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Klage auf niedrigem Niveau
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am 20.12.2023 20:10:45 | IP (Hash): 105091029
Beim letzten Routinetermin hat meine Schwerpunktpraxis wieder bemängelt, dass ich ein Testgerät nutze, das sich nicht auslesen lässt. Das ist ein etwas älteres FreeStyle Precision. Damit habe ich gerade vor dem Abendessen mein Tagesergebnis bis dahin gemessen, mit 73 mg/dl ganz ordentlich. Dazu habe ich den Vergleich mit dem Precision Neo gemacht, mit dem etwas moderneren Gerät mit dem USB-Anschluss fürs Auslesen. Streifen aus derselben Packung. Test aus demselben Blutstropfen. Beim Neo 63 Mg/dl mit nem giftig roten Südpfeil.
+15 hab ich mal auf dem Neo Screen notiert, weil das bei einem der ersten Vergleiche 85 angezeigt hat bei 100 auf dem einfachen Precision. Ok, ich hatte auch mal 2 von den einfachen Precision, wo dieses 110 angezeigt hat und das andere 103. - Ich steh halt auf höhere Anzeigen, weil die mich praktisch automatisch dazu bewegen, meinen BZ in dem niedrigeren Rahmen zu halten, den ich haben will.
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 21.12.2023 08:18:07 | IP (Hash): 1226805251
Ist doch super, dass das mit dem Auslesen "leider" nicht geht ;)
Meine wollte das auch mal - habe ich verweigert und Zugriff auf meine Loopdaten bekommen sie auch nicht...
Unterschiedliche Messgeräte, die sehr unterschiedliche Werte liefern, sind wirklich blöd...
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am 21.12.2023 12:38:28 | IP (Hash): 79742666
HeikeOV schrieb:
Ist doch super, dass das mit dem Auslesen "leider" nicht geht ;)
Meine wollte das auch mal - habe ich verweigert und Zugriff auf meine Loopdaten bekommen sie auch nicht...
Unterschiedliche Messgeräte, die sehr unterschiedliche Werte liefern, sind wirklich blöd...
Warum wollt ihr denn die Daten nicht teilen?
Könnte doch eher vorteilhaft sein wenn die möglichst viele Daten bekommen, zwecks genauerer Medikation und so.
Und wenn nichts zu verbessern gibt, um so besser. -
am 21.12.2023 13:27:45 | IP (Hash): 1226805251
In meinem Fall ist es so, dass meine Praxis eigentlich nichts mit meiner Diabetes-Behandlung zu tun hat. Ich mache seit Jahrzehnten ALLES selber - außer Laboruntersuchungen und Rezepte unterschreiben ;). Folglich brauchen sie diese Daten auch nicht ("Need-To-Know"-Prinzip). Und da ich ein DIY-Loop-System nutze, würden sie sich eventuell auch auf rechtlich dünnes Eis begeben - muss nicht sein.
Mit meiner Diabetologin und der Beraterin ist das auch alles geklärt, nur machmal ist da halt eine etwas übereifrige Helferin...
Wenn sie wirklich mal was für die Akten brauchen, erstelle ICH einen Bericht mir den Informationen, die ich zeigen möchte und da reicht im Allgemeinen ein AGP (Ambulantes Glucoseprofil).
Bearbeitet von User am 21.12.2023 14:20:28. Grund: Formatierung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 21.12.2023 13:47:08 | IP (Hash): 1462284209
Zuerstmal habe ich nicht an Nichtteilenwollen gedacht, sondern einfach nur daran, wie verschieden doch die Werte beim selben Fabrikat aus der selben Teststreifenpackung sein können. Dass das Gerät nicht auszulesen geht, dass ich aktuell vorziehe, ist eher Zufall.
Zugegeben in dem praktisch völlig gesunden Bereich bewegen sich nicht so viele von uns mit Diabetes - ABER z.B. werdende Mütter. Denen können solche Unterschiede das Leben schwerer oder leichter machen, ohne dass sie einen Schimmer davon haben, wie’s zusammenhängen könnte. Kannst dir 2 gleiche vorstellen, die eine mit dem Gerät mit der niedrigen Anzeige, die mit etwas LC gut hinkommt, und die andere mit der hohen Anzeige, die Insulin spritzen muss.
Und das, wo die Insulin-Anleitungen für den praktisch völlig gesunden BZ-Bereich für die Schwangerschaft zu wenigstens 90% völlig unterirdisch sind.
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.
Bearbeitet von User am 21.12.2023 16:54:43. Grund: , -
am 22.12.2023 18:28:06 | IP (Hash): 1010654088
Gunter21 schrieb:
Warum wollt ihr denn die Daten nicht teilen?
Könnte doch eher vorteilhaft sein wenn die möglichst viele Daten bekommen, zwecks genauerer Medikation und so.
Und wenn nichts zu verbessern gibt, um so besser.
Wenn mein aktuelles Testgerät nen USB Anschluss hätte, hätte die Praxis das gern auslesen können. Da hätte dann manchen Tag 1 Eintrag gestanden, und an anderen Tagen 2 oder 3. Die meisten Einträge um 22 Uhr herum und davon die meisten unter bis um 100 mg/dl. Um die Zeit schaue ich recht regelmäßig, wie gut bei mir Essen und Insulin und Bewegen an dem Tag zusammengepasst haben.
Die meisten übrigen meistens entweder um 1 Stunde oder eher um 3 Stunden nach einem Essen, bei dem ich mir unsicher war mit meinem Insulinbedarf. Da sind dann durchaus auch einige recht große Zahlen darunter, und die lassen sich sogar im Zusammenhang des jeweiligen Tages verstehen. Nur wären dafür nicht nur die Zahlen aus dem Gerät notwendig, sondern meine entsprechenden kompletten Protokolleinträge.
Was also hätten die schlichten Zahlen aus meinem Testgerät selbst für die eifrigste und kompetenteste diabetologische Fachkraft für einen Sinn?
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Nur für Menschen mit T2D: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 23.12.2023 18:54:14 | IP (Hash): 732064639
Das ist wie beim Jodeldiplom. Man hat etwas eigenes.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.