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Anscheinend gehts mit den normalen Medis zu Ende
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Estrichleger
Rang: Gastam 16.04.2008 14:22:03
Hallo zusammen,
wie fang ich an. also ich bin schon ein paar Jährchen Typ II (um die 10 Jahre). Das wurde alles mit Metformin bzw. später mit Avandamet und seit einem dreiviertel Jahr mit Byetta (2x täglich) und Metformin 1000 (3x täglich) behandelt. Das Byetta macht in letzter Zeit leider genau das was es eigentlich nicht mehr machen sollte. Mir wird Hundeschlecht (ist teilweise normal bei Byetta) leider erbrechhe ich mich dann auch (nicht normal) ausserdem gibts ab und an Schmerzen im Pankreasbereich. Das habe ich also vorsorglich abgesetzt (wird ab 22.04 aber mit dem Arzt wieder besprochen). Das Metformin läuft weiter ohne Probleme.
Leider hängt mein Zuckerspiegel seit 2 Monaten immer über 300 ... egal ob morgens mittags oder abends. Nachts muss ich bis zu dreimal raus. Trinke logischerweise teilweise wie ein Fass ohne Boden. Anfangs gings noch mit den hohen Werten. Man immer gut gelaunt etc. Mittlerweile so seit einer Woche sieht das anderes aus ... Kopfschmerzen, komme nicht mehr in den Schlaf etc.
Problem ist nur ich würde gerne bei der normalen Medikation bleiben ohne auf Insulin zu wechseln. Das würde bedeuten das ich zum einstellen erst mal wieder in ReHa kommen würde. Da ich aber seit 1. April wieder einen Job habe, sieht das nicht so rosig aus. ich weiss ja selber das es leichtsinnig ist, den job vorgehen zu lassen aber was soll man machen.
Fakt ist sieht das für euch eher nach Insulin aus? -
Ojima
Rang: Gastam 16.04.2008 15:57:15
Hallo,
mein vorsichtiger und bescheidener Rat:
laß Dir Insulin geben.....quäl Dich nicht weiter.....schmeisse Bedenken wegen Insulin, allem Drumherum und alle Gerüchte über Bord! Mach`Dich schlau, lese, lerne, lebe ein neues Leben!
Das war `ne Kurzform;-).....
Liebe Grüße alles Gute Ojima -
delfinchen
Rang: Gastam 16.04.2008 16:30:34
Hallo,
ich bin seit 15 Jahren Diabetiker und habe mich über Jahre gewährt Insulin zu spritzen. Immer habe ich gedacht, dann hängt mein Leben an der Spritze und Urlaub, Sport ect. sind vorbei. Ich hatte ähnliche Probleme wie Du und bin nun heilfroh dass ich Insulin spritze - morgens 16 Einheiten - . Ich komme prima über den Tag, ohne mittags noch einmal Pillen schlucken zu müssen. Die erste Hemmschwelle, sich selber zu spritzen , war nach 2 Tagen weg. Es geht mir gut und ich konnte wieder anfangen "normal" zu Leben. Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg in Deinem neuen Job.
Schwimm Dich frei. von delfinchen -
Benni
Rang: Gastam 16.04.2008 20:52:50
Ich schließe mich den beiden Antworten unbedingt an.
Bei einem Diabetologen wirst du wohl nicht sein ... von Benni -
thomas2002
Rang: Gastam 17.04.2008 00:45:06
eine insulintherapie ist bei den werten angesagt, und insulin ist die medikation der wahl. da du 2er bist, gleicht deine restproduktion fehler aus, sodaß die insulinschulung auch ambulant gemacht werden kann, also nach feierabend - bitte vorher fragen, ob in der schulung auch die therapie angepasst wird.
guter rat: während der ersten monate der insulintherapie die körperliche aktivität vermehren, da das insulin den vorhandenen blutzucker besser verwertet -> zunahme des gewichts von thomas2002 -
Tom
Rang: Gastam 17.04.2008 10:12:52
Guck mal, hier hatte Jemand schon mal geschrieben mit ähnlichen Probleme wie du. Er hat aber das Metformin weggelassen und es wurde wesentlich besser mit der Übelkeit.
http://www.diabetes-forum.com/scripts/menu_forum.asp?page=Forum10&action=show&ID=31540
(Also ICH persönlich hätte wahrscheinlich auch eher auf Metformin verzichtet.)
Und dass Byetta nicht genommen werden kann, wenn man Insulin spritzt, scheint in der Praxis auch nicht mehr aktuell zu sein.)
Du hast ja noch Zeit bis zum Termin. Versuch es doch VIELLEICHT mal so.
Und geh auf jedem Fall zu einem Diabetologen. Nur einige wenige Hausärzte sind auf dem Gebiet wirklich fachkomtetent. von Tom