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Unterzuckerung möglich auch ohne Diabetes
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am 27.12.2024 23:29:24 | IP (Hash): 35474930
Liebe Mitglieder!
Ich habe eine Angst vor Unterzucker entwickelt und messe auch öfters meinen Blutzucker.
Nüchtern ist er zwischen 88 und 100
1-2 Stunden nach einer Mahlzeit zwischen 115-85.
Ich habe tierische Angst, dass mein Zucker plötzlich absackt und ich durch einen Unterzucker sofort bewusstlos werde.
Manchmal habe ich Kopfschmerzen oder fühle mich unwohl, messe den Zucker und habe zB Werte von 90/92/95 etc.
Kann ein Nicht Diabetiker denn überhaupt bewusstlos werden durch niedrige Zuckerwerte und passiert das dann plötzlich also ohne Symptome?
Vielen Dank! -
am 27.12.2024 23:54:50 | IP (Hash): 1867060828
Melanie227 schrieb:
Kann ein Nicht Diabetiker denn überhaupt bewusstlos werden durch niedrige Zuckerwerte und passiert das dann plötzlich also ohne Symptome?
Nein, kann er nicht - schon gar nicht bei solchen ganz normalen BZ-Werten.
Übrigens können das auch Diabetiker nicht, solange sie keine Medikamente nehmen, die den BZ aktiv absenken (Insulin, Sulfunylharnstoff). Offensichtlich hast du dich durch irgendwelche Artikel im Internet total verrückt machen lassen. Atme tief durch, vergiss die für dich nicht zutreffenden Schauermeldungen und genieße dein Leben als Nichtdiabetikerin.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 28.12.2024 17:36:52. Grund: BBCodes -
am 28.12.2024 11:40:44 | IP (Hash): 35474930
Hallo!
Ja tatsächlich, ich habe im Internet gelesen dass eine Unterzuckerung tödlich enden kann, wenn man nicht schnell genug handelt. Das macht natürlich Angst.
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am 28.12.2024 12:51:37 | IP (Hash): 109097080
Melanie227 schrieb:
Hallo!
Ja tatsächlich, ich habe im Internet gelesen dass eine Unterzuckerung tödlich enden kann, wenn man nicht schnell genug handelt. Das macht natürlich Angst.
Bitte solchen Info-Müll nach Quellen und die nach dokumentierten Voraussetzungen hinterfragen!
Für vorübergehend Lichtaus muss der BZ deutlich unter 30 mg/dl sinken. Die beiden Male, die meine Frau mich vom Notarzt wecken gelassen hat, hat der unter 20 gemessen. Und auch ohne sein Zutun wäre ich einige Stunden später mit dem Abklingen vom zuviel gespritzen Insulin wieder ganz normal aufgewacht - wahrscheinlich mit nem Brummschädel.
Selbstmordversuche mit seeehr viel zuviel Insulin enden höchst selten mit dem Tod und erschreckend häufig voll verwirrt mit dem Daueraufenthalt in der Vollpflege!
Diabetes mellitus = honigsüßer Durchfluss macht höher als gesunden Blutzucker! Deswegen heißt er so, weil der Blutzucker damit so hoch ansteigt, dass davon schließlich mit dem Urin ausgeschieden wird, der dann süß schmeckt. Bislang habe ich noch von keinem unbehandelten Diabetes mit Todesfolge wegen Unterzucker gelesen.
ABER es gibt einen weltberühmten alten Krimi, in dem ein Gefangener an Unterzucker zu sterben droht, weil die Wärter ihn kein Insulin spritzen lassen.
Mit totalem Verausgaben beim Sport, wenn man den Hintern dann für einige Augenblicke kaum noch auf ne Bank bekommt, schaffen gesunde Menschen für wenige Minuten auch schon mal bis an 40 mg/dl. Dafür braucht man nicht einmal KHs oder Glukose zu essen, denn die Leber produziert pro Stunde selbst wenigstens 10 Gramm Glukose, vorwiegend aus Eiweiß/Aminosäuren.
Wie Rainer dir schon geschrieben hat, geht irgendwie gefährlicher Unterzucker nicht ohne Medikamente, die den Blutzucker direkt senken. Wenn du unbedingt Angst haben willst, musst du sie dir schon mit was anderem machen - oder vielleicht in 25 wenigstens probeweise mal ganz darauf verzichten?
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :) -
am 28.12.2024 14:30:52 | IP (Hash): 35474930
hjt_Jürgen schrieb:
Melanie227 schrieb:
Hallo!
Ja tatsächlich, ich habe im Internet gelesen dass eine Unterzuckerung tödlich enden kann, wenn man nicht schnell genug handelt. Das macht natürlich Angst.
Bitte solchen Info-Müll nach Quellen und die nach dokumentierten Voraussetzungen hinterfragen!
Für vorübergehend Lichtaus muss der BZ deutlich unter 30 mg/dl sinken. Die beiden Male, die meine Frau mich vom Notarzt wecken gelassen hat, hat der unter 20 gemessen. Und auch ohne sein Zutun wäre ich einige Stunden später mit dem Abklingen vom zuviel gespritzen Insulin wieder ganz normal aufgewacht - wahrscheinlich mit nem Brummschädel.
Selbstmordversuche mit seeehr viel zuviel Insulin enden höchst selten mit dem Tod und erschreckend häufig voll verwirrt mit dem Daueraufenthalt in der Vollpflege!
Diabetes mellitus = honigsüßer Durchfluss macht höher als gesunden Blutzucker! Deswegen heißt er so, weil der Blutzucker damit so hoch ansteigt, dass davon schließlich mit dem Urin ausgeschieden wird, der dann süß schmeckt. Bislang habe ich noch von keinem unbehandelten Diabetes mit Todesfolge wegen Unterzucker gelesen.
ABER es gibt einen weltberühmten alten Krimi, in dem ein Gefangener an Unterzucker zu sterben droht, weil die Wärter ihn kein Insulin spritzen lassen.
Mit totalem Verausgaben beim Sport, wenn man den Hintern dann für einige Augenblicke kaum noch auf ne Bank bekommt, schaffen gesunde Menschen für wenige Minuten auch schon mal bis an 40 mg/dl. Dafür braucht man nicht einmal KHs oder Glukose zu essen, denn die Leber produziert pro Stunde selbst wenigstens 10 Gramm Glukose, vorwiegend aus Eiweiß/Aminosäuren.
Wie Rainer dir schon geschrieben hat, geht irgendwie gefährlicher Unterzucker nicht ohne Medikamente, die den Blutzucker direkt senken. Wenn du unbedingt Angst haben willst, musst du sie dir schon mit was anderem machen - oder vielleicht in 25 wenigstens probeweise mal ganz darauf verzichten?
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
Ich bedanke mich ganz herzlich bei dir & Rainer für eure Antworten!
Ich war sogar bei meinem Hausarzt der nur meinte, er könnte mir diese Frage nicht beantworten, da er zu wenig Zeit hätte.
Ich hatte leider keine seriöse Quelle, aus der die ich Info bekomme, die mich beruhigen lässt, daher großes Dankeschön!
Da ich sehe, dass du dich auskennst.. noch eine kurze abschließende Frage.
Kann eine heftige Panikattacke mit Herzrasen, hohem Blutdruck den Zucker nach oben schießen lassen? Ich habe bereits 2-3 sehr schlimme Panikattacken gehabt und habe mir den Zucker gemessen; der dann (nach 3-4 Stunden nüchtern) bei 120-150! lag. Zirka 30Minuten nach Abklingen der Panikattacke ist mein BZ dann wieder unter 100.
liebe grüße! -
am 28.12.2024 16:30:54 | IP (Hash): 109097080
Melanie227 schrieb:
Kann eine heftige Panikattacke mit Herzrasen, hohem Blutdruck den Zucker nach oben schießen lassen?
Kann und macht das bei uns mit Diabetes gerne auch noch deutlich höher. - Wie wär's statt mit Messen mit weniger Panik in 25? Ich drück dafür jedenfalls schon mal beide Daumen :)
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Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)