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Nüchternblutzucker immer bei 100mg/dl
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am 11.01.2024 16:08:20 | IP (Hash): 1709666234
Hallo ich bin der Isi und neu hier,
ich habe ein Blutzucker Messgerät und auch davor habe ich gelegentlich mein Blutzucker gemessen. Was mich stutzig macht ist das mein Nüchtern Blutzucker Wert nie unter 100 mg/dl ist.
Bei mir war der langzeitzuckerwert 03/23 bei 6.9. diesen habe ich durch Sport und Ernährungsumstellung auf 6.1 reduziert.
Das würde ja heisen das ich prädiabetes habe. Leider obwohl ich Kohlenhydrate reduziert aufnehme, morgens zb Haferflocken esse, komme ich nicht unter 100mg/dl.
Habt ihr Tipps was ich tun kann um dieses Prädiabetes los zu werden?
Ich gehe mittlerweile 3-4 mal in der Woche ins Fitnessstudio und bin 35 Jahre alt.
Über ein paar Tipps würde ich mich freuen, danke
Viele Grüße
Isi
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am 11.01.2024 16:21:49 | IP (Hash): 1619604034
Der Nüchternzucker geht meistens zurück, wenn man die Spitzen etwa eine Stunde nach dem Essen senkt. Also so essen, dass der BZ um eine Stunde nach dem Essen deutlich unter 140 mg/dl bleibt. Nach ein bis zwei Wochen in der Spur ist erreicht, was auf diese Weise möglich ist.
Mehr geht häufig konsequent nach Taylor: Täglich maximal 600 bis 800 Kilokalorien. Nach der ersten Woche ist der Nüchternzucker deutlich unter 100. Nach weiteren 10 bis 12 Wochen machen auch moderate KH-Portionen nur noch gesunden Blutzuckeranstieg bis um 140 in der Spitze nach dem Essen.
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 11.01.2024 16:27:23 | IP (Hash): 2112195232
Lqd schrieb:
Leider obwohl ich Kohlenhydrate reduziert aufnehme, morgens zb Haferflocken esse, komme ich nicht unter 100mg/dl.
Haferflocken haben aber ziemlich viel Kohlenhydrate....da reduzierst du nicht viel2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.01.2024 12:36:16 | IP (Hash): 1129940843
Danke für den Tipp, werde ich mal berücksichtigen. Das mit der nach einer Stunde messen wusste ich gar nicht.
Zu den Haferflocken:
nach dem was ich gelesen habe sollen die ja die Insulinselektivität wieder verbessern, deshalb habe ich damit angefangen überhaupt Haferflocken zu essen.
Auch habe ich gelesen das eine 3 tägige Haferkur etwas bringen soll diesbezüglich. Bin mal nach dem 3 Tagen auf die Werte gespannt.
Zu Taylor: das werde ich nicht aushalten können. Eine Woche wäre möglich ja. Aber Respekt vor Leuten die das 12 Wochen durchziehen können.
Das wäre mir dann doch zu wenig. -
am 12.01.2024 15:27:20 | IP (Hash): 1284547058
Über diese Haferkur stolpert jeder der hier durchliest-:) Viele haben es probiert und ich bin sicher alle haben zumindest mal drüber nachgedacht.
Vielleicht nützt es etwas, probier es einfach mal aus.
Hafer ist nicht per se schlecht, hat sicher einige gute Inhaltsstoffe und Balaststoffe sind auch drin. Vielleicht gibt es postive Langzeiteffekte.
Aber es ist auch ein Getreide und damit ein Kohlenhydratlieferant und ein ordentlicher BZ Anstieg nach dem Essen ist da erst mal normal.
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am 12.01.2024 15:58:09 | IP (Hash): 2096824885
Lqd schrieb:
Zu Taylor: das werde ich nicht aushalten können. Eine Woche wäre möglich ja. Aber Respekt vor Leuten die das 12 Wochen durchziehen können.
Das wäre mir dann doch zu wenig.
Wer's absolviert hat, wird dir gern sagen, dass die ersten 2-3 Tage schwer gefallen sind. Wer dann nicht den ganzen Tag vorm leeren Teller sitzt, sonden anderweitig und durchaus auch geistig und körperlich herausfordernd beschäftigt ist, wird zunehmend deutlich munterere Lebensgeister/Vitalität sehr begrüßen. Ein bisschen schwieriger wird der anschließende Übergang zur normaler Ernährung für die Shaker.
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D. -
am 12.01.2024 20:42:25 | IP (Hash): 1709666234
Nach dem 2. Tag:
1 Stunde nach Einnahme von 75g Haferflocken mit 500 mL Wasser ein Wert von 124mg/dl.
Ich bin jez nicht der absolute Kenner, aber das sollte doch ganz im Rahmen sein oder ? Bin auf den 2 Stunden wert gespannt und noch mehr auf den NW Morgen früh :) -
am 12.01.2024 20:53:30 | IP (Hash): 109094907
Daumendrück :)
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.01.2024 21:07:51 | IP (Hash): 1709666234
Haha danke :)
Sooo nach 2 Stunden nun bei 138 mg/dl gelandet.
Dachte immer nach 1 Stunde wäre der höchste Peak erreicht :) da lag ich wohl verkehrt ?
Das wäre ja dann wieder nahe dem Prädiabetes wert -_- -
am 12.01.2024 21:25:45 | IP (Hash): 109094907
Bei den meisten von uns irgendwo zwischen 45 Minuten und anderthalb Stunden nach dem Essen. Deswegen hört man sich allgemein auf die Spitze eine Stunde nach dem Essen geeinigt, und wer das genauer haben will, muss das halt austesten. Sieht für mich aber bei der Menge an KHs noch immer recht erträglich aus.
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Nur für Menschen mit T2D kurz auf den Punkt: Typ 2 Diabetes ist mit genetischen Speichergrenzen von Geburt an eingebaut. Unter diesen Grenzen ist er gesund ausgeschaltet und darüber diabetisch eingeschaltet. - Remission ist nach dem Abbau der Speicherinhalte unter diese individuellen(!) Grenzen und damit "wieder" der ausgeschaltete T2D.