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Diagnose
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am 22.08.2024 19:16:50 | IP (Hash): 464047635
Weswegen machst du dich mit einer möglichen Diagnose Diabetes fertig?
Doc Bernstein zeigt mit seinem Typ 1, wie und dass man damit locker und ansonsten völlig gesund über 90 damit werden kann. Und Hans Lauber ist “Fit wie ein Diabetiker” auf dem gesunden Weg zu 80 mit Typ 2. Und ich hoffe doch seeehr, dass du deinen unwiesen Bammel hier für dich behältst und nicht auf deinen Sohn überträgst.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 22.08.2024 20:23:58 | IP (Hash): 206453688
Unwiesen?
Gratuliere zu deinem hobby -
am 22.08.2024 22:01:07 | IP (Hash): 901355093
Hallo Sohn von Thomas,
wenn du hier mitliest, dann lass dich von den Katastrophenvorstellungen von deinem Vaternicht irre machen lassen.
Bisher steht noch nicht einmal fest, dass du Diabetes hast. Das soll erst mit dem oGTT festgestellt werden. Wenn der Test die Diagnose "Diabetes" ergibt, dann muss das noch lange kein Typ1-Diabetes sein. Selbstverständlich wäre auch Typ 2 bei einem schlanken 17jährigen möglich. Vielleicht wäre es z.B auch ein harmloser MODY-Typ und selbst wenn sich Typ 1 heraus stellt, dann könnte es auch ein wesentlich harmlosere LADA-Variante sein.
Vielleicht hat es aber auch gar nichts mit Diabetes zu tun. Möglich wäre z.B. ein Eisenmangel, der ganz einfach behoben werden kann. Eisenmangel könnte die Schlappheit erklären und könnte außerdem zu falsch hohen HbA1c-Werten führen. Verstehe das bitte nicht falsch als Diagnose, sondern nur als Beispiel, dass noch viele andere Ursachen dahinter stecken können und niemand vorschnell wegen einem ganz leicht erhöhten HbA1c-Wert von einem Typ1-Diabetes ausgehen muss.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 22.08.2024 22:01:40. Grund: BBCodes -
am 22.08.2024 22:20:35 | IP (Hash): 206453688
Ein eisenmangel wurde ausgeschlossen -
am 23.08.2024 06:32:12 | IP (Hash): 206453688
Mein vater ist an den folgen von Diabetes verstorben, daher ist das gür mich nicht so einfach jetzt meinen sohn so zu sehen -
am 23.08.2024 10:13:07 | IP (Hash): 1536009125
Der Panik-Modus macht die Sache aber nicht besser...kann höchstens sein, dass du bis Montag noch einen Herzinfarkt bekommst. Damit wäre deinem Sohn nicht geholfen.
Nochmal: Versuche, die Ruhe zu bewahren! -
am 23.08.2024 11:04:45 | IP (Hash): 1914640286
ThomaS1974 schrieb:
Mein vater ist an den folgen von Diabetes verstorben, daher ist das gür mich nicht so einfach jetzt meinen sohn so zu sehen
Es gibt keine Folge von Diabetes, die sich nicht mit dem Blutzucker 24/7 im weitgehend gesunden Rahmen verhindern ließe. Und 24/7 Blutzucker im gesunden Rahmen ist längst für alle Betroffenen möglich, die sich den machen wollen.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 23.08.2024 11:42:40 | IP (Hash): 206453688
Ich war bei der Ärztin und die sagte ich müsse nicht soviel phylosophieren, ein 1er diabetes wäre bei dem wert von 6,0 sicher, sie würde den ogtt nur machen weils von der ddg vorgeschrieben ist……..ich danke euch für eure Hilfe -
am 23.08.2024 12:55:42 | IP (Hash): 1798130232
Hallo Thomas,
warte erstmal ab!
Ja, ein HbA1c von 6 deutet auf einen sich entwickelnden Diabetes hin - für sicher halte ich das noch nicht. Ein Wert, der durchaus auch Messfehlern unterliegen kann und bei deinem Sohn noch recht nahe an der Diagnoseschwelle ist. Von daher ist die Bestätigung oder auch der Ausschluss durch den OGTT sehr sinnvoll.
Typ 1 Diabetes ist doof, ganz doof. Und wenn es so sein sollte, werden die nächsten Monate sicher anstrengend und hart.
Aber dein Sohn ist alt genug, um das alles zu verstehen, und hoffentlich schon aus der Gegen-Alles-Phase raus. Es gibt heute so viele Hilfsmittel, da ist das alles wirklich machbar.
Echte Hilfe und Unterstützung bei Typ 1 findet Ihr übrigens bei insulinclub.de
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juveniler Typ 1 seit 1979; xdrip+ und AAPS im FCL mit Dana-i und Dexcom G6
Bearbeitet von User am 23.08.2024 12:56:18. Grund: Korrektur -
am 23.08.2024 13:09:05 | IP (Hash): 206453688
Danke dir heike
Ich habe mich damit abgefunden, es war ja hier aus allen statements zu hören dass es wohl so ist 😓