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Teufelskreis Insulin - permanente Gewichtszunahme!

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 28.06.2022
    am 14.07.2024 09:01:47 | IP (Hash): 1687494696
    Hi,

    du schreibst nicht was du einkaufst und auch nicht was du für einen aktuellen Diätplan hast.

    Du könntest dich mehr auf die Zukunft fokussieren und dir einen Plan machen.

    Es fehlen alle Angaben, die es möglich machen, dich zu unterstützen.

    Der Text lässt darauf schließen, dass du extrem gestresst und überfordert bist. Das ist eine ungünstige Situation, um abzunehmen und den Blutzucker zu senken.

    Viele Grüße
  • Rang: Mitglied
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    Beiträge: 24
    Mitglied seit: 26.06.2024
    am 14.07.2024 14:01:36 | IP (Hash): 2021822300
    Liebe Cinderella89,

    zunächst einmal tut es mir sehr leid, was alles gesundheitlich schon im Argen bei dir liegt.

    Wenn Du bezüglich des Gewichts schon so viel ohne großen Erfolg ausprobiert hast, dann könntest Du deine Ärztinnen mal darauf ansprechen, ob für dich eine "very low calorie diet" unter ärztlicher Aufsicht bzw. Begleitung in Frage käme.

    Bei solchen Diäten kommt es weniger darauf an, was man isst. Wichtig ist, jeden Tag weniger als oder maximal 800 Kalorien zu sich zu nehmen. So etwas ist auch massig bei Diabetikern erprobt und kann - wenn gut ärztlich begleitet - zu Gewichtsabnahme und Verbesserung von Blutzuckerregulation und Leberverfettung führen. Hier mal eine Beispielstudie:

    https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/html/10.1055/a-1220-6160

    In Firefox oder so kannst Du das leicht übersetzen lassen, falls es auf Englisch zu schwierig ist.

    Du könntest das für 2 Monate machen oder auch bis zu einem guten BMI (z.B. 20). Letzteres ist je nach Ausgangsgewicht aber vielleicht in einem Rutsch zu schwierig. Dann könntest Du z.B: 2 Monate Diät machen. Dann 2 Monate stabilisieren und dann wieder 2 Monate Diät machen. Auf jeden Fall aber erst nach ärztlicher Beratung und unter ärztlicher Begleitung. Ansonsten kann die Diabetes-Kontrolle aus den Fugen geraten.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sich schnell an die 800 Kalorien gewöhnt. Hält man aus. Viel Sport würde ich in dieser Zeit nicht machen.

    Was meinst Du dazu?


    Bearbeitet von User am 14.07.2024 14:03:27. Grund: Rechtschreibung verbessert
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 09.09.2023
    am 15.07.2024 09:52:43 | IP (Hash): 314730014
    800 kcal?
    Habe ich jetzt zum zweiten Mal in diesem Forum gelesen.
    Wie soll das gehen? Wie ausgewogen ist das?
    Bitte nicht als böse Provokation verstehen!
    Ich bin männlich, etwa 189 kg groß und wiege nun ca. 82 kg, ich bin 57.
    Vor 1,5 Jahren hatte ich ein Gewicht von über 145 kg. Anfangs (ab Januar 2023) habe ich 1.200 bis 1.500 kcal, nach etwa einem halben Jahr 1.500 bis 1.800 kcal zu mir genommen.
    Mittlerweile muss ich mich zwingen, nicht noch weiter Gewicht zu verlieren.
    Ich füttere mich durch fetthaltige Speisen, wie Walnüsse.
    Mit großen Anstrengungen komme ich auf über 2.000 kcal.
    Das schaffe ich aber nicht immer. Eigentlich kaum.
    Die Empfehlungen im Internet schwanken.
    Doch auch bei über 3.000 kcal nehme ich nicht zu.
    Ich schlafe wenig (drei bis maximal sechs Stunden, im Mittel vier), bin Raucher, berufstätig (60 Stunden pro Woche, eher 90 auf Abruf).
    Dass das in der Summe nicht gesund ist, weiß ich selbst.
    Aber 800 kcal?


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 05/2024
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    Mitglied seit: 26.06.2024
    am 15.07.2024 15:59:47 | IP (Hash): 1288464055
    Buttermilch_14 schrieb:
    800 kcal?
    Habe ich jetzt zum zweiten Mal in diesem Forum gelesen.
    Wie soll das gehen? Wie ausgewogen ist das?
    Bitte nicht als böse Provokation verstehen!

    ...

    Aber 800 kcal?



    Auch wenn Dir das anscheinend unvorstellbar vorkommt: very low calorie diets (oft definiert als kleiner/gleich 800 kcal pro Tag) sind zwar eine radikale, aber durchaus gebräuchliche und wissenschaftlich erprobte Maßnahme. Siehe z.B. die von mir verlinkte Studie (es gibt aber noch wesentlich mehr, das ist keine Orchidee).

    Weil es radikal ist und es die Gefahr von Entgleisung und Mangel gibt, sollte es eben unter ärztlicher Aufsicht geschehen. Jedenfalls ist es ein möglicher Weg, wenn andere Maßnahmen nicht greifen oder man einfach schnell zum Ziel will. Insbesondere auch zur Leberentfettung.


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    Mitglied seit: 22.06.2022
    am 16.07.2024 12:15:56 | IP (Hash): 72970431
    Richtig! Diese diätetische "Extremform" der Kalorienreduktion ist heute speziell bei der Behandlung von schwerstgewichtigen Patienten gar keine seltene Praxis. Selbstverständlich werden die Patienten dabei normalerweise ärztlich begleitet und erhalten Ratschläge bezüglich der konkreten Nährstoffzusammensetzung (proteinreiche Kost, etc.) und allfällige Zusatzmaßnahmen wie leichte Bewegung und ein wenig Krafttraining. Häufig erstreckt sich diese "Extremdiät", z.B. im Rahmen eines Leberentfettungsprogramms, über einen kurzen bis sehr kurzen Zeitraum von Tagen oder Wochen, kann aber auch über Monate hinweg andauern. Es kommt schlicht auf die individuellen Gegebenheiten und das Ziel an. Schwerstgewichtige können natürlich auch einige Monate mit einer derartig niedrigen Kalorienzufuhr aufgrund des Übermaßes an Fettgewebe gut leben.
    Bearbeitet von User am 16.07.2024 12:16:42. Grund: tippfehler
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    Mitglied seit: 27.10.2023
    am 17.07.2024 17:13:25 | IP (Hash): 1627776210
    Cinderella89 schrieb:
    Keto & LC sind nicht die Heilmittel. Sie besiegen euren Diabetes nicht, sondern halten euren BZ nur in Schach. Esst ihr irgendwann einmal wieder normal oder sündigt, seid ihr wieder komplett im Diabetes-Game drin.



    Was heißt nur? Aber darum geht es doch, den BZ in Schach zu halten und in einen normal-gesunden Bereich zu bringen, in dem man keine Spätschäden erwarten muss!
    Wenn du mit "normal" essen Nudeln, Brot+Getreide, Knödel und Pizza meinst und zuckerhaltige "Sünden", dann bis du schnell wieder da, wo du herkommst. Dein Gewicht und dein BZ, das hängt ja zusammen. Genuss geht auch mit fast null KH und ohne Insulinantwort.

    Cinderella89 schrieb:
    Und nicht für jeden ist Keto / LC eine Lösung, denn nicht jeder verträgt das oder kann sich's leisten. Ich werde auch nicht den ganzen Tag gekochte Eier essen - mal überspitzt gesagt.



    Nur, Kohlenhydrate verträgst du ja offensichtlich überhaupt nicht, machen dich immer kränker.
    Du bist KH-intolerant. Ist halt so bei Diabetikern.

    LC heißt, alle überflüssigen kohlenhydrathaltige Sättigungsbeilagen wegzulassen und mit stärkearmen Gemüse zu ersetzen. Was kann daran unverträglich sein? Willst du vom Insulin wegkommen oder nicht? Mit Kohlenhydratvermeidung sinkt dein Insulinbedarf und du wirst, wenn du mit Kalorienrestriktion nicht weiter dein Übergewicht fütterst, zügig abnehmen.
    LC bringt kaum BZ-Spitzen, das ist der Sinn der Sache. Mit Glück erholt sich dein System und es wird viel leichter, dein Gewicht und den BZ im Normalbereich zu halten.
    Mir ist das genug Motivation.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/201673/Gegen-Diabetes-und-Adipositas-Dein-Freund-der-Ketonkoerper

    Cinderella89 schrieb:
    Mein Grundumsatz ist sehr hoch weil ich auch ein sehr hohes Ausgangsgewicht habe.



    Vergiss deinen möglicherweise ohne Adipositaskorrektur fachmännisch errechneten Grundumsatz. Wenn du zunimmst, musst du weniger essen. Du kannst mit uns hier dagegen argumentieren, aber nicht mit deinem Körper.
    Ich würde es mit tatsächlich 600-800 Kcal probieren, mit ärztlicher Überwachung und natürlich Insulinanpassung.

    Cinderella89 schrieb:

    Denn eine erhöhte Eiweißzufuhrt belastet ebenfalls euren Körper, wie u.A. eure Nieren.



    Nee, tut sie nicht.

    1. du musst deine Eiweißzufuhr nicht erhöhen, willst ja abnehmen, musst also nicht mehr essen.
    2. eine hohe Eiweißzufuhr belastet deine Nieren nicht.
    3. eine zu geringe Eiweißzufuhr bedeutet Nährstoffmangel (Aminosäuren zB)
    4. eine übermäßige Eiweißzufuhr erhöht deinen BZ-Spiegel.

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    DM2 in Remission ohne Medikamente
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    am 04.09.2024 17:53:34 | IP (Hash): 435812520
    Hallo Cinderella89 habe gerade deinen Beitrag gelesen. Mir ist Trulicity aufgefallen. Es stimmt man
    bekommt es nur sehr schwer. Aber ich möchte dich darauf hinweisen, dass es gefährliche NW hat.
    Ich habe es vor ca. 4 Wochen abgesetzt. Es hat meinen Diabetes gesenkt aber ich hab Magenbluten
    bekommen und muss nun in KH zur Untersuchung. Auch habe ich 10 kg abgenommen werde aber den Jojoeffekt spüren. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und hoffe dass du dein Gewicht halten kannst.
    L G anirak
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    Hallo Anirak,

    autsch das hört sich ja gar nicht gut an mit den Magenbluten. Meine Mutter spritzt Trulicity, darf ich fragen wie Du das bemerkt hast?

    Alles Gute für Dich!

    Liebe Grüße,
    CoCo



    ------------------------------------------------------------------------------------------------:-)
    Mitte Aug 24 mit DT2 diagnostiziert und einem Wert von stolzen 9,1 mmol/l.
    Medikation.: Mounjaro, 2x850mg Metformin, Forxiga 10mg
    Meine persönlichen Medis: Vit D3, K2, Taurin, Sangokoralle, Ceylon Zimt