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Arzt schreibt kein GLP-1 auf (Ozempic etc.) - Hessen
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am 09.09.2024 21:51:56 | IP (Hash): 1166588442
[quote=Neytiri ;130503]Hallo und willkommen hier Graf Zahl,
ich schreibe Dir aus NRW. Habe über Jahre Trulicity bekommen, Dosis immer wieder gesteigert, zuletzt auf 4,5 mg und in der Zeit 20 kg abgenommen.
2015 wurde übrigens Typ 2 zufällig bei mir festgestellt.
Meine Ärztin hat mir jetzt auf meine Nachfrage hin Mounjaro verordnet, seit Ende 06/24. Vertrage es gut mit nicht wirklichen Nebenwirkungen. Sie sagt selbst, dass die Einnahme eine Lebensaufgabe ist. Mein BZ ist besser geworden. Derzeit um 0,8 gesunken. Seit zwei Jahren muss ich auch Insulin spritzen.... Da waren die 20 kg weniger wieder zugenommen. Vorrangig geht es mir erst einmal um den Zuckerwert, dass dieser insgesamt besser wird - liegt noch bei 7,8- und ich das Kurzzeitinsulin weglassen kann. Aber eine Abnahme wäre auch sehr wünschenswert.
Diäten etc kenne ich natürlich auch, wie Du schon selbst geschrieben hast.
Mounjaro nimmt mir aber tatsächlich gut das Hungergefühl. Ich bin jetzt bei 10 mg, aber meine Diabetologin hat mir schon 12,5 mg verordnet (bereits im Kühlschrank).
Ich wünsche Dir viel Erfolg, dass Du doch noch ein Rezept erhalten wirst. Zu Anfang hat es mir auch noch meine Hausärztin verschrieben, hat aber aus Budgetgründen ein Wechsel stattgefunden.
Du bist nicht allein mit dem Wunsch abnehmen zu wollen. In meiner Jugend war ich noch ein Strich in der Landschaft. 😁 Jetzt ist mein BMI etwas höher als Deiner, bin 48.
LG Neytiri
PS nehme auch Metformin, zu Anfang noch Janumet zur Gewöhnung.
Libido - was ist das? 😂🫤 Total weg... Habe aber noch andere Baustellen, wofür ich Medis nehmen muss.
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Behandel Andere so, wie Du selbst behandelt werden möchtest ❤️[/quote]
Hi Neytiri,
ich vermute bei dem Nick bist du ein Weibchen? :-)
Wie kam es, dass du gewechselt hast von Trulicity auf Mounjaro?
Natürlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Diabetes Typ 2, gerade weil die Fettzellen die Insulinresistenz fördern. Manche hier scheinen das nicht so sehen zu wollen oder reden das etwas klein :-)
Umso mehr wundert es mich, das die Ärzte sich so zieren beim Verschrieben (mal abgesehen vom realen Mangel an Dosen). In NRW scheint ihr da ja mehr Glück zu haben. Und ja, deine Ärztin bestätigt, was ich auch überall lese: Lebenslange Einnahme, bis auf Ausnahmefälle, ist sehr wahrscheinlich.
Mir scheint es echt so, als hätte ich mir für die Diagnose für DT2 einen richtig schlechten Zeitpunkt "rausgesucht"... :-(
"Strich in der Landschaft" war ich nie, aber ich hatte durchaus sehr schlanke, bzw. normalgewichtige Phasen. Leider immer mit Tendenz nach oben.
Was mich besonders geärgert hat, bei der Diagnose war, dass ich seit mindestens 15 Jahren regelmäßig den Nüchternzucker beim Doc hab machen lassen im Rahmen des Checkups und Dieser nie auffällig war. Nur um mir dann vom Diabetologen erzählen zu lassen: "Joa, den können sie in die Tonne kloppen, ist völlig sinnfrei, da sich die Werte total absenken, bis die Probe im Labor ist". Da kratzt man sich schon am Kopf und denkt sich "WTF?!?!?"
Hast du zufällig Erfahrung, wie es ist, von einer Privatrezept Verschreibung auf Kasse zu wechseln? (also wenn man quasi schon eingestellt ist)
Grüße
GrafZahl
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am 09.09.2024 22:53:33 | IP (Hash): 1975361461
GrafZahl schrieb:
Natürlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Diabetes Typ 2, gerade weil die Fettzellen die Insulinresistenz fördern. Manche hier scheinen das nicht so sehen zu wollen oder reden das etwas klein :-)
Ok, die meisten von uns mit T2D haben Übergewicht, ABER die meisten Menschen mit Übergewicht haben und kriegen keinen T2D, nicht einmal die meisten von denen mit BMI 40 und mehr.
Es gibt keinen allgemeinen kausalen Zusammenhang zwischen Körpergewicht und sogenannter Insulinresistenz und T2D.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 09.09.2024 22:54:31 | IP (Hash): 1325242092
GrafZahl schrieb:
Vielleicht noch zur Vorgeschichte: ich laviere seit Kindesbeinen mit Übergewicht herum, mal mehr, mal weniger, mit (mehreren) Abnehmphasen von 30 Kilo Minus, die sich dann langsam wieder hochgestottert haben. Auch Psychotherapie wurde für dieses Thema in Anspruch genommen. Ernährungsberatungsseitig bin ich umfassend informiert
D.h. es ist offensichtlich, dass sich mein Gewicht sich nicht konventionell auf "normal" einstellen lässt. Und Übergewicht ist nun mal DER Hauptgrund für nen DIA-2...
Das ist so nicht ganz richtig. Nicht das Übergewicht macht Diabetes, sondern der hohe Insulinspiegel macht Übergewicht.
Hoher Insulinspiegel verhindert Fettabbau, mehr noch, Insulin erst ermöglicht die Einlagerung von Fett. Das passiert schon lange bevor ein zu hoher BZ gemessen werden kann.
Und Insulin macht hungrig. Das forciert eine häufige und zu hohe Nahrungsaufnahme, die wiederum zu hohem Blutzucker führt, was wiederum einen Haufen Insulin erforderlich macht, um den Blutzucker in einen für das Leben notwendigen Bereich zu bringen. Überschüssiges von dem Zuviel wird dann wieder als Fett abspeichert. Durch den hohen Insulinspiegel kann das auch kaum mehr abgebaut werden.
Ein ewiger Kreislauf.
Sich mit Diäten das Gewicht runterzuhungern, hilft nur kurzfristig und geht nicht an die Ursache.
Durchbrechen kann man diesen Kreislauf, indem man Essen zu sich nimmt, das keine Insulinantwort erfordert = Fett und Protein. Keine KH!
Sieht man ja am postprandialen BZ, wenn man Kohlenhydrate zu sich nimmt, steigt der BZ an, isst man keine, steigt der BZ nicht oder kaum an. Ziemlich unabhängig von der Menge, die man futtert, zumindest wenn man nicht mehr als bis zur guten Sättigung isst und nicht pausenlos nachschiebt.
Kein hoher BZ = keine große mahlzeitenabhängige Insulinausschüttung.
Kein hoher Insulinspiegel, keine Fetteinlagerung, kein übermäßiger Hunger.
Die BSD kann sich erholen, der gesamte Körper profitiert davon.
GrafZahl schrieb:
]Natürlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Diabetes Typ 2, gerade weil die Fettzellen die Insulinresistenz fördern. Manche hier scheinen das nicht so sehen zu wollen oder reden das etwas klein :-)
"Manche hier" haben es genau damit geschafft, den BZ runterzukriegen, dabei Fett abzubauen, Blutdruck, Triglyceride zu senken, Gelenke wieder schmerzfrei zu kriegen und vieles mehr. Hängt ja alles zusammen.
Und dabei lecker und ausreichend zu essen. Ohne hungern. Mit einem HbA1c kleiner 5,7%.
Ich genieße gerne eine Schweinshaxe mit Sauerkraut oder (Hack)Steak mit Salat oder ein fettes Lachsfilet mit Gemüse und danach Quark mit Erdbeeren und ich gesunde immer mehr, andere haben andere Vorlieben und Ernährungsstrategien, aber hungern muß niemand bei einer diabetesfreundlichen Ernährung. Nur die Nudeln, die Knödel, Brot, Kartoffeln und Zucker in jeder Form weglassen - eben die KH stark zu beschränken.
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DM2 in Remission ohne Medikamente2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.09.2024 09:03:51 | IP (Hash): 1166588442
Henrie schrieb:
Das ist so nicht ganz richtig. Nicht das Übergewicht macht Diabetes, sondern der hohe Insulinspiegel macht Übergewicht.
Hoher Insulinspiegel verhindert Fettabbau, mehr noch, Insulin erst ermöglicht die Einlagerung von Fett. Das passiert schon lange bevor ein zu hoher BZ gemessen werden kann.
Und Insulin macht hungrig. Das forciert eine häufige und zu hohe Nahrungsaufnahme, die wiederum zu hohem Blutzucker führt, was wiederum einen Haufen Insulin erforderlich macht, um den Blutzucker in einen für das Leben notwendigen Bereich zu bringen. Überschüssiges von dem Zuviel wird dann wieder als Fett abspeichert. Durch den hohen Insulinspiegel kann das auch kaum mehr abgebaut werden.
Ein ewiger Kreislauf.
Sich mit Diäten das Gewicht runterzuhungern, hilft nur kurzfristig und geht nicht an die Ursache.
Durchbrechen kann man diesen Kreislauf, indem man Essen zu sich nimmt, das keine Insulinantwort erfordert = Fett und Protein. Keine KH!
Sieht man ja am postprandialen BZ, wenn man Kohlenhydrate zu sich nimmt, steigt der BZ an, isst man keine, steigt der BZ nicht oder kaum an. Ziemlich unabhängig von der Menge, die man futtert, zumindest wenn man nicht mehr als bis zur guten Sättigung isst und nicht pausenlos nachschiebt.
Kein hoher BZ = keine große mahlzeitenabhängige Insulinausschüttung.
Kein hoher Insulinspiegel, keine Fetteinlagerung, kein übermäßiger Hunger.
Die BSD kann sich erholen, der gesamte Körper profitiert davon.
GrafZahl schrieb:
]Natürlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Diabetes Typ 2, gerade weil die Fettzellen die Insulinresistenz fördern. Manche hier scheinen das nicht so sehen zu wollen oder reden das etwas klein :-)
"Manche hier" haben es genau damit geschafft, den BZ runterzukriegen, dabei Fett abzubauen, Blutdruck, Triglyceride zu senken, Gelenke wieder schmerzfrei zu kriegen und vieles mehr. Hängt ja alles zusammen.
Und dabei lecker und ausreichend zu essen. Ohne hungern. Mit einem HbA1c kleiner 5,7%.
Ich genieße gerne eine Schweinshaxe mit Sauerkraut oder (Hack)Steak mit Salat oder ein fettes Lachsfilet mit Gemüse und danach Quark mit Erdbeeren und ich gesunde immer mehr, andere haben andere Vorlieben und Ernährungsstrategien, aber hungern muß niemand bei einer diabetesfreundlichen Ernährung. Nur die Nudeln, die Knödel, Brot, Kartoffeln und Zucker in jeder Form weglassen - eben die KH stark zu beschränken.
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DM2 in Remission ohne Medikamente
Hallo Henrie,
Ich Zitiere Wikipedia nur ungern, aber bitte:
"Die genauen Mechanismen, welche zur Insulinresistenz führen, sind deshalb in intensiver Erforschung..."
"Die Insulinresistenz betrifft sowohl schlanke als auch übergewichtige Typ-2-Diabetiker, allerdings ist Übergewicht ein wesentlicher Risikofaktor."
Oder um es mal in eigenen Worten zu sagen: es gibt wesentlich mehr übergewichtige Diabetiker (DT2), als schlanke und die Mechanismen sind nicht eindeutig geklärt.
Außerdem gibt es durchaus Unterschiede zwischen den Menschen: genetisch, Sozialisation, Lebensumstände, psychische Verfassung. Betrachtet man die Gesamtheit dieser Faktoren UND die Tatsache wie viele fette Menschen (so wie mich), es auf dem Planeten gibt, willst du wirklich sagen, dass die alle nur brav KH-arm essen müssten und alles wird gut?
Wie ich ja schon erwähnte, haben Viele davon zig Diäten hinter sich (die schon für sich genommen nicht gut für den Körper sind) und/oder sind nicht in der Lage, eine Ernährungsumstellung langfristig durchzuhalten. Was sagst du Diesen Menschen? Try harder? Pecht gehabt?
Das hätte man eventuell VOR den GLP-1ern sagen können / müssen. Jetzt gibt es diese Medis. Ein Vorenthalten sehe ich daher höchst kritisch.
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am 10.09.2024 10:43:31 | IP (Hash): 1836543751
GrafZahl schrieb:
"Die genauen Mechanismen, welche zur Insulinresistenz führen, sind deshalb in intensiver Erforschung..."
"Die Insulinresistenz betrifft sowohl schlanke als auch übergewichtige Typ-2-Diabetiker, allerdings ist Übergewicht ein wesentlicher Risikofaktor."
Inzwischen können wir besser, als die Spekulation um den Risikofaktor Gewicht. Seit der Banting Lecture in 2012 von Prof. Roy Taylor, Newcastle, zur Twin Cycle Theorie weiß alle Welt, dass wir mit Typ 2 anders als alle übrigen Menschen 2 Speichergrenzen geerbt haben und vererben.
Unter diesen Speichergrenzen funktioniert unser Glukosestoffwechsel völlig gesund, darüber zunehmend diabetisch.
Der eine begrenzte Regelkreis ist der in der Leber. Mit überschreiten der persönlichen (hat nichts mit der üblichen Bemessung von BMI oder Fettleber zu tun!) Grenze vom Fettvolumen in der Leber gibt die zunehmend mehr Glukose in den Kreislauf, als darin jeweils aktuell verbraucht wird.
Mit dem ausreichenden Abbau vom Fett in der Leber gibt die nach 1 Woche (bis Taylor über viele Jahre unerklärtes Phänomen nach Magenverkleinerungen usw.) wieder völlig normalen Nüchternzucker aus.
Der andere Regelkreis betrifft Beta-Zellen und Inkretine. Die Inkretine bestellen für die neue Glukose, die bei ihnen durch die Dünndarmwand kommt, die passende Menge an Insulin. Erste Aufgabe vom Insulin ist dann das vorübergehende Ausschalten der Glukoneogenese (wenigstens 10 g neue Glukose/Stunde) in der Leber. Mit dem Überschreiten der persönlichen Fettgrenze der Betas antworten die zunächst immer weniger spontan und mit den Jahren immer weniger bis gar nicht mehr auf Insulinanforderungen.
Mit der rechtzeitigen (zu viele Jahre ausgeschaltet sterben sie einfach ab) ausreichenden Entfettung der Beta-Zellen geben die wieder völlig normal Insulin aus, und der Glukosestoffwechsel funktioniert völlig gesund.
Die unerwartet appetitzügelnde Funktion von Ozempic & Co reicht offenbar nicht bis unter die Speichergrenzen zum Ausschalten des T2D. D.h., der T2D wird zwar deutlich eingedämmt, aber “auf kleiner Flamme” weiter gepflegt.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.09.2024 11:43:31 | IP (Hash): 1166588442
Ich möchte noch was ganz Generelles los werden hier:
Ich bestreite ausdrücklich NICHT, dass man medikamentenfrei mit einer 1000 Kcal LowcarbDiat den DT2 quasi verschwinden lassen kann. Das ist ja auch nur logisch, weil sich ja alles ums Insulin (und die Resistenz) dreht. Und wo nix (sehr wenig) ausgeschüttet wird, passiert auch nicht viel. Dazu gibt es ja auch viele Berichte und Erfolgsmeldungen.
ABER, der Mensch ist nun mal ein Mensch, mit allen Schwächen, und ich bezweifle, dass selbst bei optimaler Aufklärung, eine wirklich große Bevölkerungsgruppe in der Lage sein wird, sich nach so einer Diät auf eine 1500-2000 Kcal Lowcarbernährung einzupendeln. Daher denke ich, dass dafür GLP-1 sehr sinnvoll ist.
So, das wollte ich nur mal klarstellen :-) -
am 10.09.2024 12:44:59 | IP (Hash): 343835826
GrafZahl schrieb:
Hi Neytiri,
ich vermute bei dem Nick bist du ein Weibchen? :-)
Wie kam es, dass du gewechselt hast von Trulicity auf Mounjaro?
Natürlich besteht ein enger Zusammenhang zwischen Körpergewicht und Diabetes Typ 2, gerade weil die Fettzellen die Insulinresistenz fördern. Manche hier scheinen das nicht so sehen zu wollen oder reden das etwas klein :-)
Umso mehr wundert es mich, das die Ärzte sich so zieren beim Verschrieben (mal abgesehen vom realen Mangel an Dosen). In NRW scheint ihr da ja mehr Glück zu haben. Und ja, deine Ärztin bestätigt, was ich auch überall lese: Lebenslange Einnahme, bis auf Ausnahmefälle, ist sehr wahrscheinlich.
Hallo Graf Zahl,
Ja, ich bin weiblich. 😁 Mounjaro hatte ich beim googlen entdeckt und dann mit meiner Ärztin besprochen. Ich verspreche mir davon eine Verbesserung des Diabetes und Abnahme wäre auch sehr gut. Andere haben damit schon sehr gut an Gewicht verloren, wie ich im Internet gelesen habe.
Ich hoffe auch, dass mir das Mittel immer weiter verschrieben wird, auch wenn der Hba1c-Wert dann besser geworden ist. Denn auch wenn ich hoffentlich noch zusätzlich damit abnehmen werde, habe ich noch genug Hüftgold. Überlege irgendwann in eine Adipositas - Klinik zu gehen, jedoch nicht für eine OP. Aber um doch wieder zu alten Zeiten etwas näher zurück zu kommen.
Ansonsten versuche ich mich auch immer mehr ohne Kh zu ernähren.
Was einen Rezeptwechsel angeht, würde ich an Deiner Stelle erst gar nicht damit anfangen. Vielleicht bekommst Du es dann wirklich nicht mehr verordnet.
Liebe Grüsse, viel Erfolg und alles Gute!
Neytiri
PS ich habe auch den FreeStyle Libre 3 Sensor seit dem ich Insulin spritzen muss. Komme damit sehr gut zurecht und das Lesegerät hat mich schon öfter, gerade nachts, vor Hypos gewarnt.
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Behandel Andere so, wie Du selbst behandelt werden möchtest ❤️
Bearbeitet von User am 10.09.2024 12:53:43. Grund: Zusatz1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.09.2024 14:09:46 | IP (Hash): 1836543751
Neytiri schrieb:
PS ich habe auch den FreeStyle Libre 3 Sensor seit dem ich Insulin spritzen muss. Komme damit sehr gut zurecht und das Lesegerät hat mich schon öfter, gerade nachts, vor Hypos gewarnt.
Hast du dann schon mal überprüft, ob die Warnung überhaupt begründet war? Viefach wird nämlich von solchen Warnungen berichtet, wenn der BZ bei 80-100 und sogar noch mehr mg/dl liegt, und wenn man die Warnung ungeprüft akzeptiert und isst, befördert das das Hüftgold.
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
Bearbeitet von User am 10.09.2024 14:12:24. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.09.2024 16:37:58 | IP (Hash): 1836543751
GrafZahl schrieb:
ABER, der Mensch ist nun mal ein Mensch, mit allen Schwächen, und ich bezweifle, dass selbst bei optimaler Aufklärung, eine wirklich große Bevölkerungsgruppe in der Lage sein wird, sich nach so einer Diät auf eine 1500-2000 Kcal Lowcarbernährung einzupendeln. Daher denke ich, dass dafür GLP-1 sehr sinnvoll ist.
Medizin, die viel hilft, hat in aller Regel auch einiges an Nebenwirkungen, die man nicht haben will. Als das damals neu war, galt Cortison als super Entzündungshemmer. Mit 2 größeren Injektionen kam ich damit nahezu pollenbeschwerdefrei über den Sommer. Das ist völlig ungefährlich, hieß es damals. Schließlich macht der Körper das doch auch selbst. - Du weißt, wie sich die Medizinwelt inzwischen weitergedreht hat. Und ich bin mir recht sicher, dass mit den Jahren auch bei Ozempic & Co irgendwas auftreten wird, was wir nicht gedacht hätten und so aber nicht gewollt haben.
Und genauso ist das mit dem Insulin. Inzwischen ist auch beim letzten Hausarzt angekommen, dass mit Insulinresistenz so lange viel(!) mehr(!) an eigenem Insulin ausgegeben wird, als bei Menschen ohne Resistenz, so lange der Blutzucker noch mit anderen Mitteln als fremdem Insulin ausreichend gesenkt werden kann. Und wenn du bedenkst, dass ein Insulinmolekül nach knapp 5 Minuten im Blut nur noch als halbes und nach weiteren 5 Minuten nur noch als Viertel usw. gemessen werden kann, kannst du ahnen, auf welch vollen Touren die Betas dafür 24/7 laufen müssen.
Und je mehr Insulin, auch vom eigenen, desto mehr Hüft- und sonstiges Gold. Das ist mit der fachoffiziell richtigen Insulin-Einstellung für HbA1c um 7 der normale Lauf der Dinge. Damit spritzen alle 11 mit T2D, die mit mir in 98 mit Insulin angefangen haben, inzwischen einen täglichen Bedarf von über 200 Einheiten und über 150 kg Sofagewicht :(
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am 10.09.2024 19:34:37 | IP (Hash): 1166588442
@Jürgen: absolut, klar. Das Risiko ist mir bewusst. Es gibt ja durchaus Kritiker, die sich fragen, ob es gut ist, dass das Gastrin durch GLP-1 dann jahrelang um den Faktor 1000 erhöht sein kann, ohne dass es zu ernsten Folgen kommt.
Allerdings ist die die momentane Lage die, das sämtliche schwere unerwünschten Ereignisse (wie man Nebenwirkungen in Studien nennt), bisher in Folgestudien widerlegt werden konnten:
- keine erhöhte Suizidgefahr
- keine Probleme mit der Bauchspeicheldrüse
Einzig wird aktuell eine spontane Erblindung durch Sehnerventzündung diskutiert. Aber auch das ist nicht gesichert und eher selten.
Es gibt durchaus hochwirksame Medis, bei denen die Nebenwirkungen überschaubar sind. Aber ganz ohne ist in der Tat unwahrscheinlich.
Und die Benefits von Gewichtsverlust, den man sonst nicht hinkriegt, sind enorm...
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am 10.09.2024 19:46:35 | IP (Hash): 1836543751
In jedem Falle Daumendrück für dein weiteres gutes Gelingen :)
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am 10.09.2024 20:20:13 | IP (Hash): 343835826
hjt_Jürgen schrieb:
Neytiri schrieb:
PS ich habe auch den FreeStyle Libre 3 Sensor seit dem ich Insulin spritzen muss. Komme damit sehr gut zurecht und das Lesegerät hat mich schon öfter, gerade nachts, vor Hypos gewarnt.
Hast du dann schon mal überprüft, ob die Warnung überhaupt begründet war? Viefach wird nämlich von solchen Warnungen berichtet, wenn der BZ bei 80-100 und sogar noch mehr mg/dl liegt, und wenn man die Warnung ungeprüft akzeptiert und isst, befördert das das Hüftgold.
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Ja, habe ich, Jürgen. Der Wert lag bei mindestens 69 oder darunter, vorher warnt das Lesegerät auch nicht. Ich habe blutig nachgemessen, als es einmal auch tagsüber zur Hypo kam, da lag der BZ bei 54.
Ich nehme nachts dann auch nur Dextro und schlafe weiter. Aber mittlerweile hat es sich gut eingespielt mit Mounjaro und ABASAGLAR am Abend. Nehme nur noch 10 IE.
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am 20.09.2024 10:50:13 | IP (Hash): 1166588442
Abschließend zu dem Thema, mein Ratschlag:
Für alle die glasklar diagnostizierten DB-T2 haben, unter anderem gekennzeichnet durch:
- HbA1C über 6,5 (ggf. mehrfach gemessen)
in Kombination mit einen BMI von 30+ und
Beides nicht gesenkt kriegen durch Metformin und SGLT-2-Hemmer sowie Sport und Ernährung
und der Doc weigert sich trotzdem ein GLP-1 zu verordnen:
SUCH EUCH EINEN ANDEREN ARZT
Das werde ich zumindest tun. Es ist allein Eure Entscheidung, wie Ihr euch "behandeln" lasst.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.09.2024 15:15:29 | IP (Hash): 1166588442
So, habe nun einen anderen Arzt. Werde nicht verraten wer es ist, aber es ist einer der führenden Diabetologen in DE, mit unzähligen Publikationen, international anerkannt.
Sein klares Urteil: "Selbstverständlich schreibe ich Ihnen (auf Kassenrezept) Mounjaro auf, wenn es einen Paradepatienten gibt der das nun braucht, dann Sie. Unverständlich, warum die Kollegen das nicht verordnet haben"
Ich werte das mal als schallende Ohrfeige für die anderen beiden Ärzte, die es verweigert haben.
Freue mich natürlich wie Bolle, rege mich aber auch über unser dümmliches System auf.
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am 23.09.2024 16:44:42 | IP (Hash): 33628158
Gratuliere zu Erfolg #1 = Verordnung. Bin gespannt auf Erfplg #2 = Wirkung?
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