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ein freundliches Hallo ins Forum

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    Mitglied seit: 25.05.2024
    am 25.05.2024 20:45:16 | IP (Hash): 1142281735
    Mit viel Interesse habe ich heute hier gelesen, weil ich momentan auf der Suche bin nach einer Lösung für mein eigentlich schon älteres Problem:
    Vor ca. 12 Jahren hatte ich öfters Unterzuckerungen, obwohl mir das erstmal nicht klar war.
    Mein Körper zeigte mir mit Hitzewallungen, Schweißausbruch, Panik, Streß, daß er was zu essen wollte.
    Ein Freund, Diabetiker, hat damals seine Vermutung mit nem Teststäbchen gemessen und die Situation für mich geklärt.

    Labor sagte dann HbA1c von 6,2, Hausärztin meinte, daß man da jetzt nichts machen könne, es hieße abwarten bis irgendwann 6,5 dann könne man das Diabetesprogramm sozusagen anlaufen lassen.
    Ein Endokrinologe bestätigte nach einem Test, bei dem ich ekelig süsses Zeug trinken mußte die Unterzuckerungen, aber auch da gabs keine Handlungsanweisungen.

    Ich informierte mich dann entgegen der Intention meiner damaligen Ärztin im Internet, mit Hafertagen wurden die Unterzuckerungen weniger, und immer dann, wenn sie wiederkamen, legte ich 2 Hafertage ein. Über die Jahre war mein HbA1c immer zwischen 6,0 und 6,3, 7kg. Gewichtszunahme ohne Chance, daran was zu ändern, Müdigkeit/Erschöpfung - aber keiner der Ärzte, die ich darauf ansprach, sah Handlungsbedarf. Auch nicht mit dem Hinweis auf familiäre Dispositon, meine Eltern hatten beide Typ2, meine Schwester hatte jahrzehntelang mit Bauchspeicheldrüsenentzündungen zu tun.
    Ich hatte mich irgendwie schon damit abgefunden.

    Ich bin 74, w. BMI 27 und habe kürzlich meinen Wohnort gewechselt. Also, neue Stadt, neue Ärzte, neuer Anlauf, zumal ich seit 2 Jahren PolyNeuropathie in den Füßen verspüre. Leider gleiches Spiel wie bisher, man kann noch nichts für mich tun, und wo doch mein HbA1c so stabil ist, erst recht nicht.
    Die PolyNeuropathie kann von sonstwas kommen, da soll ich zum Neurologen - Termin möglich in frühestens 3 Monaten.
    Ich bin gesetzlich krankenversichert, weiß aber von meinem privatversicherten Ehemann, was eigentlich so alles geht in unserem Gesundheits-/Krankheitssystem, habe aber leider keine Möglichkeit, daran zu partizipieren.

    Diabetes ist für mich nach den Erfahrungen, die ich vor 40 Jahren mit meinen Eltern machte, das absolute Schreckgespenst, die Beeinträchtigungen in den Füßen machen mir echt Angst - und keiner, der mir irgendwie weiterhelfen will/kann.
    Zuhause hab ich Stress, hab kürzlich eine Pflegestufe 3 für meinen Mann bekommen mit noch vielen ungeklärten Alltagsthemen.

    Hat nun hier im Forum jemand Ideen, wie ich weiterkommen kann, wo ich noch ansetzen kann?

    Ich find es übrigens toll, daß es noch solche Foren wie dieses gibt, vor 20 Jahren gab es sie ja zuhauf zu allen möglichen Themen mit meistens ganz nettem Austausch, aber die "sozialen" Medien haben hier ne Menge kaputtgemacht mit ihrem substanzlosen Geblubber.

    Jetzt sag ich schon mal ganz herzlichen Dank fürs Lesen meiner unsortierten Gedanken und vielleicht den ein oder anderen Tip
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    am 25.05.2024 21:26:10 | IP (Hash): 1152712047
    Willkommen im Club ;)

    Deine Unterzuckerungen sind im Stadium des Prädiabetes recht normal: Die Blutzucker-Automatik arbeitet nicht mehr spontan, sondern hinkt ein bisschen hinterher. Das führt zu höheren Blutzuckerspitzen nach dem Essen, und die provozieren die Ausgabe von mehr Insulin, als normal notwendig. Damit sinkt dann der Blutzucker deutlich niedriger als normal, zwar nur vorübergehend, aber trotzdem unangenehm. UND in dem Zustand ist die Reaktionsfähigkeit eingeschränkt.

    Diese tiefen Blutzuckertäler verschwinden, wenn in der weiteren Diabetesentwicklung nur noch deutlich weniger Insulin ausgegeben werden kann.
    Aber du kannst sie jetzt schon ganz einfach vermeiden, indem du Low Carb isst, also deutlich kleinere KH-Portionen. Die machen weniger hohe Spitzen nach dem Essen und provozieren damit weniger Absinken: Die Schwankungen werden nach oben und unten normaler :)

    ----------------------------------------------
    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 26.05.2024 00:21:09 | IP (Hash): 1337378231
    Meinerseits auch ein Hallo in die Runde.

    Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und seid 11/23 Diabetes 2 Kandidatin.
    Der Morgenzucker war bei 7,9 und mir wurde Metformin 500 mg verschrieben. Habe in innerhalb von 2,5 Monaten 10 kg abgenommen und mir ging es immer schlechter. Das Medikament wurde dann für 2,5 Monate abgesetzt und der Morgenzucker und das Gewicht stieg wieder an.

    Nun bin ich bei dem Jardiance 10 mg angekommen was ich seid 3 Tagen einnehme. Mal schauen wie das Zeug wirkt.

    Ansonsten geht es mir gut und ich habe tatsächlich noch nie was von Diabetes gemerkt.
    Nutze allerdings den Luxus der Fußpflege.
    Bearbeitet von User am 26.05.2024 00:24:53. Grund: Doppelt
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    am 26.05.2024 00:23:21 | IP (Hash): 1337378231
    Meinerseits auch ein Hallo in die Runde.

    Ich bin 55 Jahre alt, verheiratet und seid 11/23 Diabetes 2 Kandidatin.
    Der Morgenzucker war bei 7,9 und mir wurde Metformin 500 mg verschrieben. Habe in innerhalb von 2,5 Monaten 10 kg abgenommen und mir ging es immer schlechter. Das Medikament wurde dann für 2,5 Monate abgesetzt und der Morgenzucker und das Gewicht stieg wieder an.

    Nun bin ich bei dem Jardiance 10 mg angekommen was ich seid 3 Tagen einnehme. Mal schauen wie das Zeug wirkt.

    Ansonsten geht es mir gut und ich habe tatsächlich noch nie was von Diabetes gemerkt.
    Nutze allerdings den Luxus der Fußpflege.

    Nun sage ich ebenfalls Danke fürs lesen und freue mich über den einen oder anderen Tipp.

    Mit freundlichen Grüßen das Bommelchen
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    am 26.05.2024 09:48:25 | IP (Hash): 1257585253
    Eliane schrieb:
    Ich bin 74, w. BMI 27 und habe kürzlich meinen Wohnort gewechselt. Also, neue Stadt, neue Ärzte, neuer Anlauf, zumal ich seit 2 Jahren PolyNeuropathie in den Füßen verspüre. Leider gleiches Spiel wie bisher, man kann noch nichts für mich tun, und wo doch mein HbA1c so stabil ist, erst recht nicht.
    Die PolyNeuropathie kann von sonstwas kommen, da soll ich zum Neurologen - Termin möglich in frühestens 3 Monaten.

    Hallo Eliane,

    vom Termin beim Neurologen solltest du dir nicht zu viel erwarten. Der stellt fest, ob du PNP hast und ob sie bereits so weit fortgeschritten ist, dass du Medikamente benötigst, um die Schmerzen zu betäuben.

    PNP muss nicht vom Diabetes oder Prädiabetes kommen. Falls sie aber bei dir davon kommt, dann kannst du mit deiner Ernährung einiges tun, mit dem du die weitere Verschlimmerung bremsen kannst. Eine PNP im Anfangsstadium lässt sich mit sehr guter BZ-Führung manchmal auch zurückdrehen.

    Als Treiber von PNP und auch von Herz-, Kreislauferkrankungen wird insbesondere stark schwankender BZ angesehen. Der HbA1c-Wert spiegelt diese Schwankunngen überhaupt nicht wider, in den gehen hohe BZ-Werte nur dann ein, wenn sie mehrere Stunden hoch waren.

    Um den BZ gleichmäßiger hin zu bekommen, musst du besonders auf die Kohlenhydrate achten, sowohl auf die Menge als auch auf deren Qualität. Das bekommt man auf viele unterschiedliche Weisen in den Griff, z.B. KH-arm und eiweißreich, KH-arm und fettreich, vegane Ernährung, ... Alle diese Ernährungsumstellungen können funktionieren, deshalb kannst du dir das raus suchen, was am besten zu dir passt. Hier im Forum gibt es genügend unterschiedliche Beispiele, die du dir zum Vorbild nehmen kannst. Am besten geht es, wenn du deinen BZ nach den Mahlzeiten selbst misst. Wenn du das nicht möchtest, geht es aber auch ohne das.

    Erstaunlich ist, dass alle diese Ernährungsformen, die den BZ gleichmäßiger verlaufen lassen, auch das Abnehmen erleichtern, sogar die Variante mit viel Fett und wenig KH. Die Unterzuckerungserscheinungen, die du vielleicht in 3 ... 4 Stunden nach der Mahlzeit manchmal noch hast, werden damit vermutlich auch verschwinden. Wenn der BZ nach der Mahlzeit weniger hoch ansteigt, dann fällt er auch nicht so weit ab.

    Du siehst, du kannst dir viel alleine helfen, viel mehr als es die meisten Ärzte, egal ob für Kassen- oder Privatpatient, machen könnten. Lies dir mal ein paar Beispiele hier im Forum durch. Wenn du dich für eine Richtung entschieden hast, dann kannst du dir hier viele konkrete Vorschläge abholen.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 21.06.2024 16:53:12. Grund: BBCodes
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 26.05.2024 10:39:17 | IP (Hash): 54164804
    Hallo Rainer,

    ganz lieben Dank für deine ausführliche Antwort, die mich aber nur bedingt weiterbringt.

    Rainer schrieb:
    vom Termin beim Neurologen solltest du dir nicht zu viel erwarten. Der stellt fest, ob du PNP hast und ob sie bereits so weit fortgeschritten ist, dass du Medikamente benötigst, um die Schmerzen zu betäuben.

    PNP muss nicht vom Diabetes oder Prädiabetes kommen. Falls sie aber bei dir davon kommt, dann kannst du mit deiner Ernährung einiges tun, mit dem du die weitere Verschlimmerung bremsen kannst. Eine PNP im Anfangsstadium lässt sich mit sehr guter BZ-Führung manchmal auch zurückdrehen.



    Noch brauche ich keine Schmerzmedis, aber ich hörte von Leuten, die Morphine brauchen um die Schmerzen der PNP zu ertragen. Das ist für mich Horror.
    Es ist sicher hoffnungsvoll, wenn sich die PNP zurückdrehen läßt. Ich bin auch bereit, in das Thema Ernährung wieder massiv einzusteigen.
    Wie gute BZ-Führung gehen soll, ist mir momentan noch nicht so klar, Unterzucker spüre ich ganz deutlich, aber Spitzen nach oben weiß ich nicht einzuordnen.
    Und wenn der HbA1c über Norm ist, dann muß es neben den Unterzuckerungen auch Zeiten von hohen Werten geben. Die muß ich angehen, schon klar, aber wie?

    Rainer schrieb:
    Erstaunlich ist, dass alle diese Ernährungsformen, die den BZ gleichmäßiger verlaufen lassen, auch das Abnehmen erleichtern, sogar die Variante mit viel Fett und wenig KH. Die Unterzuckerungserscheinungen, die du vielleicht in 3 ... 4 Stunden nach der Mahlzeit manchmal noch hast, werden damit vermutlich auch verschwinden. Wenn der BZ nach der Mahlzeit weniger hoch ansteigt, dann fällt er auch nicht so weit ab.


    Das Thema passende Ernährung kenne ich, hatte ich vor 10 Jahren exzessiv betrieben, aber Gewichtsabnahme habe ich auch damit nicht erreicht. Damals hatte ich total zerstochene Fingerkuppen vom vielen Messen, leider ohne zielführende Erkenntnisse.
    Hab mich gestern bei Fddb angemeldet, um mal wieder Kalorien zu zählen. Pi mal Daumen esse ich normalerweise nicht mehr als ca. 1400 Kalorien am Tag. Bald weiß ich es wieder genauer.

    Wir praktizieren schon seit längerem Intervallfasten, mit 1. Mahlzeit um 11.00 und 2. Mahlzeit um 17.00 Uhr. Es gibt nur selten Fertiggerichte, Pizza einmal im Monat, (1 Pizza reicht für uns 2) ich koche und backe sehr gern, also fast alles hausgemacht. Sehr gern koche ich asiatisch/indisch.
    Seit 30 Jahren gibts selbstgebackenes Vollkorn Dinkelbrot, ganz selten kauf ich VK Brötchen beim Bäcker, dieses Weißmehlzeug schmeckt uns sowieso nicht. Neuerdings experimentiere ich damit, aus Haferflocken Brot zu backen.
    Fleisch gibts nur selten, ich war 30 Jahre Vegetarier und esse jetzt nur sehr wenig davon.
    Ich könnte den Gemüseanteil etwas erhöhen, das ist das einzige was mir einfällt, ich weiß aber, daß mich Gemüse nicht wirklich sättigt.
    Neuerdings fahr ich abends zwanghaft auf Schokolade ab, das wären dann nochmal 300cal.
    So, jetzt ist es 10:30, eine halbe Stunde vor Frühstück und ich fühle, daß ich in die Unterzuckerung gehe.
    Außer nem Kaffee hatte ich heute noch nichts.

    Ich werde mir nen FreeStyle Sensor besorgen, werd mal sehen, ob ich den zum Testen bekomme, ansonsten muß ich ihn selbst bezahlen, und mal 2 Monate Daten sammeln.
    Vielleicht weiß ich dann mehr.

    Absolut frustriert bin ich, aber nicht erst seit jetzt, von unserem Gesundheits-/Krankheitssystem, bei dem ich durchs Raster falle. Die warten doch lieber ab, bis ich soweit bin, daß ich wirklich heftig Kosten produziere. Einfach nur widersinnig.
    Jetzt muß ich aber dringend Frühstück machen.

    Schönen Sonntag wünsch ich allen, die hier heute aktiv sind.

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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 26.05.2024 10:49:43 | IP (Hash): 1257585253
    Hallo Eliane,

    nutze für den ersten Libre3-Sensor das kostenlose Testangebot von Abbott:
    https://fsl3.FreeStyle.abbott/de-de/fragebogen.html
    Ob du dir dann weitere Snesoren für viel Geld kaufst oder lieber auf die billigeren Teststreifen umsteigst, kannst du ja danach entscheiden.

    In beiden Fällen hilft dir vielleicht diese Messanleitung mit zugegebenermaßen sehr strengen Zielwerten, die du für dich auch weniger streng wählen kannst:
    https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
    (Quelle: https://www.bloodsugar101.com/download-the-lower-your-blood-sugar )

    Das mit den Kranheitskosten und der Schieflage in unserem Gesundheitssystem brauchst du uns nicht zu sagen - diese Erfahrung haben wir alle gemacht.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 26.05.2024 10:55:36. Grund: BBCodes
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    am 26.05.2024 11:36:43 | IP (Hash): 1878559821
    Hallo Eliane,

    Ich schließe mich allem, was hier schon gesagt wurde, an. Lies mal die Beiträge von Nada bezüglich PNP. Sie hat da sehr viel experimentiert mit Nahrungsergänzungen, und auch ihren Diabetes hat sie mit Ernährung gut in den Griff gekriegt, obwohl sie anfangs einen viel höheren HbA1c hatte als Du.

    Du machst ja schon sehr viel richtig. Vor allem das Intervallfasten begrüße ich natürlich sehr, da ich das auch mache. Ich habe auch einen Thread "Intervallfasten" hier im Forum eröffnet. Ich habe damit sehr viel abgenommen (bis jetzt fast 25 Kilo) und mein Diabetes ist in Remission. Im Moment faste ich auch wieder. Ein paar Tage am Stück. Aber das ist nicht für jeden etwas.

    Wenn ich nicht tagelang faste, esse ich nur einmal am Tag, das gibt mir ein größeres Fastenfenster und meinem Körper mehr Gelegenheit, das Insulin runterzufahren. Manchmal esse ich auch zweimal am Tag, aber in einem sehr engen Fenster von meistens so 2-3 Stunden. Ich frühstücke um 11 oder 12 und ich esse dann um 13 oder 14 Uhr zu Mittag. Danach nichts mehr bis zum nächsten Tag.

    Zudem schreibe ich auch meine Kohlenhydrate auf und versuche, dabei unter 100g Kohlenhydrate pro Tag zu bleiben. Ich bin Vegetarierin und deshalb ist es schwierig, die Kohlenhydrate noch mehr runterzufahren, weil ich auch mal ein Brot esse, aber ich denke, das ist schon ein sehr niedriger Wert. Ich esse viele Milchprodukte, Quark, Hüttenkäse, Käse, Joghurt und achte dabei darauf, dass sie so viel Fett wie möglich haben. Fett ist gut für das Sättigungsgefühl. Olivenöl, Butter, Schmalz, Eier (die haben ja auch eine Menge Fett), Avocados usw.

    Meine Haupternährung besteht aus Gemüse, und da schaue ich im Internet immer mal wieder nach leckeren Rezepten und probiere die aus. Indisch/asiatisch mag ich auch sehr gern. So ein indisches Curry macht kaum Arbeit und schmeckt immer sehr lecker. Ich tue aber immer sehr viel Kokosmilch oder Kokossahne und Butter rein, damit es richtig satt macht. Dann kann man den Reisanteil ein wenig reduzieren, und das reduziert die Kohlenhydrate schon ganz schön. Oder man isst nur das Gemüse, ganz ohne Reis.
    Bearbeitet von User am 26.05.2024 11:46:41. Grund: .
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    am 26.05.2024 11:51:40 | IP (Hash): 54164804
    Hallo Rainer,
    danke für den Link, *testen, testen, testen* steht da.
    seh ich auch ein, hatte ich auch vor Jahren gemacht, mit dann total zerstochenen Fingerkuppen und irgendwann dem absoluten Widerwillen, ein weiteres mal zu stechen.
    Leider hatte ich die BZSpitzen nicht erwischt, damals hatte ich aufgegeben.....

    Deshalb finde ich FreeStyle so toll, weil ich dann hoffentlich die Möglichkeit habe, wirklich festzustellen, in welchem Zusammenhang BZ Spitzen stehen..
    Abbott verlangt aber Insulinpflicht, kann sein, daß sie mir den inzwischen bestellten Testsensor doch nicht schicken. Ich erwäge deshalb, ihn selbst zu bezahlen - irgendwie muß ich ja weiterkommen...

    Danke für deine Unterstützung.
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    am 26.05.2024 12:05:04 | IP (Hash): 54164804
    Hallo Kelly,
    lieben Dank auch dir für deine Unterstützung.
    Das Thema gesunde Ernährung begleitet mich schon seit 40 Jahren, seitdem mein Sohn geboren wurde und ich ihm den Mist, den man als Fertigzeugs zu kaufen bekommt, nicht antun wollte.

    Intervallfasten bringt meinen Körper nicht dazu, Gewicht zu reduzieren, mit viel Fett bin ich neuerdings auch vorsichtig, seit meine Cholesterinwerte etwas über Norm sind. Hab auch ne leichte Fettleber und ne Fettrolle anstatt Taille.
    Kokosmilch, die ich sehr gern in der Vollfettvariante genutzt hatte, ist ersetzt durch die Fettsparvariante, weil Kokosfett viele ungesättigte Fettsäuren hat, also schlecht fürs Cholesterin. Butter das gleiche Thema. Margarine kommt mir nicht ins Haus.
    Grüner Tee soll da ganz gut sein, bin ich am ausprobieren.

    Ich kann ne riesige Portion gebratenes Gemüse in mich reinschaufeln und hab 2 Std. später wieder Hunger :-(
    Sehr gern hab ich auch Milchprodukte, aber gleiches Thema wie bei Butter.
    Hab für heute ZiMTSahne/Mascapone (ohne Zucker) geplant mit Erdbeeren, hab aber schon wieder Zweifel wegen der vielen ungesättigten Fettsäuren.

    Ja, Menschen sind und reagieren unterschiedlich, jeder muß seinen Weg finden.... meiner ist momentan bissi im Dunkeln.