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Prädiabetes -Ich versuche das Ruder noch rumzureissen

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    Mitglied seit: 30.03.2024
    am 30.03.2024 03:31:03 | IP (Hash): 109719412
    Hallo Forum,

    Ich benötige bitte Eure Hilfe bei der Interpretation meiner Daten / Situation, bevor ich ggf. noch ärztlichen Rat einholen werde.

    Kurz zu mir:

    45 Jahre alt
    182cm
    110kg -vor 6 Monaten noch 122kg
    Diabetes liegt in der Familie (Großeltern)

    Mir ist über die Jahre aufgefallen, dass ich basierend auf meinen Langzeitzuckerwerten immer mehr in Richtung Prädiabetes gewandert bin, gleichzeitig bin ich aufgrund einer üblen Ernährung (rund um die Uhr viel zu viele Kohlehydrate) immer dicker geworden. Eine gesicherte Diagnose liegt allerdings noch nicht vor, da ich immer unter der HbA1c Grenze von 100 war.

    Das Thema Gewicht fange ich zur Zeit ein, insbesondere durch das Weglassen von Kohlehydraten. Außerdem lege ich beinahe täglich Fastenphasen von bis zu 20 Stunden ein. Die bisher erreichte Reduktion des Gewichtes (= minus 12Kg) zeigt mir, dass die Richtung stimmt.

    Parallel habe ich mich mit FreeStyle Libre 3 Sensoren seit ca. 3 Monaten ausgestattet. 90 Tage GMI liegt bei 6% bzw 42mmol trotz der Fastenphasen.

    Die Werte die ich der kontinuierlichen Blutzuckermessung entnehme, machen mir Sorgen, ich schaffe es einfach nicht oder nur sehr selten / sehr kurz auf Werte unter 100 zu kommen. Selbst nach einem 20-Stündigen Fasten liegen die Blutzuckerwerte noch immer bei ca. 100.

    Hier meine Kurve:

    https://ibb.co/TR66RP3

    Woher kommt denn der „hohe“ Blutzucker, trotz Nüchternheit? Liegt das am fehlenden Insulin oder an der „angefressenen“ Insulin-Unempfindlichkeit?

    Ich möchte das gerne in Ordnung bringen und hoffe, der Zug ist noch nicht abgefahren.

    Vielen Dank für Eure Einschätzung!

    Simmerl




    Bearbeitet von User am 30.03.2024 03:34:59. Grund: Werte eingefügt
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    Mitglied seit: 29.03.2024
    am 30.03.2024 08:27:52 | IP (Hash): 674078221
    ich habe gerade bei Dr. Strunz (Forever young) gelesen, das Chrom bei Insulinresistenz helfen soll.
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    am 30.03.2024 08:42:30 | IP (Hash): 105091230
    Endlich Schluss mit Typ-2-Diabetes!: In 3 Schritten radikal abnehmen - Leber und Bauchspeicheldrüse dauerhaft entlasten https://amzn.eu/d/htsqXZY Vielleicht tut ihr beide euch das Buch mal an, vielleicht im Online-Reader schon über die Feiertage?

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 30.03.2024 09:01:18 | IP (Hash): 1074629825
    Hallo @Simmerl,

    ich bin kein Arzt und die wenigsten aktiven Teilnehmer hier im Forum sind das meines Wissens bez. des Themas.

    Ich finde viele Parallelen zu meiner Geschichte.
    Gewicht, familiäre Vorbelastung, Grenzwerte.
    Erst ein Gentest brachte endgültige Gewissheit.

    Meinem Gefühl nach müssen wir Dich leider hier im "Club" als Leidensgenossen willkommen heißen.
    Die gute Nachricht dabei ist, dass Du bereits genau die richtigen Hebel erkannt und in Bewegung gesetzt hast.

    Zu Nüchtern-Glukose- oder zum Glukose-Toleranz-Werten kann ich rein gar nichts beitragen, bei mir wurde lediglich der Langzeitzuckerwert geprüft (HbA1c). Die erste Warngrenze (5,7) hast Du bereits überschritten. Möglicherweise (sehr wahrscheinlich sogar) lag der Langzeitwert vor Deinen Maßnahmen auch über der zweiten Schwelle (6,5).

    Aber warum hast Du denn noch keinen Arzt konsultiert, bei dem Aufwand, den Du bereits seit einiger Zeit betreibst?
    Ebenfalls nach meinem Gefühl, würde dem Arzt aber nicht vertrauen, der gleich zum Rezeptblock greift (bei diesen Deinen Werten).

    Bei mir war es übrigens auch so, dass mein Hausarzt erst bei einem HbA1c von über 9 endgültig Alarm geschlagen hat.

    Viel Glück und weiterhin Erfolg, Gruß,

    Buttermilch


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/2024
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    Mitglied seit: 29.03.2024
    am 30.03.2024 09:12:24 | IP (Hash): 674078221
    danke für den Tipp! Ich werde es lesen! Wiege aber nur 57 kg - abnehmen wäre da sicher nicht wirklich sinnvoll :-)
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    am 30.03.2024 09:28:11 | IP (Hash): 631675274
    Willkommen hier, @ Simmerl,

    mit Strunz bist du schon auf einem sehr guten Weg. Chrom, dazu am besten noch Arginin und darauf achten, dass auch die anderen Werte nicht zu kurz kommen. Vitamin C kontrolliert DM2 usw..
    Du tust ja schon sehr viel: Intervallfasten, reichlich Gewicht verloren und das Wichtigste: keine leeren Kohlenhydrate mehr, denn die braucht wirklich keiner! ;-). Etwas Sport nach den Mahlzeiten wirkt sich positiv auf den Zucker aus, Ausdauertraining hat mir zusätzlich sehr geholfen.
    Wünsche dir Gutes Gelingen!

    LG
    Nada

    Typ 2 - testweise ohne Medis.
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    am 30.03.2024 09:42:12 | IP (Hash): 631675274
    Danke @Jürgen für den Tip :-). Ist gekauft.

    LG
    Nada

    Typ 2 - testweise ohne Medis.
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    am 30.03.2024 11:44:58 | IP (Hash): 105091230
    thueringer schrieb:
    danke für den Tipp! Ich werde es lesen! Wiege aber nur 57 kg - abnehmen wäre da sicher nicht wirklich sinnvoll :-)


    Aus der eigenen Erfahrung ist die alltägliche direkte BZ-Begrenzung nach diesem Muster in jedem Fall hilfreich https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf Die lässt sich auch super zur Verringerung vom Medi-Einsatz nutzen.

    Die Entfettung nach Taylor richtet sich auf den ersten Blick nur nach dem Gewicht. Das halte ich für irreführend, denn es geht tatsächlich dabei nur um wenige Gramm Fett zuviel in Leber und Pankreas.
    Wenn z.B. nach 1 Woche Newcastle Diet die Leber so viel von ihrem Fett zum Verbrauch freigegeben hat, dass sie nüchtern wieder völlig gesund normal Glukose ausgibt, hat der Mensch insgesamt kaum 1 kg abgeschmolzen.

    Das funktioniert anders herum natürlich ähnlich: Mit einem ausreichend zu großen KH-Anteil am alltäglichen Essen wird ein ausreichend großer Anteil der Glukose daraus direkt in der Leber in Triglyzeride=Fett umgewandelt und mit T2D-Vorliebe an Ort und Stelle eingelagert für das Überschreiten der Fettschwelle zum Ausschalten der BZ-Automatik :(

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
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