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  • Barbara

    Rang: Gast
    am 10.03.2008 16:35:45
    erstens der Typ 2 Diabetiker leiden fast alle unter
    einer Insulinresistenz und der ist schwer beizukommen. Jüregen mag ja rein theoretisch recht haben,aber die Praxis sieht völlig anders. E:H.
    beschreibt es ja, wenn man ganztäglich berufstätig ist
    mit allen Stress usw. Dann finde ich es unakzeptabel wenn Jürgen immer mit den niedrigen Werten an=
    kommt, das ist im täglichen leben gar nicht durchführbar. Im übrigen,wenn ein HBA1C WErt
    eine 5-6 haben soll, dann ist er meines erachtens kein Diabetiker. Das wird von der Medizin nicht vertreten. Bei Typ 1 wird empfohlen abends nict unter
    140 den Zucker zu haben.Eine Unterzuckerung zu bekommen ist viel zu groß., das ist nicht mit einem Typ 2 zu vergleichen.
    @ Jürgen
    kannst Du mir mal einen Grund sagen, warum
    Du immer nach dem ESsen messen mußt?
    Man weiß doch,daß der Zucker nach dem Essen
    steigt mit dem Spritzen kann man in dem Moment auch nicht,also was soll das. Ich messe jewals vor dem essen und spritze entsprechend. Dann ist es kein Wunder,daß so viele mit den Teststreifen nicht hinkommen.
    Nun zu Actos: Ich habe es auch ausprobiert und
    habe auch zugenommen ,aber viel schlimmer waren die Wasseransammlung in den Fußgelenke, dadurch wohl die gewichtszunahme.
    Was für einen gut ist ,ist für den andern noch lange nicht gut. Ich habe es schon öfters geschrieben, daß ich Xenical nehme. Zum Abne
    men sollte es sein ,da wirkte es nicht, aber mein Zucker ist 50% runtergegangen .Ich spritzte seinerzeit 130 Einheiten und jetzt 60 E. Es ist
    sehr teuer und man muß es selber bezahlen,
    wie so vieles.
    Genauso wird immer von viel bewegung gesprochen. Ich lag nun ungewollt 6 Wochen
    und mein Zucker war tief im keller.
    Also ich will nur damit sagen,daß alle Menschen
    und Diabetiker alle verschieden sind undn jeder
    muß für sich das richtige und zweckmäßige
    herausfinden, im Grunde kann da ein Arzt einem auch nicht helfen. Leider !
    Aber ich würde davon abraten, den HBA1C
    WErt zu niedrig anzusetzen,das ist bestimmt nicht gut. Ich mache mich doch nicht zum Sklaven
    meines Diabetes
    Einen schönen Tag noch
    Barbara
































  • klausdn

    Rang: Gast
    am 10.03.2008 19:27:15
    hallo barbara,
    es gibt so viel unterschiedliche meinungen der docs die sich dann auch noch ändern, da höre ich gar nicht hin.
    es gibt sehr viele diabetiker die ihren hba1c unter die 6% halten , ohne sich zu zerreißen.
    daß nach dem essen gemessen wird ist eigentlich schon länger üblich, also keine neue sache.
    daß durch die so oft beschimpfte niederen bz werte fahrerei dis faktoren auch gesenkt werden, und damit der insulinverbrauch runter geht ist nicht überall bekannt.
    und die schlafenswerte 140 werden auch nicht überall gelehrt, denn wer ein anständiges dawn phänomen hat und mit 140 ins bettgeht steht mit 180 und mehr auf hat ne tolle resistenz und kann bis mittag nix essen.
    das gilt übrigens für 1er wie für 2er.
    denn wenn der auslöser für beide typen auch verschieden ist, das insulinproblem mit resistenz bei hohen werten, usw .. selbst gewichtsprobleme und anderes sind praktisch identisch.
    übrigens meinen hba1c zielwert habe ich mit meinem augenarzt abgesprochen, weil ich sehenden auges über die klinge springen(lol) will, und da interessiert mich absolut nicht was zb ein diadoc von sich läßt.
    daher halte ich werte wie ein gesuder nicht für falsch, denn mit welchem grund sollte man bei der möglichkeit mit guten werten zu fahren, extra schlechte produzieren?
    um dem doc zu beweisen daß man dmler ist?
    das hat der doch in seinem compi.
    mfg. klaus
    übrigens ist auf einem anderen forum jemand der mit ca 1 jahr dm bekommen hat, jetzt über 45j alt ist und durch engagierte eltern( gegen arztrat)
    und eigenes interesse bisher - 0 - folgeschäden hat.und jetzt mit pumpe auch in zukunft wahrscheinlich keine bekommen wird.
    -damals gab es solche anleitungen nur auf englisch
    und deutsche ärzte haben über 20j gebraucht um zu begreifen, viele habens heute noch nicht drauf. von klausdn
  • Pia

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 08:32:52
    Liebe EH,

    vor der Actosgeschichte habe ich nur noch am Abend 1 Mahlzeit gegessen, am Tage gar nichts mehr. Ich habe den ganzen Tag damit zu tun gehabt, ohne Essen mit Humalog den BZ "herunterzuspritzen", was natürlich absoluter Blödsinn ist. Da ich auch Schmerzpatientin bin und auch in fulltime arbeite, darf ich dich fragen, ob du auf Grund Deiner Arthrose schmerzmedikamentell ausreichend versorgt bist, also nicht nur schmerzarm, sondern wirklich schmerzfrei?
    Wenn du ständig Schmerzen hast, feuert das den BZ weit nach oben. Aber das weißt du ja. Und dann nützt dir auch kein Actos am Ende.
    Ich glaube, dass du Sport groß keinen extra benötigst, denn du läufst dir im Job und für die Familie sicher "den Wolf". Das ist auch Bewegung.
    Schade, dass du actos nicht vertragen hast.
    Aber was sagt denn deine Diabetologin dazu? Du hast sie doch sicher nach der Unverträglichkeit nach einer Alternative gefragt? Liebe EH, ich glaube, wir gehen unseren Diabetologen zu wenig "auf den Sack" (sorry für den Ausdruck, nicht schimpfen..) Und weil sie uns nur 1 Termin im Quartal zu geben scheinen, sind wir dann auch schön ausser Reichweite...

    Moinmoin liebe Barbara,

    Jürgens Werte sind wie gesagt: Richtwerte, Orientierungswerte, also ich habe das so verstanden. Und das schließt natürlich das ganze Spektrum an "das funktioniert so nicht" mit ein. Das, was Diotmari sich da auf Diabetesinfo auseinanderklamüsert hat, könnte man trivial umschreiben mit: Er "spielt" Insulinpumpe mit seinen Pens.
    keine Frage, dass das in einem Büro nicht zu realisieren ist. Und es ist schwer, wir oft geschrieben wurde, eine Insulinpumpe zu bekommen. Ich weiß nicht, aber, wenn wir dokumentieren können, dass eine gute Einstellung mit Pens nicht möglich ist, müssen wir vielleicht versuchen, zu einer Insulinpumpe zu kommen und auch den Kampf mit der KK aushalten, eine Ablehnung in 1. Instanz in Kauf nehmen, sicher aber nicht entmutigen lassen. Also ich persönlich habe Schiss vor der Pumpe, vor der dauernd liegenden Flexüle, aber die Pumpenbesitzer wollen die Teile ja alle nicht wieder hergeben und man liest von Begeisterung und guten Werten.
    Und liebe Barbara, der niedrige "Kran kenlagerblutzucker". Hab ich auch so erlebt. Und dass der Körper alle Funktionen runterfährt, und ich ohne Bewegung gute Werte habe, reicht mir als Erklärung auch nicht ganz aus. Ich habe am 19. März Diadoc-Termin, ich werde meine nochmal löchern zu Alternativen bei Insulinresistenz...vielleicht tut Ihr das auch und dann klamüsern wir das weiter auseinander.

    von Pia
  • EH

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 10:29:55
    ...das gilt übrigens für 1er wie für 2er.
    denn wenn der auslöser für beide typen auch verschieden ist, das insulinproblem mit resistenz bei hohen werten, usw .. selbst gewichtsprobleme und anderes sind praktisch identisch...


    Sorry, Klausdn, aber das ist doch blühender Unsinn. Typ1 und Typ2 sind doch zwei völlig verschiedenen Krankheiten mit völlig verschiedenen Ursachen. Die kann man nicht über einen Kamm scheren und Resistenz bei Typ1 und Typ2 sind zwei Paar Stiefel.
    Ich fände es sinnvoller, wenn man in einem Forum über eigene Erfahrungen schreibt und nicht angelesenes Zeug weiterverbreitet. Dann kämen solche absurden Behauptungen nicht vor. von EH
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 10:53:29
    soweit mir bekannt ist haben die 1er keine Insulinresistenz und im allgemeinen sind die auch schlank.
    @ Pia Eine Pumpe werden wir heute gar nicht von der kasse genehmigt kriegen. Abgesehen davon,möchte ich sie gar nicht haben. Immer die Fummelei jeden Abend die nadel wechseln und was sonst noch alles dranhängt, dafür bin ich unruhig. das ist nicht mein Diong. Ich habe eben noch mal nachgelesen ,die Insulinresistenz soll mit viel Bewegung gelöst werden. Ich meine das kann nicht das einizige Mittel sein. Man ist dabei neue Medikamente auf den Markt zu bringen. Dann sollen die sich mal etwas beeilen,denn das Problem ist lange bekannt und sehr viele Typ 2 leiden lange darunter.
    Gruß Barbara
  • Pia

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 11:11:27
    Liebe Barbara,
    da bin ich voll bei dir.
    Und es kann doch nicht sein, dass Der Diabetologe dann sagt: Was? Funktioniert nicht, Sie vertragen das nicht? Tja, dann weiß ich auch nicht. Es ist ja auch SEIN Job irgendwie. Zumindest zu 50%. von Pia
  • EH

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 12:57:44
    Hallo Pia!

    ich kann das nicht, den ganzen Tag hungern, da wird mir flau und ich kann nicht mehr denken - ganz abgesehen vom BZ.
    Ich esse wenig, aber morgens und mittags muß ich ein paar KH haben, sonst geht nichts mehr.
    Ich bin nie schmerzfrei, wenn es allzu schlimm wird, nehme ich eine Tablette, dann geht es ein paar Tage besser. Mit Schmerztherapie hab ich es versucht, aber die haben mir ein Psychopharmakon aufs Auge gedrückt, daß mich praktisch bewegungsunfähig machte. Außerdem macht das Zeug abhängig. Nein danke. Seitdem hab ich es nicht mehr versucht. Ständig Schmerztabletten schlucken mag ich nicht, meine Leber ist sowieso schon stark belastet.
    Über meinen Diabetologen kann ich nicht klagen, ich krieg immer einen Termin, wenn ich einen haben möchte, außerdem hab ich seine email Adresse und seine Handynummer. Aber zaubern kann er auch nicht. Wie soll er gegen die hohe Insulinresistenz ankommen, wenn es kein Medikament gibt, das dagegen wirklich hilft. Wir besprechen immer gemeinsam anhand meiner Aufzeichnungen, was zu tun ist. aber an den Gegebenheiten kann er auch nichts ändern. Ich denke, wenn ich nächstes Jahr in Rente gehe, werde ich mir etwas leichter tun, aber bis dahin.....

    von EH
  • Pia

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 13:46:19
    Liebe EH,

    um Himmels Willen, ich habe mich falsch ausgedrückt. Du sollst ja essen, auf jeden Fall. Ich meinte nur, für die Insulinresistenz ist es egal, ob du isst oder nicht, also sollst du essen.
    Ich vermute mal, dass man dir Antiepileptika oder Antidepressiva gegeben hat, die auch in der Schmerztherapie eingesetzt werden.
    Wenn du erlaubst, möchte ich noch etwas zur Schmerztherapie sagen. Die kann auch dein Hausarzt machen. Deine Schmerzen auf Grund der Arthrose haben doch chronischen Status. Wenn man nicht schmerzfrei ist, und nur in Akutsituationen zu einem Medikament greift, hat der Schmerz vorher gute Gelegenheit, den gesammten Organismus richtig hochzuschaukeln. BZ, Blutdruck. Das heißt, der Organismus gerät unter absoluten Stress, wichtig wäre aber eine kontinuierliche Schmerztherapie für dich, das heißt ein Medikament, dass extra für Langzeittherapie vorgesehen ist. Also ein Medikament, was du auf Dauer zu regelmäßigen Zeiten nimmst und eins für besondere Schübe.
    Herkömmliche Schmerzmedikamente der Gruppe 1 (man unterteilt in 3 Gruppen) haben viel schlimmere Nebenwirkungen als z.B. Morphine oder Opiate.
    Gute Medikamente, die wirklich Schmerzfreiheit erzielen, sind z.B. Tramadol oder Valeron-Tropfen, Morhinpflaster (Das verordnet auch der Hausarzt, der übrigens das gleich hohe Budget wie ein Schmerztherapeut zur Verfügung hat, auch wenn er manchmal flunkert und sagt,es sei nicht so.).)
    Du gehst schon in Rente? Aber dann sollst du doch schmerzfrei in der Welt herumreisen können oder den Garten am Tag 3 mal umgraben können, wenn dir danach ist.
    Vergiss alle Diskussion über Suchtgefahr, denn es gibt einen Unterschied zwischen Sucht und Abhängigkeit von einem Medikament. Du bist von einem Medikament abhängig, weil du es benötigst, um deinen Gesundheitszustand auf einem guten Level zu halten. Lass dir nicht das Gegenteil einreden. Mein Schmerztherapeut hat zu mir gesagt, ein Aspirin ist für Leber und Niere schädlicher als ein Morphinpflaster.
    Vielleicht magst du das ja mal mit deinem Hausarzt bereden.
    Du hast ein Recht auf Schmerzfreiheit, das musst du dir erkämpfen, und so taff, wie ich dich einschätze, gelingt dir das auch. Wenn man erst einmal für ein paar Tage nur schmerzfrei ist, fällt einem auf, dass man diesen Zustand einfach vergessen hatte. Und Schmerzfreiheit bedeutet Stressabbau und damit Senkung der BZ-Werte.
    Es bringt zwar nix, aber ich drück dich einfach mal ganz vorsichtig.



    von Pia
  • wolfmen

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 14:47:43
    Hallo an Euch, Neues von Wolfmen:

    nach 4 Wochen Hochtontherapie von 2 x 1 Std täglich keinerlei Anzeichen einer Besserung. Mich würde wirklich interessieren, ob jemand damit Erfolg erzielte wie der Hersteller und eine kleine Anzahl von Ärzten behauptet.

    Erstaunliches zu meiner grossen Freude erfuhr ich durch die Umstellung von Insulin auf Byetta in Verbindung mit Metformin 850mg. Nüchternzucker 110. Nach normalen Mahlzeiten 2 Std danach 130-140. Und das schönste: keinerlei Übelkeit und auch sonst keine Nebenwirkungen. Mein HBa1C bei Insulin betrug konstant zwischen 6,2 und 6,4 bei ausgesuchter Nahrung. Haben auch noch Andere diese schönen Erfolge? Verliere - wenn mich meine Waage nicht anlügt ca. 3 Pfund/Woche.

    Liebe Pia, außer Byetta/Metformin nehme ich noch 2 Lorzaar gegen Bluthochdruck und morgens und abends 1 Targin 10/20 gegen Schmerzen.
    Gruss Wolfmen von wolfmen
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 11.03.2008 15:18:47
    moin wolfmen,

    für Hochton-Erfahrung schauma
    w...max1003.com/forum/viewtopic.php?t=726&postdays=0&postorder=asc&start=45

    Auch wenn ne 6,4 sagt, dass Du dafür um 10 Stunden pro 24 über 180 warst, würde ich die PNP mal mit Nachdruck auf andere Ursachen untersuchen lassen, auch deswegen, weil die hochenergetische Hochfrequenztechnik Dir keine Entlastung macht.

    Deine Byetta-Erfahrungen sehen schon ganz gut aus :-)

    Bisdann, Jürgen