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Neu im T2 Club und wahnsinnige Angst
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am 01.05.2024 07:37:29 | IP (Hash): 277619887
Hi, ich bin Luca, 33 Jahre alt und habe seit Montag die Diagnose Diabetes Type 2.
Der hba1c lag bei 7%
Nachdem ich die letzten zwei Tage nur geheult habe und es mir aktuell auch psychisch damit echt nicht gut geht habe ich jetzt echt Angst vor der Erkrankung.
Man stößt denn ja doch auf Berichte über Herzinfarkt, Amputation von Körperteilen usw.
Ich sehe mein Leben echt an mir vorbeiziehen.
Wie lerne ich damit umzugehen? -
am 01.05.2024 08:59:51 | IP (Hash): 1174178433
Hallo Luca
Zunächst - KEINE PANIK
7 ist jetzt zwar nicht nichts - aber noch gut in den Griff zu bekommen.
Mit 1-2 Tabletten (Metformin oder Siofor) am Tag und/oder einer angepassten Ernährung ist das gut in den Griff zu bekommen.
Nur eins muss dir klar sein - Diabetes hast du für den Rest deines Lebens.
Du wirst damit leben lernen und mit der Zeit ist das Leben wie davor.
Ganz wichtig - lass dich von deinem Umfeld nicht stressen.
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Typ 2 (HbA1c bei Diagnose 6/2020 13,7) - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 5,9 - NW: 106 im Schnitt (Stand 02/24) -
am 01.05.2024 09:33:18 | IP (Hash): 1088795030
Guten Morgen Luca,
Das war wohl für die allermeisten hier ein einschneidendes Erlebnis an dem man erst mal zu kauen hat.
Der hba1c mit 7 ist noch nicht sehr hoch, über Spätfolgen würde ich mir jetzt noch nicht zu sehr den Kopf zerbrechen. Kommt jetzt eher drauf an das zu stoppen, das es nicht schlimmer wird und die Werte wieder auf "gut" zu stellen.
Vielleicht siehst du ja Möglichkeiten über ein paar Veränderungen im Leben selber ein wenig bei der Therapie mitzuwirken, der Arzt wird ja bestimmt etwas gesagt oder empfohlen haben nehme ich an.
Auf jeden Fall lohnt es sich das ganze als Herausforderung zu betrachten, gerade bei Typ2 kann man ja oftmals selber einiges bewirken und die Krankheit beeinflussen.
gruß
Gunter
DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50 -
am 01.05.2024 12:13:04 | IP (Hash): 1447424128
Hallo Luca...ich schließe mich da Gunter an...
Sprich deinen Arzt auf deine Ängste an und bitte ihn um eine Diabetes-Schulung. Das hilft sehr, die Krankheit zu verstehen und gut damit umzugehen.
Alles Gute dir! -
am 01.05.2024 15:14:37 | IP (Hash): 400145265
Willkommen im Club ;)
HbA1c 7 liegt mitten im Bereich einer ordentlichen ärztlichen Behandlung, in dem Folgekrankheiten zwar recht sicher eintreten, aber meistens erst nach 10 oder 20 Jahren.
Und wie dir hier einige lebende Beispiele zeigen, geht mit etwas Lernen und Anwenden auch völlig gesund mit Diabetes. Den hast du dann zwar weiterhin, aber du hältst ihn mit deinem Ess- und Bewegungsverhalten praktisch gesund. Wahrscheinlich brauchst du dafür auf Dauer nicht einmal ein Medikament. Una Health scheint dafür ne super Anleitung und Info zu liefern.
“Die Una Health App ist ein digitaler Therapiebegleiter, welcher Personen mit Diabetes Type 2 beim Selbstmanagement ihrer Erkrankung unterstützen soll, mit dem Ziel der Verbesserung der Blutzuckerkontrolle. Die Nutzerinnen und Nutzer werden unterstützt, Änderungen an ihrem individuellen Lebensstil vorzunehmen.”
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.05.2024 09:39:59 | IP (Hash): 947003580
Luca schrieb:
Hi, ich bin Luca, 33 Jahre alt und habe seit Montag die Diagnose Diabetes Type 2.
Der hba1c lag bei 7%
Nachdem ich die letzten zwei Tage nur geheult habe und es mir aktuell auch psychisch damit echt nicht gut geht habe ich jetzt echt Angst vor der Erkrankung.
Man stößt denn ja doch auf Berichte über Herzinfarkt, Amputation von Körperteilen usw.
Ich sehe mein Leben echt an mir vorbeiziehen.
Wie lerne ich damit umzugehen?
Am besten, indem Du Deinen Diabetes rückgängig machst. 😊 Das habe ich nämlich getan. Wenn man die Diagnose gerade erst bekommen hat, ist das nämlich ganz leicht. Und Du bist noch jung. Diabetes 2 ist kein Todesurteil und auch keine Garantie für Nachfolgeerkrankungen, wenn man richtig damit umgeht. Bist Du übergewichtig? Dann brauchst Du nur ein paar Kilo abzunehmen, und Dein Wert von 7% wird vielleicht direkt runtergehen auf 6,5%. Bei mir ist es nach ein paar Wochen von 6,7% auf 6,2% runtergegangen. Vermutlich bin ich jetzt schon im 5er Bereich, aber ich hatte noch keinen neuen Test.
Bearbeitet von User am 02.05.2024 09:41:16. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.05.2024 15:19:05 | IP (Hash): 1300294989
Luca schrieb:
Hi, ich bin Luca, 33 Jahre alt und habe seit Montag die Diagnose Diabetes Type 2.
Der hba1c lag bei 7%
Gibt es denn bei dir typische Risikofaktoren? Also Übergewicht oder starke familiäre Veranlagung? Weil mit 33J. wärst du ohne diese Risikofaktoren noch sehr jung für Typ2.
Wenn du auf den ersten Blick nämlich nicht zu den typischen Typ2ern gehörst, wäre es sehr sinnvoll, dass der Arzt auf Typ1 Lada testet (das ist eine Antikörper Untersuchung per Blutabnahme). Kann aber sein, dass der Hausarzt das nicht macht und du zum Diabetologen müsstest dafür. Für Typ1 Lada hättest du nämlich das genau passende Alter und 10% der angeblichen Typ2er haben eigentlich Typ1 Lada, also es gibt etliche Falschdiagnosen, weil man sofort ohne Tests Typ2 annimmt. Und wichtig wäre es, weil sich die Therapie deutlich unterscheidet.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.05.2024 07:42:31 | IP (Hash): 1450604301
Hi,
Ich bin stark übergewichtig, das vorweg.
Ansonsten gab es in meiner Familie keine Diabetiker. -
am 03.05.2024 13:38:29 | IP (Hash): 1447424128
@Jürgen...hast du denn Erfahrung mit der Una Health App??
Der Begriff ist vor zwei Tagen hier erstmals aufgetaucht, jemand hat nach Erfahrungen gefragt...aber keine Antworten dazu bekommen.
Du aber empfiehlst das seit dem schon mehrfach...wie kommt das?
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.05.2024 13:51:14 | IP (Hash): 2010868821
Hallo Luca,
vielleicht ein Tipp.
Funktioniert möglicherweise, ein Versuch ist es wert.
Alle reden vom Abnehmen und von Diät.
Ich nicht.
Ich war stark übergewichtig, Tendenz damals steigend.
Keine Kraft zum Abnehmen.
Weder körperlich noch geistig.
Aufgrund Diagnose DM 2 (Langzeitwert 9,7) gab mir mein Hausarzt noch eine Chance vor Tabletten- und Spritzentherapie:
Ernährungsumstellung.
Das klang anders als "Diät".
Ich habe fast alles eliminiert, was mein Körper nicht benötigt oder was ihn ausbremst.
Resultat: Langzeitwert runter und ganz nebenbei radikaler Gewichtsverlust.
Anfangs hat mich das Thema Gewicht gar nicht wirklich interessiert.
Ich bin sicher, wenn Du selbst von Übergewicht schreibst, Du kriegst den Wert schnell runter.
Einziges "Problem": klappt natürlich nur dauerhaft. Salopp gesagt, die Pommes würde ich ab sofort also besser weglassen.
-- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 01/20241 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.