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Ich hab keine Ahnung wie es weitergeht

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    am 08.03.2024 22:40:08 | IP (Hash): 1385544002
    Hallo erstmal an alle!

    Kurze Einleitung:zum Zeitpunkt Mai 2022 war
    meine letzte Blutuntersuchung aus 2017 mit guten Langzeitzuckerwerten 5,1 bei stabilen 138-143kg 2007 wog ich 105kg.
    Mai 2022 bin ich zum Arzt und habe mich untersuchen lassen. Als ich nach dem Frühstück die Ergebnisse abholen war holte der Arzt mich gleich am Empfang ab und ließ dort direkt mein Zucker messen. 412 stand drauf!
    Im Blut war mein Hba1c bei ca. 11.
    Nachdem er mich erst einmal aufgeklärt hatte bekam ich Insulin gespritzt daraufhin ging’s runter auf 250. Dann meinte er heute nur noch Wasser und ab morgen nur noch dies und das. Nach drei Wochen musste ich wieder hin. Es war besser auch nach 6 Monaten und auch jetzt habe ich ca. 5,5-5,7 langzeitzucker.
    Wenn ich mich mit den Teststreifen messe habe ich morgens aber immernoch Werte von 130-150 da Ich morgens nicht esse geht’s dann vor dem Mittagessen auf 100 runter. Je nachdem was ich dann esse bleibe ich nach den spitzen von 140-190 nach dem Essen meist wieder bei 130.

    Morgens nach dem aufstehen aber nach wie vor 140. warum?
    Was passiert nachts?
    Ich esse seit 2 Jahren kein Zucker als solches keine Kohlenhydrate nur ab und an. Reis garnicht, Brot nur Eiweißbrot, keine Kartoffel.
    Meine Mahlzeiten sehen so aus. Ich beginne mit Salat Ente grünen Salat oder Tomaten Gurken Salat. Dann Fleisch und Gemüse. Vielleicht Fleisch noch zu viel. Abends genau das gleiche

    Ich habe weder abgenommen noch ist mein nüchternzucker unter 140. Klar besser wie damals mit 412 nach dem Frühstück aber warum geht er nicht weiter?
    Muss ich wirklich weniger Fleisch Fisch und Eier essen und dafür mehr Gemüse als bisher?

    Sport nichts nur 1-3 mal in der Woche für eine Stunde spazieren.
    Was meint ihr? Danke euch vorab sehr!
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    am 09.03.2024 00:32:58 | IP (Hash): 361801377
    Zuviel Fleisch, glaube ich, ist nicht dein Problem, eher insgesamt zu große Mengen, insbesondere an Protein.
    Probiere es mal mit fetterem Fleisch und üppig Öl an deinen Salat, Butter ans Gemüse und kleiner Portionen.
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    DM2 in Remission ohne Medikamente
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    am 09.03.2024 09:06:30 | IP (Hash): 1674924505
    Ja mein Sättigungsgefühl lässt zu wünschen übrig.Da muss ich definitiv kleinere Mengen essen. Hoffe ich werde satt🤦‍♂️
    Ich dachte Protein ist gut in großen Mengen!?!?
    Hab mich gestern Abend auch wieder mit essen zurückgehalten heute morgen gemessen wieder 140.

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    am 09.03.2024 09:55:22 | IP (Hash): 2010868820
    Allgemein sagt man, besser ist weniger Fleisch.
    Würde ich aber nicht pauschalisieren.
    Besser ist tatsächlich helles Fleisch, also auch (mageres) Schwein, weil das Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten günstiger ausfällt.
    Ente hat halt ziemlich viel Fett und dreimal mehr kcal.
    Aber grundsätzlich sehen die Nährwerte gut aus.
    Noch besser ist Fisch.
    Könnte aber sein, dass es bei Dir nicht am Fleisch, sondern ggf. an Soßen liegt?


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    am 09.03.2024 11:28:54 | IP (Hash): 611855495
    Glukose braucht man nicht zu essen. Die wird in Nieren und Leber aus Eiweiß/Protein beständig produziert. Bei uns mit Typ 2 Diabetes gerne sehr viel mehr, als der Organismus braucht. Was zu viel ist, wird dann in Fett umgewandelt und bei uns am liebsten im Bauchraum eingelagert.
    Die Produktion ist unabhängig von der gemessenen Ausgabe.

    Die zuviele Ausgabe morgens lässt sich häufig mit einer Woche Newcastle Diät abstellen mit morgens+mittags+abends je 200 kcal plus insgesamt bis zu 200 kcal Salat am Tag.

    Wenn das Abnehmen bei gleichbleibendem Essen nachlässt, hat man das Gewicht erreicht, für das diese Essensmenge passt. Will man weiter abnehmen, geht das nur, wenn man die Menge weiter verringert.

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    am 09.03.2024 12:20:04 | IP (Hash): 1385544002
    Danke für eure Anregungen!

    Soßen ist nicht meins…selten! Meist esse ich Hähnchen als Suppe meist jedoch im Ofen gegrillt. Die Menge sieht dann so aus, das ich natürlich viel Salat vorher esse und dann ein halbes Hähnchen ca. 600-700gr. Rohgewicht! Gegrillt hab ich nicht gewogen.

    Abends Natur Joghurt oder Früchtequarlk dazu 2 Scheiben Eiweißbrot mit Aufschnitt mager entweder kochschinken oder mal paprikasalami

    Ich glaube dass ich nach wie vor zu fettig esse. Darauf achte ich nun auch … zB habe ich öfters Schokolade gegessen zwar mit 90 Kakao also Bitterschokolade aber die hat halt auch ne Menge Fett🤷🏽‍♂️
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    am 09.03.2024 14:43:45 | IP (Hash): 361801377
    Karambas schrieb:

    Ich glaube dass ich nach wie vor zu fettig esse. Darauf achte ich nun auch …


    Fett macht keinen Blutzuckeranstieg und Fett macht nicht fett, es dient als Energiequelle und sättigt.

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    am 09.03.2024 15:13:28 | IP (Hash): 2010868820
    Das Fett sollte man im Auge behalten.
    Aber es ist für "uns" nicht das kriegsentscheidende Thema.

    Schokolade ist extrem kontraproduktiv.
    Eiweißbrot ist besser als anderes, dämmt aber höchstens.
    Bei Deinem Früchtequark müsste man genauer hinschauen.

    Aber das ganz tolle dabei: Du bist auf einem guten Weg!


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    am 10.03.2024 05:27:37 | IP (Hash): 1427566238
    "Morgens nach dem aufstehen aber nach wie vor 140. warum?
    Was passiert nachts?"

    Nachts...produziert deine Leber Glukose und schüttet die aus - während du schläfst. Morgens wird der Körper mobilisiert, damit du aufstehen kannst. Deshalb diese erhöhten Werte frühs.

    Das war jetzt die Ultrakurzfassung - andere hier im Forum können das viel besser erklären ;-)).

    LG
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    am 10.03.2024 07:27:09 | IP (Hash): 1385544002
    Ah ok vielen Dank für diese einleuchtenden und motivierenden Worte!
    Ich habe folgendes nun dem entnommen:
    Zu viel Protein wird zu Glucose verwandelt dadurch morgens die höhere Werte zusammen mit dem wachwerdenmodusbringwnden Zucker😊
    Mein Portionen müssen statt nur Fleisch/Fisch und Salat weniger Fleisch etc dafür im mix mit Gemüse und Salat. Denn nur Salat und Protein wirkt bei mir nicht.

    Ich habe vor mich zu ersetzen „“ also so mit diesen FruitDrinks über eine 3 oder 5 Tageskur. Ist das ok? Weil da ist auch Zucker drin zwar max 10% glaub ich aber es soll schon helfen.

    Apropo habe vergessen zu erwähnen dass ich keine Medis nehme!
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    am 10.03.2024 09:05:38 | IP (Hash): 2010868820
    Meiner Meinung nach helfen sie vor allem denjenigen, die solche Produkte herstellen, bewerben und verkaufen.

    Weiß zwar nicht genau. welche "FruitDrinks" Du meinst, doch Fruchtsäfte ganz allgemein tun "uns" nicht gut. Viel zu viel Fruchtzucker und zu komprimiert. Obst insbesondere Südfrüchte sind grundsätzlich auch pur eher problematisch.

    Besser sind Beeren. Erdbeeren haben glaube ich mit am wenigsten Zucker.


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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 09:06:05. Grund: Kleinere Korrektur
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    am 10.03.2024 09:07:59 | IP (Hash): 1619603939
    Nada schrieb:
    Nachts...produziert deine Leber Glukose und schüttet die aus - während du schläfst. Morgens wird der Körper mobilisiert, damit du aufstehen kannst. Deshalb diese erhöhten Werte frühs.


    Alle Mühtosse sind einleuchtend, dieser mit dem Mehr an Glukose zum Aufwachen und Aufstehen auch. https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar In der Grafik die gesunden Verläufe von Glukose u.a. und Insulin zum KH lastigen Frühstück. Wenn der Aufwach- und Aufsteh-Mythos zutreffen würde, müsste das Insulin auf das Frühstück zu deutlich erhöht gemessen worden sein, isses aber nicht.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich diesen Morgenanstieg nur als Regelfehler der Leber sehen. Den hatte ich über 20 Jahre bis eine Woche nach Start meiner Newcastle Diet vor nun bald 10 Jahren. Trotz aller Werte über den Tag im gesunden Bereich stieg mein BZ morgens von etwa 4 Uhr bis um 8 auf 150-170 mg/dl an. War bei jeder Routine-Untersuchung Thema beim Dok.

    Seit meiner Diät wache ich praktisch mit mit demselben BZ auf, mit dem ich zu Bett gegangen bin, und der bleibt auch so bis zum Mittag, wenn ich nichts esse.

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    am 10.03.2024 14:22:44 | IP (Hash): 1416118709
    Nada schrieb:
    "Morgens nach dem aufstehen aber nach wie vor 140. warum?
    Was passiert nachts?"

    Nachts...produziert deine Leber Glukose und schüttet die aus - während du schläfst. Morgens wird der Körper mobilisiert, damit du aufstehen kannst. Deshalb diese erhöhten Werte frühs.

    Das war jetzt die Ultrakurzfassung - andere hier im Forum können das viel besser erklären ;-)).

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    Der Anstieg der Blutzuckerwerte in den frühen Morgenstunden wird auch als „Dawn-Phänomen“ bezeichnet („dawn“, engl. = „Morgengrauen“).
    Grund für das Dawn-Phänomen ist, dass der menschliche Körper zu dieser Zeit weniger Insulin und mehr Glukagon produziert. Dieses Hormon, sozusagen der Gegenspieler des Insulins, setzt aus der Leber den dort gespeicherten Zucker frei. Während der Körper von gesunden Menschen gegensteuern kann, ist die Insulin-Antwort bei Menschen mit Diabetes gestört. In Folge steigt ihr Nüchternblutzucker an. Auch Wachstumshormon, das in den frühen Morgenstunden vermehrt in die Blutbahn abgegeben wird, ist ein Gegenspieler des Insulins und trägt zum Dawn-Phänomen bei.

    Hinweis für insulinpflichtige Diabetiker:
    Um dem Dawn-Phänomen entgegen zu wirken, kann man die zum Frühstück erforderliche Menge an Insulineinheiten schon zum Zeitpunkt des Aufstehens sofort vorgezogen spritzen. Das sollte man durch herausfinden der Menge an IE selbst ausprobieren. Dann sollte man solange mit dem Beginn des Frühstücks warten, bis der Messwert zu Beginn des Frühstücks den Zielwert zum Frühstück erreicht hat.

    Quellen:
    Diverse Publikationen im Netz zum Dawn-Phänomen

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    am 10.03.2024 14:37:47 | IP (Hash): 2072084662

    Bitte sauber trennen:

    Dawn-Phänomen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dawn-Phänomen

    Getup- /Aufstehphänomen:
    https://www.mysugr.com/de/blog/ist-der-morgengupf-und-wer-braucht-ihn/

    Ein massives Dawn-Phänomen (besonders in jungen Jahren) bekommt man mit Insulin auf der Bettkante kaum noch eingefangen... schreibt jemand, der damit über viele Jahre extreme Probleme hatte und deshalb jede Nacht um 4 Uhr den Wecker gestellt hat, um Insulin zu spritzen bis die Insulinpumpe das dann übernommen hat...

    Ergänzung: Das Dawn-Phänomen nimmt mit zunehmenden Alter meist ab, vielleicht klappt das mit dem Insulin auf der Bettkante beim Zuckermann deshalb...
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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 14:46:00. Grund: Ergänzung
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    am 10.03.2024 14:51:52 | IP (Hash): 1416118709
    HeikeOV schrieb:

    Bitte sauber trennen:

    Dawn-Phänomen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dawn-Phänomen

    Getup- /Aufstehphänomen:
    https://www.mysugr.com/de/blog/ist-der-morgengupf-und-wer-braucht-ihn/

    Ein massives Dawn-Phänomen (besonders in jungen Jahren) bekommt man mit Insulin auf der Bettkante kaum noch eingefangen... schreibt jemand, der damit über viele Jahre extreme Probleme hatte und deshalb jede Nacht um 4 Uhr den Wecker gestellt hat, um Insulin zu spritzen bis die Insulinpumpe das dann übernommen hat...
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    Mein Post bezieht sich auf meine eigenen Erfahrungen mit dem vorgezogenen Spritzen.
    Bitte nicht Typ-1 und Typ-2 wie immer hier gleichsetzen und sauber trennen wie Sie selber schreiben! Ich spritze so seit Jahren erfolgreich und auch mal anstelle der eigenen Erfahrungen andere Erfahrungen akzeptieren, denn wir Menschen sind glücklicherweise keine Maschinen!
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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 14:54:09. Grund: .
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    am 10.03.2024 15:01:45 | IP (Hash): 2072084662
    Bitte meine Ergänzung beachten... die ich direkt hinzugefügt habe.

    Bei Typ2 kann das Dawn-Phänomen aufgrund des im Allgemeinen höheren Alters soweit abgeschwächt sein, dass das funktioniert... im Allgemeinen bei "insulinpflichtigen Diabetes" aber nicht.

    Edit: Ich vermute ganz stark, dass es bei 20jährigen Typ2er, die es leider gibt, nicht funktionieren würde...

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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 15:16:43. Grund: Edit:
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    am 10.03.2024 15:11:35 | IP (Hash): 1416118709
    An HeikeOV
    Wenn Sie meinen Beitrag mit einer gewissen Sorgfalt gelesen hätten, dann wäre es Ihnen aufgefallen, das sich mein vorgezogenes spritzen nicht auf auf den Morgengupf bezieht, sondern das ich die gesamte erforderliche Insulinmenge nach der Menge der Kohlenhydrate des Frückstücks und des Korrekturfaktors spritze und nicht wie beim Morgengupf eine "Vormenge an Insulin" und dann zum Frühstück den Rest spritze!
    Ich setze mal voraus, das ein geschulter Insulinpflichtiger weiß, wie man mit Insulin umgehen muss.

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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 15:35:47. Grund: Adressant
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    am 10.03.2024 15:17:31 | IP (Hash): 1619603939
    Zuckermann schrieb:
    Während der Körper von gesunden Menschen gegensteuern kann, ist die Insulin-Antwort bei Menschen mit Diabetes gestört.


    Genau das tut er in der Grafik in "meinem" Link schön zu sehen nicht. Da steigt keine Insulinausgabe an. Deswegen halte ich das Dawn-Phänomen für eine Fehlregelung der Leber.

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    am 10.03.2024 15:19:07 | IP (Hash): 2072084662
    Ich habe das schon verstanden, bei Ihnen (wenn Sie denn die formale Variante bevorzugen) funktioniert es und es ist da auch kein Gupf... aber viele schmeißen das alles durcheinander und dem wollte ich entgegenwirken.

    Deshalb auch kein Zitat...

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    am 10.03.2024 15:21:15 | IP (Hash): 2072084662
    hjt_Jürgen schrieb:
    Zuckermann schrieb:
    Während der Körper von gesunden Menschen gegensteuern kann, ist die Insulin-Antwort bei Menschen mit Diabetes gestört.


    Genau das tut er in der Grafik in "meinem" Link schön zu sehen nicht. Da steigt keine Insulinausgabe an. Deswegen halte ich das Dawn-Phänomen für eine Fehlregelung der Leber.




    Die Grafik fängt aber erst um 6 Uhr an. da ist der Dawn schon durch und abgearbeitet...
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    am 10.03.2024 15:24:53 | IP (Hash): 1416118709
    An HeikeOV
    Das ist ja nun völliger Quatsch, was Sie hier schreiben.
    Wenn ich im Normalfall auf der Bettkante messe, dann messe ich ca. 130! Bis zu Beginn des Frühstücks steigt mein Messwert auf ca. 180! Wenn ich jetzt im Normalfall die IE für KE und Korrektur spritzen würde, erreiche ich nach zwei Stunden nicht meinen Zielwert! Auch erreiche ich dann meinen Zielwert auch nicht zu Mittag. USW.
    I

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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 15:34:31. Grund: Adressant
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    am 10.03.2024 15:30:50 | IP (Hash): 1416118709
    An HeikeOV
    Nun schreiben Sie schon über Ihre Vermutungen. Ich hingegen über meine Erfahrungen.

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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 15:38:28. Grund: Adressant
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    am 10.03.2024 15:34:21 | IP (Hash): 2072084662

    Die 130mg/dl sind dann wahrscheinlich dem (abgeschwächten) Dawn-Phenomen geschuldet, die 180mg/dl dem Aufsteh-Phänomen...
    Und klar, ist man erstmal hoch, kommt man schwer wieder runter...
    Resistenzen durch hohen Blutzucker brauchen viel mehr Insulin, als das Verhindern hohen Werte im voraus.

    Ich sehe da eigentlich überhaupt keine Widerspruch...
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    am 10.03.2024 15:34:33 | IP (Hash): 1619603939
    HeikeOV schrieb:
    Die Grafik fängt aber erst um 6 Uhr an. da ist der Dawn schon durch und abgearbeitet...


    Ok, dann ist also Dawn schon durch - obwohl ich das in meinem Libre-Jahr ja mit nem “eigenen” BZ-Buckel hätte sehen müssen.
    Und was hat dann meinen BZ ab so um 4 Uhr ohne Essen bis so gegen 10 munter bis an die 180 getrieben - und treibt seit der ersten Woche Newcastle Diet überhaupt nicht mehr?

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    am 10.03.2024 15:42:58 | IP (Hash): 2072084662
    Jürgen, dass kann ich dir nicht sagen... aber das Dawn-Phänomen beschreibt ja auch eher etwas beim juvenilen Typ1.
    Mit Einsetzen der Pubertät nimmt der Insulinbedarf in den frühen Morgenstunden zu. Parallel dazu kann man die Ausschüttung von Cortisol und Wachstumshormonen messen, was auf einen Zusammenhang schließen lässt. Mit zunehmenden Alter nimmt diese Effekt bei den meisten immer mehr ab.
    Vor 20-30 Jahren habe ich zwischen 3 und 6 Uhr die zwei- bis dreifache Menge an Insulin pro Stunde gebraucht wie in den Stunden davor und danach, heute noch nicht mal die eineinhalbfache... Ein bisschen Dawn wird mir wahrscheinlich immer bleiben.

    Edit: Und klar kann es da auch noch andere Dinge geben, die den Blutzucker am Morgen in die Höhe treiben, wie z.B. eine Leber, die zuviel Glucose ausschüttet, und sogar alles gleichzeitig... die Phänomene schließen sich doch nicht gegenseitig aus!

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    hjt_Jürgen schrieb:
    HeikeOV schrieb:
    Die Grafik fängt aber erst um 6 Uhr an. da ist der Dawn schon durch und abgearbeitet...


    Ok, dann ist also Dawn schon durch - obwohl ich das in meinem Libre-Jahr ja mit nem “eigenen” BZ-Buckel hätte sehen müssen.
    Und was hat dann meinen BZ ab so um 4 Uhr ohne Essen bis so gegen 10 munter bis an die 180 getrieben - und treibt seit der ersten Woche Newcastle Diet überhaupt nicht mehr?

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    Dass du hjt_Jürgen nun mit deiner Newcastle Diet HeikeOV auch noch zuhilfe eilst, habe ich erwartet. Bin gespannt, welche Helferlein hier unter diesem Beitrag nun noch auftauchen.
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    am 10.03.2024 16:14:10 | IP (Hash): 2072084662
    Ich habe da was entdeckt, was zur Klärung beitragen könnte...

    https://www.diabetes.help/blutzuckerwerte/dawn-phaenomen/

    Anscheinend wird der Begriff Dawn-Phänomen für verschiedene Dinge/Ursachen verwendet. Das ist irgendwie blöd, und war mir bisher nicht bekannt.
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    am 10.03.2024 16:32:53 | IP (Hash): 1416118709
    An Heike OV und hjt_Jürgen
    Genau was da ja hinter dem Link stand habe ich ja oben beschrieben, als ich auf Nadas Antwort: "Das war jetzt die Ultrakurzfassung - andere hier im Forum können das viel besser erklären" geantwortet habe.
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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 16:37:27. Grund: text ....
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    am 10.03.2024 17:27:28 | IP (Hash): 2010868820
    Also mich überfordert Ihr mit eurem "Dawn-Syndrom".
    Den Thread-Ersteller wahrscheinlich auch.
    Bin ein bissl "sauer", weil mein (selbst gefühlt) "kluger" Beitrag ganz oben auf Seite 2 deshalb vielleicht unterging.
    Ich finde, die Teststreifenmafia muss man nicht so exzessiv unterstützen, wie das hier oft praktiziert wird.
    Warum?
    Wir wissen doch, welche Lebensmittel gut sind und welche böse.
    Sagt Typ 2 ohne Medikation am Anfang seines Bewusstseins (14 Monate nun).


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    am 10.03.2024 17:50:25 | IP (Hash): 1619603939
    Buttermilch_14 schrieb:
    Also mich überfordert Ihr mit eurem "Dawn-Syndrom".
    Den Thread-Ersteller wahrscheinlich auch.


    immerhin hat er danach gefragt ;)

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    am 10.03.2024 17:55:08 | IP (Hash): 2010868820
    hjt_Jürgen schrieb:
    immerhin hat er nach "Dawn Syndrom" gefragt ;)



    Wo denn?
    Das stimmt nicht!
    Lügenpresse. :-))

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    Bearbeitet von User am 10.03.2024 17:56:49. Grund: Zitat eingefügt weil Seite 3 auf 4
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    am 10.03.2024 18:04:55 | IP (Hash): 1619603939
    @ Buttermilch
    Karambas schrieb:
    Hab mich gestern Abend auch wieder mit essen zurückgehalten heute morgen gemessen wieder 140.


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    am 10.03.2024 18:05:08 | IP (Hash): 1416118709
    hjt_Jürgen schrieb:
    Buttermilch_14 schrieb:
    Also mich überfordert Ihr mit eurem "Dawn-Syndrom".
    Den Thread-Ersteller wahrscheinlich auch.


    immerhin hat er danach gefragt ;)

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    Wahrscheinlich seid ihr keine Diabetiker, wenn ihr nicht das Dawn-Phänomen (hjt-Jürgen nicht Dawn- Syndrom!) kennt.
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    am 10.03.2024 18:10:45 | IP (Hash): 1619603939
    Zuckermann schrieb:
    Wahrscheinlich seid ihr keine Diabetiker, wenn ihr nicht das Dawn-Phänomen (hjt-Jürgen nicht Dawn- Syndrom!) kennt.


    danke für die Richigstellung :)

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    am 10.03.2024 18:26:04 | IP (Hash): 1619603939
    @ Karambas vielleicht mal ein bisschen grundsätzlich:

    Wir haben alle unseren individuellen Diabetes. Harte allgemeingültige Fakten gibt es dazu erschreckend wenig.

    Das fängt ja schon mit den Diagnose-Grenzwerten an, die ohne jeden organisch manifesten Bezug praktisch willkürlich festgesetzt worden sind. Und so geht das auch gleich weiter mit dem Langzeit-BZ- / HbA1c-Rahmen, in dem praktisch alle Diabetes Typen als ordentlich behandelt gelten. Aus ärztlicher Sicht besteht immer nur dann Handlungsbedarf, wenn dieser Rahmen häufiger bis dauerhaft überschritten wird.
    Dass mit dem BZ darunter auch schon einiges an Unheil zustande kommen kann und kommt, gilt seit Jahren längst als allgemein fachmedizinisch anerkannt, aber die Fachmedizin hat sich bislang zu keiner Einigung über niedrigere Grenzwerte und Behandlungsziele durchringen können.

    Persönlich sehe ich die Behandlungsrichtlinien, wenn auch längst überholungsbedürftig, als super Rettungsnetz.
    Mit der Versicherung als zuverlässige Grundlage kann man leben und sich über weitere Möglichkeiten informieren und die ausprobieren und sich nach und nach so mit dem eigenen Diabetes einrichten, wie man das gerne haben will.
    Bei dem Informieren zu den Möglichkeiten bist du hier, und wir schreiben dir hier alle, was jeweils bei uns am besten funktioniert hat und funktioniert. Klar, dass da der jeweils persönliche Ansatz immer der beste ist ;)

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    am 10.03.2024 18:29:56 | IP (Hash): 2010868820
    Pff.
    Warum sollte ich das kennen?
    Teststreifen machen kaum Sinn, wenn man sowieso kaum KH vereinnahmt.
    Der Thread-Eröffner hat etwas beschrieben, Dawn-"Phänomen" (als Begriff) kam von anderer Seite.
    Wer gerade mit dem Thema neu konfrontiert wird, kann mit "Fachjargon" wenig anfangen.

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    am 10.03.2024 19:39:16 | IP (Hash): 1619603939
    Buttermilch_14 schrieb:

    Teststreifen machen kaum Sinn, wenn man sowieso kaum KH vereinnahmt.


    Und wieder der böse MRT Taylor:
    Any excess protein ends up as glucose. Contrary to popular belief, encouraged by advertisements for protein supplements, excess intake of protein does not build huge muscles. Products with exotic-sounding names such as branch chain amino acids and ox protein boost nothing more than wishful thinking. Amino acids are merely the basic building blocks for proteins. In excess, these building blocks are dealt with summarily by the body-the atoms that make them different are lopped off and their carbon skeletons are thrown into the pool to turn into glucose.

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    am 10.03.2024 20:17:21 | IP (Hash): 1416118709
    Was soll denn wieder dieser blödsinnige Quatsch, den Du hier wieder verbreitet. Es kann doch keinen ernsthaft an Diabetes erkrankten interessieren, wenn seine Bauchspeicheldrüse nicht mehr einwandfrei arbeitet, welche biologischen Vorgängen bei der Umwandlung von Protein zu Glukose ablaufen.

    Ein an Diabetes erkrankter muss wissen was er zu tun hat, wenn seine Blutzuckermesswerte ausserhalb der gesunden Werte liegen. Da gilt, bei zu hohem Messwerte Insulinmangel und bei zu tiefen Messwerten Kohlenhydratemangel. Dazu gehört es zu wissen, wie man den Blutzucker messen kann. Da muss niemand wissen, warum Protein zu Glukose umgewandelt wird.

    Höre endlich auf, hier mit fragwürdigen und unseriösen Publikationen zu werben.
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    am 10.03.2024 20:47:14 | IP (Hash): 1619603939
    Zuckermann schrieb:
    Höre endlich auf, hier mit fragwürdigen und unseriösen Publikationen zu werben.


    Warum bist du mir gegenüber so aggressiv?

    Natürlich ist wichtig zu wissen, dass Protein, das mehr ist, als eben als Protein gebraucht wird, in Glukose umgewandelt wird. Denn für den Teil muss man dann als INSULINER spritzen - oder den BZ wie mit zu wenig Insulin für direkt einverleibte Glukose ansteigen lassen.

    Bei ketogener Ernährung macht das so viel aus, dass man da das Insulin auch nach Fett-Protein-Einheiten bemisst. Das ist seit Jahrzehnten Allgemeinwissen von interessierten Insulinern und himmelweit entfernt von dem, was du als fragwürdig und unseriös bezeichnest https://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes_/diabetes_lexikon/fett-protein-einheit-fpe

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    am 10.03.2024 23:21:07 | IP (Hash): 1385544002
    Also ich muss zugeben, ich bin schon leicht verwirrt. Aber trotzdem danke ich all diejenigen, die mir Infos darüber gegeben haben, dass dieses Morgen Phänomen darauf geschuldet ist, dass ich eventuell einfach zu viel Proteine zu mir genommen habe und dadurch die Leber über Nacht Glukose bildet. Ich werde jetzt diesmal versuchen, zu unterbinden beziehungsweise einzuschränken, ich werde ab sofort die Ration, die ich eigentlich mit Fischfleisch oder sonstiges hatte zu halbieren dafür mehr Gemüse und Salat einzuplanen und dann mal sehen, ob es in den nächsten Tagen besser wird .

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    am 11.03.2024 00:53:02 | IP (Hash): 361801377
    Ja, am Anfang ist es nicht leicht, all die unterschiedlichen Infos einzuordnen und mit dem eigenen Diabetes in Einklang zu bringen. Nur die Ruhe, das wird schon, du findest deinen Weg. Hast doch schon so viel erreicht.

    An deiner Stelle würde ich eine Weile das Essen tracken, also alles aufschreiben, was du pro Tag zu dir nimmst. z B.:

    11.03.24 KCal ---- KH ---- Fett ---- Protein ---- Ballaststoffe

    Dazu noch deine gemessenen BZ-Werte. Ich mache das immer und kann auch Monate später noch nachvollziehen, was gut oder schlecht funktioniert hat.
    Gibt ja auch gute Programme/Apps, Fddb oder andere.


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    Bearbeitet von User am 11.03.2024 01:03:58. Grund: -
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    @ Zuckermann, du Oberschlaumeier: mich interessiert das sehr wohl, was Jürgen da dankenswerterweise eingestellt hat!!!
    Wenn´s dir am Allerwertesten vorbeigeht, halte dich doch bitte raus und schreib nicht irgendwelche hirnrissigen falschen Kommentare!!!!!

    LG
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    Buttermilch_14 schrieb:
    Allgemein sagt man, besser ist weniger Fleisch.
    Würde ich aber nicht pauschalisieren.
    Besser ist tatsächlich helles Fleisch, also auch (mageres) Schwein, weil das Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten günstiger ausfällt.


    Das Verhältnis zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten ist aber nur ein Aspekt, wir brauchen beides. Ein Schweineschnitzel hat einen Fettgehalt von etwa 2%.
    Das gesündeste Fleisch das du essen kannst, ist fettes Rindfleisch, gras/heu-gefüttert, Weidehaltung.
    Warum?
    Es enthält alles was du brauchst, Vitamine, sogar Vitamin C, Mineralien, Aminosäuren und ein ausgeglichenes Verhältnis von Omega-6 : Omega-3 Fettsäuren.
    Im Gegensatz zum Discouter/Stallhaltungs-Rind mit Getreide/Soja/Kraft-Futter, das hat eher ein Verhältnis von 7,5:1 und schlechter. 1:1 bis 2,5:1 wäre optimal. Unsere Ernährung mit vielen Pflanzenölen und schlechtgehaltenen Futtertieren beschert uns ein ungünstiges durchschnittliches Omega-6/3-Verhältnis von 15:1. Nix gut.

    In Gras und den Kräutern einer Wiese steckt ein hoher Gehalt der von uns dringend benötigte Omega-3 Fettsäuren. Aber Gras ist für uns unverdaulich, dafür sind wir nicht gemacht. Aber die wiederkäuende Kuh schon.
    Kuh isst Grass, Mensch isst Kuh und über das Kuhfleisch bekommt Mensch sein Omega-3. Und vieles mehr.

    Blöderweise füttern wir unsere massengehaltenen Kühe nicht artgerecht mit Gras&Klee, sondern mit Soya, Körnern und Rückständen aus der industriellen Herstellung von Biokraftstoff, Presskuchen und Abfälle und Abwässer von allerlei kuhfernen Prozessen mit entsprechenden Schadstoffen. Das kennen wir nix! Wer erinnert sich nicht an die Ernährung der BSE-Kühe - Tierkadaver im Kraftfutter.
    Das heißt, Kuh frisst Müll, Kuh wird krank, Leber und Nierenschäden, Entzündungen usw
    - Mensch isst Kuh - und über das Kuhfleisch bekommt Mensch - tja. Obendrein auch noch Antibiotika.

    Omega-3-Fettsäuren wirken antientzündlich während Omega-6-Fettsäuren eher die gegenteilige Wirkung haben: Sie fördern Entzündungs-Botenstoffe. Wir brauchen beides in einem guten Verhältnis.
    Übrigens sind die meisten Pflanzenöle diesbezüglich rechte Nieten.

    Bio/Weide-Rinderhack ist gar nicht so teuer, etwa 12-15€ das Kilo, das reicht für 3 bis 5 Mahlzeiten. Ein Hacksteak z.B. in ein wenig Butter gebraten und ein Spiegelei obendrauf und/oder etwas BioBergkäse drüber und nichts weiter oder einen grünen Salat mit Öl&Essig oder Zitrune dazu, sättigt und befriedigt über viele Stunden. Gibt deinem Körper alles, was er braucht.

    @Karambas:
    Wenn du eine Reset-Woche machen willst, so habe ich es zumindest verstanden, wäre das meiner Ansicht nach ein vielversprechender Weg:
    2x täglich ein ordentliches Stück hochwertiges! Fleisch, Eier von freilaufenden Hühnern, Butter und Speck aus naturnaher Haltung. Dazu nur Wasser. Kein Gemüse, ohne Brot, keine Milchprodukte, null KH. Ohne Kalorienzählen, ohne Fettangst, einfach sattessen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger!

    Das wäre eine klassische Eliminationdiät. Nach einer Woche solltest du dann schon Effekte sehen, viele berichten über nachlassende Schmerzen, Normalisierung des Hungergefühls, sinkenden Blutzucker, gute Laune, ein paar Kilo Gewichtsverlust, weniger Medikamente, viel weniger Flatulenzen, bessere Beweglichkeit der Gelenke, weniger Schwellungen usw.
    Darf auch länger dauern wenn es sich gut anlässt, muss aber nicht.

    Ich sage nicht, dass du das machen sollst oder ob es für dich passen könnte, denk einfach darüber nach und informiere dich, falls es dich anspricht. Ein anderer Blick auf die Dinge.
    Es könnte deinem Körper einen heilsamen Schubs in die richtige Richtung geben.
    Auf jeden Fall wäre das gesünder als zucker/fruktosehaltige FruitDrinks.

    --------------------------------------------------------
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    Will nur mal eben danke sagen. Ich hab mir den Thread gerade durchgelesen und fühle mich weniger einsam mit meinen Sorgen und Zweifeln. Das macht so viel aus. Ihr kennt es sicher
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    am 14.03.2024 16:38:58 | IP (Hash): 1427566238
    Schön, dass du das auch schreibst, Leckerli.
    Ging mir ja am Anfang genau so und vielen anderen wohl auch .

    LG
    Nada

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