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  • Marlene

    Rang: Gast
    am 28.01.2011 13:44:42
    Mein Vater (59 Jahre alt) liegt jetzt 8 Wochen im Krankenhaus.

    Diagnose: Diabetiker TYP 2, Schaufensterkrankheit,arterielle Verschlusskrankheit( AVK), Amputation,Methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) .

    Anfang Dez. 2010 würde er in das erste Krankenhaus(Marl Paracelseus) eingewiesen aufgrund schwarze stellen unter sein rechten Gr. Zeh. Nach langer überlegung haben die Ärzte ihn ein ballon eingesetzt und anschliessen sein rechten großen Zeh amputiert. Nach 2 Wochen dort mit schlechter behandlung,unfreundliche Ärzte,unklarheiten wie es weiter gehen sollte mit mein Vater haben sich der schlecht zugenähte Fuss sich entzündet.

    Mein Vater ist direkt nachdem Krankenhaus aufenthalt zum örtlichen Chirugen gegangen. Er hat festgestellt das es zu stramm zugenäht würde und das der komplette Wunde entzündet war. Wir gingen zu einen anderen Krankenhaus(Dorsten Elisabeth) und es würde festgestellt das die noch einen OP vornehmen müsste um den Fuß zu retten und um einen Blutvergiftung zu vermeiden. Mittlerweile erwies sich auf dem linken Füß mehrer schwarze stellen auf, was sehr beunruhigen war für uns alle in der Familie

    Er lag 1 Woche dort mit verschiedene Antibotikum, und Metformin. Ohne weiteres würde er in das nächste Krankenhaus überwiesen(Recklinghausen Prosper).Dort versuchte man erst sein Insulin einzustellen (Blutzuckermessen,Spritzen) dort lag er wieder eine Woche mit Blutverdünner...Nichts würde gemacht. Unklar war immernoch was passiert mit den rechten Füß und was ist mit dem linken Füß wo die schwarzen Stellen immer größer würde...Er lag in ein Krankenhaus wo die beides könnten... Bypass legen und genügend Chirurugen für AVK/ amputation!! Mittlerweile haben die herraus gefunden das er MRSA bekommen habe...Er würde dann wieder zurück überwiesen zum vorriegen Krankenhaus (Dorsten Elisabeth) auf die Seuchen/ Infektions Abteilung... Dort liegt er immernoch und wird versorgt. Der rechte Fuss ist immernoch offen und leicht entzündet,die linke ist mittlerweile so zugesetzt mit schwarze stellen das wir Angehörigen nicht mehr glauben das der zuretten ist, da der Füß schlechter aussicht wie sein rechten. Die Chirugen haben dann leicht bis tiefe ausshabungen gemacht am linken fuß aber es hat nur noch mehr Probleme gemacht. Nun hat er schwerwiegende Schmerzen im linken Bein und ist sehr schwach geworden.

    ...Zum leid tragend für mein Vater und für uns Angehörigen wird er nochmal um dispniert nach Recklinghausen Prosper Krankenhaus. Sein Mrsa Medikamente nimmt er jetzt erst 3 tage, was soll das hin und her rennerei fragen wir uns... Warum ?? haben die ihnen aufgegeben?? Warum ist er nicht in Recklinghausen geblieben? Warum haben die so viel zeit gelassen mit seine Füße? Es ist einfach unschaubar, und so was von unklar was die vorhaben. Mein Vater hat mittlerweile Selbstmord gedanken und hat keinen Kraft mehr...Er / wir verstehen nicht warum man Ihn hin und her schiebt wie eine Stoffpuppe.
  • Lilo

    Rang: Gast
    am 28.01.2011 14:04:31
    Ganz kurz und knapp:

    Den Erreger Staph. aureus hat er nicht BEKOMMEN in der Klinik, den hat er in sich, seitdem seine Zehen schwarz sind.
    Schwarz bedeutet, dass das Leichengewebe ist. Ich sags mal drastisch aber direkt.

    Normalerweise wird bei schwarzen Zehen MINDESTENS bis ca. 20 cm unter dem Kniegelenk amputiert. Da deshalb, weil dieser Keim nicht nur dort ist, wo es schwarz ist, sondern auch im Gewebe daneben.

    Und so eine Wunde heilt NICHT in 10 Tagen wie ne Blinddarmwunde zu, eine septische Wunde, und das ist es, dauert wochenlang oder monatelang, muss vielleicht sogar nachamputiert werden.

    Ich kann Euch nur raten, setzt Euch mit einer Universitätsklinik in Verbindung und lasst ihn dahin verlegen. Macht einen Gesprächstermin möglichst mit einem Oberarzt. Der hat Entscheidungsbefugnis.

    Was die Schmerzen angeht, so muss Niemand heute Schmerzen aushalten und die Schmerzen, die dein Vater auf Grund des septischen Fußes hat, sind grausam.

    Auch hier: mit dem Oberarzt der Klinik/Station sprechen und für eine ordentliche Schmerztherapie sorgen.
    Normalerweise erhalten solche Patienten Schmerzmittel zu jEDER Zeit.

    Alles Gute für Euch.

    P.S. Lieber die Amputation als das Leben verlieren.
    Wenn du noch Redebedarf hast, gib bitte ailadresse an, dann meld ich mich am Montag bei dir.
    Jetzt muss ich erst mal weg.



    von Lilo
  • peter

    Rang: Gast
    am 28.01.2011 15:01:59
    lilo hat recht mit allem was sie schreibt.
    und du hast auch recht ,es ist zu viel zeit versäumt worden, praktisch 1 jahr.
    jetzt muß mit insulin der bz auf normal gehalten werden, sonst gibt es nach der amputation weitere heilungsprobleme.
    die amputation sollte ein chirurg mit erfahrung in der nachsorge vornehmen, denn nichts läßt sich problematischer prothetisch versorgen als ein zu langer stumpf, ein mit zu wenig weichteil umschlossener stumpf.
    und so schell wie möglich nach verheilen, liner dann interimsprothese , und laufen. wichtig für das gleichgewicht
    helfen könnt ihr durch recherchieren nach dem "besten" orthopädie techniker, in der nähe,
    dafür fragt man in behinderten-selbsthilfegruppen nach, da erfährt man welches die blender sind.
    nicht selten sind es die ersten am bett. denn das sind die die zeit haben, die guten arbeiten. von peter
  • peter

    Rang: Gast
    am 28.01.2011 21:17:44
    sorry aber man kann nicht einfach sagen bringen sie meinen vater --> dorthin, außer man ist millionär.
    das abwarten in den kh beruht auf der hoffnung die nicht vorhandene durchblutung würde sich nach dem ballonkatheter wieder bessern.
    und ohne durchblutung nutzen weder maden noch hauttransplantation.
    die kiste ist verfahren, weil allem anschein nach nach der diagnose vor einem jahr, "nicht" der durchblutungsstatus festgestellt wurde.
    grundsätzlich gehört dazu auch die netzhautkontrolle, das sind die ausgangstatsachen
    nach deren feststellung möglicht kurzfristig etwas getan werden muß, - dann geht es noch , wenn kein fußpuls mehr vh ist , ist es meist zu spät. von peter
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 30.01.2011 03:41:22
    es ist nie zuspät, um nach geeigneten kliniken zu suchen, eine erste anlaufstelle kann dabei die krankenkasse sein. die einzige einschränkung, die sie dabei jedoch machen dürfen, sind vertragskrankenhäuser zu benennen. der rest ist fleißarbeit.

    am besten ist eine, die auch die resistenten bakterien behandeln kann. von thomas2002
  • Klitzko

    Rang: Gast
    am 30.01.2011 16:10:29
    Man kann aber dem behandelnden Krankenhaus das Vertrauen entziehen oder zusammen mit den -überforderten?- Ärzten nach einer kompetenten Fachklinik suchen.

    Viele Patienten wünsche allerdings eine wohnortnahe Behandlung, möchten ihre Angehörigen "um sich" haben.

    Habe selber in einem Kreiskrankenhaus auf die Verlegung in eine Diabetesklinik gedrängt, wurde danach umgehend nach Bad Lauterberg (www.Diabeteszentrum.de) verlegt und siehe da, dort wurde meinem Fuß Heilung zuteil.

    Also, erkundigen, vernünftige und dringliche Gespräche führen. Die Krankenkasse lässt sich mit der Aussicht auf kürzere -und erfolgreiche!!!- Behandlungsdauer überzeugen, kann eh nichts machen wenn in ein anderes Haus eingewiesen wird. Es geht! von Klitzko
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 30.01.2011 16:37:31
    Der letzte Schreiber hat vollkommen recht
    Bad Lauterberg ist spezialisiert auf solche Fälle
    und machen einiges möglich um eine Amputation zu vermeiden. Ich hatte schon mal einen ähnlichen fall die Klinik empfohlen . Der konnte sofort kommen und sein bein wurde gerettet. ich war
    zur Einstellung meines Diabetes schon 2 mal dort. von Barbara
  • Hardy

    Rang: Gast
    am 31.01.2011 09:57:54
    Hallo Babara


    Erkläre mir bitte wie kommt man vom Rheinland in den Harz in eien Diab-Klinik?Mich hat man vor 3 Jahren zur einer Schulung nach Haan ins Diabetes-Zentrum geschickt.Zufrieden war ich da überhaupt nicht.Die Ernährungsberaterin ritt ständig auf ihren "grünen Salat mit Putenstreifen"rum .Fragen von anderen Kursteilnehmern wurden meist untergebuttert.Nach drei Tagen mußte ich abends dann Protaphane spritzen nach meiner Nachfrage warum bekam ich dann keine Antwort.Meine Frage ist nun wie komme ich nach Bad Lauterberg?Zahlt die Kasse das ob wohl das für mich eine weite Reise wäre und ich dieses blöden Haaner Zentrum vor der Haustüre habe. von Hardy
  • zh5hzjh4e

    Rang: Gast
    am 31.01.2011 13:27:57
    >>Erkläre mir bitte wie kommt man vom Rheinland in den Harz in eine Diab-Klinik?<< Mit dem Zug, dem Bus oder dem Auto?? Okay, war'n Joke! :0)
    **Zahlt die Kasse das ob wohl das für mich eine weite Reise wäre und ich dieses blöden Haaner Zentrum vor der Haustüre habe**
    Ich denke, wir haben in Deutschland freie Arztwahl? Wenn dein überweisender Arzt (HA/Diabetologe) diese Einrichtung empfiehlt, sehe ich nicht so das Problem. Die KK muss es eh bestätigen - aber bei "Notwendigkeit"! Ich kann zwar nur für "meine" KK sprechen, aber die war bei so etwas nie pingelig und hat aus Bayern Aufenthalte in Sachsen, Meck-Pomm und Hessen übernommen. Kannst ja direkt bei der KK mal nachfragen. Übrigens ist es aus der Siegener Ecke nun auch nicht sooo weit bis in den Harz!
  • Klitzko

    Rang: Gast
    am 01.02.2011 12:16:59
    Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

    Bad Lauterberg liegt nicht außer der Welt, ist mit Auto -Schnellstraße ab Autobahnabfahrt Seesen A 7 und per Bahn -Bahnhof Herzberg- bestens zu erreichen.

    Selber war ich ebenfalls mehrfach dort in der Klinik und habe nicht nur Mitpatienten aus dem Rheinland kennengelernt, mit Übersetzer konnte ich mich sogar mit Patienten aus dem Raum München oder Stuttgart unterhalten.

    Eine Einweisung muss nicht in jedem Fall von der KK genehmigt werden, in dringenden Fällen wird das auch durch die Klinik eingeleitet.

    Aber............der Patient muss es wollen, es wird niemand gezwungen sich dort behandeln zu lassen! von Klitzko