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Nach Kohlehydrate 213mgdl
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am 04.12.2023 12:51:35 | IP (Hash): 287834132
Henrie schrieb:
Ein Schüsselchen Haferflocken, ob regelmäßig oder ab und zu, ist keine Haferkur.
Hallo Henrie,
vorweg erst einmal eine Richtigstellung zu deiner Aussage: Es ging hier nicht um die Haferkuren, sondern um Haferflocken und deren Auswirkungen auf den Blutzucker. Selbst der Turbo-Diabetiker, hjt_Jürgen, hat aus der Fragestellung zu Haferflocken Haferkuren gemacht.
Also wieder zurück zur Fragestellung zu Haferflocken und der Aussage von hjt_Jürgen weiter oben, wie er dort schreibt, ich zitiere:
„hjt_Jürgen schrieb: Dann lieferst du also einen lebenden Beweis für den Mühtoss von Haferkuren ;)
So werden derartige Antworten zu Fragen zum ad absurdum.
Also wieder zurück zum Nährwert von Haferflocken. Wie ja jedem Diabetiker bekannt sein sollte, bestimmen die gewichtsmäßige Menge der Kohlenhydrate den Anstieg des Blutzuckers.
In der Regel wird der Kohlenhydratgehalt mit Kohlenhydrateinheiten unter Diabetiker beschrieben. Die Kurzform für Kohlenhydrateinheiten ist KE. 1 KE entspricht 10 Gramm Kohlenhydraten.
Die auf den Lebensmitteln aufgedruckten Nährwerts Angaben beziehen sich immer pro 100g.
Haferflocken: 1 KE 15 g Haferflocken
Kartoffeln: 1 KE 65 g Kartoffeln
Reis gekocht: 1 KE 40 g Reis gekocht
Nudeln gekocht: 1 KE 45 g Nudeln gekocht
Roggen Mischbrot: 1 KE 25 g Brot
Vollkornbrötchen: 2 KE 50 g (1 kleines Brötchen)
Daher sagt die Angabe „Ein Schüsselchen Haferflocken“ überhaupt nichts aus, ebenso nicht die Angabe einer „Portion“. Noch interessanter und schwieriger wird es, wenn man die Nährwerts Angaben mit den Angaben der Low Carb Lebensmittel vergleichen will. Dort wird sehr oft in Portionen die Menge der Kohlenhydrate angegeben.
Daher ist die Aussage, Haferflocken sind besser oder schlechter völlig blödsinnig. Bestenfalls können die Lebensmittel miteinander verglichen werden unter Berücksichtigung der dem Körper zugeführten KE. Daraus wird dann ersichtlich, welche Lebensmittel aufgrund gleicher zugeführter KE den Blutzucker in welche Höhe treibt. Mathematisch ist dann noch das ansteigen des gemessenen Wertes unter der Berücksichtigung der dazu verbrauchten Zeit zu berücksichtigen. Mir ist nicht bekannt, ob derartige Studien jemals durchgeführt wurden.
Für uns Diabetiker sollte immer das Ziel sein, vor jeder Mahlzeit den Zielwert vor dem Essen zu erreichen. Der ist wesentlich einfacher für insulinpflichtige zu erreichen als durch nicht Insulinpflichtige.
Grüße, Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Bearbeitet von User am 04.12.2023 12:56:57. Grund: TAB inaktiv -
am 04.12.2023 18:46:37 | IP (Hash): 323807122
Zuckermann schrieb:
vorweg erst einmal eine Richtigstellung zu deiner Aussage: Es ging hier nicht um die Haferkuren, sondern um Haferflocken und deren Auswirkungen auf den Blutzucker. Selbst der Turbo-Diabetiker, hjt_Jürgen, hat aus der Fragestellung zu Haferflocken Haferkuren gemacht...
... So werden derartige Antworten zu Fragen zum ad absurdum.
Der Threadersteller! sprach davon, dass er [Zitat] "...oft tagelang nur Haferflocken gegessen habe, sprich Haferkur..." gemacht hat! Es ist egal, mit wievielen Haferflocken das "Schüsselchen" gefüllt ist, als "Kur" kann man erst davon reden, wenn nichts anderes dazu gegessen wird, ich habe ja die Werte und die Anweisung (von den NDR Ernährungs-Docs) aufgeschrieben.
Haferkur heisst: ordendliches Kaloriendefizit, Darmflora füttern, viele wertvolle Nährstoffe, Leber entlasten. Mag schon helfen, ich habe es nicht probiert.
Zuckermann schrieb:
In der Regel wird der Kohlenhydratgehalt mit Kohlenhydrateinheiten unter Diabetiker beschrieben. Die Kurzform für Kohlenhydrateinheiten ist KE. 1 KE entspricht 10 Gramm Kohlenhydraten.
Die auf den Lebensmitteln aufgedruckten Nährwerts Angaben beziehen sich immer pro 100g.
Haferflocken: 1 KE 15 g Haferflocken
Kartoffeln: 1 KE 65 g Kartoffeln
Reis gekocht: 1 KE 40 g Reis gekocht
Nudeln gekocht: 1 KE 45 g Nudeln gekocht
Roggen Mischbrot: 1 KE 25 g Brot
Vollkornbrötchen: 2 KE 50 g (1 kleines Brötchen)
Ist ja nicht schwer das nach eigenen Bedürfnissen umzurechnen und zusammenzuzählen, das Ergebnis bleibt ja gleich. Und so genau sind die Nährwertangaben nicht, höchstens bei hochverarbeiteten Lebensmitteln. Aber finde mal eine Kartoffel die 65g wiegt. Isst man den Rest am nächsten Tag, enthält sie weniger KH. Wegschmeissen?
Ich bin da eher flexibel und ich stehe ungerne hungrig vom Esstisch auf. Beispiele, Angaben ungefähr:
300g Sauerkraut mit 200g Schweinebauch und als Dessert 100g Mandelkuchen = ~10g KH=1 KE.
Eine kleine Kartoffel dazu und schon verdoppeln sich die KH/KE.
Oder:
250g Hacksteak mit 300g gem.Salat = ~10g KH=1 KE.
Vollkornbrötchen dazu und man hat dreimal so viele KH/KE.
Omelett aus 3 Eier (M) mit 20g Sahne und Speck+Spinat oder 100g Blaubeeren = ~10g KH=1 KE.
200g Avocdo, 200g Krabben, Tomate und 30g Mayo + 50g Erdbeeren m. Schlagsahne = ~10g KH=1 KE.
300 g Lammrollbraten mit 100g Rahmsoße und 300g Blumenkohl/Brokkoligemüse = ~10g KH=1 KE.
Da verzichte ich gerne auf 25g Brot, will mich ja nicht überessen. ;)
Zuckermann schrieb:
Noch interessanter und schwieriger wird es, wenn man die Nährwerts Angaben mit den Angaben der Low Carb Lebensmittel vergleichen will. Dort wird sehr oft in Portionen die Menge der Kohlenhydrate angegeben.
Allerdings steht auf frischen Lebensmitteln gar nichts drauf, da braucht es Küchenwaage und Nährwertlisten.
Zuckermann schrieb:
Für uns Diabetiker sollte immer das Ziel sein, vor jeder Mahlzeit den Zielwert vor dem Essen zu erreichen. Der ist wesentlich einfacher für insulinpflichtige zu erreichen als durch nicht Insulinpflichtige.
Das ist deine Methode.
Meine Vorgehen ist, dass ich so esse, dass ich gar keine hohen Blutzuckerspitzen habe. Mal 120mg/dl, mal 135mg/dl (1-Stundenwert), mal ein bisschen mehr oder weniger. Mal dauert es länger bis der BZ wieder unten ist, manchmal kürzer. Ansonsten 85-115mg/dl, je nach Tagesform.
Wohlgemerkt, ich komme von einem HbA1c von knapp 12% und hatte vor 6 Monaten einen mittleren BZ-Wert von 400mg/dl. Jetzt: Mittelwert über 90 Tage: 103mg/dl.
DM2 seit 2021 ohne Medikamente
Bearbeitet von User am 04.12.2023 18:59:20. Grund: -3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.12.2023 20:44:16 | IP (Hash): 287834132
Hallo Henrie,
ich habe nicht geschrieben, dass du deine Behandlung so anpassen sollst, wie ich beschrieben habe und ich habe hier auch nichts über Hafertage geschrieben sonders nur die Wirkung der Haferflocken bei Diabetiker beschrieben. Ferner habe ich nur der hier immer wieder geäusserten irrigen Meinung wiedersprochen, dass Haferflocken für Diabetiker schlecht sind, weil sie den Blutzucker hochtreiben sollen, wie hier im Netz immer wieder zu lesen ist.
Ausserdem gebe ich keine Ratschläge an NICHT Insulinpflichtige , die hier in diesem Beitrag und auch in diesem Forum wohl fast ausschliesslich vertreten sind.
Solltest du mal ernsthaft an Diabetes erkranken, weil deine Bauchspeicheldrüse ihre Leistung vermindert oder ganz einstellt hat empfehle ich dir, unbedingt an einer Diabetes Schulung (nicht Ernährungsberatung wie hier immer wieder fälschlicher Weise zu lesen ist), teilzunehmen. Dann wirst du dich an meine Ausführungen erinnern und das und viel mehr alles erlernen müssen, um dein Leben noch etwas länger zu geniessen. Sei froh, dass du seit 2021 keine Medikamente einnehmen musst.
Bleibe weiterhin gesund und viele Grüße
Zukermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 04.12.2023 22:37:17 | IP (Hash): 881262525
Henrie hat doch absolut recht, eine Haferkur ist 3x Hafer und sonst fast nix.
Und vermutlich beruht der positive Effekt eher auf dem Fasteneffekt, weniger auf dem Hafer.
Hafer in diesen Mengen treiben den BZ hoch, 130g sind schon eine ganze Menge.
Zuckermann, wenn du absolut keine Ratschläge für Nicht-Insulinpflichtge geben willst wie du schreibst dann frage ich mich was du diesen Beitrag überhaupt kommentierst, der Beitragersteller braucht kein Insulin. Und solche Bemerkungen von oben herab auf alle, wie das oben geschriebene, sind auch nicht wirklich hilfreich. Was heisst denn "ernsthaft" an Diabetes erkranken? GIbts da auch eine spaßige Variante? Das sollte man grundsätzlich immer erstnehmen, das Ziel ist wohl für die meisten DMT2 Insulin und die anderen Medis so lange hinauszuzögern wie es geht, könnte bei allen Bemühungen trotzdem irgendwann mal notwendig sein.
Und wenn Henrie seit 2021 keine Medis braucht dann ist das (ohne zu wissen von welchen Medis und welchem BZ er runterkam) einfach nur ein Zeichen das er offensichtlich für sich den richtigen Schlüssel gefunden hat und weiss wie es geht.
Und genau dieses Wissen ist genau das richtige hier in diesem Beitrag finde ich.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
Bearbeitet von User am 04.12.2023 22:38:41. Grund: Korrektur3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 04.12.2023 23:42:44 | IP (Hash): 287834132
Gunter21 schrieb:
Henrie hat doch absolut recht, eine Haferkur ist 3x Hafer und sonst fast nix.
Und vermutlich beruht der positive Effekt eher auf dem Fasteneffekt, weniger auf dem Hafer.
Hafer in diesen Mengen treiben den BZ hoch, 130g sind schon eine ganze Menge.
Zuckermann, wenn du absolut keine Ratschläge für Nicht-Insulinpflichtge geben willst wie du schreibst dann frage ich mich was du diesen Beitrag überhaupt kommentierst, der Beitragersteller braucht kein Insulin. Und solche Bemerkungen von oben herab auf alle, wie das oben geschriebene, sind auch nicht wirklich hilfreich. Was heisst denn "ernsthaft" an Diabetes erkranken? GIbts da auch eine spaßige Variante? Das sollte man grundsätzlich immer erstnehmen, das Ziel ist wohl für die meisten DMT2 Insulin und die anderen Medis so lange hinauszuzögern wie es geht, könnte bei allen Bemühungen trotzdem irgendwann mal notwendig sein.
Und wenn Henrie seit 2021 keine Medis braucht dann ist das (ohne zu wissen von welchen Medis und welchem BZ er runterkam) einfach nur ein Zeichen das er offensichtlich für sich den richtigen Schlüssel gefunden hat und weiss wie es geht.
Und genau dieses Wissen ist genau das richtige hier in diesem Beitrag finde ich.
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
Verdammt noch mal!
Könnt, oder wollt Ihr denn alle nicht lesen was ich hier zu diesem Beitrag geschrieben habe - auch die Beifallklatscher! Jetzt wiederhole ich zum letzten Mal, denn es reicht mir. Die von Euch in diesen Beiträgen immer wieder erwähnte Haferkur ist hier von mir überhaupt nicht angesprochen bzw. thematisiert worden. Ich habe immer mich gegen diese behauptete Unterstellung gewehrt und geschrieben, dass ich hier in diesem Beitrag die Wirkung des Hafers auf den Blutzucker beschrieben habe. Wenn ihr meint, hier im Kindergarten zu sein, dann schreibt weiter und verbreitet weiter eure Unwahrheiten. Was seid Ihr blos für Menschen......
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 05.12.2023 04:52:36 | IP (Hash): 323807122
Zuckermann schrieb:
Verdammt noch mal!
Könnt, oder wollt Ihr denn alle nicht lesen was ich hier zu diesem Beitrag geschrieben habe - auch die Beifallklatscher! Jetzt wiederhole ich zum letzten Mal, denn es reicht mir. Die von Euch in diesen Beiträgen immer wieder erwähnte Haferkur ist hier von mir überhaupt nicht angesprochen bzw. thematisiert worden.
Was seid Ihr blos für Menschen......
Jetzt reg dich doch nicht so auf. Es geht doch gar nicht um dich.
Nochmal: das Thema Haferkur ist vom Threadersteller Peter erwähnt worden.
[Zitat Peter Hilbig] "Wenn ich dran denke das ich oft tagelang nur Haferflocken gegessen habe, sprich Haferkur wird mir Bange."
Für Peter hat sich Hafer damit erledigt.
Du bist dann später noch mal darauf eingegangen und hast die Haferkur verteidigt, wobei nicht klar wird, ob du tatsächlich jemals Erfahrung damit gemacht hast:
Zuckermann schrieb:
Ich kann es überhaupt nicht fassen, wenn hier ein derartiger Blödsinn gegen Haferkuren geschrieben wird und das noch von jemanden der ständig auf der Lauer liegt um immer wieder die Taylorschen Theorien als Heilmittel gegen Diabetes anzupreisen. Es ist erwiesen, dass Diabetes nicht heilbar ist.
Diabetes kann in Remission gehen, darin ist sich die Wissenschaft heute weltweit ziemlich einig.
Die von dir schon mal als zwielichtige Methode bezeichneten "Taylorschen Theorien als Heilmittel gegen Diabetes" sind längst etabliert und Stand der Wissenschaft, von vielen anderen Forschern/Universitäten verifiziert und sind Grundlage weiterer Erkenntnisse.
Du magst es nicht nicht glauben, ok, ist aber kein Grund deshalb immer wieder wütend zu werden und andere anzugiften. Musst auch niemanden davon abhalten, sich selbst informieren, wo und wie immer er möchte.
Zitat diabetes.org.uk :
"Professor Taylor is Emeritus Professor of Medicine and Metabolism at Newcastle University and a Diabetes UK-funded researcher. His life-changing discoveries have transformed the way we view and treat type 2 diabetes, by working out how to put the condition into remission, and improved the lives of millions by protecting them from devastating diabetes complications."
Bearbeitet von User am 05.12.2023 05:09:41. Grund: -5 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.12.2023 10:48:31 | IP (Hash): 1860275737
Unterschreibe ich voll. Zur Ergänzung:
Weil die Betazellen bei den Untersuchungen bei Typ 2 irgendwann zum größten Teil nicht mehr zu sehen sind, hat man sie lange für tot erklärt.
Heute ist in der Fachmedizin allgemein bekannt, dass die Betas ab Überschreiten ihrer Fettgrenze lediglich ihren Betrieb einstellen. Sie sind dann praktisch ausgeschaltet und eben bei Untersuchungen nicht zu sehen. Und mit den meisten Betas ausgeschaltet ist man halt insulinpflichtig.
Wenn das Fett mit dem entsprechenden Verbrauch bis unter ihre Grenze abgebaut ist, schalten sich die ausgeschalteten Betas wieder ein. Das nennt man Remission.
Wenn der Fettabbau zu viele Jahre auf sich warten lässt, sterben von den ausgeschalteten Betas in der Zeit wirklich welche und schließlich immer mehr ab, und da is dann tatsächlich irgendwann nix mehr zum wieder Einschalten :(
Herausforderung für den Arzt:
Für die Anleitung in die Remission bekommt er praktisch kein Geld von den Krankenkassen und hat ne Menge Beratungsaufwand.
Die Behandlung des Typ 2 mit regelmäßigem Medi-Bedarf deckt wenigstens den Praxis-Kosten-Anteil. Und Insulin belastet nicht mal das normale Medi-Budget.
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Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.12.2023 14:13:30 | IP (Hash): 95561974
Hey Steven,
achte im Blutbild bitte auf folgende Werte:
Verhältnis von HDL (Cholesterin) zu Triglyceriden. Ab einem Verhältnis von 2:1 zu gunsten der TRIG, spricht man teilweise schon von metabolischen Problemen.
Gleichzeitig würde ich mir die Leberenzymwerte anschauen: GGT GOT und GPT.
Die Range 0-50 ist schon sehr schwammig meiner Meinung nach. Werte über 25 sollten dringend angesprochen werden vom Arzt. Ganz grob gesagt = je höher, desto eher eine eingeschränkte Funktion der Leber.
Ich würde an deiner Stelle vorerst den Konsum von Kohlenhydraten reduzieren. Auch Vollkornprodukte in Form von Haferflocken werden vom Körper schnell zu Zucker zerlegt.
Greife lieber auf Paranüsse zurück, halten übrigens auch länger satt. Brot würde ich, wenn du die Entwicklung kurzfristig deutlich verbessern möchtest, auch erstmal weglassen. Feste 2 Mahlzeiten haben mir ebenfalls geholfen meinen Hba1c von 9,0 auf 6,1 zu senken. Ohne Medikamente! 2 Mahlzeiten, anfangs low-carb, jetzt Keto.
Der Körper braucht definitiv eine Weile für die Anpassung, aber Ketone haben auch große Vorteile auf unsere allgmeine Gesundheit inkl. kognitive Gesundheit.
Ich wünsche dir viel Erfolg!!!
LG
Erik4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.05.2024 10:00:01 | IP (Hash): 177574894
Hallo zusammen,
ich wollte mal eine kurze Rückmeldung geben. Durch die Anpassung und das Ausprobieren habe ich es geschafft das mein BZ quasi nach dem Essen nicht über 145mgdl steigt. Mein NBZ ist gesunken! Von 97-99mgdl auf 90-92mgdl. Ich messe regelmäßig und es ist auch schon Routine.
Und jetzt habe ich mich doch mal rangetraut an einen 75g Glukotest aus der Apotheke.
früh Nüchtern 90mgdl
30min 169mgdl
1h 249mgdl
2h 216mgdl
2h20 min 146mgdl
Der 2h Wert sagt Diabetes. der 2h20min Wert sagt Prädiabetes. Es ist zum verzweifeln. Getestet habe ich mit AccuCheck Guide. Ich wei0 ihr seid keine Ärzte, aber vielleicht habt ihr ein paar Einschätzungen, Bewertungen?
Viele Grüße
Peter -
am 26.05.2024 10:40:48 | IP (Hash): 1257585253
Hallo Peter,
wenn du deinen BZ bei der täglichen Ernährung fast immer gut im Griff hast, ist es vollkommen egal, wie der oGTT ausfällt. Deine Gesundheit erhältst du mit deiner täglichen Ernährung, nicht mit so einem Test.
Der oGTT wird manchmal auch Provokationstest genannt. Mit einer großen Menge Glukose morgens auf nüchternen Magen wird nachgesehen, wie gut die BZ-Automatik damit umgehen kann. Wenn sie selbst mit dieser hohen Belastung noch gut umgehen kann, dann kannst du - grob gesagt - essen wie du willst. Wenn sie das nicht mehr schafft, dann musst du dein Essen an die reduzierte Leistungsfähigkeit deiner BSD anpassen, so wie du es ganz richtig machst. Wenn du dich KH-reduziert ernährst und nicht 3 Tage vorher mindestens 150g KH gegessen hast, dann musst du sowieso mit einer Überreaktion der BZ-Automatik rechnen und der oGTT sagt dann gar nichts aus.
Weiter alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 26.05.2024 22:59:48. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.05.2024 10:52:56 | IP (Hash): 177574894
Hallo Rainer,
Danke für deine Worte.
Den test habe ich um 7:15 Uhr heute gestartet. Ich habe um 10:30Uhr noch einmal gemessen.
Durch Dich habe ich erstmal angefangen das ganze ohne Panik und objektiv anzugehen. Dank dafür.
nach 75g Glukotest 3h15min später: 67mgdl. !! Habe 2x gemessen. Was für ein starker Abfall! Irre!
Die KH Portionen pro Tag waren tatsächlich deutlich unter 100g max (1x 91g Kohlehydrate am Tag)
Viele Grüße
Peter
Bearbeitet von User am 26.05.2024 11:05:23. Grund: Edit -
am 26.05.2024 10:52:57 | IP (Hash): 177574894
Edit Doppelpost
Bearbeitet von User am 26.05.2024 10:54:42. Grund: Doppelpost -
am 26.05.2024 11:34:50 | IP (Hash): 781809775
Hallo Peter,
du machst dich viel zu verrückt mit deiner vielen Messerei. Zumal (für mich) deine zeitlichen Abläufe nicht nachvollziehbar sind...30 Minuten nach was hast du denn gemessen usw.?
Mein Rat: Führe ein genaues Ernährungs- und Blutzucker-Tagebuch. Dafür gibt es unzählige Seiten im Internet, ich bevorzuge
https://www.fettrechner.de
da sind alle Lebensmittel aufgeführt, zumindest die, die ich kenne, und du kannst genau eingeben, wieviel du davon gegessen hast und bekommst einen Überblick über kcal, Fett, kh, Eiweiß und Ballaststoffe. Wenn du das mal eine Weile gemacht hast, fällt es dir wie Schuppen von den Augen, wo du an deiner Ernährung noch drehen kannst.
Deinen Blutzucker solltest du immer direkt vor dem ersten Bissen messen und dann nochmal nach zwei Stunden. Mehr brauchst du nicht.
Wichtig ist auch der Abstand zwischen den Mahlzeiten...es sollten mindest vier bis fünf Stunden sein. Bei mir sind es in der Regel sechs Stunden. Alles andere ist unnötige Belastung für die Bauchspeicheldrüse und die Leber.
Ich hoffe, ich konnte dir ein Bisschen helfen...
Grüße vom Zuckerle -
am 26.05.2024 11:38:54 | IP (Hash): 177574894
Hallo Zuckerle,
Die erste Messung nach 30 Minuten war nach dem 75g Glukose Test Getränk.
Jetzt pendelt der BZ in den Messungen zwischen 82 - 88mgdl
Viele Grüße
Peter
Bearbeitet von User am 26.05.2024 12:41:17. Grund: Edit -
am 26.05.2024 17:57:01 | IP (Hash): 1152712047
[quote=Peter Hilbig;129255]Und jetzt habe ich mich doch mal rangetraut an einen 75g Glukotest aus der Apotheke. .... Der 2h Wert sagt Diabetes. der 2h20min Wert sagt Prädiabetes. Es ist zum verzweifeln. Getestet habe ich mit AccuCheck Guide. Ich wei0 ihr seid keine Ärzte, aber vielleicht habt ihr ein paar Einschätzungen, Bewertungen?[/quote]
Wie ich’s verstanden habe stand hinter dem OGTT die Erwartung, dass jede Menge Zucker wieder so unauffällig aufgenommen würde, wie ohne T2D oder ohne die Anlage dazu. Die Erwartung halte ich für weit überzogen. Ich habe noch nirgendwo eine glaubhaft bestätigte Info gefunden, dass jemand nachweislich in der vollständigen Remission mit Erfolg einen völlig unauffälligen OGTT absolviert hätte.
Bestimmt hat der BZ keine sooo großen Ausflüge gemacht, wie er sie zur Zeit der Diagnose gemacht hätte oder hat. Ich halte das für einen guten Erfolg, und der lässt sich sicher mit dem weiteren bewussten Begrenzen der nachesslichen BZ-Spitzen auf den gesunden Kernbereich, also eher meistens bis höchstens 140 als bis 160 oder 180 mg/dl, um viele Jahre und vielleicht sogar für immer verlängern. Daumendrück :)
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 20.10.2024 09:13:56 | IP (Hash): 210498071
Hallo zusammen,
bitte mal um Erfahrungswerte. Nach vielen durchprobieren und messen und Anpassung Ernährung, hatte ich in den letzten Monaten praktisch keine BZ Spitzen die über 140 - 150 mgdl gingen. NBZ lagen zwischen 90 und 100mgdl. Habe mich dabei sehr gut gefühlt.
Gestern Abend gab es bei mir um 21:00 Uhr, 2-1/2 große Teller rote Linsen.
BZ 23:00 Uhr 124mgdl
BZ 00:30 Uhr 117mgdl
NBZ 07:00 immer noch 117mgdl
Ist es im Rahmen das der NBZ am Morgen noch so ausfällt?
Ich bin quasi um 09:00 auch immer noch satt, nicht wie sonst mit Hungergefühl am Morgen.
Viele Grüße
Peter
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am 20.10.2024 09:35:11 | IP (Hash): 308498563
Hallo Peter,
über einzelne Ausreißer bei den Nüchternwerten brauchst du dir überhauptkeine Gedanken zu machen. Wenn die Nüchternwerte meistens zwischen 90 ... 100 mg/dl liegen, dann ist alles in Ordnung.
Glückwunsch zu deinen Erfolgen und weiter so. 😊
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 20.10.2024 09:36:44. Grund: BBCode1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.10.2024 19:26:50 | IP (Hash): 210498071
Hallo Rainer,
Danke für dein Feedback. Was ich auch festgestellt habe ist das mein Blutzucker tagsüber sich immer so zwischen 105 und 120mgdl eintaktet auch zwischen den Mahlzeiten. Wenn ich mich bewege (Arbeit, gehen) geht er zwischen 90 und 100mgdl, pendelt sich aber danach dann wieder bei 110 +- 5 mgdl ein. Ist das ein normales Verhalten? Finde darüber recht wenig im Netz
Ich bewege mich immer praktisch im Zielbereich zwischen 80 und 140mgdl nüchtern + Mahlzeiten.
Mein Durchschnitt Messgerät zeigt mir eine 115mgdl was über den HbA1c Rechner eine 6% ergibt. Kann ich grob davon ausgehen das es passt? Oder sind die HbA1c Rechner Quatsch?
VG
Peter -
am 16.12.2024 21:53:48 | IP (Hash): 2122508187
Hallo zusammen,
mal eine kurze Info.
Diese Woche: HbA1c Wert: 5,0%
2023: 5,6%
Zu verdanken einer vernünftigen Kontrolle und Denkanstößen die ich hier gewonnen habe.
Vielen Dank an dieser Stelle für euren Input.
Viele Grüße
Peter
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am 17.12.2024 09:07:23 | IP (Hash): 1966222646
Danke für die tolle Rückmeldung! Daumendrück für viele Jahre weiter so gutes Gelingen :)
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)