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Strukturierte, qualitätsgesicherte Schulungen für Diabetiker
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am 18.12.2023 17:05:50 | IP (Hash): 1611514915
Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft mit ihrer Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie zur Technischen Einweisung vs. Schulung in der Diabetologie: Definitionen und Abgrenzung der Leistungen am Beispiel rtCGM
von DiaTec-Team | Sep 8, 2023
Diabetes-Technologie hat sich zu einer bedeutenden Säule in der Therapie entwickelt und seitdem mit den CGM-Systemen die Glucoseverläufe kontinuierlich überwacht werden können, gilt es für Patienten mit Diabetes zu lernen, die Vielfalt an Informationen adäquat zu nutzen, um ihre Glucosewerte in den Normbereichen zu halten. Dazu ist eine gute und strukturierte Schulung notwendig, die sich von einer reinen technischen Einweisung in die Systeme deutlich unterscheidet:
Während die alleinige technische Einweisung in den bestimmungsgemäßen Gebrauch der CGM-Systeme keine positiven Effekte zeigt und eher zu schlechteren Stoffwechselergebnissen in allen genannten Bereichen führt und mit einer hohen Abbruchrate (ca. 30%) verbunden ist, fördern strukturierte Schulungsprogramme über die Vermittlung von Kenntnissen hinaus das Selbstmanagement der Betroffenen. Sie ermöglichen zudem die sichere Umsetzung der mit den Diabetologen abgestimmten Therapien und unterstützen individualisiert die Therapieadhärenz durch verhaltensmedizinische Konzepte. Darüber hinaus werden weitere Punkte in der Stellungnahme genannt:
• Strukturierte, qualitätsgesicherte Schulungen für Patienten beziehen sich auf Programme, deren Wirksamkeit durch Evaluation belegt und vom BAS (Bundesamt für Soziale Sicherung) für verwendungsfähig im Rahmen der DMP-Diabetes erklärt wurden oder die nach § 43 Abs. 1 Nr. 2 SGB V anerkannt sind.
• Diese Schulungen sind obligat vor der erstmaligen Nutzung eines CGM-Systems, aber auch in der Folge erforderlich, wenn es zu relevanten Anpassungen an neue Therapieprinzipien (z. B. AID-Systeme), neue Lebensumstände (z. B. zunehmende Selbständigkeit von Kindern) oder an Komorbiditäten (z. B. Folgeerkrankungen, Onkologie) kommt.
• Die Schulung erfolgt durch dafür in Train-the-Trainer Seminaren ausgebildeten Mitgliedern des multiprofessionellen behandelnden Diabetesteams (Diabetologen, Diabetesberater, Diätassistenten, Psychologen). Sie ist integraler Bestandteil der Langzeittherapie, d. h. sie ist nicht unabhängig von der diabetologischen Therapie zu trennen.
• Die Kosten der anerkannten Schulungen und der Unterlagen für die Patienten werden durch die GKV übernommen.
• Es liegen für die Schulung zu CGM evaluierte und publizierte strukturierte Programme vor, z. B. SPECTRUM (Versionen für Erwachsene, Jugendliche, Eltern von Kindern mit einer Insulintherapie). SPECTRUM umfasst sechs Module á 90 Minuten, die für geschlossene Kleingruppen angeboten werden.
Dies entspricht in allen Punkten dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 07. September 2016, der entsprechend der vorliegenden Evidenz in seinem Beschluss zu rtCGM unter § 3.3 eine rtCGM-spezifische Schulung der Patienten vor Nutzung dieser Technologie forderte.
Im Gegensatz zu einer strukturierten Patientenschulung ist eine technische Einweisung in ein Medizinprodukt charakterisiert durch:
• die Anpassung, Erprobung, Sicherheitstechnische Kontrolle (STK) sowie eine umfassende Einweisung des Produktempfängers und der Betreuungsperson zum sachgerechten Gebrauch, jedoch ohne die individuelle Nutzung der Daten zur Optimierung der Diabetestherapie durch die Nutzer (Menschen mit Diabetes);
• die Einweisung erfolgt durch den Hersteller, bzw. durch von ihm beauftragte Personen (welche i.d.R. keine durch den G-BA normierte diabetologische Qualifikation haben);
• die Vergütung dieser Leistung ist mit dem vereinbarten Vertragspreis für das Hilfsmittel/ Medizinprodukt abgegolten.
Fazit in der Stellungnahme: Eine technische Einweisung durch die Hersteller bzw. Lieferanten ist für die Nutzung von CGM-Systemen notwendig, aber nicht hinreichend für eine erfolgreiche Therapie durch die Nutzer. Gleiches gilt für die Anleitung zur Selbstanwendung rtCGM. Erst die daran anschließende strukturierte und evaluierte CGM-Schulung durch die dafür qualifizierten Mitglieder des behandelnden Diabetesteams bildet die unverzichtbare Grundlage für die effektive Nutzung und das Selbstmanagement der Patienten mit Diabetes im Alltag.
Unser Fazit: Seit einiger Zeit sind CGM-Systeme Teil einer (noch) hybriden automatisierten Insulindosierung (AID-Systeme), deren Nutzung sich insbesondere unter Menschen mit Typ-1-Diabetes rasant verbreitet. In den nächsten Jahren werden wir zunehmend diese Systeme auch im Einsatz bei Patienten mit Typ-2-Diabetes sehen, ob mit oder ohne Insulintherapie. Spätestens dann sollte unbedingt die Frage nach einer strukturierten Patientenschulung geklärt sein, denn es macht wenig Sinn, teure Technologien zu erstatten und anschließend am korrekten Umgang damit zu sparen. Jeder einzelne Diabetes-Patient, der mit Hilfe der Technologie seine Glucosekontrolle im Normbereich hält, verhindert diabetes-bedingte und kostenintensive Folgeerkrankungen und benötigt möglicherweise weniger Insulin. Insofern macht die Weigerung der Krankenkassen keinen Sinn, es ist unserer Ansicht nach sogar ein Fehler im System, eine solche bedeutende Entscheidung vom Wohl oder Wehe einzelner Stakeholder abhängig zu machen.
Die gesamte Stellungnahme mit den entsprechenden Zitaten wird zeitnah in der Fachzeitschrift Diabetes, Stoffwechsel und Herz veröffentlicht. Wir danken der Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie sehr herzlich für diesen wichtigen Vorstoß.
Quelle: diatec weekly – September 8, 23
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 18.12.2023 17:14:58 | IP (Hash): 1761851544
passt saisonal wie Allerwertester auf Eimer: Wunschzettel ;)
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.12.2023 19:23:37 | IP (Hash): 1611514915
hjt_Jürgen schrieb:
passt saisonal wie Allerwertester auf Eimer: Wunschzettel ;)
Habe ich dich richtig verstanden? Das CGM in den Eimer und zurück zur Blutmessung oder was möchtest du mit deinem Satz sagen?
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 18.12.2023 19:41:13 | IP (Hash): 1761851544
Bin seit Anfang der 90er Kunde in derselben Schwerpunktpraxis, in der bislang niemand zu so einem tollen CGM-Gebrauch anleiten kann. Und im Umkreis von wenigstens 50 km gibt es das auch nicht, sondern vielmehr immer weniger Fachärzte und Berater:innen, die überhaupt noch die grundsätzlichen Schulungen zu ICT und Pumpe schaffen. Um den von dir zitierten CGM Ansatz zu schaffen, bräuchten die hier in “meiner” Praxis mit um die 2k Patienten mit Diabetes wenigstens noch ne halbe Fachkraft, die sich aber offensichtlich nirgendwo finden lässt! Wir sind hier heilfroh, dass die Praxis nach dem altersbedingten Ausscheiden des Vorgängers mit 70 Jahren wenigstens eine fachlich qualifizierte Nachfolge gefunden hat!
Du hast einen Wunschzettel zitiert! Die personelle Ausstattung ist überall mau! Die da so toll formulierte Leistung kann wenigstens für die Hälfte der Betroffenen nicht im Traum erbracht werden!
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 18.12.2023 20:03:56 | IP (Hash): 1611514915
hjt_Jürgen schrieb:
Bin seit Anfang der 90er Kunde in derselben Schwerpunktpraxis, in der bislang niemand zu so einem tollen CGM-Gebrauch anleiten kann. Und im Umkreis von wenigstens 50 km gibt es das auch nicht, sondern vielmehr immer weniger Fachärzte und Berater:innen, die überhaupt noch die grundsätzlichen Schulungen zu ICT und Pumpe schaffen. Um den von dir zitierten CGM Ansatz zu schaffen, bräuchten die hier in “meiner” Praxis mit um die 2k Patienten mit Diabetes wenigstens noch ne halbe Fachkraft, die sich aber offensichtlich nirgendwo finden lässt! Wir sind hier heilfroh, dass die Praxis nach dem altersbedingten Ausscheiden des Vorgängers mit 70 Jahren wenigstens eine fachlich qualifizierte Nachfolge gefunden hat!
Du hast einen Wunschzettel zitiert! Die personelle Ausstattung ist überall mau! Die da so toll formulierte Leistung kann wenigstens für die Hälfte der Betroffenen nicht im Traum erbracht werden!
Genau darauf weist doch die Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft mit ihrer Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie hin.
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM -
am 18.12.2023 20:30:38 | IP (Hash): 1761851544
Zuckermann schrieb:
Das CGM in den Eimer und zurück zur Blutmessung
Wie ich Kommentiert hab: zu Weihnachten ein Wunschzettel ;)
Wo du’s schon so angeschrieben hast, war allerdings mein Libre CGM am Schluss tatsächlich für den Eimer.
Denn 1. hab ich immer 4-5 Setzstellen sehen können. Die 6. war beim Setzen des nächsten Sensors glücklich komplett abgeheilt.
Denn 2. haben Lesegerät und Libre-App an die Hälfte der Zeit Lo und eine unendliche waagerecht Linie angezeigt, wo der Fingerpieks alles zwischen 70 und 140 mg/dl anzeigen konnte.
Interessant daran: Für Libre 1 gab es auch eine Fremd-App. Die ließ sich kalibrieren, also mit dem Fingerpieks abgleichen, und dann konnte ich mit demselben Sensor, mit dem Abbott Lo zeigte, in der Fremd-App am Handy meinen tatsächlichen BZ ablesen.
Fremd-Apps scheinen wohl inzwischen wieder zu funktionieren. Weil es die damals für das Libre 2 nicht gab, bin ich wieder zurück zum Fingerpieks.
Nachtrag:
Ich bin damals wieder zurück zum Fingerpieks, allerdings mit einer neuen Systematik nach KI = Künstlicher Intelligenz.
Das Wesen der KI ist das systematische Auswerten von Vergangenem und darin Muster erkennen, und aus dieser Mustersammlung vorhersagen, wie der BZ unter welchen Umständen in den nächsten z.B. 3-4-5 Stunden verlaufen wird.
Das bedeutet konkret praktisch, mit dem entsprechenden Vorlauf Muster im Kopf auf die nächste Messung wetten: darauf, dass sie in den erwarteten Rahmen passt. Und wenn’s da 3 mal gepasst hat, dann die auf Stichprobe setzen und regelmäßig den nächsten Messpunkt angehen. Auf diese Art komme ich seit 2 Jahren im Schnitt mit 1-2 Fingerpieksen pro Tag aus - praktisch nicht wesentlich mehr, als ich für meinen(!) BZ-Rahmen auch mit einem ordentlichen GGM bräuchte.
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
Bearbeitet von User am 18.12.2023 20:53:58. Grund: Nachtrag -
am 18.12.2023 21:25:11 | IP (Hash): 1611514915
hjt_Jürgen schrieb:
Zuckermann schrieb:
Das CGM in den Eimer und zurück zur Blutmessung
So habe ich meine Frage an dich oben nicht geschrieben. Du hast meine Frage an dich hier verfälscht wiedergegeben, denn ich habe meine Frage an dich so gestellt:
"Habe ich dich richtig verstanden? Das CGM in den Eimer und zurück zur Blutmessung oder was möchtest du mit deinem Satz sagen?"
Ausserdem möchte ich unter diesem, hier von mir eingespielten Beitrag, der von einer Publikation der DDG handelt, NICHT über ein für dich nicht brauchbares CGM System Diskutieren.
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Bearbeitet von User am 18.12.2023 21:27:30. Grund: BCC -
am 18.12.2023 21:35:29 | IP (Hash): 1761851544
Zuckermann schrieb:
Genau darauf weist doch die Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft mit ihrer Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie hin.
Also noch mal zurück:
Ich habe als Wunschzettel bezeichnet, was Du zitiert hast. Du hast bestätigt, dass es sich dabei um einen Wunschzettel handelt.
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
Bearbeitet von User am 18.12.2023 21:36:09. Grund: . -
am 18.12.2023 22:04:12 | IP (Hash): 180001734
An hjt_Jürgen: Ich habe deinen Beitrag mit der Verfälschung meines Textes dem Forum gemeldet:
Ich bin der Meinung, daß der folgende Beitrag gegen die Nutzungsbedingungen verstösst und/oder Rechte von mir oder anderen Personen verletzt.
Folgenden Beitrag melden Strukturierte, qualitätsgesicherte Schulungen für Diabetiker
am 18.12.2023 21:25:11
hjt_Jürgen schrieb:
Zuckermann schrieb:
Das CGM in den Eimer und zurück zur Blutmessung
So habe ich meine Frage an dich oben nicht geschrieben. Du hast meine Frage an dich hier verfälscht wiedergegeben, denn ich habe meine Frage an dich so gestellt:
"Habe ich dich richtig verstanden? Das CGM in den Eimer und zurück zur Blutmessung oder was möchtest du mit deinem Satz sagen?"
Ausserdem möchte ich unter diesem, hier von mir eingespielten Beitrag, der von einer Publikation der DDG handelt, NICHT über ein für dich nicht brauchbares CGM System Diskutieren.
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGMBearbeitet von User am 18.12.2023 21:27:30. Grund: BCC
Meine Begründung *
Diese Antwort habe ich auf den Vorgängerbeitrag von hjt_Jürgen mit dem Zitat "Das CGM in den Eimer und zurück zur Blutmessung" geschrieben weil ich mich durch das verfälschte Zitat in meinen Persönlichkeitsrechte verletzt sehe. Bitte vordern Sie den Verfasser hjt_Jürgen auf, seine Antwort mit den oben aufgeführten Zitat "Das CGM in den Eimer und zurück zur Blutmessung" zu wiederrufen und sich bei mir öffentlich zu entschuldigen.
Vielen Dank und viele Grüße
Zuckermann
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Bearbeitet von User am 18.12.2023 22:42:40. Grund: Anrede hinzugefügt und BBC -
am 19.12.2023 00:07:02 | IP (Hash): 180001734
hjt_Jürgen schrieb:
Zuckermann schrieb:
Genau darauf weist doch die Stellungnahme der Deutschen Diabetes Gesellschaft mit ihrer Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie hin.
Also noch mal zurück:
Ich habe als Wunschzettel bezeichnet, was Du zitiert hast. Du hast bestätigt, dass es sich dabei um einen Wunschzettel handelt.
Das wird ja immer dreister, was dieser hjt_Jürgen hier nun noch behauptet.
Nun gibt er noch einen Schlag drauf und behauptet, dass ich bestätigt habe, dass es sich um einen Wunschzettel handelt.
Was will denn diese Person mit seinen Textverdrehungen erreichen. Stört es ihn, dass ich hier wissenschaftliche Beiträge hineinsetze.
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Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Bearbeitet von User am 19.12.2023 00:15:00. Grund: mit seinen Textverdrehungen und andere Fehler beseitigt