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  • Pia

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 11:11:27
    Liebe Barbara,
    da bin ich voll bei dir.
    Und es kann doch nicht sein, dass Der Diabetologe dann sagt: Was? Funktioniert nicht, Sie vertragen das nicht? Tja, dann weiß ich auch nicht. Es ist ja auch SEIN Job irgendwie. Zumindest zu 50%. von Pia
  • EH

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 12:57:44
    Hallo Pia!

    ich kann das nicht, den ganzen Tag hungern, da wird mir flau und ich kann nicht mehr denken - ganz abgesehen vom BZ.
    Ich esse wenig, aber morgens und mittags muß ich ein paar KH haben, sonst geht nichts mehr.
    Ich bin nie schmerzfrei, wenn es allzu schlimm wird, nehme ich eine Tablette, dann geht es ein paar Tage besser. Mit Schmerztherapie hab ich es versucht, aber die haben mir ein Psychopharmakon aufs Auge gedrückt, daß mich praktisch bewegungsunfähig machte. Außerdem macht das Zeug abhängig. Nein danke. Seitdem hab ich es nicht mehr versucht. Ständig Schmerztabletten schlucken mag ich nicht, meine Leber ist sowieso schon stark belastet.
    Über meinen Diabetologen kann ich nicht klagen, ich krieg immer einen Termin, wenn ich einen haben möchte, außerdem hab ich seine email Adresse und seine Handynummer. Aber zaubern kann er auch nicht. Wie soll er gegen die hohe Insulinresistenz ankommen, wenn es kein Medikament gibt, das dagegen wirklich hilft. Wir besprechen immer gemeinsam anhand meiner Aufzeichnungen, was zu tun ist. aber an den Gegebenheiten kann er auch nichts ändern. Ich denke, wenn ich nächstes Jahr in Rente gehe, werde ich mir etwas leichter tun, aber bis dahin.....

    von EH
  • Pia

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 13:46:19
    Liebe EH,

    um Himmels Willen, ich habe mich falsch ausgedrückt. Du sollst ja essen, auf jeden Fall. Ich meinte nur, für die Insulinresistenz ist es egal, ob du isst oder nicht, also sollst du essen.
    Ich vermute mal, dass man dir Antiepileptika oder Antidepressiva gegeben hat, die auch in der Schmerztherapie eingesetzt werden.
    Wenn du erlaubst, möchte ich noch etwas zur Schmerztherapie sagen. Die kann auch dein Hausarzt machen. Deine Schmerzen auf Grund der Arthrose haben doch chronischen Status. Wenn man nicht schmerzfrei ist, und nur in Akutsituationen zu einem Medikament greift, hat der Schmerz vorher gute Gelegenheit, den gesammten Organismus richtig hochzuschaukeln. BZ, Blutdruck. Das heißt, der Organismus gerät unter absoluten Stress, wichtig wäre aber eine kontinuierliche Schmerztherapie für dich, das heißt ein Medikament, dass extra für Langzeittherapie vorgesehen ist. Also ein Medikament, was du auf Dauer zu regelmäßigen Zeiten nimmst und eins für besondere Schübe.
    Herkömmliche Schmerzmedikamente der Gruppe 1 (man unterteilt in 3 Gruppen) haben viel schlimmere Nebenwirkungen als z.B. Morphine oder Opiate.
    Gute Medikamente, die wirklich Schmerzfreiheit erzielen, sind z.B. Tramadol oder Valeron-Tropfen, Morhinpflaster (Das verordnet auch der Hausarzt, der übrigens das gleich hohe Budget wie ein Schmerztherapeut zur Verfügung hat, auch wenn er manchmal flunkert und sagt,es sei nicht so.).)
    Du gehst schon in Rente? Aber dann sollst du doch schmerzfrei in der Welt herumreisen können oder den Garten am Tag 3 mal umgraben können, wenn dir danach ist.
    Vergiss alle Diskussion über Suchtgefahr, denn es gibt einen Unterschied zwischen Sucht und Abhängigkeit von einem Medikament. Du bist von einem Medikament abhängig, weil du es benötigst, um deinen Gesundheitszustand auf einem guten Level zu halten. Lass dir nicht das Gegenteil einreden. Mein Schmerztherapeut hat zu mir gesagt, ein Aspirin ist für Leber und Niere schädlicher als ein Morphinpflaster.
    Vielleicht magst du das ja mal mit deinem Hausarzt bereden.
    Du hast ein Recht auf Schmerzfreiheit, das musst du dir erkämpfen, und so taff, wie ich dich einschätze, gelingt dir das auch. Wenn man erst einmal für ein paar Tage nur schmerzfrei ist, fällt einem auf, dass man diesen Zustand einfach vergessen hatte. Und Schmerzfreiheit bedeutet Stressabbau und damit Senkung der BZ-Werte.
    Es bringt zwar nix, aber ich drück dich einfach mal ganz vorsichtig.



    von Pia
  • wolfmen

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 14:47:43
    Hallo an Euch, Neues von Wolfmen:

    nach 4 Wochen Hochtontherapie von 2 x 1 Std täglich keinerlei Anzeichen einer Besserung. Mich würde wirklich interessieren, ob jemand damit Erfolg erzielte wie der Hersteller und eine kleine Anzahl von Ärzten behauptet.

    Erstaunliches zu meiner grossen Freude erfuhr ich durch die Umstellung von Insulin auf Byetta in Verbindung mit Metformin 850mg. Nüchternzucker 110. Nach normalen Mahlzeiten 2 Std danach 130-140. Und das schönste: keinerlei Übelkeit und auch sonst keine Nebenwirkungen. Mein HBa1C bei Insulin betrug konstant zwischen 6,2 und 6,4 bei ausgesuchter Nahrung. Haben auch noch Andere diese schönen Erfolge? Verliere - wenn mich meine Waage nicht anlügt ca. 3 Pfund/Woche.

    Liebe Pia, außer Byetta/Metformin nehme ich noch 2 Lorzaar gegen Bluthochdruck und morgens und abends 1 Targin 10/20 gegen Schmerzen.
    Gruss Wolfmen von wolfmen
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 15:18:47
    moin wolfmen,

    für Hochton-Erfahrung schauma
    w...max1003.com/forum/viewtopic.php?t=726&postdays=0&postorder=asc&start=45

    Auch wenn ne 6,4 sagt, dass Du dafür um 10 Stunden pro 24 über 180 warst, würde ich die PNP mal mit Nachdruck auf andere Ursachen untersuchen lassen, auch deswegen, weil die hochenergetische Hochfrequenztechnik Dir keine Entlastung macht.

    Deine Byetta-Erfahrungen sehen schon ganz gut aus :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Pia

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 15:33:24
    Hi wolfmen, schön, dich zu lesen. Na das sind doch mal gute Ergebnisse. Klasse!

    Zur Schmerztherapie. Targin klingt schon mal gut. 2 mal täglich 10mg sind die Einstiegsdosis für Patienten, die noch nie Opaiate genommen haben. Du hattest im Erstposting geschrieben, du hättest alles Mögliche an Schmerzmedikamenten schon ausprobiert. Deshalb hatte ich nachgefragt.
    Zur Hochtontherapie kann ich nichts sagen, aber der Arzt müsste auf jeden Fall Auskunft geben, wann nach Behandlungsbeginn eine spürbare Schmerzdistanzierung erfolgen müsste.
    Als Medikament würde ich dir vorschlagen, zu dem Targin noch ein 2. Medikament: Lyrica. Das hilft sehr zuverlässig gegen Schmerzen bei Neuropathien.
    Je nachdem, wie du es verträgst, kann man mit einer Dosierung von 150 mg 2 mal täglich beginnen und bis zu einer Maximaldosis von 600 mg steigern. (Wobei ich z.B. morgens nur max. 25 mg, abends 300 mg nehme.
    Aber, wie gesagt, das ist nur ein Rat aus meinen Erfahrungen heraus. Es könnte sein, dass der Hausarzt spinnt wegen der Verordnung von Lyrica und er sagt, hier soll ein Neurologe mitziehen, aber vielleicht tut das Der Diabetologe auch.
    Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert.
    Ich würde mich auf jeden Fall über eine Rückmeldung freuen. Und liebes wölfchen, nicht mutlos werden.
    von Pia
  • Wolfmen

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 18:28:47
    Liebe Pia,
    lieber Jürgen,

    danke für Eure Hinweise, werde alles mit meiner Diabetoligin besprechen. Ich berichte auf jeden Fall weiter. Habe am 8.4. Termin. Sehr liebenswert von Euch, danke Euch beiden
    gruss Wolfmen
  • EH

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 20:34:35
    Hallo Pia,

    ich habe auch den Eindruck, daß ich mehr Insulin brauche, seitdem meine Schmerzen zugenommen haben. Die Schmerzen belasten mich, aber ich hab das Probelm, daß ich das nicht so gut rüberbringen kann. Auf den Röntgenbildern sieht man nicht allzuviel von meiner Arthrose und man glaubt mir nicht, daß ich permanent Schmerzen habe und wie sehr ich in meinen Bewegungen eingeschränkt bin. Mein Hausärztin ist nett, aber sie würde mir niemals diese Medikamente verschreiben, nicht wegen des Budgets, da ist sie nicht kleinlich, sondern weil es so stark wirkende Medis sind. Sie verschreibt mir immer Salbe für meine Gelenke und will nicht glauben, daß mir das nicht hilft.
    Ich muß mal sehen, ob es in München nicht eine Schmerzamulanz gibt. Dort hätte ich evtl. eine Chance.
    von EH
  • Pia

    Rang: Gast
    am 12.03.2008 09:44:58
    Liebe EH,

    ne Salbe...ja das glaub ich dir sofort, dass das nichts bringt. Und die sind heute ja ganz schön teuer. Für das Salbengeld könntest du dir lieber ne Kiste guten Rotwein kaufen, ich glaube, das bringt mehr für deine Schmerzsituation...

    In meinen Schmerzschüben war der BZ bei 378 und mein Blutdruck bei 200/110.

    Ich habe -dein Einverständnis vorausgesetzt - schon mal gegoogelt.
    Das sieht in München gut aus. An der Uniklinik gibt es z.B. so eine Ambulanz auf jeden Fall. (Uni ist in solchen Fällen immer gut.) Aber auch niedergelassene Ärzte.
    Guck mal:

    http://www.google.de/search?hl=de&q=schmerzambulanz+M%C3%BCnchen&meta=

    Die Adresse von der Uni ist:
    Dr. D. Irnich Schmerzambulanz
    Klinik für Anaesthesiologie Klinikum der Universität München
    Pettenkoferstr. 8a, 80366 München
    Tel. 089-5160-7508
    dominik.irnich@med.uni-muenchen.de

    Meist funktioniert das so, dass man da anruft und ehe man einen Termin bekommt, muss man Fragebögen ausfüllen (so. ca. 10 Seiten, beidseitig bedruckt.) Die schickt man dir zu. Beim Ausfüllen der Bögen wirst du das Gefühl haben: DAS hat mich noch Keiner jemals gefragt. Und hier scheint man mich ernst zu nehmen.
    Nach Zurücksendung bekommst du einen Termin.
    (Als ich mit meiner Schmerztherapie begann,
    und man mir sagte: Ich werde Ihnen ein Opiat verschreiben bzw. Morphinderivat, dachte ich: Um Gottes Willen, Morphium, Sucht, Drogen, Drogenabhängigkeit. Alles Blödsinn.) Und dann wird solange gesucht, bis man das Richtige Medikament für dich hat.

    Wenn du in dem Arztzimmer dann sitzt, sage Dir, dass, wenn du aus dem Zimmer wieder rausgehst, der Arzt zurück bleibt, aber du mit deinen Schmerzen wieder nach Hause gehen musst. Also, es geht um Dich und du hast einen Anspruch auf Schmerzfreiheit, nicht nur Schmerzarmut.
    Und du kannst ihn ja fragen, wenn er seine Ansprache beendet hat: Ich habe von Valoron-Tropfen oder Tramadol AL gehört, was meinen Sie dazu? Und sollte er dir Antidepressiva anbieten, kannst du immer noch sagen, das habe ich bereits probiert, ohne Erfolg. Und eindeutig nein sagen zu den Dingen, die du NICHT möchtest.
    Ich wünsche dir alles Liebe und Gute.
    Wenn es dir lieber ist, können wir auch gern über e-mail weiterreden.
    von Pia
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 12.03.2008 10:16:47
    Inder heutigen Ärztezeitung schreiben sie über
    die PNP bei Googl muß man Ärztezeitung und PNP
    eingeben da steht einiges
    Gruß barbara von Barbara
  • EH

    Rang: Gast
    am 12.03.2008 11:52:37
    Hallo Pia,

    vielen Dank für die Info. Ich habe zwar Hinweise auf die Schmerzambulanz gefunden, aber nur ganz allgemein. Eine Telefonnummer oder Anmeldung hab ich nicht gefunden. Das rechts der Isar hat auch eine Schmerzambulanz, aber die wollen alle möglichen Arztbriefe über die Schmerzen, die man hat haben und ich habe keine Lust, erstmal einige Ärzte aufzusuchen, damit ich was vorweisen kann.
    Bei deinem Link ist es prima, daß die e-mail von dem Arzt dabei ist, da kann ich den erstmal anmailen und fragen, wie das so läuft. Zur Not hab ich auch noch Kontakte zum Klinikum (der Chef der Inneren ist ein Freund meines ehemaligen Chefs und ich hab schon mit ihm zusammengearbeitet, außerdem kenn ich seine Sekretärin sehr gut), das hilft mir u.U. auch weiter.
    Jetzt laß ich erstmal mein linkes Knie operieren und dann werde ich mich der Sache widmen. Ich hatte mich schon abgefunden, den Rest meines Lebens mit Schmerzen zu verbringen, aber eine schöne Aussicht ist das nicht.
    Unser Austausch im Forum ist schon ok, ich hab da keine Probleme mit. Und es hilft ja vielleicht auch noch anderen.
    Also nochmal vielen herzlichen Dank. von EH
  • Pia

    Rang: Gast
    am 12.03.2008 12:29:16
    Liebe EH,

    Zitat:jetzt laß ich erstmal mein linkes Knie operieren und dann werde ich mich der Sache widmen. Ich hatte mich schon abgefunden, den Rest meines Lebens mit Schmerzen zu verbringen, aber eine schöne Aussicht ist das nicht. Zitatende.

    Dann wünsche ich dir erst mal maximale Erfolge für die OP (hast du denn zeitnah einen Termin?) und dann sehen wir weiter. Nix Abfinden..:-)
    Und hau dem Klinikpersonal kräftig auf "die Pfötchen", wenn sie nicht sanft sind zu Dir.

    von Pia
  • P ia

    Rang: Gast
    am 12.03.2008 13:34:32
    Zitat:
    aber die wollen alle möglichen Arztbriefe über die Schmerzen, die man hat haben und ich habe keine Lust, erstmal einige Ärzte aufzusuchen, damit ich was vorweisen kann...Zitatende.

    Liebe EH, das musst du auch überhaupt nicht. Wenn die was wissen wollen, können die das zur Not anfordern bei den Kollegen.
    Aber meist machen die sich ein eigenes Bild von der Geschicht. Die einzigen Unterlagen, die dann sicher interessant wären, die aber nach Ausfüllung der Schmerzbögen eh angefordert werden, sind Röntgen- oder CT-Bilder. Und nach Knie-Op gibts eh neue Fotos. von P ia