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    am 25.11.2023 22:00:33 | IP (Hash): 734868939
    Nada schrieb:
    Hallo July95,
    du schreibst, Vitamin C hat Wechselwirkung mit Sensor. Kann man das irgendwo nachlesen/kannst du das genauer erklären?

    Dank vorab & Grüße
    Nada



    Ist eine Info aus meinen Schulungen. Per Google habe ich auf die Schnelle das gefunden

    https://diatec-fortbildung.de/interferenzen-bei-cgm-systemen-und-deren-praktische-relevanz/
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    am 25.11.2023 23:37:49 | IP (Hash): 287834132
    Rinakos schrieb:
    Vitamin B Komplex!
    Hallo Ihr lieben,
    unglaublich. Jahrelang war mein Dia 2 nicht einstellbar. Keine Tablette hatte geholfen und Insulin auch nicht wirklich. Und wenn... Dann erst nach 3 Stunden und hat die extrem hohen Spitzen vorher nicht aufhalten können.


    July95 hat dazu einen sehr informativen Link genannt, in dem das Problem ausführlich beschrieben ist:
    https://diatec-fortbildung.de/interferenzen-bei-cgm-systemen-und-deren-praktische-relevanz/


    Ich selbst habe dazu meine Erfahrungen mit Antibiotikum gemacht und bin zukünftig vorbereitet:

    AmoxiClav 875/175: Nachdem ich die Tabletten eingenommen habe, bin ich sofort in die Unterzuckerung gelangt. Das hatte für mich zur Folge, dass ich die Insulin-Einheiten meines Langzeitinsulins um 30% vermindern musste und alle meine Parameter neu festlegen muste.

    Amoxicillin AL 1000: Bei diesem Antibiotikum musste ich die Insulineinheiten um 30 % erhöhen, und ebenfalls alle Parameter für die Dauer der Tabletteneinnahme für beide Insuline neu anpassen.

    Nach dem Ende der Tabletteneinnahme brauchte ich bis zu vier Wochen, um wieder die gleichen Messwerte wie vor der Tabletteneinnahme für beide Insuline zu erreichen.

    Von anderen Diabetikern habe ich erfahren, dass diese bei der Einnahme von Cortison ähnliche Erfahrungen mit der Wirksamkeit von Insulin hatten.




    ----------------------------------------------------
    Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
    Bearbeitet von User am 25.11.2023 23:42:56. Grund: BBC-Codes
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    am 26.11.2023 17:38:40 | IP (Hash): 734868939
    Zuckermann schrieb:
    Rinakos schrieb:
    Vitamin B Komplex!
    Hallo Ihr lieben,
    unglaublich. Jahrelang war mein Dia 2 nicht einstellbar. Keine Tablette hatte geholfen und Insulin auch nicht wirklich. Und wenn... Dann erst nach 3 Stunden und hat die extrem hohen Spitzen vorher nicht aufhalten können.


    July95 hat dazu einen sehr informativen Link genannt, in dem das Problem ausführlich beschrieben ist:
    https://diatec-fortbildung.de/interferenzen-bei-cgm-systemen-und-deren-praktische-relevanz/


    Ich selbst habe dazu meine Erfahrungen mit Antibiotikum gemacht und bin zukünftig vorbereitet:

    AmoxiClav 875/175: Nachdem ich die Tabletten eingenommen habe, bin ich sofort in die Unterzuckerung gelangt. Das hatte für mich zur Folge, dass ich die Insulin-Einheiten meines Langzeitinsulins um 30% vermindern musste und alle meine Parameter neu festlegen muste.

    Amoxicillin AL 1000: Bei diesem Antibiotikum musste ich die Insulineinheiten um 30 % erhöhen, und ebenfalls alle Parameter für die Dauer der Tabletteneinnahme für beide Insuline neu anpassen.

    Nach dem Ende der Tabletteneinnahme brauchte ich bis zu vier Wochen, um wieder die gleichen Messwerte wie vor der Tabletteneinnahme für beide Insuline zu erreichen.

    Von anderen Diabetikern habe ich erfahren, dass diese bei der Einnahme von Cortison ähnliche Erfahrungen mit der Wirksamkeit von Insulin hatten.



    Das sind aber zwei komplett unterschiedliche Dinge.
    Vitamin C verändert nicht den Blutzucker, sondern der Sensor zeigt falsche Werte an.

    Bestimmte Medikamente können aber den Blutzucker deutlich verändern, das ist kein Sensorfehler
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    am 26.11.2023 21:24:37 | IP (Hash): 1207959626
    Oh je...und wie kann man das unterscheiden?
    Gibt es da auch Schulungen für?
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    am 27.11.2023 00:11:13 | IP (Hash): 287834132
    Nada schrieb:
    Oh je...und wie kann man das unterscheiden?
    Gibt es da auch Schulungen für?



    Wenn die Gewebezuckermessung plötzlich zu hoch ist, dann Insulinmangel. Wenn zu tief, dann KE zu sich nehmen. In beiden Fällen auf jeden Fall Blut-Kontrollmessungen durchführen.

    Ich selbst warte immer einige Minuten ab, ob der Messwert weiter steigt oder fällt, da ja mit Libre3 alle Minute neue Messwerte geliefert werden.

    Bei mir ist Vorsicht geboten wenn ich beim eingestellten Unterzuckerungsalarm von 70 mg/dl alarmiert werde. Ich habe festgestellt, dass beim schnellen Abfall der Messwerte (Trendpfeil zeigt horizontal an) der Blutzucker dann schon mal bis zu 20 mg/dl unterhalb der eingestellten Alarmschwelle liegt (Lesegerät).

    Wenn ich nachts aus dem Schlaf geweckt werde lag es bisher immer daran, dass ich auf dem Arm gelegen habe. Bisher war es bisher immer ein Fehlalarm. Da warte ich einige Minuten ab, ob der Messwert wieder steigt. Bei Fehlalarmen kann er dann bis zu 10 mg/dl innerhalb einer Minute steigen und alles ist wieder OK.

    Bei meinen "komischen Werten" bei der Einnahme von Antibiotikum waren die Blutzucker-Kontrollmessungen immer unauffällig. Da wurden schon mal im oberen Bereich 50 bis 100 mg/dl zuviel Gewebezucker mir angezeigt.

    Das sind alles Erfahrungen, die ich aus der Zeit des Tragens der Libre2 und Libre 3 Sensoren gewonnen habe, oder aus Gesprächen mit der Abbott Hotline. In den Schulungen war das kein Thema bei mir.

    Früher, als ich noch Blutzuckermessungen durchführte gab es bei mir keine Fehlmessungen.

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    am 27.11.2023 10:06:28 | IP (Hash): 507351195
    Nada schrieb:
    Oh je...und wie kann man das unterscheiden?
    Gibt es da auch Schulungen für?



    Wenn dir deine Sensorwerte komisch vorkommen, misst du blutig. Insb. bei plötzlich sehr hohen oder tiefen Werten. Auch bei jedem neu gesetzten Sensor sollte man blutig gegenmessen.

    Passen Sensor und Blutzuckerwerte zusammen, dann liegt kein Sensorfehler vor.

    Passen diese nicht zusammen, kann es ein Sensorfehler sein bspw. durch Blutungen, abgeknickter Sensorfaden, aber auch bspw. Vitamin C oder Paracetamol.

    Welche Medikamente hingegen grundsätzlich den Blutzucker in echt erhöhen, steht im Beipackzettel. Meist bei Warnhinweise für Diabetiker oder den allgemeinen Nebenwirkungen.
    Manche Medikamente enthalten auch geringfügig Zucker. Das macht i.d.R. aber kaum etwas mit dem Blutzucker.

    Bei allem gilt, individuell austesten, wie der eigene Körper reagiert.
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    am 02.12.2023 10:24:09 | IP (Hash): 388031606
    Hallo meine Liebe,
    ich leide gerade unter dem gleichen Problem.
    Seit ich eine Vitamin B Infusion aufgrund meines Bandscheibenvorfalls bekommen habe ( war auch Vitamin C enthalten ) brauche ismvh fast gar kein Humalog mehr. Das macht mir große Sorgen. Ich spritze höchstens 1 bis 2 Einheiten pro Mahlzeit. Habe seit dem 13. Lebensjahr Diabetes Typ 1 und immer so 10 Einheiten pro Mahlzeit bei 5 Broteinheiten gespritzt. Des Weiteren muss ich erwähnen, dass ich ca 2 Wochen lang eine Kur mit 400mg Magnesiumcitrat als Pulver bon Verla gemacht habe.

    Wer kann mir helfen, ich habe Angst dass ich irgendeine Schwere Erkrankung habe.

    Liebste Grüße
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    am 02.12.2023 10:38:49 | IP (Hash): 825982199
    Und womit misst du deinen BZ?

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
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    am 02.12.2023 14:18:05 | IP (Hash): 388031606
    Hallo lieber Jürgen,
    Vielen Dank für deine Nachricht.
    Ich bin allerdings seit dem 13. Lebensjahr
    Insulinpflichtiger Typ 1 Diabetiker. Da ist leider keine Remission möglich. Deshalb bin ich ja so verunsichert.
    Meinen Zucker messe ich den ganzen Tag
    mit Dexcom und zusätzlich 10 Mal am Tag mit Blut.
    Liebe Grüße
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    am 02.12.2023 14:59:22 | IP (Hash): 1834376837
    SteffiK schrieb:
    Hallo lieber Jürgen,
    Vielen Dank für deine Nachricht.

    Hallo SteffiK,

    du hast da wahrscheinlich etwas kräftig missverstanden.

    Der liebe Jürgen hat dir keine Nachricht geschrieben, sondern nur ein Frage gestellt. Das Gequatsche schreibt er unter jeden von seinen Beiträgen, es betrifft dich als Typ 1er herzlich wenig. Die Frage halte ich übrigens auch nicht für besonders intelligent, wenn er sie dir als langjährige Typ1-Diabetikerin stellt.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 02.12.2023 14:59:45. Grund: BBCodes
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    am 02.12.2023 15:08:07 | IP (Hash): 734868939
    SteffiK schrieb:
    Hallo meine Liebe,
    ich leide gerade unter dem gleichen Problem.
    Seit ich eine Vitamin B Infusion aufgrund meines Bandscheibenvorfalls bekommen habe ( war auch Vitamin C enthalten ) brauche ismvh fast gar kein Humalog mehr. Das macht mir große Sorgen. Ich spritze höchstens 1 bis 2 Einheiten pro Mahlzeit. Habe seit dem 13. Lebensjahr Diabetes Typ 1 und immer so 10 Einheiten pro Mahlzeit bei 5 Broteinheiten gespritzt. Des Weiteren muss ich erwähnen, dass ich ca 2 Wochen lang eine Kur mit 400mg Magnesiumcitrat als Pulver bon Verla gemacht habe.

    Wer kann mir helfen, ich habe Angst dass ich irgendeine Schwere Erkrankung habe.

    Liebste Grüße



    Ich kann gut verstehen, dass dich das ängstigt.
    Hat sich denn sonst irgendetwas geändert?
    Bspw. Krankschreibung, anderes Essverhalten, Zyklustechnisch?
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    am 02.12.2023 15:10:21 | IP (Hash): 1834376837
    SteffiK schrieb:
    Seit ich eine Vitamin B Infusion aufgrund meines Bandscheibenvorfalls bekommen habe ( war auch Vitamin C enthalten ) brauche ismvh fast gar kein Humalog mehr.

    Hallo SteffiK,

    in diesem Artikel bekommst du vielleicht eine Antwort auf deine Frage:
    https://link.springer.com/article/10.1007/S11298-021-2162-4

    In der Tat gibt es Störfaktoren, die den BZ nach oben oder nach unten verfälschen. Die Markengeräte werden auf viele dieser Störfaktoren überprüft und müssen auch bei denen eigentlich noch in der 15%igen Toleranz bleiben.

    Für dich ist aber lediglich interessant, ob dein BZ wirklich so gut verläuft, was toll wäre, oder ob nur die Messung verfälscht ist. Dafür bietet der Artikel auch einen Lösungsvorschlag: Lass den HbA1c-Wert bestimmen. Wenn der gemessen BZ-Verlauf und das HbA1c zusammen passen, dann brauchst du dir keine weiteren Sorgen zu machen, anderenfalls allerdings ja.

    Alles Gute, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 02.12.2023 15:13:33. Grund: BBCodes
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    am 02.12.2023 15:46:35 | IP (Hash): 825982199
    Mit zehn Fingerpieksen am Tag wirst du dich kaum in der Beurteilung deines Blutzuckers irren können, so wie das manche Leute tun, die sich nur am Sensor orientieren. Das war der Hintergrund meiner Frage.

    Wenn du mit einer schweren Krankheit ein Inselzelladenom meinst, dann müsste sich das mit nem C-Peptid-Test klären lassen, wenigstens ein erstes Stück weit, ob positiv oder hoffentlich negativ.

    Was noch sein könnte(!): Du bewegst dich mit deinem BZ in der letzten Zeit die meisten von 24 Stunden im völlig gesunden Bereich. So wie Doc Bernstein. Dann brauchen auch manche Menschen mit Typ 1 noch sehr viel weniger Insulin, als eh schon.

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    am 02.12.2023 17:13:43 | IP (Hash): 388031606
    Hallo lieber Jürgen,
    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht.
    Das hilft mir sehr. Bezüglich dieses Inselzelladenom hat mich auch mein Diabetischer Arzt drauf hingewiesen. Er glaube aber nicht, dass ich das habe, weil das wohl nur bei 3 von 1.000.000 Menschen vorkommen würde… Und ich dann auch meinen Zucker gar nicht mehr hoch bekommen würde. Hoch geht er allerdings. Allerdings spritze ich seit 30 Jahren für 1 Broteinheit 2 Einheiten Kurzzeitig- Insulin und für eine Korrektur von 30 eine Einheit. Seit ca 4 Wochen ist das anders… Da brauche ich nur noch eine Einheit für eine BE und 1/2 zur Korrektur. Und das verwirrt mich so und verängstigt mich. Weil das gar nicht kenne. Ader ist das seit dieser Hochdosierten Vitamin B und C Infusion vor 4 Wochen für meine Bandscheibe. Zusätzlich habe ich auch noch 2 Wochen 400mg Magnesiumcitrat täglich genommen von der Firma Verla als Tablette. Auch weil Magnesium gut für die Nervenbahnen der Bandscheibe sein soll. Bei Nervenschädigungen in den Beinen. Meist du es hat was mit B C Oder Mag zutun ???
    Ich habe gelesen, Magnesium soll auch dafür sorgen, dass die Insulinrezeptoren im Körper durch Magnesium wieder besser auf Insulin reagieren würden ??? Was meinst du ???
    Danke für deine Hilfe !!!!!!
    Liebe Grüße
    Steffi
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    am 02.12.2023 17:21:49 | IP (Hash): 388031606
    Hallo Rainer,
    Danke für deine Antwort. Was meinst du denn wie lange die Vitamin C Infusion in der Blutbahn bleibt ???? Wobei, ich hätte noch eine Frage… Ich habe persönlich das Gefühl, dass die gemessenen Werte mit Blut bei mir stimmen.
    Ich habe nur das Gefühl, Dass das Vitamin C was jetzt in der Blutbahn ist, dafür sorgt, dass ich weniger Insulin ( Humalog ) benötige. Auf deutsch gesagt, habe ich das Gefühl, Dass das Vitamin quasi wie Insulin wirkt und ich deshalb nur noch die Hälfte an Insulin benötige !!?
    Was meinst du ??? Vielen Dank für deine Antwort… Liebe Grüße Steffi
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    am 02.12.2023 19:41:08 | IP (Hash): 825982199
    Was an Glukose in deinen Blutkreislauf kommt, regelt Minute um Minute deine Leber. Und das Vitamin c wird in diesem Regelprozess irgendwie so wirken, dass deine Leber von der gegessenen Glukose weniger ausgibt. Und für diese wenigere Ausgabe brauchst du eben weniger Humalog :)

    Zur Verweildauer vom Vitamin C im Kreislauf lese ich:
    "Die hohen Plasmaspiegel von Vitamin C halten allerdings nur über eine Halbwertszeit von ungefähr zwei Stunden an, da es auch hier zu einer raschen Metabolisierung und Ausscheidung über die Nieren kommt. Aber diese Untersuchungen zeigen, dass die Applikationsform von Vitamin C entscheidend für die Erzielung hoher pharmakologischer Konzentrationen im Plasma ist."
    Nach 2 Stunden 1/2, 2 Stunden weiter 1/4, 2 Stunden weiter 1/8, " ...
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/klassiker-im-neuen-licht/

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    am 02.12.2023 20:48:55 | IP (Hash): 388031606
    Danke, lieber Jürgen für deine ausführliche Beratung !!! Das hilft mir es besser zu verstehen, was da in meinem Körper vor sich geht !!! Ich habe hier einen Artikel in der Zeitschrift DeineApotheke.at gefunden, da geht es um Magnesium !!! Meinst du das ist der Grund, warum ich nur noch die Hälfte an Insulin benötige ??? Hier der Artikel:

    Magnesium

    Damit nicht genug: Bei Diabetikern – speziell bei Personen mit schlechter Stoffwechsellage – scheidet der Körper viel Magnesium aus. Sulfonylharnstoffe und Metformin, zwei häufig verordnete Medikamente, beeinflussen den Status ebenfalls negativ. Niedrige Magnesiumwerte stehen mit hohen Spiegeln des C-reaktiven Proteins (CRP) in Zusammenhang. Dieses Eiweiß gilt als Risikofaktor für Gefäßerkrankungen.

    Untersuchungen zufolge erhöhen niedrige Magnesiumwerte auch die Insulinresistenz und verschlechtern die Glukosetoleranz. Darüber hinaus scheint es Zusammenhänge mit depressiven Symptomen speziell bei Diabetikern zu geben. Zur Supplementation eignen sich gut lösliche, schnell verfügbare Salze wie Magnesiumcitrat in einer Dosis von 400 mg/Tag. Dadurch kann sich der Bedarf an oralen AntiDiabetika oder an Insulin sogar verringern. Der Magnesium-Normalwert liegt bei 0,8 bis 1,15 mmol/l, was einer vergleichsweise großen Menge entspricht.
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    am 02.12.2023 21:56:16 | IP (Hash): 825982199
    Klar kann das auch von deiner "Kur" kommen. - Aber erstmal denke ich, dass ein BE Faktor von 1 bei Diabetes Typ 1 nichts beängstigendes ist, sondern eher normal. Ich habe da auch schon Leute mit 0,5 gekannt. Die haben dann immer mit dem Essen getrickst, weil man ja mit einem normalen Pen keine 0,5 Einheiten spritzen kann.

    Natürlich würde mich an deiner Stelle auch brennend interessieren, warum der Faktor sich praktisch halbiert hat. Da hilft mir sehr, dass ich alle Inputs und Messungen fortlaufend protokolliere. Allerdings würde ich so eine Halbierung in jedem Fall erstmal dankbar annehmen und hoffen, dass sie bleibt :)

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    am 02.12.2023 22:10:27 | IP (Hash): 734868939
    Ich glaube persönlich nicht, dass bei einem Typ1er so massiv durch Magnesium der Insulinbedarf sinkt. Es kann so viele Ursachen haben.. harmlose wie ernste.

    Falls du zusätzliche Symptome hast, kann es leider sein, dass du noch eine Autoimmunerkrankung hast, die den Blutzucker deutlich senkt. Beide dieser Krankheiten kommen gerne in Kombi mit Typ1 vor.
    - Das eine wäre Morbus Basedow.
    - Das zweite, seltenere, aber dringend behandlungsbedürftige wäre Morbus Addison.

    Falls du dazu passende Symptome hast, würde ich dir dringend empfehlen, zu einem Arzt (am besten deinen Diabetologen) zu gehen.




    Bearbeitet von User am 02.12.2023 22:11:43. Grund: .
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    am 02.12.2023 22:26:52 | IP (Hash): 388031606
    Vielen Dank, liebe July !!! Du bist die erste, die
    Mir das sagt. Klasse !!! Ich werde meinen Arzt nächste Woche darauf aufmerksam machen, dass er das testet !!! Ich habe irgendwie auch das Gefühl, dass es was ernsteres ist !!! Ich hoffe allerdings, dass es alles gut wird.