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Arzt schreibt kein GLP-1 auf (Ozempic etc.) - Hessen
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am 08.09.2024 13:08:37 | IP (Hash): 1166588442
Fränkin schrieb:
Mounjaro würdest du sehr wahrscheinlich auf (privat-) Rezept bekommen - außer der Arzt ist generell dagegen.
Hast du das versucht?
Es ist leider noch teurer als Ozempic/ Wegovy aber auch effektiver.
Ich bekam Anfang des Jahres Ozempic auf Rezept, da es jedoch nach Monaten immer noch nicht lieferbar war, bekam ich Mounjaro verordnet.
Mounjaro ist absolut gut lieferbar!
Auch Wegovy kein Problem, nur Ozempic ist schwieriger (je nach Dosis)
Meine Werte haben sich verbessern und ich nahm etwas ab, ich bin nun unter BMI 30 und HbA1c unter 6,0.
Leider haben sich zwischenzeitlich die Empfehlungen / Budget für Mounjaro und Ozempic verändert. Bei meinen derzeitigen Werten erhalte ich es nur noch als Privatrezept.
Momentan (seit 1.8.) mache ich das so, was ich zukünftig mache, überlege ich noch.
Ende September werden nochmal neue Blutwerte erstellt, das wird evtl. Aufschlussreich.
Hallo nach Franken erstmal, meiner alten Heimat,
das klingt ja spannend was du schreibst! Besonders interessant finde ich die Info, dass es bestimmte HbA1C Werte gibt, an die die Verschreibung (Erstattung) gekoppelt ist. Hast du da ne Liste / Webseite wo man diese Werte je Medikament einsehen kann?
Die nächste Frage wäre dann: ist es möglich, zunächst privat zu beziehen und dann wieder auf Kasse zu gehen? Machen die Kassen bzw. die Ärzte das mit???
Ob mein Arzt da generell nicht will weiß ich nicht. Es fühlt sich fast so an...wird sich wohl beim nächsten Termin zeigen, wenn ich Ihm Vorschläge mache...
Grüße
GrafZahl
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am 08.09.2024 15:05:15 | IP (Hash): 595671796
Keine Ahnung, das war nur die mündliche Auskunft meiner Diabetologin.
Als Grenzwert nannte sie mir "schlechter als HbA1C 6, 8."
Ed bleibt abzuwarten, ob / wann die gesetzlichen Krankenkassen Mounjaro als zugelassenes Medikament für Adipositas aufnehmen.
Lt Arzt stünden gute Chancen darauf, da man aufgrund der Verringerung des Übergewicht die Folgekosten aufgrund div. Folgeerkrankungen vermeidet.
Sie hat mir auch Wegovy empfohlen, aber ich wollte nicht wechseln, obwohl das etwas günstiger wäre. -
am 08.09.2024 17:05:39 | IP (Hash): 1166588442
Fränkin schrieb:
Keine Ahnung, das war nur die mündliche Auskunft meiner Diabetologin.
Als Grenzwert nannte sie mir "schlechter als HbA1C 6, 8."
Ed bleibt abzuwarten, ob / wann die gesetzlichen Krankenkassen Mounjaro als zugelassenes Medikament für Adipositas aufnehmen.
Lt Arzt stünden gute Chancen darauf, da man aufgrund der Verringerung des Übergewicht die Folgekosten aufgrund div. Folgeerkrankungen vermeidet.
Sie hat mir auch Wegovy empfohlen, aber ich wollte nicht wechseln, obwohl das etwas günstiger wäre.
Hm...das kommt mir sehr willkürlich vor...6,8...würde mich interessieren ob es da eine Richtlinie gibt, die das vorgibt.
Gibt es Erfahrungen mit der Umstellung von Privatrezept auf Kasse? -
am 08.09.2024 18:50:23 | IP (Hash): 1607516897
Hallo GrafZahl,
darf ich fragen, was Du bei Metformin nicht vertragen hast? Ich habe vielfach gehört, dass es bis zu 3 Monate dauern kann, bis sich die Nebenwirkungen endlich einpendeln.
Ich bin jetzt seit knapp 3 Wochen auf Metformin und leide nach wie vor unter Durchfall. Aber wenn ich 2-3 E geschroteten Leinsamen täglich esse, habe ich das Problem nicht mehr.
Keine Ahnung, ob Du ähnliche Nebenwirkungen hattest. Aber wenn ja, wäre das evtl auch ein Lösungsansatz. Metformin wirkt ebenfalls als Appetitzügler und könnte daher auch eine gute Option für Dich sein.
Mit Ozempic haben die Ärzte sämtliche Patienten ins Aus geschossen, weil es jeder verschrieben bekommen hat, ganz unabhängig der Diagnose Diabetes. Nachdem es von Celebrities & Co in den sozialen Medien so "gehyped" wurde, konnten die Diabetes Patienten Ihre Rezepte nicht mehr einlösen, was für viele Patienten ein absoluter Albtraum gewesen ist. Eine gute Freundin von mir arbeitet in der Apotheke und ich hab daher viel mitbekommen, was das Thema angeht. Es macht absolut Sinn, dass das jetzt etwas anders gehandhabt wird, ansonsten beginnt der ganze Zirkus für alle diagnostizierten Diabetiker wieder von vorne. Und die Nebenwirkungen sind nicht ohne, so dass ein Wechsel für viele einer kleinen Katastrophe glich.
Hier ein Artikel, der vielleicht die Vorgehensweise Deines Arztes gut erklärt: https://www.kbv.de/html/1150_65745.php
Liebe Grüße,
CoCo
------------------------------------------------------------------------------------------------:-)
Mitte Aug 24 mit DT2 diagnostiziert und einem Wert von stolzen 9,4 mmol/l.
Medikation.: Mounjaro, 2x850mg Metformin, Forxiga 10mg
Meine persönlichen Medis: Vit D3, K2, Taurin, Sangokoralle, Ceylon Zimt
Bearbeitet von User am 08.09.2024 22:59:55. Grund: . -
am 08.09.2024 22:23:23 | IP (Hash): 965490056
Ich nehme seit über einem Jahr nicht Ozempic sondern Trulicity. Es ist derzeit in regelmäßigen Abständen In meiner bevorzugten Apotheke zu bekommen.
Im 12er Pack hat man erst mal ein ganzen Quartal Ruhe.
Ich vertrage das sehr gut. Mein Krankenkasse hat bisher noch nie Probleme bei mir als Diabetiker gemacht.
Warum der eine das und der andere das Medikament verschrieben bekommt, ist mir nicht so ganz klar. -
am 09.09.2024 08:34:15 | IP (Hash): 1166588442
CoCoHatFragen schrieb:
Hallo GrafZahl,
darf ich fragen, was Du bei Metformin nicht vertragen hast? Ich habe vielfach gehört, dass es bis zu 3 Monate dauern kann, bis sich die Nebenwirkungen endlich einpendeln.
Ich bin jetzt seit knapp 3 Wochen auf Metformin und leide nach wie vor unter Durchfall. Aber wenn ich 2-3 E geschroteten Leinsamen täglich esse, habe ich das Problem nicht mehr.
Keine Ahnung, ob Du ähnliche Nebenwirkungen hattest. Aber wenn ja, wäre das evtl auch ein Lösungsansatz. Metformin wirkt ebenfalls als Appetitzügler und könnte daher auch eine gute Option für Dich sein.
Mit Ozempic haben die Ärzte sämtliche Patienten ins Aus geschossen, weil es jeder verschrieben bekommen hat, ganz unabhängig der Diagnose Diabetes. Nachdem es von Celebrities & Co in den sozialen Medien so "gehyped" wurde, konnten die Diabetes Patienten Ihre Rezepte nicht mehr einlösen, was für viele Patienten ein absoluter Albtraum gewesen ist. Eine gute Freundin von mir arbeitet in der Apotheke und ich hab daher viel mitbekommen, was das Thema angeht. Es macht absolut Sinn, dass das jetzt etwas anders gehandhabt wird, ansonsten beginnt der ganze Zirkus für alle diagnostizierten Diabetiker wieder von vorne. Und die Nebenwirkungen sind nicht ohne, so dass ein Wechsel für viele einer kleinen Katastrophe glich.
Hier ein Artikel, der vielleicht die Vorgehensweise Deines Arztes gut erklärt: https://www.kbv.de/html/1150_65745.php
Liebe Grüße,
CoCo
------------------------------------------------------------------------------------------------:-)
Mitte Aug 24 mit DT2 diagnostiziert und einem Wert von stolzen 9,4 mmol/l.
Medikation.: Mounjaro, 2x850mg Metformin, Forxiga 10mg
Meine persönlichen Medis: Vit D3, K2, Taurin, Sangokoralle, Ceylon Zimt
Hallo Coco,
Metformin: ja, darfst du. Libido ist maximal in den Keller gegangen, bei vorher völlig guter Libido. Außerdem ein dauerhaftes, seltsames Körpergefühl, also ob man einen leichten Kater hätte.
Im Übrigen bin ich kein Celebritiy, sondern ebenfalls diagnostizierter Diabetespatient :-)
Danke für deinen Link, der erklärt aber nur, warum es Off-Label nicht mehr verschrieben werden darf / soll.
Das ich eine Gewichtsreduktion anstrebe, ist übrigens bei einem BMI von 36 und Diabetes Typ II absolut legitim.
Grüße
GrafZahl
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am 09.09.2024 08:36:31 | IP (Hash): 1166588442
opa38 schrieb:
Ich nehme seit über einem Jahr nicht Ozempic sondern Trulicity. Es ist derzeit in regelmäßigen Abständen In meiner bevorzugten Apotheke zu bekommen.
Im 12er Pack hat man erst mal ein ganzen Quartal Ruhe.
Ich vertrage das sehr gut. Mein Krankenkasse hat bisher noch nie Probleme bei mir als Diabetiker gemacht.
Warum der eine das und der andere das Medikament verschrieben bekommt, ist mir nicht so ganz klar.
Danke für den Hinweis!!!
Kannst du mir noch sagen, was dein Gewicht / BMI und dein HbA1C vor der Einstellung waren?
Hast du Begleiterkrankungen? (Herz o.ä.?)
Ich vermute du wohnst nicht in Hessen?
Grüße
GrafZahl
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am 09.09.2024 11:41:34 | IP (Hash): 1041657954
Hallo Graf Zahl,
ich wohne in Hessen und habe Trulicity bis vor zwei Jahren verschrieben bekommen (Dosierung 1,5 mg).
Ich habe damit gut abgenommen, dann wurde es abgesetzt, da sich die Werte stark verbessert hatten
(ich nehme jetzt noch Metformin und Januvia).
Da mittlerweile der Zeiger der Waage bei jedem Wiegen mehr anzeigt, wünsche ich mir das Medikament zurück. Leider ist es schlecht verfügbar. Meine Tochter arbeitet in einer Apotheke, sie meint, dass es sehr schlecht verfügbar sei, vor allem die Stärken über 1,5 mg.
Der Hersteller würde wohl die Produktionsstätten ausweiten, das würde aber noch dauern.
Viele Grüße -
am 09.09.2024 12:49:39 | IP (Hash): 1166588442
Chris70 schrieb:
Hallo Graf Zahl,
ich wohne in Hessen und habe Trulicity bis vor zwei Jahren verschrieben bekommen (Dosierung 1,5 mg).
Ich habe damit gut abgenommen, dann wurde es abgesetzt, da sich die Werte stark verbessert hatten
(ich nehme jetzt noch Metformin und Januvia).
Da mittlerweile der Zeiger der Waage bei jedem Wiegen mehr anzeigt, wünsche ich mir das Medikament zurück. Leider ist es schlecht verfügbar. Meine Tochter arbeitet in einer Apotheke, sie meint, dass es sehr schlecht verfügbar sei, vor allem die Stärken über 1,5 mg.
Der Hersteller würde wohl die Produktionsstätten ausweiten, das würde aber noch dauern.
Viele Grüße
Danke für deinen Beitrag, sehr aufschlussreich!
Also, ich will ja nicht zu emotional werden, aber da frage ich mich doch echt: haben Sie den Ärzten (Diabetologen) in Hessen ins Hirn geschissen?!? Es ist doch bekannt, dass man nach dem Absetzen von den GLP-1ern wieder zulegt und dass es eine lebenslange Medikation bedeutet. Ich habe mich da jetzt schon in einige Fachzeitschriften eingelesen, überall das Gleiche: muss quasi bis in alle Ewigkeit genommen werden....sorry, aber da kann ich echt nur den Kopf schütteln wenn ich sowas lese hier.
Ich meine bei mir ist es doch das Gleiche: ich versuche seit Dekaden, das Gewicht in den Griff zu bekommen. Offensichtlich klappt es trotz intensiver Bemühungen nicht. Warum soll das plötzlich klappen, wenn ich ein paar Kilos abgenommen habe? Bin ja auch nicht mit 100+ Kilos auf die Welt gekommen...d.h. wenn es klappen würde mit 90 Kilos hätte ich es ja schon immer dort halten können.
Was sagt dein Arzt, wenn du Ihn fragst, ob er es wieder aufschreibt?
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am 09.09.2024 13:25:41 | IP (Hash): 1041657954
Meine Hausärztin meint, dass ich ja noch gut eingestellt sei. Wenn sich die Lage verschlechtern würde, hätte man ja noch mit Trulicity (oder ähnlichem) ein Ass im Ärmel.