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angeblich keine Diabetikerin/Prädiabetikerin , aber z.T. Blutzucker nach dem Essen über 220
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am 22.06.2025 21:53:15 | IP (Hash): 351999146
Hallo Fränkin,
ein oraler Glucosetest ist sehr lange her. Damals hiess es: auffällig (bei der einen Ärtzin) bzw. noch nicht entgleister Diabetes TypII, bei meinem Schilddrüsenarzt, da der BZ nach 30 min auf 199 hochsprang, nach 1 h 98 und nach 2h 113. Ich sollte damals bereits schon mal messen. Da war noch nichts.
Bei meinem "Selbstgebaslteten Glucosetest" vor ein paar Wochen mit nur 27 g Zucker (anstelle von 75 gramm) in insegsamt 300 ml ging diesmal der BZ auf 298/ bzw. 302 innerhalb von 30 - 45 min. Aber hier zu Hause . Die Diabetologin meinte einfach, wenn jemand soviel Süsses trink, geht der Zucker eben auf 300. Das wäre völlig normal.
Seit 2010 ist bei keinem Arzt ein Oraler Glucosetest mehr gemacht worden.
In 2021 hatte ich nach dem Tod meines Vaters bereits wahrgenommen, dass irgend etwas mit der BZ nicht stimmt. Habe aber nicht gemessen. Vor etwas 1 Jahr hatte ich mir nur mal eine Blutbeere beim HA abnehmen lassen, da ich merkte, irgendetwas stimmt nicht. Aber die war in Ordnung.
Beim großen Blutbild am 12.05.25 hatte ich einen Nüchterzucker von 112. Bevor ich bei der Diabetelogin zur Blutabnahme war hab ich fast nur noch Hähnchenfleich , viele Eier, viel Brokkoli, Spinat, Hering, wenig kalte Kartoffel, hier oder da ein halben Vollkornbrötchen und zum Teil eben gar nichts gegessen, da war der BZ dann am 20.05.25 nur noch bei 97. 3 Wochen vorher lag bei der DB die Blutbeere bei 105. Sowie heute nach dem Aufstehen.
Ich habe michfür Morgen nochmal bei einem anderen Diabetologen angemeldet und werde ihn darum bitten, einen oralen Test zu machen und will mit ihm nochmal die Daten Besprechen. Auch die Tatsache, das ich oft soviel schlafe und unter Appetitlosigkeit, Erschöpfung, Müdigekeit und Infektanfälligkeit leide sowie über einen eventuellen Zusammenhang zwischen der Hashimoto und dem BZ. Eine nette Frau, deren Söhne beide Hashi haben und der zweite nun auch auch Diabetes hat, hatte mir geraten dort hinzugehen. Auch meine HA sagte mir, er sei der bessere Facharzt.
Bearbeitet von User am 22.06.2025 22:31:45. Grund: wollte noch etwas ergänzen -
am 22.06.2025 22:32:40 | IP (Hash): 394937566
Danke für die ausführliche Antwort, aber meine Frage nach der Insulinresistenz hast du nicht beantwortet.
Ich nehme daher an, es wurde nicht getestet.
Bitte frage deinen Arzt danach.
Meiner Meinung nach hat kein gesunder Mensch mal eben so einen BZ von 300.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.06.2025 22:43:59 | IP (Hash): 1057708384
Fränkin schrieb:
Meiner Meinung nach hat kein gesunder Mensch mal eben so einen BZ von 300.
Das ist der Punkt. Normal bleibt auch nach nem Liter Cola der BZ unter 140 bis 150 mg/dl. Und wenn er das nicht tun will, muss man halt rausfinden, wie viel Cola unter die 140-150 in der Spitze passt, und sich dann danach richten. - Schon klar, Cola ist nur ein Beispiel.
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Seit der Banting Lecture von Prof. Roy Taylor 2012 weiß die gesamte diabetische Fachmedizin, dass Prädiabetes und Typ 2 Diabetes in den ersten Jahren nach der Diagnosereife vollständig gesund umkehrbar sind. Die gesunde Umkehr muss daher alternativ zu Metformin mit jeder neuen Diagnose angeboten werden!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.06.2025 22:57:32 | IP (Hash): 351999146
Hallo Jürgen,
die Ärtzin sagte schon, ich müsse meine Ernährung anpassen, damit ich nicht demnächst Meformin oder Insulin benötige. Aber von Prädiabetik hat Sie nicht geredet. Im Grunde gibt Sie mit dem was Sie sagt selber zu, dass etwas nicht stimmt.
Dennoch habe ich Morgen nochmal einen Termin bei einem Diabetologen, den meine HA empfohlen hatte, sowie eine nette Frau, mit der ich sprach. Beide Söhne haben Hashimoto, so wie ich und ein Sohn hat nun auch Diabetes. Sie meinte er würde ganzheitlicher hinsehen und er wäre sehr gut. Zudem ich gerne einen Oralen Glucosetest machen möchte.
Werde sehen, wie Er ist.
Vielen Dank für Dein Rezept. Ich hab es mir aufgeschrieben.
Einen Pott Kaffee mit einem Schuß Sahne trinke ich auch jeden Tag.
Beste Grüsse und vielen Danke für die Hilfe
Bearbeitet von User am 22.06.2025 23:28:50. Grund: wollte noch etwas ergänzen -
am 22.06.2025 23:16:16 | IP (Hash): 351999146
Hallo Fränkin,
ja, dann ist anscheinend kein Insulinrestitenztest gemacht worden.
Danke für den Hinweis -
am 23.06.2025 09:08:13 | IP (Hash): 1834197936
Prädiabetes ist keine offiziell definierte Krankheit. Offiziell ist man in diesem Bereich noch gesund. UND mit der offiziell guten Diabetes-Einstellung bewegt sich der Blutzucker in genau diesem Bereich. So lange er das ohne Medis macht, ist daher für viele Ärzte noch alles in Ordnung.
Hashimoto kommt meistens in Gesellschaft mit Diabetes Typ 1. Beim Typ 1 sind die Insulin produzierenden Zellen infolge fehlgeleiteter Immunreaktion aufgefressen. Wenn der Prozess langsamer und gar über Jahre verläuft, wird da gerne erst einmal ein Typ 2 diagnostiziert und behandelt.
Die hohen Spitzen nach dem Essen passen gut zu weniger Beta-Zellen, die für die erste große Insulin-Bestellung nicht mehr ausreichen, aber immer noch für ausreichende Nachlieferungen für den Nüchtern BZ um 100 mg/dl.
Bin mit dir gespannt auf die nächsten Untersuchungsergebnisse und Behandlungsvorschäge.
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Seit der Banting Lecture von Prof. Roy Taylor 2012 weiß die gesamte diabetische Fachmedizin, dass Prädiabetes und Typ 2 Diabetes in den ersten Jahren nach der Diagnosereife vollständig gesund umkehrbar sind. Die gesunde Umkehr muss daher alternativ zu Metformin mit jeder neuen Diagnose angeboten werden! -
am 23.06.2025 11:08:42 | IP (Hash): 701908594
Calendula schrieb:
Hallo Fränkin,
ja, dann ist anscheinend kein Insulinrestitenztest gemacht worden.
Danke für den Hinweis
Es war von einem Nüchternblutzucker von 112 mg/dl die Rede.
Und von einem Nüchterninsulin von 5 (3-25), vermutlich mlU/l.
Das ergibt einen HOMA-Index (als ein Wert für die Insulinresistenz) von 1,4
Das bedeutet: Keine Insulinresistenz.
Lg
Hape