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Quellen für GLP-1 als Selbstzahler (Mounjaro, Ozempic etc.)

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    am 18.09.2024 18:31:09 | IP (Hash): 1166588442
    CoCoHatFragen schrieb:
    Puhh, also mit solchen Aussagen wie: es kann durchaus sinnvoll sein ab BMI 50, habe ich tatsächlich meine Schwierigkeiten. Ich weiß ja nicht ob Du Dich mit Fettleibigkeit auskennst?

    Deshalb spiele ich jetzt mal den Erklärbär. Ab BMI 40 beginnt bereits die Stufe 3 bei Adipositas und das kostet Dich gut und gerne bis zu 10 Jahre Deiner Lebenserwartung. Das wollte ich nur mal nebenbei erwähnt haben. Von den Begleiterscheinungen, denen man mit diesem BMI ausgesetzt ist, will ich jetzt mal gar nicht anfangen.

    Und ja, ich stimme Dir voll und ganz zu. Die Spritze alleine, wird niemanden langfristig zum gewünschten Körpergewicht verhelfen. Aber ich hoffe, dass das auch nicht die Erwartungshaltung von Menschen ist, die sich freiwillig ein Medikament verabreichen, dass noch keine wirkliche Langzeiterfahrung/-forschung aufweisen kann. Es ist m.E. etwas wie pokern und die Entscheidung zwischen Pest & Cholera. Zumindestens, ist das bei mir der Fall, mit einem BMI von aktuell 44.

    Liebe Grüße,
    CoCo
    ------------------------------------------------------------------------------------------------:-)
    Mitte Aug 24 mit DT2 diagnostiziert und einem Wert von stolzen 9,4 mmol/l.
    Medikation.: Mounjaro, 2x850mg Metformin, Forxiga 10mg
    Meine persönlichen Medis: Vit D3, K2, Taurin, Sangokoralle, Ceylon Zimt



    Da hast du völlig recht, im Beitrag von Thomas_DT sind so EINIGE Fehlannahmen und Behauptungen enthalten, die so nicht stimmen...

    Übrigens ist es kein "Pokern", da GLP-1 Agonisten schon relativ lange verfügbar sind, SEHR genau beobachtet werden (Studien etc.) und höchst erfolgreich sind. Die positiven Effekte überwiegen Nebenwirkungen BEI WEITEM.


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    am 18.09.2024 18:40:29 | IP (Hash): 1166588442
    Thomas_Dt schrieb:
    Eine Begründung sollte der Arzt schon geben.

    Allerdings sollte beachtet werden, dass diese Medikamente primär für die Behandlung von Diabetes Typ 2 zugelassen wurden. Die Zulassung für die Behandlung von Adipositas wurde wohl nachgezogen.

    Die Gewichtsabnahme ist da praktisch eine Nebenwirkung. Es ist gut vorstellbar, dass die Krankenkassen eine Übernahme der Kosten ohne Diabetes-Diagnose ablehnen.

    Wenn diese Medikamente am Markt nur sehr begrenzt verfügbar sind, was bei Ozempic wohl der Fall ist, dann kann ich verstehen, dass Ärzte sehr zurückhaltend sind, dieses Medikament zur reinen Adipositas-Behandlung einzusetzen.

    Bei der Adipositas-Behandlung gilt zudem, dasss sehr genau zwischen Nutzen und Nebenwirkungen abgewogen werden muss. Außer bei ganz extremer Adipositas sollte in erster Linie eine Änderung des Essverhaltens und der Lebensweise des Patienten erfolgen. D.h. die Ernährung ist umzustellen und es ist auf mehr Bewegung zu achten. Dann stellt sich die Gewichtsreduzierung von selbst ein. Das kann durchaus Jahre dauern. Bei einem sehr hohen BMI kann die Behandlung mit Ozempic & Co. aber durchaus sinnvoll sein (vermutlich so ab 50)
    Die Alternative ist es, diese Medikamente dann lebenslang einzusetzen. Denn werden die Medikamente abgesetzt und ist es zu keiner Verhaltensänderung gekommen, so setzt die Gewichtszunahme wieder ein.
    Viele Grüße
    Thomas



    Ich sage es mal in aller Deutlichkeit: diese "Vermutung" mit BMI 50 ist kompletter Bullshit. Negative Effekte von Übergewicht beginnen weit unter der Adipositas Grenze. Nicht umsonst sind GLP-1er zur Gewichtsreduktion schon ab BMI 28 zugelassen.

    Und selbstverständlich muss man Essverhalten und Bewegungsverhalten konsequent ändern. Und weil das so "einfach" ist, gibt es Millionen Adipöse Menschen allein in DE, Tendenz steigend...

    GLP-1er sind schlicht ein super mächtiges Werkzeug um den Fluch Übergewicht zu durchbrechen. Im Übrigen ist Adipositas MASSIV mit DB-T2 verknüpft, das aufzudröseln ist absolute Augenwischerei. Dies wird politisch nur deswegen gemacht, weil man sonst vielen Millionen Menschen ab BMI 28 direkt damit versorgen müsste und dafür haben die Kassen tatsächlich zu wenig Geld beiseite gelegt...(und damit irgendwelchen Unfug finanziert).

    Witzig auch, immer die paar Menschen als Beispiel zu nehmen, die es "schaffen", Adipositas zu durchbrechen, anstatt die vielen, die es NICHT schaffen...ich möchte da immer gerne Vergleiche sehen, nach 2,5,10 und 20 Jahren, ob da wirklich das Gewicht auf dem niedrigen Level geblieben ist.







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    am 18.09.2024 18:41:44 | IP (Hash): 1166588442
    Henrie schrieb:
    Und? Machst du eine 500 Kcal Diät?

    --------------------------------------------------------
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    Nein, du?
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    am 18.09.2024 19:38:58 | IP (Hash): 192387273
    Thomas_Dt schrieb:



    .Außer bei ganz extremer Adipositas sollte in erster Linie eine Änderung des Essverhaltens und der Lebensweise des Patienten erfolgen. D.h. die Ernährung ist umzustellen und es ist auf mehr Bewegung zu achten. Dann stellt sich die Gewichtsreduzierung von selbst ein. Das kann durchaus Jahre dauern. Bei einem sehr hohen BMI kann die Behandlung mit Ozempic & Co. aber durchaus sinnvoll sein (vermutlich so ab 50)



    Was, wenn man trotz vieler Versuche, das Gewicht mit " gesunder geänderter Lebensweise " nicht in den Griff bekommt?

    Ist man dann schlichtweg ein Versager?

    Oder hat man es nur nicht richtig gewollt?

    Ich habe als junge Frau das sooo oft vorgeworfen bekommen.

    Adipositas ist eine Krankheit!

    Schade, dass das noch nicht in vielen Köpfen angekommen ist.

    Das heißt nicht, das mit Mounjaro o.ä. Alles tutti ist, es ist ein Mittel zum Zweck (für mich v.a. Wegen Blutzucker, aber auch anderen Blutwerten und der Verminderung des viszeralen Bauchfett)
    Und es erfordert zumindest bei mir noch viel Mitarbeit.
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    am 18.09.2024 22:33:59 | IP (Hash): 1166588442
    Fränkin schrieb:
    Thomas_Dt schrieb:



    .Außer bei ganz extremer Adipositas sollte in erster Linie eine Änderung des Essverhaltens und der Lebensweise des Patienten erfolgen. D.h. die Ernährung ist umzustellen und es ist auf mehr Bewegung zu achten. Dann stellt sich die Gewichtsreduzierung von selbst ein. Das kann durchaus Jahre dauern. Bei einem sehr hohen BMI kann die Behandlung mit Ozempic & Co. aber durchaus sinnvoll sein (vermutlich so ab 50)



    Was, wenn man trotz vieler Versuche, das Gewicht mit " gesunder geänderter Lebensweise " nicht in den Griff bekommt?

    Ist man dann schlichtweg ein Versager?

    Oder hat man es nur nicht richtig gewollt?

    Ich habe als junge Frau das sooo oft vorgeworfen bekommen.

    Adipositas ist eine Krankheit!

    Schade, dass das noch nicht in vielen Köpfen angekommen ist.

    Das heißt nicht, das mit Mounjaro o.ä. Alles tutti ist, es ist ein Mittel zum Zweck (für mich v.a. Wegen Blutzucker, aber auch anderen Blutwerten und der Verminderung des viszeralen Bauchfett)
    Und es erfordert zumindest bei mir noch viel Mitarbeit.



    Gut gesagt!

    Übergewicht ist nicht einfach so in den Griff zu bekommen. Der dümmste Spruch zu Übergewicht ist:

    "friss halt weniger"

    Es ist natürlich völlig korrekt zu sagen, dass man, sobald man weniger zuführt an Kalorien, als man verbraucht, abnimmt. Aber es gibt sehr, sehr große Unterschiede, wie leicht - oder schwer - es dem Einzelnen fällt. Es gibt Menschen die machen das "im Vorbeigehen", Andere müssen Ihre komplette Energie darauf verwenden, sich nahezu ausschließlich darauf konzentrieren.

    Ich habe selbst seit meiner Jugend 2x mit viel Disziplin und Sport über 30 KG jeweils abgenommen, bis runter auf minimale 79 KG und dieses Gewicht auch ein paar kurze Jahre gehalten...und trotzdem hat es sich wieder hochgestottert unter anderem, weil ich mich auf andere Dinge konzentrieren musste (Studium, Beruf, Familie, andere Erkrankung).

    Ich begrüße die Option, mich durch GLP-1er unterstützen zu lassen daher ausdrücklich und sehe es als Chance.








    Bearbeitet von User am 18.09.2024 22:34:45. Grund: korrektur
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    am 19.09.2024 00:17:47 | IP (Hash): 1325242092
    GrafZahl schrieb:
    Henrie schrieb:
    Und? Machst du eine 500 Kcal Diät?




    Nein, du?



    Das bezog sich auf deine Empfehlung für das Buch, das mMn kein Mensch braucht:

    GrafZahl schrieb:
    Lest mal das sehr gute Buch Buch "Fettlogik überwinden" (kein Ratgeber!), insbesondere die Kapitel, die schon früheste Formen von leichtem Übergewicht direkt mit erhöhtem Risiko für zig Erkrankungen aufzeigen. Danach willst du nicht mehr fett sein...



    Deshalb frage ich, ob du das wirklich umsetzen willst.
    Dass Übergewicht ungesund ist, ist aber doch keine neue Erkenntnis, hast du das bisher etwa nicht gewusst?
    Das ist wieder so eine Diät, die nur kurzfristig hilft. Eine langfristige andere Ernährung als bisher ist als Diabetiker erforderlich und auch möglich und erfolgreich.

    Ich selber halte nichts vom Runterhungern, ich will mich genußvoll sattessen.
    Mit 500Kcal auf Dauer wirst du das nicht.
    Das kann man als Kick mal machen, um erstmal das Leber- und BSD-Fett loszuwerden, muß aber genau darauf achten, alle essenziellen Nährstoffe zu sich zu nehmen, sonst wird es zur Qual.

    Ich lasse die KH weg und esse, wenn ich hungrig bin, esse mich gut satt und esse dann erst wieder, wenn ich wieder hungrig bin und nicht aus Lust, Gewohnheit oder Appetit. Essenspause zwischen Abendessen und Frühstück meistens 16 Stunden. Keine Zwischenmahlzeiten, Snacks, Knabbereien. Brauch ich auch nicht, denn was ich esse ist langanhaltend sättigend.

    Ich achte darauf, dass ich alle notwendigen Nährstoffe zu mir nehme, denn ansonsten meldet sich Hunger, der Körper weiß ja genau , was er braucht und was zugeführt wird und signalisiert Mangel vehement. Dabei geht es nicht um Kalorien, sondern um ausreichend Fette, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, SpurenElemente, eben alles, was zur Lebenserhaltung notwendig ist. Nicht mehr und auch nicht weniger.

    Ohne KH gibt es nur wenig BZ-Anstieg, folglich auch keinen Hunger. Kein überflüssiges essen. Keine Fetteinlagerung wenn das Mahl doch mal reichhaltiger ist.
    Gerade am Anfang purzeln die Kilos und die BSD erholt sich. Ich bin jetzt gerade 5 Kilo von meinem Jugendgewicht entfernt und der NBZ ist regemäßig unter 100 mg/dl, postprandial maximal 130mg/dl. Ohne Hunger, ohne Qual.

    Es geht also nicht um "friss halt weniger", sondern um ➜ iss das Richtige und nicht mehr, als du brauchst.

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    am 19.09.2024 05:37:12 | IP (Hash): 732064040
    Henrie schrieb:

    .

    Ich lasse die KH weg und esse, wenn ich hungrig bin, esse mich gut satt und esse dann erst wieder, wenn ich wieder hungrig bin und nicht aus Lust, Gewohnheit oder Appetit. Essenspause zwischen Abendessen und Frühstück meistens 16 Stunden. Keine Zwischenmahlzeiten, Snacks, Knabbereien. Brauch ich auch nicht, denn was ich esse ist langanhaltend sättigend.

    Ich achte darauf, dass ich alle notwendigen Nährstoffe zu mir nehme, denn ansonsten meldet sich Hunger, der Körper weiß ja genau , was er braucht und was zugeführt wird und signalisiert Mangel vehement. Dabei geht es nicht um Kalorien, sondern um ausreichend Fette, Proteine, Vitamine, Mineralstoffe, SpurenElemente, eben alles, was zur Lebenserhaltung notwendig ist. Nicht mehr und auch nicht weniger.

    Ohne KH gibt es nur wenig BZ-Anstieg, folglich auch keinen Hunger. Kein überflüssiges essen. Keine Fetteinlagerung wenn das Mahl doch mal reichhaltiger ist.
    Gerade am Anfang purzeln die Kilos und die BSD erholt sich. Ich bin jetzt gerade 5 Kilo von meinem Jugendgewicht entfernt und der NBZ ist regemäßig unter 100 mg/dl, postprandial maximal 130mg/dl. Ohne Hunger, ohne Qual.

    Es geht also nicht um "friss halt weniger", sondern um ➜ iss das Richtige und nicht mehr, als du brauchst.

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    Ich frage mich, warum du jemals zugenommen hast, wenn das so easy ist?

    Oder machst du das lowcarb noch nicht so lange?

    Bei mir ging es nach ca 5 Monaten lowcarb (bis 50 g KH pro Tag) wieder los mit dem vielen extremen Magenknurren.

    Egal was ich aß. Versucht, alles zu optimieren mit Mikros und Makros, teils auch im Blut überprüfen lassen.

    Ich hatte 10 kg abgenommen, bis auf einen BMI von 29. Nüchternwert war selbst bei Diagnose deutlich unter 120, nun bei ca.100, und der HbA1c längst wieder im Prädiabetes Bereich.

    Ich habe dann aufgrund des Ratschlags meiner Diabetologin wieder etwas mehr KH (bis 100 g) gegessen - zack, 2 kg zugenommen und noch mehr Hunger. Darum wieder runter mit den KH und die 2 Kilos angegangen, klappte jedoch nicht mehr gut. Ein einziger Kampf, nur Qual, 1 kg runter, 2 kg rauf, soll es das gewesen sein? 3 kg waren dann zurück.

    Intervallfasten funktioniert überhaupt nicht mehr, das klappte nur VOR Diabetes.

    Ich kann nicht konzentriert arbeiten, wenn der Magen so häufig knurrt. Oder nachts nicht schlafen deswegen.

    Ich war auch bei der Ernährungsberaterin, bekam Lob für vorbildlichen Ernährung.

    Sag jetzt bloß nicht, ich hätte etwas falsch gemacht.

    Nach 6 Monaten Kampf nun seit Juni Mounjaro und es geht damit besser.
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    am 19.09.2024 12:39:53 | IP (Hash): 1325242092
    Fränkin schrieb:
    Ich frage mich, warum du jemals zugenommen hast, wenn das so easy ist?




    Weil mein BZ zu hoch war, HbA1c = 11.8%.

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    am 19.09.2024 13:04:07 | IP (Hash): 433359413
    Offenbar läuft hier einiges schief.

    Henrie...du hast zugenommen, weil dein Blutzucker hoch war? War es nicht ehr so, dass dein Blutzucker hoch war, weil dein Gewicht zu hoch war?

    Ohne Kohlenhydrate gibt es weniger Blutzuckeranstieg und somit keinen Hunger? Bei mir ist es genau andersrum...ohne Kohlenhydrade werde ich nicht satt, habe ewig Hunger und dann Heißhunger.

    Bis der Körper einen Mangel signalisiert, ist dieser Mangel schon extrem und die Speicher leer. So einfach wie du es darstellst @Henrie ist es leider nicht.

    Auch ist es nicht bei jedem so, dass die Kilos so ohne Weiteres purzeln...wenn das bei dir so ist, bist du ein echter Glückspilz. Ich z. B. komme erst in den Sparflammeneffekt und es ist harte Arbeit, da wieder rauszukommen. Es geht mir da wie der Fränkin mit dem JoJo-Effekt...
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    am 19.09.2024 13:13:08 | IP (Hash): 1862730150
    Bis nach meiner ersten Woche mit der Newcastle Diet hatte ich mich auch über Jahre wiederholt mit einigen Kilos ab- und dann wieder zunehmen gequält. Nach der einen Woche hatte ich von einem Tag auf den anderen für den gleichen BZ-Verlauf nur noch ein Viertel meines bis dahin normalen Basal-Insulin Bedarfs. Von da an konnte ich die Pfunde schmelzen sehen.

    Meine Erklärung für die Beobachtungen: Mit der ersten Woche mit 3x200 kcal/Tag hatte ich die fortlaufend zuviele Glukoseausgabe meiner Leber ausgeschaltet und damit den Bedarf an fortlaufend sehr viel Insulin. Und mit deutlich weniger Insulin-Umsatz besteht weniger Hang dazu, gespeichertes Fett zu halten oder gar zu mehren.

    Alle Ernährungsberatungen, die ich kenne, haben dieses Ausschalten des erheblich zu großen Insulin-Umsatzes nicht auf dem Schirm. Sie sehen das gesunde Ende der Fahnenstange mit dem gesunden BZ erreicht. Dabei starten die Patienten dann immer noch mit dem auffälligen Nüchtern-BZ am Morgen und kämpfen gegen jedes Jojo-Gramm.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)