
    Käse: Harzer Käse bzw. Handkäse aus dem Odenwald, den ich aber nicht immer kriege.
    Ganz selten als belohnende Ausnahme: Französischer Weichkäse (Camembert, Roquefort etc.).
    Fisch: Matjes, Makrele, Steinbeißer, Zander. Wenn es schnell gehen muss, Makrele, Sardinen und Thunfisch aus der Dose.
    Zur Belohnung: Ab und an Austern. Selten, weil ich es mir finanziell nicht leisten kann, Kaviar vom Stör.
    Als Snacks: Kapern und Oliven (ohne Käsefüllung u.a.) ab und an. Rohkost wie Kohlrabi oder Gurken.
    Rohkost: Gurken, Radieschen, Zwiebeln, Kohlrabi, Paprika, (Roma-) Tomaten. Beim Kochen zum Würzen fast immer scharfe Paprika / Chilis.
    Zum Würzen und Veredeln: Diverse Kräuter (Bärlauch, Basilikum, Brunnenkresse, Dill, Minze, Petersilie, Sauerampfer, Schnittlauch, Rosmarin, Thymian), Ingwer, Zitrone (s.o.). Hochwertiges Olivenöl ohne Ende. Leinöl kriege ich kaum runter. Mittlerweile lasse ich in Maßen auch Senf zu (Löwen- oder Dijonsenf) sowie Meerrettich. Essig, nur weinwürziger Essig von Hengstenberg (Altmeister). Definitiv kein Balsamico.
    Champignons, Pfifferlinge, Steinpilze.
    Walnüsse (50 g im Durchschnitt; Nüsse haben eine tolle Fettbilanz gesättigt/ungesättigt).
    Kürbiskerne (1 EL).
    Zur Belohnung: ½ Tafel Schokolade (35 g; 99% Kakao, 0,8 g Zucker pro 100 g).
    Zum Frühstück im Hotel als Ausnahme: Echte in Essig eingelegte Spreewaldgurken, Speck zum Ei.
    Gewürzgurken aus dem Supermarkt schmecken mir nicht. Und wenn, gilt der Verzehr als Ausnahme.

    Tabu sind beispielsweise:
    Apfelwein und Cidre, Fruchtsäfte, Cola & Co., sonstige alkoholische Getränke (Ausnahme s.o.), Energiedrinks.
    Süßigkeiten inkl. Honig, Marmelade & Co.
    Knabberkram wie Chips, Salzstangen oder gesalzene oder geröstete Nüsse.
    Früchte, insbesondere Südfrüchte.
    Backwaren jeglicher Art.
    Flammkuchen, Kartoffeln, Mais, Pasta, Pizza, Reis.
    Haferflocken u.a.
    Kastanien.
    Milchprodukte inkl. Natur-Joghurt. Ausnahmen: Buttermilch und Quark (s.o.).
    Fertiggerichte.
    Gerichte vom Lieferservice.
    Industriepulver (Brüh- und Suppenwürfel, Soßenextrakt etc.).
    Ketchup & Co.
    Süßungsmittel bzw. entsprechend aufgepeppte Lebensmittel.
    Aufbaupräparate.

    Ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
    Vielleicht für den Einen erschreckend (langweilig). Für Andere aber vielleicht Inspiration.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
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    am 23.06.2024 19:26:40 | IP (Hash): 1880813950
    Aus gegebenem Anlass:
    Ich hoffe, ich gehöre nicht zu denen, die an anderer Stelle in diesem Forum der Protzerei bezichtigt werden. Sollte das der Fall sein, fände ich das respektlos und gelinde gesagt unverschämt.
    Ich war noch nie beim Diabetologen. Mein Hausarzt stellt mir regelmäßig Rezepte aus wegen Lynchdrainage. Er gab vor 18 Monaten den entscheidenden Impuls, endlich meine Ernährung umzustellen. Ein Tag nach dem Gespräch habe damit begonnen (hatte am Tag des Arztbesuchs noch drei Dosen Bier im Kühlschrank). Das war es auch schon bezüglich medizinischer Betreuung.

    Die Ernährungsumstellung brachte bisher folgende Ergebnisse:
    HbA2c von 9,7 auf zwischenzeitlich 5,1. Mittlerweile bestimmt etwas höher, aber ziemlich sicher kleiner 5,7.
    Gewicht von 146 kg auf 83.
    Hemdgröße von 45/46 auf 41.
    Jeans weiß ich nicht genau, ich schätze 40 plus. Nur Stretch hat funktioniert. Mittlerweile meist 33/34.
    Kleidergröße von 60 plus auf 52/54.
    Von 3XL auf i.d.R. L und manchmal M. Bei Jacken und Shirts je nach Modell/Hersteller kann es auch mal XL sein.
    Einzige medizinische Maßnahme: Regelmäßige Lynchdrainage, die mittlerweile aber gar nicht mehr notwendig wäre. Von wöchentlich zwei Sitzungen auf eine Sitzung reduziert.
    Blutzucker außer einmal im Quartal HbA1c messe ich überhaupt nicht. Teststreifen oder Fingerpiekser: Nicht ein einziges Mal seit Diagnose.

    Anstrengend ist das Ernährungsthema aber trotzdem. Insbesondere Beschaffung und Organisation. Den Verzicht auf bestimmte Lebensmittel spüre ich kaum oder eigentlich gar nicht. Begehrlichkeiten auf beispielsweise Pizza, Pommes oder Eis: Fehlanzeige. Trotz großem beruflichem Stress.
    Defizit besteht durchaus nicht undramatisch beim Muskelabbau. Daran muss ich dringend arbeiten.
    Sport ist jedoch ein Problem, da ich bestimmte Sportarten aus anderen gesundheitlichen Gründen nicht betreiben kann. Dazu gehören Fahrradfahren, Schwimmen oder diverse Ballsportarten, wie Fußball oder Tennis. Auch Gerätetraining ist problematisch. Bleiben eigentlich nur Laufen und Liegestützen.
    Natürlich verkaufe ich das Ganze mit ein bisschen Stolz. Aber mir ist bewusst, wie fragil das Konstrukt ist und ich bin innerlich voll Dankbarkeit und Demut. Es ist eine never-ending-story, fürchte ich (nein, ich weiß es).


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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 23.06.2024 22:31:50 | IP (Hash): 725886730
    Einfach toll, was dir bis jetzt gelungen ist! Bestimmt ist der gesündere Blutzucker auch hilfreich bei deinen übrigen Baustellen.
    Weniger Gewicht braucht selbstverständlich auch weniger Muskeln zum Rumschleppen. Und wo Muskeln weniger gebraucht werden, wird halt davon entsprechend abgebaut.
    Um mir einige zu erhalten, wo meine Beine ihren Betrieb weitgehend eingestellt haben, mache ich ja möglichst täglich meine Rollstuhlausflüge und die Stehaufmännchen hier am Schreibtisch. Dir werden sicher Bewegungsmöglichkeiten einfallen, die für dich passen und die du möglichst jeden Tag nutzen kannst. Daumendrück :)

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    am 29.06.2024 05:25:05 | IP (Hash): 314730011
    Also, bisher schaffe ich es nicht, mein Gewicht nach oben zu bringen.

    Allerdings habe ich den letzten Wochen fast täglich mindestens meine 10.000 Schritte abgeleistet.
    Ich weiß es nicht, aber ich glaube, ich ernähre mich nach wie vor ausgewogen und gesund.
    Wäre das "Gewichtsproblem" nicht existent, würde ich weniger Fleisch (inkl. Fisch) und Fette (Öl) zu mir nehmen. Derzeit sind es in der Summe täglich 500 g.

    Die tägliche Summe kcal schwankt zum Teil enorm. Mal sind es nur 1.800, an anderen Tagen überschreite ich die 3.000 kcal-Grenze leicht.
    Appetit habe ich, Hunger habe ich, aber auf einen Schlag kann ich nicht viel essen. Einmal am Tag geht mehr.

    Es hilft nichts, ich versuche weiterhin, gegen den Gewichtsverlust zu steuern.

    ---

    Was mir in den letzten Tagen hier im Forum aufgefallen ist: Ich fühle mich etwas wie ein Paradiesvogel.
    Unterzuckerung, Spitzen, Zielwerte, etc., das kenne ich alles gar nicht.

    Ich müsste vielleicht nur der Neugierde halber doch mal einen Teststreifen anwenden.
    Denn ich habe keine Ahnung, wie sich gewisse Lebensmittel auf meinen Blutzuckerwert auswirken.
    Ich glaube aber auch, dass ich das gar nicht wissen muss.

    ---

    Was mir tatsächlich schon von Anfang an aufgefallen ist:
    Oft ist die Rede von Diät und Fasten.
    Im Fokus steht bei den meisten offenbar das Thema abnehmen.

    Seid mir nicht böse, ich verstehe es einfach nur nicht: Warum stehen nicht KH im hauptsächlichen Fokus?

    Im realen Leben höre ich bei JEDEM, mit dem ich über meine Krankheit spreche fast wortwörtlich denselben Satz. Egal wer. Diabetiker (Typ 2), Übergewichtige, die abnehmen wollen, nicht von Diabetes Betroffene, Freunde, Familie, Bekanntschaften.
    "Auf Brot könnte ich nicht verzichten!"

    Ganz ehrlich, ich denke das ist das Grundproblem.

    Würde ich mich so ernähren, wie die meisten aktiven User hier, wäre mein HbA1c nie nimmer unter 5,7.
    Haferflocken, Dinkelnudeln, doch mal ne Pizza ab und an ... für mich wäre das verheerend, glaube ich.

    Ich beziehe alles nur auf DM Typ2!


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
    Bearbeitet von User am 29.06.2024 09:30:18. Grund: Provokation entfernt.
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    am 29.06.2024 10:41:19 | IP (Hash): 78610474
    Buttermilch_14 schrieb:


    Was mir tatsächlich schon von Anfang an aufgefallen ist:
    Oft ist die Rede von Diät und Fasten.
    Im Fokus steht bei den meisten offenbar das Thema abnehmen.

    Seid mir nicht böse, ich verstehe es einfach nur nicht: Warum stehen nicht KH im hauptsächlichen Fokus?

    Im realen Leben höre ich bei JEDEM, mit dem ich über meine Krankheit spreche fast wortwörtlich denselben Satz. Egal wer. Diabetiker (Typ 2), Übergewichtige, die abnehmen wollen, nicht von Diabetes Betroffene, Freunde, Familie, Bekanntschaften.
    "Auf Brot könnte ich nicht verzichten!"

    Ganz ehrlich, ich denke das ist das Grundproblem.



    Dein Erfolg ist beeindruckend, sehr ermutigend!

    Der Fokus auf Diät und Fasten - ich schreibe hier als Betroffener - kommt daher, dass sowohl für Diabetes-Remission als auch für Leberentfettung relativ radikale Fastenansätze erfolgreich erprobt wurden. Wie man nach der Diät dann weiterisst, das ist dann noch mal eine eigene Geschichte.

    Meine relativ intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Ernährung, Gewicht, Diabetes hat bei mir den Eindruck erzeugt: Es ist eine sehr komplexe Maschinerie, die man mit der Ernährung ansteuert. Hinzu kommt: Menschen sind durchaus sehr unterschiedlich.

    Wenn man KH runterfährt, dann stellt sich die Frage: Wodurch ersetzen?

    Durch Eiweiß. Ja, vielleicht. Aber auch dann kann man ins Grübeln kommen. Nach meinen Recherchen gibt es ernst zu nehmende Evidenz, dass vor allem tierische Proteine (Stichworte "branched chain amino acids" und mTOR Aktivierung) Alterungsprozesse und assoziierte Krankheiten beschleunigen können. Das mag auch ein Grund sein, warum der Konsum von "rotem" Fleisch mit erhöhter Sterblichkeit assoziiert ist. Und ich beziehe mich dabei nicht auf exotische Theorien von einzelnen Youtubern oder so, es gibt stapelweise wissenschaftliche Artikel dazu.

    Durch Eiweiß II. Weitere Nebenwirkung, die mich betrifft: Viele Eiweißquellen sind auch Purinquellen. Und bei entsprechender Veranlagung treibt das die Harnsäure in die Höhe, es gibt sogar die These, dass dies wiederum Leberfunktionsstörungen verursachen könnte (ist aber m.E. etwas weniger Klar). Das betrifft besonders die fettigen Seefische (z.B. Makrelen, Sardinen, auch Lachs), aber auch pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte oder Pilze.

    Durch Fett. Schon eher. Aber ein Leben in fettbasierter Ketose ist schon eine Herausforderung.

    Ich würde "slow carbs" nicht verbannen, sondern deren Effekte erproben und sie dann daran orientiert in die Ernährung aufnehmen.







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    am 29.06.2024 19:10:44 | IP (Hash): 314730011
    Also, auch wegen @Zuckermann, der zwischen angeblich echten Diabetes-Kranken und eingebildeten unterscheidet, muss ich vielleicht auf meine Ausgangssituation eingehen.
    Mein HbA1c lag bei 9,7. Da gibt es andere Betroffene mit weit höheren Werten. Trotzdem ist das ein schlechter Wert.
    Und es gab deshalb mehre kritische Punkte.
    Eine starke Gewichtszunahme in kurzer Zeit war einer dieser Punkte. Ich hatte das Gefühl, dass der Körper streikt und (so gut wie) nichts mehr abbaut. Mein Hausarzt meinte, ggf. sei die Insulinproduktion aufgrund von Überlastung verstopft. Wenn das vielleicht nicht ganz korrekt formuliert ist: Der Arzt redet mit einem Laien, dem die Sachverhalte möglichst einfach und plakativ veranschaulicht werden müssen.
    Ob der Körper durch Ernährungsumstellung wieder in der Lage sein wird, selbst ausreichend Insulin zu produzieren, blieb zu dem damaligen Zeitpunkt offen.
    Ein anderes Sorgenkind waren die Beine. 20 Liter Wasser in den Beinen, extrem gerötete Haut, hohe Gefahr für Risse oder Aufplatzen der Haut. Der Doc meinte, dass diese Wunden aufgrund Vernässung sehr schlecht oder gar nicht heilen. Die Geruchsbelästigung aus diesen offenen Stellen sei extrem widerlich. Zudem steigt die Gefahr für Entzündungen. Aufgrund einer anderen genetisch bedingten Erkrankung war diese Gefahr bei mir besonders hoch. Ich stand nicht kurz vor der Amputation, aber die Vorzeichen waren eindeutig.
    Was da noch alles im Argen lag, weiß ich gar nicht.
    Ebenso hatte ich bis vor kurzem noch nie etwas über ketogene Ernährung und Funktion der Bauspeicheldrüse gelesen, die Fettleber hatte ich nicht mit DM2 in Verbindung gebracht. Das habe ich alles erst hier gelernt und ganz gewiss noch nicht verinnerlicht.
    Ich habe mich einfach nur an das gehalten, was mein Arzt mir empfohlen und vorgeschlagen hat.
    Künftige Bausteine der Ernährung sollten sein: Proteine und Fette, möglichst mit einer gesunden Relation zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.
    Allerdings war ich wesentlich radikaler, als mein Hausarzt vorgeschlagen hatte. KH (Kartoffeln, Nudeln, Brot etc.) in Maßen zu verzehren, liegt mir nicht. Ich bin maßlos. Also hielt ich es für klüger – auch bez. Jo-Jo-Effekt – ganz darauf zu verzichten.
    Zusammengefasst – Stand heute – fühle ich mich gut, wenn nicht sogar sehr gut. Schwachpunkt bleibt das Thema Muskeln. Wahrscheinlich, weil ich immer noch viel zu wenig Sport betreibe.
    Die ganzen anderen Details interessieren mich derzeit recht wenig.
    ---
    Anfangs konsumierte ich im Durchschnitt folgendermaßen:
    Kcal: 1.200-1.500
    Proteine: 80-100 g
    Fett: 60-80 g
    KH: 50-60 g
    Mittlerweile liegen alle Werte höher:
    Kcal: 2.000-3.000
    Proteine: 150-210 g
    Fett: 130-200 g
    KH: 80-90 g, einmal wöchentlich eher 50-60 g. Über 100 g komme ich nie.
    ---
    Ich meine das wirklich nicht despektierlich. Mag sein, dass wir auf die diversen Maßnahmen unterschiedlich reagieren. Doch ich bin davon überzeugt, dass der Schlüssel zur Verbesserung nur beim Verzicht auf KH zu finden ist. Wer mehr oder weniger weitermacht wie zuvor und die Insulinstörung durch Medikamente und Spritzen zu kompensieren versucht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zwangsläufig scheitern. Das ist wie gesagt mein Antrieb und meine Überzeugung.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
    Bearbeitet von User am 29.06.2024 19:42:58. Grund: Schreib- und Kommafehler beseitigt.
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    am 29.06.2024 19:59:32 | IP (Hash): 1288464055
    Buttermilch_14 schrieb:

    Ich meine das wirklich nicht despektierlich. Mag sein, dass wir auf die diversen Maßnahmen unterschiedlich reagieren. Doch ich bin davon überzeugt, dass der Schlüssel zur Verbesserung nur beim Verzicht auf KH zu finden ist.



    Dein Erfolg bisher gibt dir recht. Der Gewichtsverlust ist beeindruckend und die HbA1c Senkung großartig!

    Ich selbst habe nur nach langer Beschäftigung mit dem Thema Ernährung und Gesundheit den Eindruck gewonnen, dass man immer in ein komplexes System eingreift und daher radikale Lösungen, die nur an einer Schraube drehen, zumindest im Individualfall Probleme auslösen können.

    Buttermilch_14 schrieb:

    Wer mehr oder weniger weitermacht wie zuvor und die Insulinstörung durch Medikamente und Spritzen zu kompensieren versucht, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zwangsläufig scheitern.



    Da bin ich ähnlicher Meinung. Spritzen und weitermachen wie bisher ist eine riskante Strategie. Aber: was heißt scheitern? Das mag nun auch für jeden und jede etwas anderes bedeuten.

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    am 30.06.2024 08:22:12 | IP (Hash): 1251353931
    Paertl.Wassily schrieb:
    Spritzen und weitermachen wie bisher ist eine riskante Strategie. Aber: was heißt scheitern? Das mag nun auch für jeden und jede etwas anderes bedeuten.

    Naja, das mag so sein. Aber mit Scheitern meine ich hauptsächlich, dass, wenn Du mit Tabletten anfängst, aber nicht wesentlich Deine Ernährung umstellst, die körpereigene Insulinfabrik früher oder später gänzlich zum Erliegen kommen wird.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
    Bearbeitet von User am 01.07.2024 04:14:59. Grund: Text optimiert.
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    am 07.07.2024 03:42:33 | IP (Hash): 491454115
    Ich habe zwar schon mehrfach mein Ernährungsportfolio benannt.
    Jetzt möchte ich gerne meine Nahrungsgrundlagen erörtern und auch über Kosten sprechen.

    Täglich einen Becher 500 ml Buttermilch. 2023 noch 55 Cent, mittlerweile 59 Cent.
    Täglich drei bis zu fünf Speisequark mit reichlich Olivenöl und wenig Salz. Ggf. angereichert mit Rohkost, seltener gemischt mit Beeren (die esse ich lieber separat, weil das quasi eine Zwischenmahlzeit mehr ergibt).

    Kosten:
    Zwischen 85 und 95 Cent pro Portion Quark. Bin ich unterwegs kaufe ich mir den Quark für 95 Cent bei REWE, weil ich dort am Salatbuffet einen kostenfreien Holzlöffel ergattern und den Quark mit Olivenöl und Gewürzen zubereiten kann.

    Als durchschnittliche Ausgaben für Gewürze, Kräuter und hochwertiges Olivenöl veranschlage ich etwa 1,00 Euro pro Tag. Rohkost ist da meinetwegen teilweise mit eingerechnet.

    Zudem esse ich fast täglich Beeren. Frisch i.d.R. 125 g für Euro 1,49 bis 1,99. Als TK mittlerweile fast nur 300 g Erdbeeren für 2,49 bis Euro 2,69 Euro. Seltener kaufe ich größere Tüten (500 bis 750 g) zum Preis von 2,49 bis 2,99 Euro. Erdbeeren haben verhältnismäßig wenig Fruchtzucker, weit weniger als beispielsweise Heidelbeeren.

    Als letzte "Grundnahrungsmittel“ gelten Walnusskerne und Kürbiskerne. Eine Tüte 200 g Walnusskerne reichen i.d.R. drei Tage und kosten mich damit durchschnittlich 83 Cent am Tag. Ich runde aber auf (1,00 Euro), denn oben beim Thema Rohkost habe ich bestimmt zu wenig aufgeschlagen.

    Das ergibt im Durchschnitt:
    Euro 0,59 für Buttermilch
    Euro 3,60 für Quark im Durchschnitt
    Euro 1,00 für Gewürze & Co.
    Euro 2,15 für Beeren als Mittelwert
    Euro 1,00 für Walnüsse & Co.
    = allein das macht bereits Euro 8,34 pro Tag!

    Nährwerte in etwa:
    1.500 bis 2.000 im Mittel etwa 1.800 kcal.
    Protein: 130 g
    Fett: 130 g
    KH: 75 bis 80 g.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024