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Waden- und Gelenkschmerzen duch Langzeitinsulin?
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Anton Berchtold
Rang: Gastam 12.05.2008 14:09:37
Hallo,
unser Sohn (10) ist im Dezember neu an Diabetes Typ 1 erkrankt. Als Insulin bekommt er seitdem das Actrapid und das Protaphane, beides von Novo Nordisk.
Seit der Einnahme der Insuline klagt er über zum Teil sehr starke Schmerzen in den Waden und Fußgelenken. Weder der Kinderarzt noch ein Krankenhausaufenthalt konnten bisher einen Befund feststellen.
Unsere Frage ist, ob ähnliche Beschwerden bei anderen Diabetihern bekannt sind, ob ein Zusammenhang mit der Diabetes oder auch mit dem eingenommenen Insulin bestehen könnte?
Für Ihre Antworten bereits im Vorraus herzlichen Dank!
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Günter
Rang: Gastam 13.05.2008 11:28:07
Hallo,
viele Diabetiker klagen über Waden-Schmerzen-Krämpfen. Mir hilft Limptar N
PZN 3888523 ( Wirkstoff Chininsulfat ).
Beim Spritzen hatte ich die Schmerzen sehr oft. Jetzt bei Pumpenbehandlung nur noch sehr selten. Eine Pumpenbehandlung für Ihren Sohn sollten Sie anstreben.
Gruß Günter -
WUn
Rang: Gastam 14.05.2008 13:12:08
Könnten aber auch Wachstumsschmerzen sein, unsere beiden Söhne litten eine zeitlang darunter....
Diese Schmerzen treten anfallartig auf und vergehen dann von selbst.
LG Wun von WUn -
Tom
Rang: Gastam 14.05.2008 13:42:07
Hallo Anonym,
darf ich fragen, ob schon umfangreiche Laboruntersuchungen durchgeführt wurden, um festzustellen, ob es irgendeinen Mangel gibt? (Nicht das übliche kleine Blutbild.) von Tom -
Barbara
Rang: Gastam 14.05.2008 22:02:58
ich muß Wun zustimmen ,das können wachstums
beschwerden sein . Meine Söhne hatten das früher auch . Dein Sohn ist doch erst 10 Jahre. von Barbara -
Tom
Rang: Gastam 15.05.2008 09:24:01
Liebe Anonym, liebe Barbara,
und wie lindert man diese Beschwerden? Oder "müssen die Kinder da einfach durch"?
Ich habe es mal bei google eingegeben. Es wird zur Einnahme von Schüssler-Salzen geraten und zu Massagen und Sport. Die Sportempfehlung finde ich am logischsten. Vielleicht wäre das eine Variante.
http://www.apotheke-schoenau.de/schuesslersalze.html
Kinder: Bei Wachstumsbeschwerden helfen Massagen
München (dpa) - Viele Kinder haben während des Wachstums Beschwerden in den Gliedmaßen und Muskeln. Die Ursachen sind noch nicht ganz geklärt. Vermutlich handelt es sich um eine Überbeanspruchung der noch nicht vollständig entwickelten Muskulatur, sagt Gunhild Kilian-Kornell, Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in München. Möglicherweise können auch Sehnen, Bänder oder die schmerzleitenden Nerven in der Knochenhaut dem Wachstum nicht ganz folgen. Häufig sind Kinder zwischen fünf und zehn Jahren betroffen. Typisch sind Schmerzen in den Extremitäten, vor allem Oberschenkel, Knie, Waden und Füße, die meist in Ruhephasen und besonders nachts auftreten. «Eltern sollten in jedem Fall zu ihrem Kinder- und Jugendarzt, um andere ernsthaftere Erkrankungen auszuschließen», rät Gunhild Kilian-Kornell. Wachstumsschmerzen seien meist eine so genannte Ausschlussdiagnose. Zunächst kläre der Arzt, ob auch andere Ursachen, wie Rheuma oder eine Knochenverletzung, verantwortlich sein können. Liegen tatsächlich Wachstumsschmerzen vor, könnten Wärmeanwendungen die Muskulatur lockern und die Beschwerden lindern. Auch eine sanfte Massage helfe gegen die Verspannungen. Eine regelmäßige sportliche Betätigung wirke vorbeugend. Dadurch bekomme das Kind eine kräftige Muskulatur, die bei schnellem Knochenwachstum weniger rasch überfordert wird. Medikamente sollte das Kind nur im Ausnahmefall erhalten.
von Tom -
Barbara
Rang: Gastam 15.05.2008 11:38:46
Moin Tom, in den 60iger Jahren hat man da auch noch nicht von gewußt ,da haben wir gar nichts gemacht. Sport haben die kinder getrieben. mein einer Sohn ist dann 1,96 groß geworden . Die waren bei der Geburt Brocken ( 9 Pfund u. 55 cm ). Da kann ich mir so Wachstumsstörungen gut vorstellen.
Einen schönen sonnigen Tag heute
Barbara -
Ojima
Rang: Gastam 15.05.2008 16:38:58
Hi, ich habe im anderen thread auch schon auf Wachstumsschmerzen getippt. Du hast recht Barbara...in den sechzigern sind Kinder genug draußen umhergerannt, auch damals nannte man das schon "Wachsstumsschmerzen", haben meine Geschwister und auch ich gehabt.....nur ;-)....wer hat das schon "ernst" genommen, bzw. sich darüber groß Gedanken gemacht. Ich glaube, unsere Eltern waren in solchen Angelegenheiten etwas gelassener( nicht verwechseln mit nachlässiger) als heute.....
Liebe Grüße Ojima