Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Ballaststofftage (Hafertage)
-
am 01.02.2024 16:00:00 | IP (Hash): 1705232248
Zuckermann schrieb:
Ich ärgere mich immer wieder, wenn Haferflocken hier verteufelt werden, besonders von Nicht Insulinpflichtigen.
Würdest Du dann sagen, dass Haferflocken nur etwas für Insulinpflichtige sind? Dass sie bei denen, die kein Insulin spritzen, eigentlich keinen Sinn haben? Mir kommt es nämlich ein bisschen so vor, als wäre es so. Ist aber nur eine Spekulation. Weil es bei mir eigentlich nichts gebracht hat. Und ich bin ja nicht insulinpflichtig. -
am 01.02.2024 16:30:40 | IP (Hash): 1499852602
Ich bin seit vielen Jahren insulinpflichtig, Heike noch viel länger, und wir haben beide noch nicht den besonderen Sinn darin gefunden, mit dem der Hafer beworben wird. Was nur heißen soll, dass der Werbung ganz bestimmt ihre Allgemeingültigkeit fehlt.
----------------------------------------------
Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.02.2024 19:00:29 | IP (Hash): 180001734
hjt_Jürgen schrieb:
Ich bin seit vielen Jahren insulinpflichtig, Heike noch viel länger, und wir haben beide noch nicht den besonderen Sinn darin gefunden, mit dem der Hafer beworben wird. Was nur heißen soll, dass der Werbung ganz bestimmt ihre Allgemeingültigkeit fehlt.
Wenn ihr beiden noch nicht den besonderen Sinn darin (wahrscheinlich zu Ballaststoff- oder Hafertage) gefunden habt, solltet ihr euren Diabetologen dazu befragen, bevor ihr hier womöglich eine gutgemeinte falsche Auskunft bekommt.
----------------------------------------------------
Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten. -
am 01.02.2024 19:55:44 | IP (Hash): 1499852602
Zuckermann schrieb:
Wenn ihr beiden noch nicht den besonderen Sinn darin (wahrscheinlich zu Ballaststoff- oder Hafertage) gefunden habt, solltet ihr euren Diabetologen dazu befragen, bevor ihr hier womöglich eine gutgemeinte falsche Auskunft bekommt.
Ich kenne nur Diabetologen, die zu Hafer raten, meine auch. Aber ich hab noch keinen gefunden, der mir hätte erklären können, warum ich welche von den 30-40 Gramm Ballaststoffen in meiner alltäglichen Ernährung durch Hafer ersetzen sollte. Vielleicht kannst du mir das ja erklären, aber bitte rein sachlich und nicht einfach nur, weil die Diabetologie sagt?
----------------------------------------------
Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 02.02.2024 17:19:27 | IP (Hash): 348974709
(Zitat)
Ich kenne nur Diabetologen, die zu Hafer raten, meine auch.
(Zitatende)
Wenn ich so etwas schon lese, dann weiß ich genau jetzt kommt wieder eine Lüge von dir.
das nun erweiterte 3D-Sammel-Forum
https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 02.02.2024 19:44:06 | IP (Hash): 180001734
hjt_Jürgen schrieb:
Ich kenne nur Diabetologen, die zu Hafer raten, meine auch. Aber ich hab noch keinen gefunden, der mir hätte erklären können, warum ich welche von den 30-40 Gramm Ballaststoffen in meiner alltäglichen Ernährung durch Hafer ersetzen sollte. Vielleicht kannst du mir das ja erklären, aber bitte rein sachlich und nicht einfach nur, weil die Diabetologie sagt?
Ärzte Zeitung
Mega Studie, Alles dreht sich um die Ballaststoffe
Deutlich seltener Herzkrankheiten, Tumoren und Diabetes: Je mehr Ballaststoffe, desto länger das Leben – und Vollkorn punktet gegen Darmkrebs. Das sagt die bislang wohl größte Studie zum Thema aus.
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Alles-dreht-sich-um-die-Ballaststoffe-256455.html
Von Thomas Müller Veröffentlicht: 14.01.2019
DUNEDIN/ NEUSEELAND. Gegen die meisten Zivilisationskrankheiten gibt es offenbar ein simples Rezept: Mehr Ballaststoffe essen! Wer davon täglich zwischen 25 und 30 Gramm konsumiert, hat ein deutlich reduziertes Risiko von Herzkreislauferkrankungen, Darmtumoren sowie Diabetes – und lebt natürlich länger.
Ob Ballaststoffe tatsächlich für solche positiven Effekte ursächlich sind, kann die Auswertung sämtlicher relevanter Ernährungsstudien letztlich aber nicht belegen – es dürften wohl noch andere Inhaltsstoffe einer ballaststoffreichen Diät entscheidend sein.
Ernährungswissenschaftler um Dr. Andrew Reynolds von der Universität in Dunedin in Neuseeland konnten jedoch in ihrer Megaanalyse klare Dosiseffekte erkennen: Je mehr Ballaststoffe jemand konsumiert, umso geringer ist nach ihren Daten das Risiko für wichtige Zivilisationskrankheiten. „Dies deutet darauf, dass der Zusammenhang mit verschiedenen nicht übertragbaren Erkrankungen kausal sein könnte“, schreiben sie in ihrer Publikation im "Lancet" (doi: 10.1016/S0140-6736(18)31809-9).
Sterberate um 15% reduziert
Für die Analyse haben die Forscher insgesamt 185 Publikationen zu prospektiven Beobachtungsstudien sowie Resultate von 58 randomisierten klinischen Untersuchungen ausgewertet. Die Beobachtungsdauer der prospektiven Studien summierte sich auf 135 Millionen Personenjahre, an den klinischen Studien nahmen zusammen über 4600 Personen teil. Die Forscher um Reynolds haben nur Studien berücksichtigt, in denen die Teilnehmer zu Beginn noch keine chronischen Erkrankungen hatten.
Alle Beobachtungsstudien mussten Angaben zur Menge und Qualität der konsumierten Kohlenhydrate machen, ebenso zur Sterberate, der Rate kardiovaskulärer Ereignisse oder der Inzidenz von Diabetes und Tumoren. Die klinischen Studien sollten die Auswirkungen von verzehrten Kohlenhydraten auf kardiovaskulär und metabolisch relevante Faktoren wie Blutdruck, Blutzucker und Blutfette prüfen.
Risikoreduktion in Zahlen
Verglichen die Forscher in den Beobachtungsstudien Teilnehmer mit niedrigem Ballaststoffkonsum (unter 15 g pro Tag) und solche mit relativ hohem Konsum (über 25 g), zeigte sich unter einer ballaststoffreichen Ernährung eine recht konsistente Risikoreduktion um 15–30% für wichtige Volks- und Tumorerkrankungen.
Die GesaMTSterberate von Teilnehmern mit vielen Ballaststoffen war im Laufe der Studien um 15 % geringer, die kardiale Sterberate um 31 % und die Schlaganfall-bedingte Todesrate um 22 %. Herzinfarkte und Schlaganfälle traten in der Gruppe mit ballaststoffreicher Ernährung jeweils um 24 % und 20 %, ein Typ-2-Diabetes um 15 % seltener auf. Darmtumoren wurden zu 16 % seltener beobachtet, die Darmkrebsmortalität war um 13 % reduziert.
Mit Ausnahme der KHK-Inzidenz scheinen die Effekte bei Ballaststoffmengen jenseits von 30 Gramm am Tag noch etwas ausgeprägter zu sein. So geht ein Verzehr von mehr als 40 Gramm am Tag mit einer um rund 40 % reduzierten Diabetesrate einher. Bei den anderen Krankheiten flachen die Ereigniskurven mit steigender Dosis jedoch deutlich ab, sodass ein Konsum von über 30 Gramm am Tag nur noch wenig zusätzlichen Nutzen zu bringen scheint.
Einen ähnlichen Zusammenhang fanden die Forscher mit Blick auf Vollkornprodukte – ein wichtiger Lieferant von Ballaststoffen. Zum Teil waren die Effekte hier bei hohem Konsum sogar noch stärker ausgeprägt, vor allem aber zeigte sich ein linearer Zusammenhang mit der Darmkrebsrate: je mehr Vollkorn, umso seltener Darmkrebs.
Glykämischer Index nur wenig aussagekräftig
In den randomisiert-kontrollierten Studien ließen sich durch eine ballaststoffreiche Ernährung Körpergewicht, Cholesterin-, Blutdruck- und Nüchternglukosewerte signifikant senken. Ähnliches wurde auch bei einer vollkornreichen Ernährung beobachtet. Dagegen gab es fast keinen Zusammenhang zwischen den untersuchten Krankheiten und dem glykämischen Index sowie der glykämischen Last.
Lediglich die Diabetes- und die Schlaganfallinzidenz war bei einem hohen Anteil leicht verdaulicher Kohlenhydrate geringfügig erhöht. Die Forscher um Reynolds schließen daraus, dass der Ballaststoffanteil mehr über die Qualität von Kohlenhydraten aussagt als der glykämische Index. Nach ihren Daten, die als Grundlage für WHO-Empfehlungen dienen sollen, halten sie einen Ballaststoffkonsum zwischen 25 und 30 Gramm am Tag für optimal, wobei ein höherer Konsum noch weitere Vorteile bringen dürfte.
Allerdings scheitern schon viele Menschen an einer 25-Gramm-Hürde: In den meisten Ländern liegt der Ballaststoffkonsum deutlich unter 20 Gramm am Tag, nur rund 10% schaffen 30 Gramm, geben die Studienautoren zu bedenken.
Was sollten wir essen?
Besonders ballaststoffreich neben Vollkornprodukten sind Hülsenfrüchte, mit der Schale verzehrtes oder getrocknetes Obst (Apfel, Birnen, Pflaumen, Aprikosen) sowie mit Schale gekochte Kartoffeln.
Ballaststoffe erhöhen das Sättigungsgefühl, verbessern den Glukose- und Insulinstoffwechsel und haltend eine günstige Darmflora am Leben. Sie produziert wichtige Vitamine, kurzkettige Fettsäuren und Immunmodulatoren, die nicht zuletzt auch an der komplexen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn beteiligt sind, geben die Forscher um Reynolds zu bedenken.
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Alles-dreht-sich-um-die-Ballaststoffe-256455.html
Von Thomas Müller Veröffentlicht: 14.01.2019
Eingespielt von Zuckermann am 02.02.2024 extra für hjt_Jürgen
----------------------------------------------------
Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 02.02.2024 19:50:44. Grund: ..2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.02.2024 20:41:32 | IP (Hash): 346600919
Zuckermann schrieb:
Eingespielt von Zuckermann am 02.02.2024 extra für hjt_Jürgen
Danke! Aber damit, dass ich 30-40 Gramm Ballaststoffe am Tag esse, hast du mich sogar zitiert. Also wofür dieses lange Copy & Paste? Wolltest du mich tatsächlich sooo ausdrücklich dafür loben, dass ich sehr viel mehr Ballaststoffe esse, als im allgemeinen Durchschnitt und auch in dem der Studien?
Nachtrag:
Ich finde dein Lob so toll, dass ich auch gerade mal für diesen nützlichen Beitrag gedankt hab :)
----------------------------------------------
Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 02.02.2024 21:29:27. Grund: Nachtrag -
am 02.02.2024 21:40:49 | IP (Hash): 1904521947
@Zuckermann: ich habe den Text kurz überflogen, kann aber kein einziges Mall das Wort Hafer finden!!
Ergo stellt das keine Antwort auf Jürgens "Frage" dar.
Ballaststoffe kann man sich überall holen - mit wesentlich WENIGER Kohlenhydraten!
Es muss nun wirklich kein Hafer sein. Bei mir geht der Schuss auch nach hinten los.
Hafer ist angeblich sehr gesund, weil er viele Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe enthält.
Außerdem (wenn ich mich recht erinnere) Betaglucan, was für Diabetiker angeblich ein Superfood ist.
Dazu kommen noch ordentlich(?) Ballaststoffe, die normalerweise dafür sorgen, dass die Kohlenhydrate ganz langsam ins Blut abgegeben werden.
Hat mir mein Hausarzt so erklärt und ich mich gefreut wie ein Schneekönig - ich mag Haferflocken total gerne, aber Pustekuchen: ging mir richtig schlecht danach. Also gestrichen. Egal, es gibt andere tolle leckere Sachen!
Ich frag mich nur, was sie damit bezwecken...?!
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
-
am 02.02.2024 22:10:18 | IP (Hash): 180001734
hjt_Jürgen schrieb:
Danke! Aber damit, dass ich 30-40 Gramm Ballaststoffe am Tag esse, hast du mich sogar zitiert. Also wofür dieses lange Copy & Paste? Wolltest du mich tatsächlich sp ausdrücklich dafür loben, dass ich sehr viel mehr Ballaststoffe esse, als im allgemeinen Durchschnitt und auch in dem der Studien?
An hjt_Jürgen,
du merkst leider mal wieder nicht, dass du schon wieder hier etwas zusammengedichtest hast, was nirgendwo geschrieben steht und damit irretierst du alle Leser hier im Forum!
Zur Erinnerung: Lese doch erst mal die Beiträge von oben nach unten in der Reihenfolge durch und antworte erst wenn du alles gelesen hast. Bei dir scheint aber Priorität zu haben, immer der erste zu sein oder sofort der dritte, wenn dir jemand zuvor gekommen ist.
Du bist ja hier in diesem Forum als Störenfried bekannt, der jeglich Diskussion zu verdrehen vermag und sehr viel Blödsinn immer wieder schreibt, wie hier im vorliegenden Fall.
Ich bleibe trotzdem dabei, dass Haferflocken ein sehr wichtiges Nahrungsmittel sind, selbst wenn es dir und anderen nicht passt!
----------------------------------------------------
Seit 2010 Insulinpflichtig TYP-2, ICT und rtCGM
Toujeo und Fiasp, sowie mehrere Tabletten.
Bearbeitet von User am 02.02.2024 23:27:08. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.02.2024 22:24:23 | IP (Hash): 346600919
Zuckermann schrieb:
Ich habe nirgendwo geschrieben, dass du deine 30-40 g an Ballaststoffe in deiner alltäglichen Ernährung durch Hafer ersetzen sollst!
Warum verbreitest du schon wieder Lügen. Derartige Menschen wie Du sind für mich widerlich!
Du hast meine Frage, warum ich ... ersetzen soll, ausdrücklich mit Bezug auf mich praktisch wie eine Überschrift deinem Copy & Paste vorangestellt. Da kann man das doch EINZIG UND ALLEIN als Antwort auf meine Frage verstehen und nicht als Antwort auf X Numern Beiträge vorher!
----------------------------------------------
Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 02.02.2024 22:26:06. Grund: ,1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.