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Viel zu hohe Vormittagswerte

  • Manuela

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 16:22:27
    Frage an die Profis hier:

    Habe eine 10-jährige Tochter, 39 kg,
    153 cm, Diabetes Typ 1 seit Jänner 2002, spritzen Novorapid zu den Mahlzeiten (BE-Faktoren: morgens 2, sonst immer 1) und seit kurzem Levemir (vorher Insulatard) wegen Dawn-Phänomen, abends 16 IE und morgens 4 IE. Die Nacht klappt jetzt viel besser, aber die Vormittagswerte sind eine Katastrophe. Um 10.30 Uhr in der Schule Werte um 300. Mit Korrektur bis 13.00 oder 14.00 Uhr wieder im Normalbereich. 1 IE Morgengupf bringt auch nichts.
    Was könnten wir noch ausprobieren?
    BE-Faktor 2,5? 2IE Morgengupf?
    Am Wochenende würde das aber nicht passen.
    Habe das Gefühl, wir können in der Früh machen was wir wollen, es klappt einfach nicht!
    Weiß jemand einen Rat???

    LG Manuela
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 19:36:07
    Moin Manuela,

    so fernschriftlich und noch dazu gewissermaßen um die Ecke - es geht nicht um Dich, sondern Deine Tochter - lässt sich schlecht raten. Deine Zahlen sagen, dass morgens in der jungen Dame zu wenig Insulin für zu viel Glukose unterwegs ist und dass folglich mehr gespritzt oder/und weniger BEs gegessen werden müsste, aber das kann sie eigentlich nur selbst passend regeln. Was macht sie denn sonst, wenn sie mal so hohe Werte misst?

    Bisdann, Jürgen
  • Günter

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 19:55:56
    Hallo Manuela,

    habt Ihr schon an eine Pumpe für die Tochter gedacht ?
    Ich habe schon jüngere mit Pumpe gesehen.
    Gruß Günter
  • Manuela

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 20:25:00
    Danke für die Antworten.
    Zu viele BE´s können es nicht sein. Hatten heute einen höheren Morgenwert von 161, meine Tochter trank um 6.30 Uhr 1 BE Kakao und sie spritzte 3 IE Novorapid (BE-Faktor 2, 1 IE Korrektur). Um 9.30 Uhr hatte sie dann 379. Vielleicht findet auch eine Gegenregulation statt. Sie hat jetzt schon jeden Tag zu einer anderen Uhrzeit in der Schule den BZ gemessen, niedere Werte waren aber nicht dabei.
    LG Manuela
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 21:12:10
    hallo manuela,
    zuerst hat günter recht daß ihr ne pumpe beabtragen solltet.
    von gegenregulation reden ärzte gerne wenn sie nicht weiter wissen. die gegenragulation setzt unter 50 ein meist noch tiefer, da war deine tochter ja garnicht.
    zuerst die technik:
    wann spritzt ihr levemir? denn dazu muß man wissen daß levemir erst nach ca 3h voll einsetzt, und da kann es bei euch morgens zu spät sein.
    daher ev abemds 5-6 morgens 5-6.
    zweite frage wohin spritzt deine tochter?
    ich habe auch zweimal angesetzt, beim erstenmal in den os war die wirkung so indifferent daß ich wiede zurück bin. dann hatte ich ein gespräch mit unserem nn vertreter, und der sagte es gibt menschen die mit spritzen in den bauch besser fahren, also habe ich probiert jetzt gehts..
    spritze das mit den neuen 32g-tip- 6mm kanülen,
    --
    wenn ihr den morgengupf (bettkante) mal mit 2ie probieret, darf nicht gleichzeitig bolus und gegessen werden(auch wenns nur 1be ist)
    bevor da was wirken kann, ist sie mit 1be von 170 auf 220, und da beginnt die fettsäureresitenz.
    daher die schlechte insulinwirkung. das sollte man verhindern sonst spritzt man immer höhere mengen mit geringer wirkung..
    also erst mit gupf mindestens unter die 120 kommen, und dann wirkt auch der bolus wieder besser.wenn das so geht würde erst am faktor was ändern wenn - ohne korrektur kein zielwert erreicht wird.
    mfg. klaus.
    von klausdn
  • Manuela

    Rang: Gast
    am 25.04.2008 22:03:24
    Hallo Klausdn:

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

    Spritzen das Levemir in den Bauch morgens zwischen 6.30 und 7.00 Uhr und abends um 20.00 Uhr. Dein letzter Absatz erklärt natürlich einiges. Da müssen wir jetzt einiges austesten.

    LG Manuela
  • Ernst Heuser

    Rang: Gast
    am 05.05.2008 19:48:29
    Hallo klausdn,

    kannst Du mir bitte mal erklären, was der "morgengupf" ist, habe ich noch nie gehört.

    Danke
    Ernst von Ernst Heuser