Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Grüße aus der Altmark

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 02.07.2023
    am 16.11.2023 21:59:55 | IP (Hash): 377528162
    Genau so war es gemeint, die Spitze wurde etwa 20min nach dem Essen gemessen und eine weitere Messung nach etwa 1h30min ergab dann einen deutlichen Abfall Richtung Normalwert. Das hab ich etliche Male so wiederholt und das Ergebnis war meistens gleich.

    Meine Bewertung der Verträglichkeit von Klößen und Nudeln sollten natürlich nicht heißen dass diese wieder vollends in den regulären Speiseplan integriert werden. Es wird bei Ausnahmen bleiben.

    Heut war mal wieder einer dieser tollen Arzt-Termine. Eine Stunde hin, eine dreiviertel Stunde warten, eine weitere Stunde Rückfahrt. Macht also fast drei Stunden Zeitaufwand plus eine viertel Tankfüllung. Das alles für fünf Minuten Gespräch mit dem Arzt, er schaut sich meine Werte an, sagt dass alles super läuft und schickt mich nachhause mit dem nächsten Termin für Februar. Ich frag mich wie lange ich das Spiel noch mitmachen muss. Die machen dort (in meinem Fall) nichts was mein 2Km entfernter Hausarzt nicht auch könnte.

    Aber egal, mit der Gesundheit geht es immer noch bergauf. Die Verdauung ist jetzt top, die Migräne ist Geschichte und auf Arbeit hab ich neulich gemerkt dass meine körperliche Belastbarkeit wieder alte Höhen erreicht.
     2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5071
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 16.11.2023 22:43:45 | IP (Hash): 1305516082
    PR90 schrieb:
    Die machen dort (in meinem Fall) nichts was mein 2Km entfernter Hausarzt nicht auch könnte.

    Hallo Altmärker,

    warum bleibst du dann nicht bei deinem Hausarzt, solange du mit ihm zusammen deinen Diabetes so gut im Griff hast. Ich bin mit dieser Strategie bisher über viele Jahre gut gefahren.

    Zum Diabetologen kannst du dann immer noch gehen, wenn Probleme auftauchen, die ihr nicht mehr lösen könnt. Der Diabetologe wird bestimmt nicht böse sein, wenn er mehr Zeit für seine komplizierteren Fälle übrig hat.

    Weiter viel Erfolg, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 17.11.2023 08:50:33. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 334
    Mitglied seit: 18.10.2023
    am 17.11.2023 05:48:48 | IP (Hash): 1207959626
    Hallo Patrick,
    lieben Dank für deine "Story" - damit machst du mir Mut :-).
    Ich (53J) hatte meine Diagnose vor ca. 6 Wochen und habe sofort meine Ernährung komplett umgestellt, ähnlich deinem Modell.
    Angefangen hatte es bei mir mit einer schweren Bronchitis, weil die nicht besser wurde, hat die Allgemeinärztin Bluttest gemacht und erschreckend hohe Werte festgestellt.
    Leider bin ich trotz einiger weiterer Arztbesuche (Fachärzte) noch nicht wirklich weiter... .
    Alle wollen mich davon überzeugen, ich muss Insulin spritzen. Es werden noch nicht mal Alternativ-Medikamente angesprochen, geschweige denn Ernährungsumstellung, Änderung des Lebensstils als Möglichkeit.
    Ich habe mich weitestgehend im Netz informiert (ist auch viel Schrott dabei) und hoffe, dass mir mein neuer Hausarzt jetzt mal Blut abnimmt, damit ich wenigstens sehe, ob mein Weg Erfolg hat und die Werte jetzt etwas besser sind.
    Und dann sehe ich weiter. Aber deine Geschichte gibt mir Hoffnung, danke für´s Teilen ;-) .

    LG
    Nada






    Bearbeitet von User am 17.11.2023 05:57:12. Grund: ...
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 02.07.2023
    am 06.12.2023 20:27:16 | IP (Hash): 896177703
    Rainer schrieb:
    warum bleibst du dann nicht bei deinem Hausarzt



    Das würde ich gern, mein Hausarzt hat auch schon versucht sich mit dem Diabetologen darüber zu verständigen. Aber gebracht hat es wohl nichts. Ich werde weiterhin dort hin beordert. Beim nächsten mal sage ich ihm dass ich nicht mehr beabsichtige diese Strecke für fünf Minuten Gespräch auf mich zu nehmen.
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 02.07.2023
    am 06.12.2023 20:48:03 | IP (Hash): 896177703
    Nada schrieb:
    Hallo Patrick,
    lieben Dank für deine "Story" - damit machst du mir Mut :-).
    Ich (53J) hatte meine Diagnose vor ca. 6 Wochen und habe sofort meine Ernährung komplett umgestellt, ähnlich deinem Modell.
    Angefangen hatte es bei mir mit einer schweren Bronchitis, weil die nicht besser wurde, hat die Allgemeinärztin Bluttest gemacht und erschreckend hohe Werte festgestellt.
    Leider bin ich trotz einiger weiterer Arztbesuche (Fachärzte) noch nicht wirklich weiter... .
    Alle wollen mich davon überzeugen, ich muss Insulin spritzen. Es werden noch nicht mal Alternativ-Medikamente angesprochen, geschweige denn Ernährungsumstellung, Änderung des Lebensstils als Möglichkeit.
    Ich habe mich weitestgehend im Netz informiert (ist auch viel Schrott dabei) und hoffe, dass mir mein neuer Hausarzt jetzt mal Blut abnimmt, damit ich wenigstens sehe, ob mein Weg Erfolg hat und die Werte jetzt etwas besser sind.
    Und dann sehe ich weiter. Aber deine Geschichte gibt mir Hoffnung, danke für´s Teilen ;-) .

    LG
    Nada




    Hallo Nada,

    es freut mich wenn meine Worte dir helfen konnten.
    Jeder Körper reagiert anders, es ist schwer zu sagen ob die Ernährungsumstellung so gut wirkt wie bei mir oder ob sie nur ein kleines Puzzelteil einer aufwändigeren Behandlung ist. Ich wünsche dir natürlich einen ebenso milden Verlauf.

    Falls es dich tröstet, ich musste in den ersten Wochen ja auch noch Insulin spritzen. Der Körper braucht eine weile um vom Zuckerhoch runter zu kommen und die Werte zu stabilisieren. So war es zumindest bei mir.

    Die Ärzte (nicht alle aber einige) sehen leider erst mal nur den nächsten Patienten der den inneren Schweinehund nicht im Griff hat. Deshalb gehen sie pauschal davon aus man wäre auf Insulin angewiesen. Entweder das oder sie haben handfeste Befunde die faktisch darauf schließen lassen. Das muss man eindeutig klären. Ich musste meinem Diabetologen auch erst mal beweisen dass ich es ernst meine. Ich hab seinen hämischen Unterton bei den ersten Besuchen durchaus wahrgenommen und auch wie dieser später verstummte. Nur dass ich bisher 27Kg abgenommen habe scheint er irgendwie nicht zu registrieren. Seltsamer Mensch...

    Wenn ich lese dass du auf Blutabnahme vom Arzt wartest um Resultate zu sehen, liest sich das als würdest du deinen Zuckerspiegel nicht selbst kontrollieren. Wenn das so sein sollte möchte ich dir dringend dazu raten. Dann siehst du nicht nur Resultate, sondern auch wie dein Körper wann auf was reagiert. Du lernst deine "Zuckerkurve" zu verstehen. Das ist wichtig für die Ernährungsumstellung. Und es schafft auch irgendwie Sicherheit. Ganz am Anfang hab ich manchmal zehn mal am Tag gemessen, einfach weil ich den Verlauf verstehen wollte. Mittlerweile sind die Werte so stabil dass ich nur noch ein-zwei mal pro Woche messe. Ich hatte davor schon lange keine Spitzen mehr.

    Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute und einen milden Verlauf. :)

    Gruß Patrick
    Bearbeitet von User am 06.12.2023 20:56:13. Grund: Ergänzung
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 06.12.2023 20:50:12 | IP (Hash): 1887790112
    Wenn wg Diabetes DMP, dann geht das auch halbjährlich. Wenigstens darauf kannst du bei deinem Diabetologen bestehen.

    ----------------------------------------------
    Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
    Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.