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Remission als Therapieziel beim Prädiabetes
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am 23.01.2024 17:42:36 | IP (Hash): 380278211
Das hier habe ich gerade gefunden:
https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/596?press_str=
Ganz interessant, dieser Unterschied bei der Remission von Prädiabetes und Diabetes. -
am 23.01.2024 20:02:23 | IP (Hash): 1057708481
Danke für den Link! Super finde ich, dass Prädiabetes tatsächlich fachoffiziell zu existieren beginnt :)
Eine Definition von Prädiabetes hätte ich zu Anfang sehr gut gefunden. So muss ich sie mir aus dem Artikel erschließen. Wenn also demnach Remission unter HbA1c 5,7 ist und 2 Stunden nach einer Mahlzeit unter 140 mg/dl in der Spitze, dann muss darüber bis zu den Definitions-Werten für Diabetes der Prädiabetes sein.
Aber warum wird da überhaupt unterschieden, wo es doch ganz offensichtlich keinen substanziellen Unterschied zwischen Prädiabetes und Diabetes gibt, sondern nur einen graduellen? Und wo zudem die Intervention schon auf Höhe des Prädiabetes deutliche Vorteile bietet?
Und warum läuft das Projekt mit 1105 Teilnehmer:innen und 298 werden nur ausgewertet?
Und wo der Unterschied nur praktisch willkürlich graduell gesetzt ist, stellt sich natürlich sofort die Frage nach der Willkür bei der Unterscheidung von Respondern und Non-Respondern?
Die bariatrische OP kennt praktisch keine Non-Responder. Und die Newcastle Diet (OP ohne Skalpell) bei Menschen mit T2D bis zu 4 Jahren nach der Diagnosereife auch nicht.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.01.2024 20:02:30 | IP (Hash): 1057708481
Danke für den Link! Super finde ich, dass Prädiabetes tatsächlich fachoffiziell zu existieren beginnt :)
Eine Definition von Prädiabetes hätte ich zu Anfang sehr gut gefunden. So muss ich sie mir aus dem Artikel erschließen. Wenn also demnach Remission unter HbA1c 5,7 ist und 2 Stunden nach einer Mahlzeit unter 140 mg/dl in der Spitze, dann muss darüber bis zu den Definitions-Werten für Diabetes der Prädiabetes sein.
Aber warum wird da überhaupt unterschieden, wo es doch ganz offensichtlich keinen substanziellen Unterschied zwischen Prädiabetes und Diabetes gibt, sondern nur einen graduellen? Und wo zudem die Intervention schon auf Höhe des Prädiabetes deutliche Vorteile bietet?
Und warum läuft das Projekt mit 1105 Teilnehmer:innen und 298 werden nur ausgewertet?
Und wo der Unterschied nur praktisch willkürlich graduell gesetzt ist, stellt sich natürlich sofort die Frage nach der Willkür bei der Unterscheidung von Respondern und Non-Respondern?
Die bariatrische OP kennt praktisch keine Non-Responder. Und die Newcastle Diet (OP ohne Skalpell) bei Menschen mit T2D bis zu 4 Jahren nach der Diagnosereife auch nicht.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 24.01.2024 08:23:41 | IP (Hash): 380278211
Ja, diese Geschichte mit den Respondern und Non-Respondern fand ich auch sehr interessant. Das war so ja noch nie Thema. Verstehen tue ich das alles leider zu wenig. Dazu fehlen mir die tiefergehenden Kenntnisse, aber ich habe das so verstanden, dass sie dafür plädieren, dass man auch den Prädiabetes schon behandeln sollte. Was ja von den Krankenkassen nicht vorgesehen ist. -
am 24.01.2024 08:37:50 | IP (Hash): 1579799703
hjt_Jürgen schrieb:
Die bariatrische OP kennt praktisch keine Non-Responder. Und die Newcastle Diet (OP ohne Skalpell) bei Menschen mit T2D bis zu 4 Jahren nach der Diagnosereife auch nicht.
Hier kommt wieder der Märchenonkel oder besser noch: der Märchenopa zum Vorschein. 😕
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 24.01.2024 08:38:10. Grund: BBCodes1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 24.01.2024 11:50:09 | IP (Hash): 819994234
Kelly schrieb:
, aber ich habe das so verstanden, dass sie dafür plädieren, dass man auch den Prädiabetes schon behandeln sollte. Was ja von den Krankenkassen nicht vorgesehen ist.
Keine große Menge "sie", sondern eine kleine forschende Fraktion.
Wenn die DDG den Prädiabetes als behandlungsbedürftige Krankheit einstufen würde, würden die Krankenkassen den auch kostenmäßig übernehmen. Aber damit müsste der Blutzucker beim noch nicht einmal Typ 2 deutlich gesünder eingestellt werden, als beim gut behandelten richtigen Diabetes, also dem Typ 1. Das geht gar nicht!
Was auch nicht geht, ist Taylor. Auf der letzten Jahrestagung der DDG durfte der vortragen und wurde auch in seinen Sachaussagen bestätigt. Aber praktisch seien sie mit den Patienten nicht umsetzbar. Da kann nichts von jetzt auf gleich, sondern da müsse alles in kleinen Schritten und nach und nach verändert werden. Und nach Möglichkeit auch nur so viel, wie irgend notwendig.
Da liegt die Studie voll auf der DDG-Linie. Die Responder sind dann die mit der geringst möglichen Intervention. Die Non-Responder brauchen halt einen Tick mehr für ihre passende Antwort.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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