Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Nach Kohlehydrate 213mgdl
-
am 05.12.2023 04:52:36 | IP (Hash): 323807122
Zuckermann schrieb:
Verdammt noch mal!
Könnt, oder wollt Ihr denn alle nicht lesen was ich hier zu diesem Beitrag geschrieben habe - auch die Beifallklatscher! Jetzt wiederhole ich zum letzten Mal, denn es reicht mir. Die von Euch in diesen Beiträgen immer wieder erwähnte Haferkur ist hier von mir überhaupt nicht angesprochen bzw. thematisiert worden.
Was seid Ihr blos für Menschen......
Jetzt reg dich doch nicht so auf. Es geht doch gar nicht um dich.
Nochmal: das Thema Haferkur ist vom Threadersteller Peter erwähnt worden.
[Zitat Peter Hilbig] "Wenn ich dran denke das ich oft tagelang nur Haferflocken gegessen habe, sprich Haferkur wird mir Bange."
Für Peter hat sich Hafer damit erledigt.
Du bist dann später noch mal darauf eingegangen und hast die Haferkur verteidigt, wobei nicht klar wird, ob du tatsächlich jemals Erfahrung damit gemacht hast:
Zuckermann schrieb:
Ich kann es überhaupt nicht fassen, wenn hier ein derartiger Blödsinn gegen Haferkuren geschrieben wird und das noch von jemanden der ständig auf der Lauer liegt um immer wieder die Taylorschen Theorien als Heilmittel gegen Diabetes anzupreisen. Es ist erwiesen, dass Diabetes nicht heilbar ist.
Diabetes kann in Remission gehen, darin ist sich die Wissenschaft heute weltweit ziemlich einig.
Die von dir schon mal als zwielichtige Methode bezeichneten "Taylorschen Theorien als Heilmittel gegen Diabetes" sind längst etabliert und Stand der Wissenschaft, von vielen anderen Forschern/Universitäten verifiziert und sind Grundlage weiterer Erkenntnisse.
Du magst es nicht nicht glauben, ok, ist aber kein Grund deshalb immer wieder wütend zu werden und andere anzugiften. Musst auch niemanden davon abhalten, sich selbst informieren, wo und wie immer er möchte.
Zitat diabetes.org.uk :
"Professor Taylor is Emeritus Professor of Medicine and Metabolism at Newcastle University and a Diabetes UK-funded researcher. His life-changing discoveries have transformed the way we view and treat type 2 diabetes, by working out how to put the condition into remission, and improved the lives of millions by protecting them from devastating diabetes complications."
Bearbeitet von User am 05.12.2023 05:09:41. Grund: -5 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.12.2023 10:48:31 | IP (Hash): 1860275737
Unterschreibe ich voll. Zur Ergänzung:
Weil die Betazellen bei den Untersuchungen bei Typ 2 irgendwann zum größten Teil nicht mehr zu sehen sind, hat man sie lange für tot erklärt.
Heute ist in der Fachmedizin allgemein bekannt, dass die Betas ab Überschreiten ihrer Fettgrenze lediglich ihren Betrieb einstellen. Sie sind dann praktisch ausgeschaltet und eben bei Untersuchungen nicht zu sehen. Und mit den meisten Betas ausgeschaltet ist man halt insulinpflichtig.
Wenn das Fett mit dem entsprechenden Verbrauch bis unter ihre Grenze abgebaut ist, schalten sich die ausgeschalteten Betas wieder ein. Das nennt man Remission.
Wenn der Fettabbau zu viele Jahre auf sich warten lässt, sterben von den ausgeschalteten Betas in der Zeit wirklich welche und schließlich immer mehr ab, und da is dann tatsächlich irgendwann nix mehr zum wieder Einschalten :(
Herausforderung für den Arzt:
Für die Anleitung in die Remission bekommt er praktisch kein Geld von den Krankenkassen und hat ne Menge Beratungsaufwand.
Die Behandlung des Typ 2 mit regelmäßigem Medi-Bedarf deckt wenigstens den Praxis-Kosten-Anteil. Und Insulin belastet nicht mal das normale Medi-Budget.
----------------------------------------------
Schon im völlig normalen Behandlungsbereich mit HbA1c 6.5-7 haben die meisten von uns mit T2D keine akuten Diabetes Symptome und wenig Folgekrankheiten-Risiko.
Alternativ ist in den ersten Jahren mit Typ 2 meistens eine Remission möglich. Damit wird meistens gesunder Blutzucker ohne Diabetes-Medikation erreicht, und dazu kommen häufig in der Folge auch völlig gesunde Blutfette und Blutdruck.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.12.2023 14:13:30 | IP (Hash): 95561974
Hey Steven,
achte im Blutbild bitte auf folgende Werte:
Verhältnis von HDL (Cholesterin) zu Triglyceriden. Ab einem Verhältnis von 2:1 zu gunsten der TRIG, spricht man teilweise schon von metabolischen Problemen.
Gleichzeitig würde ich mir die Leberenzymwerte anschauen: GGT GOT und GPT.
Die Range 0-50 ist schon sehr schwammig meiner Meinung nach. Werte über 25 sollten dringend angesprochen werden vom Arzt. Ganz grob gesagt = je höher, desto eher eine eingeschränkte Funktion der Leber.
Ich würde an deiner Stelle vorerst den Konsum von Kohlenhydraten reduzieren. Auch Vollkornprodukte in Form von Haferflocken werden vom Körper schnell zu Zucker zerlegt.
Greife lieber auf Paranüsse zurück, halten übrigens auch länger satt. Brot würde ich, wenn du die Entwicklung kurzfristig deutlich verbessern möchtest, auch erstmal weglassen. Feste 2 Mahlzeiten haben mir ebenfalls geholfen meinen Hba1c von 9,0 auf 6,1 zu senken. Ohne Medikamente! 2 Mahlzeiten, anfangs low-carb, jetzt Keto.
Der Körper braucht definitiv eine Weile für die Anpassung, aber Ketone haben auch große Vorteile auf unsere allgmeine Gesundheit inkl. kognitive Gesundheit.
Ich wünsche dir viel Erfolg!!!
LG
Erik4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.05.2024 10:00:01 | IP (Hash): 177574894
Hallo zusammen,
ich wollte mal eine kurze Rückmeldung geben. Durch die Anpassung und das Ausprobieren habe ich es geschafft das mein BZ quasi nach dem Essen nicht über 145mgdl steigt. Mein NBZ ist gesunken! Von 97-99mgdl auf 90-92mgdl. Ich messe regelmäßig und es ist auch schon Routine.
Und jetzt habe ich mich doch mal rangetraut an einen 75g Glukotest aus der Apotheke.
früh Nüchtern 90mgdl
30min 169mgdl
1h 249mgdl
2h 216mgdl
2h20 min 146mgdl
Der 2h Wert sagt Diabetes. der 2h20min Wert sagt Prädiabetes. Es ist zum verzweifeln. Getestet habe ich mit AccuCheck Guide. Ich wei0 ihr seid keine Ärzte, aber vielleicht habt ihr ein paar Einschätzungen, Bewertungen?
Viele Grüße
Peter -
am 26.05.2024 10:40:48 | IP (Hash): 1257585253
Hallo Peter,
wenn du deinen BZ bei der täglichen Ernährung fast immer gut im Griff hast, ist es vollkommen egal, wie der oGTT ausfällt. Deine Gesundheit erhältst du mit deiner täglichen Ernährung, nicht mit so einem Test.
Der oGTT wird manchmal auch Provokationstest genannt. Mit einer großen Menge Glukose morgens auf nüchternen Magen wird nachgesehen, wie gut die BZ-Automatik damit umgehen kann. Wenn sie selbst mit dieser hohen Belastung noch gut umgehen kann, dann kannst du - grob gesagt - essen wie du willst. Wenn sie das nicht mehr schafft, dann musst du dein Essen an die reduzierte Leistungsfähigkeit deiner BSD anpassen, so wie du es ganz richtig machst. Wenn du dich KH-reduziert ernährst und nicht 3 Tage vorher mindestens 150g KH gegessen hast, dann musst du sowieso mit einer Überreaktion der BZ-Automatik rechnen und der oGTT sagt dann gar nichts aus.
Weiter alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 26.05.2024 22:59:48. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.05.2024 10:52:56 | IP (Hash): 177574894
Hallo Rainer,
Danke für deine Worte.
Den test habe ich um 7:15 Uhr heute gestartet. Ich habe um 10:30Uhr noch einmal gemessen.
Durch Dich habe ich erstmal angefangen das ganze ohne Panik und objektiv anzugehen. Dank dafür.
nach 75g Glukotest 3h15min später: 67mgdl. !! Habe 2x gemessen. Was für ein starker Abfall! Irre!
Die KH Portionen pro Tag waren tatsächlich deutlich unter 100g max (1x 91g Kohlehydrate am Tag)
Viele Grüße
Peter
Bearbeitet von User am 26.05.2024 11:05:23. Grund: Edit -
am 26.05.2024 10:52:57 | IP (Hash): 177574894
Edit Doppelpost
Bearbeitet von User am 26.05.2024 10:54:42. Grund: Doppelpost -
am 26.05.2024 11:34:50 | IP (Hash): 781809775
Hallo Peter,
du machst dich viel zu verrückt mit deiner vielen Messerei. Zumal (für mich) deine zeitlichen Abläufe nicht nachvollziehbar sind...30 Minuten nach was hast du denn gemessen usw.?
Mein Rat: Führe ein genaues Ernährungs- und Blutzucker-Tagebuch. Dafür gibt es unzählige Seiten im Internet, ich bevorzuge
https://www.fettrechner.de
da sind alle Lebensmittel aufgeführt, zumindest die, die ich kenne, und du kannst genau eingeben, wieviel du davon gegessen hast und bekommst einen Überblick über kcal, Fett, kh, Eiweiß und Ballaststoffe. Wenn du das mal eine Weile gemacht hast, fällt es dir wie Schuppen von den Augen, wo du an deiner Ernährung noch drehen kannst.
Deinen Blutzucker solltest du immer direkt vor dem ersten Bissen messen und dann nochmal nach zwei Stunden. Mehr brauchst du nicht.
Wichtig ist auch der Abstand zwischen den Mahlzeiten...es sollten mindest vier bis fünf Stunden sein. Bei mir sind es in der Regel sechs Stunden. Alles andere ist unnötige Belastung für die Bauchspeicheldrüse und die Leber.
Ich hoffe, ich konnte dir ein Bisschen helfen...
Grüße vom Zuckerle -
am 26.05.2024 11:38:54 | IP (Hash): 177574894
Hallo Zuckerle,
Die erste Messung nach 30 Minuten war nach dem 75g Glukose Test Getränk.
Jetzt pendelt der BZ in den Messungen zwischen 82 - 88mgdl
Viele Grüße
Peter
Bearbeitet von User am 26.05.2024 12:41:17. Grund: Edit -
am 26.05.2024 17:57:01 | IP (Hash): 1152712047
[quote=Peter Hilbig;129255]Und jetzt habe ich mich doch mal rangetraut an einen 75g Glukotest aus der Apotheke. .... Der 2h Wert sagt Diabetes. der 2h20min Wert sagt Prädiabetes. Es ist zum verzweifeln. Getestet habe ich mit AccuCheck Guide. Ich wei0 ihr seid keine Ärzte, aber vielleicht habt ihr ein paar Einschätzungen, Bewertungen?[/quote]
Wie ich’s verstanden habe stand hinter dem OGTT die Erwartung, dass jede Menge Zucker wieder so unauffällig aufgenommen würde, wie ohne T2D oder ohne die Anlage dazu. Die Erwartung halte ich für weit überzogen. Ich habe noch nirgendwo eine glaubhaft bestätigte Info gefunden, dass jemand nachweislich in der vollständigen Remission mit Erfolg einen völlig unauffälligen OGTT absolviert hätte.
Bestimmt hat der BZ keine sooo großen Ausflüge gemacht, wie er sie zur Zeit der Diagnose gemacht hätte oder hat. Ich halte das für einen guten Erfolg, und der lässt sich sicher mit dem weiteren bewussten Begrenzen der nachesslichen BZ-Spitzen auf den gesunden Kernbereich, also eher meistens bis höchstens 140 als bis 160 oder 180 mg/dl, um viele Jahre und vielleicht sogar für immer verlängern. Daumendrück :)
----------------------------------------------
Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)