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Macht Insulin dicken Bauch.
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am 01.11.2023 17:23:47 | IP (Hash): 922636721
Moin
Spritze abends 15 Einheiten
Lantus ins Bauchfett.
Wird dadurch Bauch dicker.
Bin sonst Normalgewichtig.
mfg
Vogel -
am 01.11.2023 17:33:05 | IP (Hash): 1077626483
Abend,
Spritze abends, jedoch 45 IE Toujeo in den Oberschenkel. Im Bauchbereich spritze ich Fiasp.
Bin ebenfalls normalgewichtig und habe keinen "Bauch".
Grüße, Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 01.11.2023 17:35:55 | IP (Hash): 1522239101
Hi Vogel,
zu deiner Frage hier eine Pressemitteilung Deutsches Zentrum für Diabetesforschung und sehr interessanter Link dazu:
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/meldung/2551 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.11.2023 18:13:58 | IP (Hash): 1975361461
Mit dem Link habe ich Probleme. Denn erstens braucht das Hirn nur sehr wenig Insulin, weil die meisten seiner Zellen zu ihrer Glukoseaufnahme gar kein Insulin brauchen. Und zweitens ist Insulin nur sehr schwer nachweisbar. Mich würde interessieren, mit welchen Untersuchungsmethoden man das da nachgewiesen hat.
Einstweilen gehe ich davon aus, dass man sich an möglichen Reaktionen auf Insulin orientiert und daraus auf die Insulinwirkung geschlossen hat. Das wäre ein indirekter Nachweis mit wenig Aussagekraft über die Menge(n) und damit über die Empfindlichkeit. Nicht zuletzt, weil von 2 Teilen Insulin im Blut nach nur knapp 5 Minuten nur noch 1 Teil wirkt.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.11.2023 18:17:50 | IP (Hash): 1975361461
@Vogel
Wo wir uns pieken, verletzen wir uns. Die Verletzung ist zwar nur klein, kann aber mit etwas Pech entzündliche Auswirkungen haben. Und wenige von uns haben zudem das Pech und reagieren allergisch auf fremdes Insulin.
Normal bildet das Insulin beim Spritzen unter der Haut eine kleine "Blase". Diese Blase wird praktisch im selben Maß kleiner, in dem das Insulin wirkt. Dafür gelangt es aus dieser kleinen Blase in den venösen Blutkreislauf und mit dem in die Leber. Darin verrichtet es seine Hauptwirkung. Zur Hauptwirkung gehört in der Hauptsache das Umformen von Glukose zu Fett. Und das wird natürlich überall eingelagert, wo der Organismus Fett einlagert. Auch schlanke Menschen haben einige Kilos davon unter der Haut und im Bauchraum. Das sind völlig normale Reserven für schlechte Zeiten.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.11.2023 18:31:33 | IP (Hash): 1522239101
@hjt_Jürgen, ich habe ein Problem mit solchen Aussagen,
Im Hirn bzw im ganzen Körper gibt es Rezeptoren, es gibt Transmitter oder auch Botenstoffe. Bitte vorher informieren, bevor man nicht ganz zutreffende Aussagen mitteilt.
Hier ein sehr interessanter Link für Bildung bzw Weiterbildung, was Insulin und Hirn betrifft
https://www.diabinfo.de/fachkreise/forschung/was-wird-geforscht/gehirn-und-diabetes.html -
am 01.11.2023 19:34:27 | IP (Hash): 2010157414
hjt_Jürgen schrieb:
Mit dem Link habe ich Probleme. Denn erstens braucht das Hirn nur sehr wenig Insulin, weil die meisten seiner Zellen zu ihrer Glukoseaufnahme gar kein Insulin brauchen. Und zweitens ist Insulin nur sehr schwer nachweisbar.
Hallo Ischbie,
Wenn es um irgendwelche Theorien geht, dann darfst du den Quartalsspinner hjt_Jurgen nicht besonders ernst nehmen. Er stellt die unsinnigsten Behauptungen aus und "beweist" die mit den unmöglichsten Überlegungen und Schlussfolgerungen.
Wenn du das ganze Ausmaß seiner Spinnereien sehen willst, dann sieh dir das hier mal an:
https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16984/Ist-155mgl-nach-extrem-suessem-Essen-zu-viel#m_123870 (ab Beitrag vom 21.09.)
Hier siehst du mal, wie hjt_Juergen eine seiner offensichtlich irrsinnigen Behauptung auch noch bis aufs Messer verteidigt. Den gesunden Menschenverstand, sofern er den hat, muss er dabei gut verstecken - das ist aber für ihn offensichtlich kein Problem.
Hier noch einmal seine irrsinnige Behauptung, die er tatsächlich als eine seiner Theorien verteidigt:
(Quelle: https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16968/Suendigt-ihr-auch-mal-fuer-euer-soziales-Leben#m_123545 )
hjt_Jürgen schrieb:
Zur Zeit zwischen dem Spritzen einer Dosis und deren Wirkung:
Wir spritzen ins Unterhautfettgewebe. Da bildet das Insulin eine kleine Blase, ein kleines Depot. Da wirkt es überhaupt nicht. Von da gelangt es in den venösen Teil des Kreislaufs, also den Rücklauf zu den Versorgungszentren des Organismus. Darin wirkt es auch nicht.
Die Wirkung setzt erst ein, wenn es unseren zentralen Versorgungs-Hub erreicht, die Leber. Darin leistet es mehr als 2/3 seiner Wirkung, und davon sehen wir das Ergebnis im neu aufgeladenen Blut, das von da mit etwas Rest von der Dosis und ihrer Restwirkung in den Versorgungs-Umlauf durch den ganzen Körper geht.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 01.11.2023 19:35:00. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.11.2023 19:44:27 | IP (Hash): 1975361461
Ischbie schrieb:
Bitte vorher informieren, bevor man nicht ganz zutreffende Aussagen mitteilt.
Ok, derselbe Rat an dich:
Eine(!) Woche nach einer bariatrischen Operation (Magenverkleinerung bis Umgehung) bei sehr adipösen Menschen mit Typ 2 wird von einem Tag auf den anderen die Normalisierung des Nüchtern-Blutzuckers beobachtet. Damit sind schlagartig sehr viel weniger Glukose und sehr viel weniger Insulin in deren Kreislauf - eindeutig nachgemessen in mehreren MRT-Zentren in aller Welt. In einer Woche hat sich am viel zu großen Körpergewicht praktisch noch nichts nennenswert geändert. Und ebenso nichts an den Zellen des Organismus, was als Insulinresistenz bezeichnet wird.
Was finde ich so interessant in diesem Zusammenhang? Dass von den Fachkreisen, aus denen deine Links kommen, bisher KEINERLEI Erklärung dazu erfolgt ist, wie diese Ergebnisse seit Jahren zu tausenden zustande kommen - vielleicht weil sie ihren "Theorien" praktisch direkt widersprechen?
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck. -
am 01.11.2023 19:45:39 | IP (Hash): 429394757
Vogel schrieb:
Moin
Spritze abends 15 Einheiten
Lantus ins Bauchfett.
Wird dadurch Bauch dicker.
Bin sonst Normalgewichtig.
mfg
Vogel
Um zur Ursprungsfrage zurückzukommen.
Wenn durch Insulin spritzen der Bauch dick werden sollte, sollte man dringend beim Arzt abklären, ob eine Lipohypertrophie vorliegt.
Bei Google gibt es auch etliche Bilder dazu.
Um dem vorzubeugen sollte man die Spritzstellen regelmäßig routieren und die Pennadeln regelmäßig wechseln.
Bearbeitet von User am 01.11.2023 19:46:01. Grund: . -
am 01.11.2023 20:08:59 | IP (Hash): 1975361461
Rainer schrieb:
Hier noch einmal seine irrsinnige Behauptung, die er tatsächlich als eine seiner Theorien verteidigt:
(Quelle: https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/16968/Suendigt-ihr-auch-mal-fuer-euer-soziales-Leben#m_123545 )
hjt_Jürgen schrieb:
Zur Zeit zwischen dem Spritzen einer Dosis und deren Wirkung:
Wir spritzen ins Unterhautfettgewebe. Da bildet das Insulin eine kleine Blase, ein kleines Depot. Da wirkt es überhaupt nicht. Von da gelangt es in den venösen Teil des Kreislaufs, also den Rücklauf zu den Versorgungszentren des Organismus. Darin wirkt es auch nicht.
Die Wirkung setzt erst ein, wenn es unseren zentralen Versorgungs-Hub erreicht, die Leber. Darin leistet es mehr als 2/3 seiner Wirkung, und davon sehen wir das Ergebnis im neu aufgeladenen Blut, das von da mit etwas Rest von der Dosis und ihrer Restwirkung in den Versorgungs-Umlauf durch den ganzen Körper geht.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/09/10/was-ist-das-besondere-an-insulin-lispro-lyumjev
Daraus Zitat nach Lilly, dem Entwickler und Hersteller, der ja wohl weiß, wie Insulin allgemein und seins im besonderen wirkt:
"Insulin Lyumjev® kommt laut Lilly „der physiologischen Insulinwirkung stoffwechselgesunder Menschen noch näher“. Denn das Problem aller Subkutan applizierten Insuline im Vergleich zur endogenen Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse ist: Bei Gesunden wird das Insulin nach einer Mahlzeit vor allem in den Portalkreislauf freigesetzt, das Insulin flutet dadurch besonders schnell in der Leber an. Bei subkutan gespritztem Insulin hingegen dauert es länger, bis das Insulin aus dem peripheren subkutanen Depot in die Leber gelangt."
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.