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    am 16.10.2023 12:23:03 | IP (Hash): 449165787
    Schwarzwaldjunge schrieb:
    Diabetes weg? Alles ok, auch alle anderen Blutwerte?


    Wie ich’s verstehe, haben wir mit T2D immer T2D. Der ist genetisch bedingt immer da und geht nicht weg.
    Wir haben eine genetische Fettschwelle in der Leber. Überschreiten wir die, gibt die Leber zunehmend mehr Glukose aus, als verbraucht wird. Und wir haben eine persönliche Fettschwelle im Pankreas. Überschreiten wir die, geben unsere Betas ihr Insulin immer verzögerter aus. Beide Fettschwellen sind absolut persönlich. D.h. bei der einen reichen schon 10% Verfettung für die Fehlfunktion und bei dem anderen braucht es dafür 90%.
    Die Schwellen haben nix direkt mit BMI zu tun. Ein gutes Drittel der Teilnehmer:innen an der UKPDS, der ersten großen Typ 2 Studie von Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahre, hatte einen BMI von 25 und besser.

    Unterschreiten wir unsere Schwellen, funktionieren Glukose- und Insulinregelunng wieder völlig gesund - bis zum nächsten Überschreiten. Medizinisch eingeredet wird uns, dass wir das auf der Waage sehen. Nach meiner Erfahrung stimmt das nur mit großer Verzögerung.
    Zur Orientierung für’s alltägliche gesunde Spurhalten ziehe ich den BZ vor, ohne Medis vor allem den in der Spitze nach meiner alltäglich KHreichsten Mahlzeit. Dafür würde mir wahrscheinlich 1mal wöchentlich oder 1mal monatlich reichen.

    Aus meiner Sicht wäre ich damit den Diabetes nicht los. Sondern ich würde gesund damit leben und ihn super systematisch als persönlichen Gesundheitscoach nutzen, denn mit dem BZ ohne Medis sind meistens auch alle übrigen Werte im gesunden Bereich :)

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
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    am 16.10.2023 23:51:12 | IP (Hash): 1636940145
    Ich stimme Jürgen zu. Es hat sich gezeigt, dass der Diabetes durch das regelmäßige Überschreiten eines genetisch bedingten Maximalgewichts / maximales viszerales Fett / maximale Überlastung der Betazellen / maximale Verfettung eben dieser Zellen / eine dadurch entstandene Fettleber - wie auch immer man das nennen mag entsteht. Die gute Nachricht ist: es ist reversibel wenn man an diesen Stellschrauben dreht. Wie weit man drehen kann / muss muss jeder für sich selber herausfinden. Die schlechte Nachricht: genetisch bedingt kommt der Diabetes bei einer Rückkehr zu den alten Essensgewohnheiten zurück. Es gibt keine Heilung von Diabetes.
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    am 17.10.2023 09:39:37 | IP (Hash): 1089076253
    gdmircea schrieb:
    Es hat sich gezeigt, dass der Diabetes durch das regelmäßige Überschreiten eines genetisch bedingten Maximalgewichts / maximales viszerales Fett / maximale Überlastung der Betazellen / maximale Verfettung eben dieser Zellen / eine dadurch entstandene Fettleber - wie auch immer man das nennen mag entsteht.


    Unterm Strich is das so. Wer sich nicht nach seinem alltäglichen BZ-Verlauf richtet, muss das so nehmen. Allerdings hat das Gewicht nix mit BMI zu tun. Gut ein Drittel der Teilnehmer:innen an der UKPDS, der ersten großen T2D Studie in GB von Mitte der 80er bis Mitte der 90er Jahren hatten BMI 25 und besser.

    Im alltäglichen BZ-Verlauf sieht das Überschreiten der Fettschwellen so aus:
    Zuerst steigen mit der Zeit die Spitzen um ne Stunde nach jedem Essen. Kurzzeitige Spitzen sind im HbA1c nicht berücksichtigt!
    Damit beginnen mit der Zeit auch die Täler zwischen den immer höheren Spitzen zu steigen. Erst damit beginnt auch der HbA1c zu steigen und meistens auch das Gewicht.
    Das Gewicht ist mithin nicht der Auslöser des immer höheren BZ-Verlaufs, sondern die Folge davon.

    Wenn ich für den engen gesunden BZ-Rahmen mit Typ 2 plädiere, dann nicht wg irgendwelcher Folgekrankheiten schon kurz darüber. Sondern ich plädiere dafür, weil sich die weitere Verfettung erspart bzw. schon angefangene zurückdreht, wer seinen BZ in diesem Rahmen hält.
    Wer das mit der Auswahl und Portionierung seines Essens und einem guten Anteil an körperlicher Bewegung macht, erreicht damit nicht nur den gesunden BZ, sondern meistens auch gesunde Blutfette und gesunden Blutdruck.
    Damit wird der T2D praktisch von einer Krankheit, die zunehmend mehr Lebensqualität und Lebenszeit abfrisst, in das genaue Gegenteil umgekehrt, in einen super persönlichen Gesundheitscoach :)

    ----------------------------------------------
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    am 19.10.2023 09:25:15 | IP (Hash): 256303465
    Die Irritationen bez. Gewichtsab- und nun auch Zunahme gehen weiter.
    Erste check-ups sind gestartet, aber noch nicht diagnostiziert.

    Zum "Diabetes weg":
    Lt. Labor liegt mein Langzeitzucker außerhalb DM.
    Lt. Arzt sind Erkrankungen im Kontext DM ausgeschlossen.
    ABER nur, wenn ich meiner Ernährung treu bleibe.
    Ich schrieb es ja bereits in meinem letzten Post.
    Diabetes (Diabetiker) ja, DM (bei dem Wert 5,0) nein.

    Was bisher noch nicht angesprochen wurde:
    Im Rahmen von DM verursachte Beschwerden sind damit (natürlich) NICHT ausgestanden. Es bleibt in meinem Fall noch offen, ob jemals wieder ein Normalzustand erreicht werden kann.
    Und wahrscheinlich sind mir noch gar nicht alle Krankheiten bekannt.

    Die einzige Maßnahme aktuell ist regelmäßige Drainage (Beine).
    Meine Arterien wurden regelrecht karamellisiert. Leider habe ich aufgrund von (negativem) Stress doch wieder mit Zigaretten angefangen. Logisch ist das mindestens kontraproduktiv.
    Aktuell fehlt die Kraft, diesem Übel ein Ende zu setzen. Aber der Wille ist und ich stehe kurz davor.
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    am 21.10.2023 06:36:11 | IP (Hash): 1251355015
    Update

    Ich weiß, dass ich nicht jeden Tag auf die Waage steigen sollte.
    Ging zuletzt auch nicht jeden Tag, war unterwegs.
    Aber wenn es geht, steige ich mehrmals drauf.
    Jetzt ist wieder alles so, wie vor etwa zwei Wochen: ich verliere Gewicht.
    Wahrscheinlich führte der notwendig gewordene Alkoholabbau (etwa 180 g) zum zwischenzeitlichen Gewichtsanstieg.
    ---
    Die vorerst wichtigsten Check-ups wurden bestanden. Vor lauter Schiss hätte ich einen entscheidenden Termin beinahe abgesagt. Aber alles gut.
    Auch der Verdacht auf Verschlimmerung bez. Gefäße hat sich nicht bestätigt.
    ---
    Mein BZ wurde übrigens im Rahmen der jüngsten Untersuchungen nicht gemessen.
    ---
    Habe meinen Arzt gefragt, warum er mir (damals im Januar bei Lang-BZ 9,7 %) nicht gleich ein Rezept ausgestellt hätte.
    Mein hohes Ausgangsgewicht hat sicher bei seinen Überlegungen beigetragen, aber so wirklich wusste er es wohl selbst nicht.
    Intuition.
    Meiner Ansicht nach hatte ich da Glück.
    ---
    Ich kann nicht behaupten, dass der (mein) lower-carb-Weg der richtige ist. Aber er erscheint mir als der Logischste.
    ---
    Der Doc ist weiterhin der Ansicht, dass ich ernährungstechnisch trotz niedrigem kcal-Konsum nichts ändern sollte. Werde aber vielleicht doch mal einen Ernährungsberater konsultieren.
    Wie geht das eigentlich? Überweisung?
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    am 21.10.2023 07:49:29 | IP (Hash): 1762502998
    Buttermilch_14 schrieb:
    Werde aber vielleicht doch mal einen Ernährungsberater konsultieren.
    Wie geht das eigentlich? Überweisung?

    Hallo Buttermilch,

    dazu brauchst du ein Rezept von deinem Arzt.

    Die Frage ist, was du dir davon erwartest. Die Ernährungsberaterin kann dir sagen, was du machen musst, um zuzunehmen. Über die Frage, ob du langsamer abnehmen sollst oder wieder zunehmen sollst, gibt es keine Studien oder Leitlinien, lediglich die Festlegung, dass ein BMI unter 18,5 als Untergewicht gilt. Deshalb sind alle Aussagen zu deinem Fall nur persönliche Meinungen, auch die von deinem Arzt, natürlich auch die von einer Ernährungsberaterin, von Gunther und von allen anderen. Jeder wird dir etwas anderes sagen.

    Du kannst alleine entscheiden, ob dir dein Gewicht und die weiter Abnahme gefällt oder nicht. Wenn du dich so wohl fühlst, dann mache weiter so. Wenn nicht, dann iss etwas mehr, um weniger abzunehmen oder wieder zuzunehmen. Natürlich darfst du nicht wieder genauso essen, wie vor der Diabetesdiagnose. Aber so starke Einschränkungen, wie es zum Zurückdrehen des Diabetes gebraucht hat, musst du nicht dein Leben lang beibehalten. Eine Steigerung der kcal, sogar eine vorsichtige Steigerung der KH-Zufuhr kannst du dir bei deinen jetzigen guten BZ-Werten auf jeden Fall leisten. Also entscheide erst mal, was du willst und richte dich dabei nach deinem Wohlbefinden.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

    Bearbeitet von User am 21.10.2023 09:47:05. Grund: BBCodes
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    am 21.10.2023 09:20:12 | IP (Hash): 477975814
    Moin,

    ich habe ein ganz ähnliches Problem, habe wochenlang mit Mühe mein Gewicht einigermassen halten können aber die letzten Tage bedingt durch Reisestress, Zeitverschiebungen und beruflichen Stress teilweise keine Zeit für ausgedehnte Mittagspausen gehabt, teilweise keinen Apetit gehabt und dadurch mal die eine oder andere Mahlzeit reduziert. Da gab es ab und zu eben nur mal einen Apfel oder einen Salat zu Mittag oder ein paar Nüsse oder Salat zum Abend. Das rächt sich tatsächlich aber nun in Form von - 4 Kilo binnen weniger Tage. Nach der Ernährungsapp liege ich auch nur lediglich 1500 bis 2500 kalorien unter dem "Budget" pro Woche für die letzten 3 Wochen gesehen.

    Aus irgendeinem Grund reagiert mein Stoffwechsel sehr schnell und empfindlich, ein oder zwei ausgefallene Mahlzeiten merke ich fast sofort auf der Waage.
    Das klingt jetzt wie ein Luxusproblem - abnehmen wie im Schlaf mit Null Aufwand - aber praktisch ist es sehr wohl ein Problem, ich muss essen auch wenn ich überhaupt keinen Hunger/Appetit habe und kann ein Kaloriendefizit leider auch nicht mit einer Familienpizza oder ein paar Tafeln Schokolade kompensieren. Irgendwie "schaffe" ich auch gar nicht mehr die Portionen wie früher, ich bin sehr viel schneller satt. Und bleibe dann auch lange satt.

    Und wie ich die 4 Kilo wieder aufholen soll ist mir auch noch ein Rätsel.
    Vielleicht bin ich fast schon gezwungen mehr "Sündentage" einzulegen oder ich muss mir doch noch das Olivenöl in den Kaffee füllen.

    Sollte ich mal irgendwann krank werden, da reicht schon ein magen darm virus oder eine fiebrige Erkältung, dann werde ich wohl zwangsläufig heftig an Gewicht verlieren, das macht mir schon Sorge.


    Gruß
    Gunter

    kleine Ergänzung: meine Zuckerwerte sind noch mal besser geworden, bin nüchtern jetzt immer bei 90 bis 110 und bleibe dort auch den ganzen Tag sehr stabil. Nur nach den Mahlzeiten gibt es eine Spitze (die Höhe natürlich abhängig davon was ich esse), die allerdings allermeistens nach spätestens 2 stunden komplett abgebaut ist.


    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
    Bearbeitet von User am 21.10.2023 09:32:02. Grund: Ergänzung
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    am 23.10.2023 16:35:34 | IP (Hash): 1251355015
    Hallo @Rainer,
    vielen Dank für Deine jüngsten Hinweise.
    Wie auch alle anderen Kommentare von Dir, das hilft!

    Eigentlich war ich bez. Ernährungsberatung v.a. auf der Suche nach Inspiration.
    Irgendwie suche ich nach Abwechslung in der Küche.
    Hatte aber bisher keinen Sucheinsatz bei z.B. Google.

    Ich möchte aber auch gerne regelmäßig berichten, damit andere Rückschlüsse für sich ziehen können.
    Zudem gibt es Fragezeichen, weil ich eben fast gänzlich alleine "meine Suppe" koche.

    Das Gewicht ist (sehr) okay, aber die Abnahme insbesondere zuletzt in vier Wochen war doch sehr rapide.
    Das lag über dem Durchschnitt und das, nachdem ich (damals) bereits über 50 Kilo abgenommen hatte.
    Aktuell gibt es Ping-Pong.
    Mal 86 Komma 1, mal 87 Komma 9. Im Mittelwert halte ich derzeit mein Gewicht.
    Leider habe ich derzeit (doch) andere Baustellen, die mit DM nix zu tun haben.
    Ggf. hat das auch mit Gewichtsverlust zu tun.
    Blöd, wenn man älter wird (okay, gut, dass man älter wird).

    Hallo @Gunter21
    Genau. Das "Abnehmen im Schlaf" klingt wie ein Luxusproblem.
    Ist aber kein Luxus, sondern war Arbeit.
    Fiel mir aber relativ leicht.
    Das kann ich auch gerne nochmal in einem separaten Beitrag erörtern.
    Bin auch überzeugt, dass er der einzig richtige Weg ist (für DM Typ 2).
    Von anderen höre ich immer, "Ach, ich bin es gewohnt, mein Brot zu essen ..."
    Ja, als ich jung war, habe ich auch ein paar Dinge zustande gebracht, die heute nicht mehr funktionieren.
    So ist das Leben.

    Dass mit dem Olivenöl habe ich tatsächlich gemacht.
    Man sagt, ich hätte einen "Pferdemagen".
    0,5 Liter Olivenöl taten mir aber nicht gut.
    Kann natürlich auch etwas anderes gewesen sein, aber danach hatte ich mehrere Tage Probleme.
    Von Deiner Sorge bin ich noch relativ weit entfernt.
    Trotzdem, meine Kleidergröße liegt nun auf der Schwelle 52/54.
    52 hatte ich mit 16 oder so.
    Muss schon wieder neue Hosen kaufen.

    Wie auch immer, Patenlösung habe ich nicht. Wenn mein Gewicht auf 85 kg sinken sollte, mache ich mir Sorgen. Vorher in diesem Punkt nicht (mehr).


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    am 23.10.2023 19:00:50 | IP (Hash): 429394757
    Buttermilch_14 schrieb:


    Eigentlich war ich bez. Ernährungsberatung v.a. auf der Suche nach Inspiration.
    Irgendwie suche ich nach Abwechslung in der Küche.
    Hatte aber bisher keinen Sucheinsatz bei z.B. Google.




    Schau mal bei ErnährungsDocs. Die haben zumindest auf den ersten Blick auch für Typ2 Diabetes gute Rezepte. Meines Wissens gibt es sogar mittlerweile ein Buch speziell für Diabetes.

    Ich schaue ja sehr gerne bei ErnährungsDocs wegen meiner Darmerkrankung nach Rezepten, da sind sie echt top.
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    am 23.10.2023 19:50:43 | IP (Hash): 1685476012
    0,5 liter Olivenöl, das ist ja krass....da kann es einem nicht gut gehen, das dürfte den Magen nicht erfreuen und wird wohl auch abführed wirken. Das bringt ganz gewiss nichts, ausser eine Magenverstimmung.
    Nein, ich versuche mich aktuell mit besonders fetten und kalorienreichen Speisen praktisch zu "mästen", extra Käse drauf, extra Öl, schöne sahnehaltige Cremsuppen usw.
    Aber das gelingt mir auch nicht so wirklich.
    Wenn ich so was esse reicht mir das eigentlich gleich auch jeweils für die nächste Mahlzeit.....am Ende bringt das nicht viel.

    Ich versuche das noch ein paar Tage und schau mir das an, wenn das keine Wirkung zeigt werde ich mich mal umschauen ob es nicht irgendwo in der Drogerie so hochkalorische Drinks, Shakes oder Pudings gibt, es sollte leichter fallen ein Fläschchen von irgendwas zu trinken als sich noch einen Nachschlag mit Gewalt reinzuquälen oder einen halben Liter Olivenöl zu trinken.....

    Diese Tage wurde mir schon 3x von verschiedenen Leuten gesagt ich soll doch endlich mehr essen und wieder zunehmen.
    Ich bin da sehr amüsiert weil ich diesen Satz das letzte Mal 1979 / 1980 gehört habe. Also vor 43 oder 44 Jahren. Da war ich gerade eingeschult, viel zu dünn und ein paar übereifrige Lehrer wollten mich unbedingt auf eine Ernährungskur schicken um zuzunehmen. Zum Glück haben meine Eltern das verhindert aber die Bedrohung war damals ziemlich real-:)





    nein , das versuche ich gewiss nicht

    DM Typ 2 - 2x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 24.10.2023 16:09:01 | IP (Hash): 1251355015
    @July95
    Da schau ich auf alle Fälle nach.

    @Gunter21
    Viele Sachen klingen deckungsgleich.
    Detailliert betrachtet aber nicht.
    Nehme z.B. keine Medikamente.
    Ergänzungsmittel (z.B. Drinks) hat mein Hausarzt - allerdings etwas halbherzig - angesprochen.

    Heute Nacht musste ich den Schlüsseldienst rufen.
    Als ich zu "Bewusstsein" kam, stand ich am Geländer des Treppenhauses.
    Wahrscheinlich bin ich auf dem Weg zum Klo falsch abgebogen ... ???
    (Meine Wohnungstür schnappt automatisch zu.)

    Heute Morgen zeigte die Waage 85 Komma 1.
    Mehr als 1,5 kg weniger als gestern.

    Zwei unbeholfene Erklärungsversuche:
    Meine Haushälterin hat die Waage bewegt.
    Es gibt ein anderes gesundheitliches Problem, dem ich erst morgen auf die Spur komme.
    Um an einen Termin zu kommen, benötigte ich die 116117 mit "Dringlichkeitscode".
    Nicht gerade beruhigend.




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    am 24.10.2023 20:39:56 | IP (Hash): 1685476012
    Ich drücke dir die Daumen, lass dich noch mal gründlich auf den Kopf stellen.
    Das mit dem Treppenhaus in der Nacht ist schon irgendwie spektakulär, würde ich auf alle Fälle beim Doc mal erwähnen. Nicht das da irgendwas grob schiefläuft.
    Vielleicht brauchst du auch einfach nur mal Urlaub.

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    am 25.10.2023 12:56:45 | IP (Hash): 718013454
    Nächste Woche habe ich tatsächlich eine Woche Urlaub.
    Leider habe ich es in diesem Jahr nie länger als eine Woche Urlaub am Stück geschafft, geplant war es anders.
    Aufgrund des Termins musste ich fast meine komplette Planung für diese Woche auf den Kopf stellen. So mache ich vorwiegend Home-Office. Ein nicht zu unterschätzendes Privileg.

    Die Diagnose im Rahmen meines heutigen Arztbesuches wird in etwa ein bis zwei Wochen mitgeteilt.
    Wenigsten bin ich auf der Rückfahrt an sage und schreibe vier Blitzern unbeschadet vorbei gefahren.

    Ich habe – nachdem man mir einen Facharzttermin für April 2024 anbieten wollte – über einen Code bei der 116117 den schnellstmöglichen Termin 50 Kilometer von meinem Wohnsitz entfernt akzeptiert.
    Den Code gab mir mein Hausarzt.
    Alternative Termin auf diesem Weg gab es erst für Ende November.

    Ich hatte doppelten Bammel, wegen dem Thema an sich, aber auch aufgrund der desaströsen Google-Bewertungen (2,9 Sternchen).
    Die Ärztin entpuppte sich jedoch als Koryphäe.

    Die erst zweite Koryphäe auf diesem Fachgebiet, die ich kenne. Die erste - ebenfalls weiblich - traf ich leider erst kurz vor ihrem Karriereende. Beide wurden in der DDR geboren (ich bin aus Südwest- und lebe in Mitteldeutschland).

    Mein Körper frisst derzeit mein Eiweiß auf. Deshalb soll ich mich nun mit Milchsäure eincremen (etwa eine Woche). Ansonsten habe ich nur erfahren, dass auch die Ärztin Schwierigkeiten hat, auf ihr geliebtes Brot zu verzichten. 😊
    Das war aber nur Nebenthema. Mit Diabetes oder den Auswirkungen meiner Ernährungsumstellung hat das andere nichts zu tun.

    @Gunter21 und eigentlich alle,
    ich muss um Verzeihung bitten. Ich habe nicht 0,5 Liter Olivenöl getrunken, sondern 0,05 … also fünf Esslöffel und nicht auf einmal, sondern nach und nach (drei "Portionen" innerhalb etwa 90 Minuten).
    Trotzdem hatte das nicht gutgetan.
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    am 27.10.2023 17:45:04 | IP (Hash): 718013454
    Mein Trost ist das:
    Flowers on Monday
    Allowed to Try.
    Lebt wohl!
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    am 20.01.2024 01:07:41 | IP (Hash): 41115453
    Huhu!

    Bin wieder zurück.

    Ich steckte kurzzeitig in der Krise.

    Gefühlt kam irgendwie alles zusammen.

    Anti-Grippe-Impfung nicht vertragen.

    Der scheinbar ewige Kampf bez. kcal. In meinem Fall: ausreichend viele kcal zu mir nehmen, weil ich oft nur weit unter 2.000 kcal pro Tag gekommen war.

    Zwar viel zu wenig kcal, aber dafür zu viel negativer im Job.

    Kleine andere gesundheitliche Baustellen, die sich aber erst nach Wochen als klein und eben glücklicherweise nicht schwerwiegend herausgestellt hatten.

    Ein insgesamt doch sehr intensives Jahr, beginnend mit den Worten meines Hausarztes nach dem ersten Blutbildauswertung genau vor einem Jahr: „Buttermilch, 2023 wird kein gutes Jahr für Dich!“

    Nun, aktueller Langzeitzucker lag jüngst bei 5,1. 0,1 Punkte höher als im Oktober, allerdings hatte ich vor der Entnahme bereits Quark und Buttermilch und somit mindestens 30 KH in Form von Milchzucker zu mir genommen.

    Für Weihnachten hatte ich mir eine Art Essensplan gemacht. Da ging es nicht um Uhrzeiten oder Mengen, sondern nur um die Art der Lebensmittel, die ausreichend und frisch vorhanden sein mussten. Hat wunderbar geklappt.

    Die ersten Versuche, die kcal zu steigern scheiterten bzw. taten mir nicht gut. Nachdem ich akzeptieren musste, fetthaltiger zu essen, klappt es. Entweder verzehre ich eine oder sogar zwei Rationen Quark mehr, mal mit Rohkost und oder einem Schuss Olivenöl, mal nur gewürzt und sonst pur. Als Nahrungsergänzungsmittel und zu zwischenzeitlichen Sättigung esse ich mehrmals die Woche ein bis zwei Scheiben Saaten Crisp von Brandt = 2,7 KH, 4,4 gr Protein, 9,9 gr Fett pro Scheibe.

    Meistens liege ich dann in der Tagesbilanz bei 50-60 KH.

    Fett meist knapp über 80 gr, selten über 100, manchmal aber auch nur 50-60 wie die KH.
    Kcal 2.000-2.500 ca.

    Das reicht scheinbar trotz 10-12 Stunden Arbeitstag, bei allerdings (immer noch zu wenig) Bewegung.
    Gewicht hat sich mittlerweile scheinbar eingependelt. 85-87 kg bei 187 cm Körpergröße bei Mitte 50 +. Ich kam von knapp 147 …
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    am 20.01.2024 08:45:17 | IP (Hash): 1962594409
    Buttermilch_14 schrieb:
    Nun, aktueller Langzeitzucker lag jüngst bei 5,1. 0,1 Punkte höher als im Oktober, allerdings hatte ich vor der Entnahme bereits Quark und Buttermilch und somit mindestens 30 KH in Form von Milchzucker zu mir genommen.

    Hallo Buttermilch,

    schön, dass du dich wieder meldest und schön, dass es bei dir gut, bzw. mit weniger Angst vor Fett sogar noch besser läuft.

    Bzgl. des HbA1c stimmen deine Überlegungen allerdings nicht ganz. Ob du vor der Blutabnahme etwas gegessen oder getrunken hast, ist für diesen Wert vollkommen egal. Das HbA1c ergibt sich aus dem BZ der letzten 8...10 Wochen und muss nicht nüchtern gemesen werden. Die Abweichung von 0,1 Prozentpunkt brauchst du auch nicht als Anstieg zu betrachten, das können ohne weiteres auch Messtoleranzen sein. Du kannst bei dieser kleinen Differenz getrost sagen, dass das HbA1c annähernd gleich geblieben ist. Die 5,1% sind ein ganz toller Wert - Glückwunsch und weiter so.

    Beste Grüße, Rainer

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    Bearbeitet von User am 08.02.2024 16:01:57. Grund: BBCodes
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    am 20.01.2024 09:14:59 | IP (Hash): 1563618114
    Buttermilch_14 schrieb:
    Genau. Das "Abnehmen im Schlaf" klingt wie ein Luxusproblem.
    Ist aber kein Luxus, sondern war Arbeit.
    Fiel mir aber relativ leicht.


    Das ist doch wirklich interessant, oder? Ich habe Deinen Thread, schon bevor ich mich hier in diesem Forum angemeldet habe, mit großem Interesse gelesen. Er hat mich sehr motiviert, Dir auf Deinem Weg zu folgen und ebenfalls 52 Kilo oder mehr abzunehmen. 😊 Noch bin ich ja am Anfang, aber die ersten Kilos sind mit Intervallfasten sehr leicht gepurzelt. Es kamen ja auch an jedem Tag immer nur ein paar hundert Kalorien zusammen. Kein Wunder also. Das lag aber am Metformin, das mir den Magen abgeschnürt hat wie ein Magenband.

    Am schönsten fand ich Deinen Nickname. Ich liebe Buttermilch! 😁 Hab jetzt auch welche im Kühlschrank und werde die gleich mal trinken. Ich finde es sehr schön, dass es solche Geschichten wie Deine hier im Forum gibt, die wirklich sehr, sehr motivierend sind.
    Bearbeitet von User am 20.01.2024 09:16:53. Grund: Korrektur
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    Bin Baff.

    Trockener Rotwein beispielsweise ist überhaupt kein Problem für uns.
    Außer dem Alkohol natürlich.

    Ebenso fette Leberwurst (von guter Qualität).
    Sollte man natürlich nicht ständig verzehren, aber in Maßen überhaupt kein Problem.

    Andere werden sich schütteln, aber mich erfreuen diese Erkenntnisse.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 --
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    am 08.02.2024 07:31:02 | IP (Hash): 1904521947
    Warum macht dich das baff ;-) ?

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin
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    am 08.02.2024 11:41:35 | IP (Hash): 1960882582
    Nada schrieb:
    Warum macht dich das baff ;-) ?

    LG
    Nada

    Typ 2 - 2x1000mg Metformin



    Hat mich auch Anfangs baff gemacht, weil ich den Medien immer entnommen habe, dass der Verzehr von viel Alkohol und viel (tierischem) Fett die Entwicklung eines Diabetes fördert.
    Die Zuckerwerte gehen deshalb bei den beiden Lebensmitteln nicht rauf:
    Der Alkohol beschäftigt die Leber mit Alkohol abbauen, da hat sie dann erstmal keine freien Kapazitäten Glukose zu produzieren.
    In der Leberwurst sind keine KH also wird unmittelbar kein Insulin zum verstoffwechseln gebraucht.
    Der Alkohol wird halt gleich als Fett in der Leber eingelagert. Langfristig kein guter Plan. Wie das mit der Leberwurst funktioniert, das können die Keto-fans erklären.
    Bearbeitet von User am 08.02.2024 11:50:29. Grund: Erklärung dazu geschrieben
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    am 08.02.2024 12:54:28 | IP (Hash): 2112195232
    Für den BZ ist beides eher Harmlos, Leberwurst besteht ja hauptsächlich aus Fett und Protein, kaum KH. Es gibt allerdings auch Sorten (z.B. manche Tomatenleberwurst), da ist durchaus etwas Zucker und Tomatenmark beigemischt. Gibt da aber schon Unterschiede ob das hausschlachtene frisch vom Metzger oder das aus dem Glas im Supermarkt.
    Trockener Wein enthält auch ein wenig Zucker und natürlich noch den Alkohol. In Maßen auch nicht so dramatisch, merkt man nicht so viel im BZ.

    Ungünstig sind die beiden wohl eher indirekt, die Leberwurst enthält viel eher ungesundes Fett, auch Salz und eventuell auch Konservierungstoffe und Emulgatoren und was sonst noch in einem hochverarbeiteten Produkt Platz findet. Für den Cholesterinspiegel wohl auch eher suboptimal.

    Beim Wein könnte sich der Alkohol auf die Leber negativ auswirken, grössere Mengen und regelmässig sind da wohl gemeint.

    Und dann ist natürlich noch die Gefahr der Gewichtszunahme, in beiden stecken einiges an Kalorien.
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    am 08.02.2024 17:00:41 | IP (Hash): 1532091295
    schrieb:
    ... die Leberwurst enthält viel eher ungesundes Fett


    In der Leberwurst ist Speck drin, der ist nicht ungesund. Ungesund wären gehärtete pflanzliche Fette.
    schrieb:
    ... auch Salz


    Wer so wenige KH isst, bindet weniger Wasser im Körper, das braucht es aber für eine regelgerechte Funktion.
    Salz (Natrium) ist an vielen Prozessen beteiligt, unter anderem auch bei der Aufnahme von anderen Mineralsalzen, dem Säure/Basenhaushalt, Signalübertragung usw.
    Genug Flüssigkeit ist wichtig für alles von Kopf (Hirn, Nerven) bis Fuss (Knorpel, Muskeln), vom Inneren (Herz, Verdauung) bis zu Äußerem (Haut, Augen), vom Kleinsten (zellulärer Austausch, Mitochondrien) bis zum Größten, (Körpergröße, Haltung).
    Also, nicht zu sparsam mit Salz sein, Dehydrierung ist schädlich. Ein guter Teelöffel voll(5-8g/Tag) ist nicht zuviel.
    schrieb:
    ...und eventuell auch Konservierungstoffe und Emulgatoren


    Eine Metzgerleberwurst braucht eigentlich keine Konservierungstoffe und Emulgatoren, in Dosen und Gläsern abgefüllte Ware ist aber meistens mit allerlei Zutaten gestreckt, steht alles auf dem Etikett und ist lange haltbar(!).
    Allerdings ist in den rosafarbenen Würsten im Gegensatz zur grauen Hausmacher LW Nitritpökelsalz enthalten. Aber ansonsten ist Leberwurst mit seinen Vitaminen und Mineralstoffen überhaupt nicht ungesund. Alles eine Sache der Qualität, die Billigware nicht hat.
    schrieb:
    Für den Cholesterinspiegel wohl auch eher suboptimal.


    Tatsächlich ist der Fettkonsum nicht entscheidend für einen hohen Cholesterinspiegel. Im Gegenteil.
    Nur viel Fett zusammen mit viel KH bringen uns um unsere Gesundheit.
    Ich mag auch Leberwurst und Leberkäs und auch Speck und unkompliziert selbstgemachten Lardo (gewürzter und gesalzener Schweinerückenspeck) und wenn ich mal die Muse dazu habe, mache ich Leberwurst und Leberkäs selber, das muss ich mal ausprobieren.
    https://charcuteria.de/rezepte/pfaelzer-leberwurst/
    https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/zwischen-spessart-und-karwendel/leberkaese-selbermachen-rezept-enghofer-paul-100.html
    schrieb:
    Und dann ist natürlich noch die Gefahr der Gewichtszunahme, in beiden stecken einiges an Kalorien.


    Immer nur dann, wenn man etwas zusätzlich isst, aber nicht, wenn man alles in den täglichen Essensplan einberechnet und in diesem Plan bleibt. Meine Küchenwaage lebt in einer Schublade direkt neben dem Kühlschrank und die Nährwerttabelle ist immer in einem offenen Tab im Computer. Kein großer Aufwand.
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    am 08.02.2024 17:47:06 | IP (Hash): 119393180
    Henrie schrieb:

    Also, nicht zu sparsam mit Salz sein, Dehydrierung ist schädlich. Ein guter Teelöffel voll(5-8g/Tag) ist nicht zuviel.



    ja da ist was dran, hab bei den letzten beiden Blutuntersuchungen leichten Natriummangel attestiert bekommen. War da - aufgrund von Bluthochdruck - sehr, sehr sparsam gewesen, vielleicht etwas zu sparsam.

    Ich mag Leberwurst auch, esse die ohne Bedenken - für mich eher für die Kalorienbilanz interessant.
    Andererseits sind es ja keine Unmengen die man davon isst, es wird sich wohl kaum jemand 200g Leberwurst pur einverleiben ^^

    Küchenwaage ist wichtig, es ist sehr schwer eine Menge präzise zu schätzen.
    Und ohne das Gewicht kann man absolut nichts genau berechnen.

    Ist bei auswärts essen, Restaurant oder bei Freunden, teilweise gar icht so einfach, da hat man keine andere Wahl ausser Schätzen.

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    am 08.02.2024 19:07:42 | IP (Hash): 1532091295
    Auswärts essen finde ich auch schwer, weil ich ungerne zuschaue, wie andere Leute Knödel, Bratkartoffeln und Püree essen. Oder Baguette, Naan oder so.
    Zuhause kann ich mir dagegen die tollsten Köstlichkeiten zubereiten, genau so wie ich es brauche und wie es mir schmeckt, da geht mir nix ab. Da kann ich auch Nudelessern zusehen, bin ja satt und zufrieden.

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    am 15.02.2024 21:11:42 | IP (Hash): 1524833736
    Hallo Buttermilch,

    vielen Dank für deinen Eintrag. Ich bin hier ganz neu und dein Bericht ist das erste, was ich gelesen habe!, da mich 'Ernährung' interessiert. Mein Glückwunsch zu deinem Erfolg.

    Beste Grüße